Göldi und Calmy-Rey sind um 01.20 Uhr in Kloten gelandet
Aktualisiert am 14.06.2010 73 Kommentare
(Reuters)
Die Stellungnahme der Familie
Aktionsplan Libyen/Schweiz
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat in Tripolis den Aktionsplan vorgestellt, der den bilateralen Problemen zwischen Libyen und der Schweiz ein Ende setzen soll. Die beiden Parteien sind sich einig, ein Schiedsgericht einzuberufen, heisst es im ersten Punkt des Abkommens. «Ein Schiedsgericht, welchem der Bundespräsident der Schweiz bereits zugestimmt hat», unterstrich die Aussenministerin - «am 20. August 2009».
Der zweite Punkt widmet sich der «illegalen Veröffentlichung» der Fotos von Hannibal Gaddafi im September 2009 in der Genfer «Tribune de Genève». Der Aktionsplan hält fest: «Die Schweiz entschuldigt sich für die unrechtmässige Veröffentlichung der Fotos von Hannibal Gaddafi (...), die ein Bruch der Vertraulichkeit nach Schweizer Recht darstellt. Die Regierung des Kantons Genf bedauert die Veröffentlichung dieser Fotos und anerkennt ihre Verantwortung dafür. Der Vorfall wird rechtlich untersucht und die Schweizer Behörden sind verpflichtet, den Schuldigen oder die Schuldigen vor Gericht zu bringen.»
Ausserdem, so Calmy-Rey, sieht der von Libyen, der Schweiz, Spanien und Deutschland unterzeichnete Aktionsplan ein beschleunigtes Ausreiseprozedere für Max Göldi vor.
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Das Flugzeug landete gegen 1.20 Uhr, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Göldi wurde von seiner Familie in Empfang genommen. Er grüsste die Medienvertreter kurz, gab aber keine Erklärung ab. Der Geschäftsmann war am Abend aus Lybien abgereist. Nach einem Zwischenhalt in Tunis flog er gemeinsam mit Bundesrätin Calmy-Rey nach Hause in die Schweiz.
Er sei glücklich, gehen zu können, sagte Göldi der italienischen Nachrichtenagentur Ansa noch in Tripolis. Er werde «nie mehr» nach Libyen zurückkehren. Auch die Aussenministerin zeigte sich zufrieden: «Wir sind erleichtert und freuen uns mit Max Göldi und seiner Familie», wurde Calmy-Rey in einer Mitteilung zitiert.
«Sehr erleichtert» äusserte sich auch der Sprecher von Amnesty International Schweiz, Daniel Graf. Es sei bis zuletzt «ein Nervenspiel» gewesen. Amnesty hatte sich intensiv für Göldi und seine Freilassung eingesetzt.
«Unbeschreiblich ist unsere Freude»
Die Familie Göldi hat sich unterdessen mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt. «Unbeschreiblich ist unsere Freude, dass das lange Warten, Bangen und Hoffen ein Ende gefunden hat. Wir sind überglücklich, dass er wieder bei uns ist und sich nun von den vergangenen Strapazen in aller Ruhe im Familienkreis erholen kann», heisst es im Schreiben.
Familie Göldi bedankte sich in der Mitteilung auch beim Bundesrat und insbesondere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey für den Einsatz für die Rückkehr von Max Göldi. Einen speziellen Dank richtete die Familie an die Mitarbeitenden der Schweizer Botschaft in Tripolis. «Besonders in den letzten vier Monaten haben sie durch ihre regelmässigen persönlichen und engagierten Berichte über das tägliche Leben von Max diese schwere Zeit erträglicher gemacht», heisst es in der Mitteilung.
Weiter bedankte sich Familie Göldi bei Regierungsvertretern und Diplomaten der EU, bei Amnesty International und beim Technologiekonzern ABB, dem Arbeitgeber von Max Göldi. ABB zeigte sich ebenfalls froh über die Rückkehr Göldis: «Wir freuen uns für ihn und seine Familie und sind allen dankbar, die so hart für seine Freilassung gearbeitet haben», teilte ABB mit.
Der Besuch im Ghadhafis Zelt
Libyens Staatschef Muammar al-Ghadhafi hatte am Sonntagabend die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey in seinem Zelt empfangen. Mit dabei war auch der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Vor Ort seien zudem die Aussenminister Libyens, Moussa Koussa, Spaniens, Miguel Angel Moratino und Maltas, Tonio Borg gewesen. Auch die Premierminister Sloweniens und Maltas, Borut Pahor und Lawrence Gonzi, waren im Zelt in der Kaserne Bad Al Azyzyia.
AFP-Journalist Imed Lamloum bestätigte gegenüber der «Tagesschau» die Einladung Calmy-Reys bei Ghadhafi. Es seien keine schreibenden Journalisten ins Zelt gelassen worden, «nur Fotografen». Angeblich war Max Göldi bei dem Treffen kein Gesprächsthema, sondern nur die Beziehung der beiden Länder sowie das vereinbarte Schiedsgericht.
Libyen-Krise nach zwei Jahren zu Ende
Nach fast zwei Jahren nähert sich die diplomatische Krise zwischen der Schweiz und Libyen damit einem Ende. Max Göldi könne das Land noch am Sonntag verlassen, kündigte die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey am Sonntagmittag nach der Unterzeichnung eines Aktionsplans in Tripolis an.
Bei der Zeremonie war neben ihrem libyschen Amtskollegen Moussa Koussa auch der spanische Aussenminister Miguel Angel Moratinos als derzeitiger EU-Ratsvorsitzender zugegen. Er war mit Calmy-Rey am späten Samstagabend in der Hauptstadt eingetroffen.
Schiedsgericht beschlossen
Calmy-Rey betonte vor den Medien, die Heimkehr des Schweizer Geschäftsmanns sei «der Beginn der Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern». In dem Aktionsplan vereinbarten die beiden Länder, ein Schiedsgericht einzuberufen, erklärte Calmy-Rey. Es soll die vorübergehende Verhaftung von Hannibal Ghadhafi, dem Sohn des libyschen Machthabers Muammar Ghadhafi, im Juli 2008 wegen des Verdachts der Misshandlung von Hausangestellten untersuchen. Als Reaktion darauf wurden wenige Tage später die Schweizer Geschäftsleute Göldi und Rachid Hamdani festgesetzt.
In einem zweiten Punkt des Aktionsplanes entschuldigt sich die Schweiz für die «illegale Veröffentlichung» der Fotos von Hannibal Ghadhafi im September 2009 in der «Tribune de Genève». Sie stelle «ein Bruch der Vertraulichkeit nach Schweizer Recht dar.» Die Schweiz verpflichtet sich dazu, den Vorfall rechtlich aufzuarbeiten und die Schuldigen vor Gericht zu bringen.
Gewichtige EU-Interessen
Ausserdem, so Calmy-Rey, sieht der von Libyen und der Schweiz sowie von den Vermittlern Spanien und Deutschland unterzeichnete Aktionsplan das Ausreiseprozedere für Göldi vor. «Wir haben hart daran gearbeitet, Max Göldi und Rachid Hamdani wieder mit ihren Familien zu vereinigen.»
Dass Moratinos zusammen mit Calmy-Rey nach Tripolis flog, wird von Beobachtern als Zeichen dafür gewertet, für wie wichtig die EU eine funktionierende Wirtschaft mit dem Öl-Exporteur Libyen hält.
Der Schengen-Konflikt
Moratinos kündigte an, dass der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero als derzeitiger EU-Ratspräsident noch vor Ende Monat den aktuellen Präsidenten der Afrikanischen Union, Libyens Machthaber Muammar Ghadhafi, besuchen werde.
Die EU wurde in den Konflikt involviert, als die Schweiz rund 150 «im Schengenraum unerwünschte Libyer» ins Schengeninformationssystem eingab. Darauf erteilte Libyen Bürgern aus Schengenländern bis zur Aufhebung der Visarestriktionen Ende März keine Visa mehr. Auf Druck der EU erklärte sich der Bundesrat im März 2010 bereit, die Restriktionen aufzuheben. (cpm/sda/afp)
Erstellt: 13.06.2010, 06:36 Uhr
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73 Kommentare
... und wenn dann alles so ausgeführt ist, wie von @cristiano safado befohlen, dann ist @cristiano safado als Oberbefehlshaber einer Schweizer Eingreiftruppe einzusetzen, um die Ehre der Schweiz zu retten. Beschämend, die vielen muskelstrotzenden "patriotischen" Kommentatoren, und die schlimmsten können nicht einmal Libyen schreiben. Manches erscheint deckungsgleich in der NZZ. Wer manipuliert? Antworten
Jeder kann alles tun, sofern er oder sie bereit ist, die Konsequenz dafür zu tragen. Die Konsequenz für Libyen aus Sicht der Schweiz ist eindeutig: Jede Beziehung zu diesem Staat abbrechen. Das heisst, die Schweizer Botschaft in Libyen zu schliessen und den libyschen Botschafter auszuweisen. Daran besteht kein Zweifel. Antworten
Zuallererst heissen wir Max Göldi in der Schweiz herzlich willkommen. Wir freuen uns für ihn und seine Familie. Dabei soll nicht vergessen werden, dass eine Diktatur einmal mehr einen Rechtsstaat vorgeführt hat. Die Diktatur hatte übrigens den UNO-Vollvers.-Vorsitz inne (jetzt fühlt sich Alt-BR Deiss dabei geehrt) und die Diktatur sitzt im UNO-Menschenrechtsrat. Kein weiterer Kommentar. Antworten
Ich freue mich für Herr Göldi. Doch finde ich es total daneben, wenn sich Frau Calmy-Rey für den Dall Ghadhafi entschuldigt. Der Sohn hat nachweislich seine Frau geschlagen, und gehört verurteilt. Durch ihr Verhalten teilt sie indirekt mit, dass Frauen geschlagen werden dürfen, OHNE bestraft zu werden. Sehr schlecht von ihr, dieser Knieknick. Estherina Antworten
Die Dummheit des Herrn Göldi (unter Anleitung seiner ABB), mit falschem Visum nach Libyen einzureisen. Die Dummheit einiger übereifriger Polizisten in Genf. Das Überreagieren eines in seiner Ehre getroffenen Staatsoberhaupts. Ein überforderter Bundespräsident. Vielleicht sollten wir einfach glücklich sein, dass die Geschichte ihr Ende gefunden hat - und schweigen. Antworten
@ Matti Hoch: Auge um Auge, Zahn um Zahn, so kommen wir weiter zusammen, wir Schweizer mit den Libyern, mit allen auf der Welt! Oh heilige Einfalt, haben wir uns zurückgehalten mit Kommentaren, als Max Göldi noch gefangen gehalten wurde? Nein, aber nun könnten wir ja das Maul aufmachen und allen danke sagen, die sich bemüht haben Herrn Göldi frei zu bekommen: BR Calmy-Rey, Spanien, Deutschland! Antworten
@Lucien Michel Da liegen Sie ziemlich falsch. Es ist wichtig, dass man die Sachen beim Namen nennt und nichts verschleiert! Die Diplomatie hat zutiefst versagt und Geschäfte sowie die Angst vor der Wut eines der niederträchtigsten Despoten, die die Welt zur Zeit kennt, machte, dass auch unsere Schweizer Pol. vor diesem Terroristen zu Boden krochen! Dies ist unserer "Freiheit" zutiefst unwürdig!!! Antworten
Alle die Helden die NICHTS getan haben um die Geiseln in Libyen zu befreien sollten jetzt einfach dem Herrn Göldi und seiner Familie gratulieren sowie unserer Aussenministerin und dem Vertreter des EU-Ratspräsidenten für ihre kompetenten und mutigen Einsätze danken und im weiteren schweigen. Antworten
Oh welche grosse Erleichtertung! Endlich ist Max Göldi, der sich meines Erachtens nie in dieser Form und Intensität in den Mittelpunkt eines politischen Geschehens stellen wollte, wieder in der Schweiz. Herzlich willkommen und gutes Einleben in Ihrer Heimat, Herr Göldi! ;-)) Antworten
Anstatt jegliche Schuld dem Ghadhaffi zuzuweisen, sollte man alle Fehler auf unserer Seite analisieren. Die der Genfer Polizei und dann das Versagen vom Justiz- und Aussendepartement. Hätten dort die entsprechenden BR sofort und richtig enschieden wäre uns ein enormer Schaden erspart geblieben. Geldabzug, Warenboykott und vieles mehr. Und wie immer gibt es auch in diesem Fall - KEINE KONSEQUENZE Antworten
BR MCR war erfolgreich, gratuliere! wär meine Frau da gewesen hätte ich auch jeden Bückling gemacht den ich mir vorstellen kann. schliesslich wurde wir ja erpresst. Hannibal & Göldi sind ja zwei völlig verschiedene Sachen. Jetzt heisst es aber intelligent, besonnen und in aller Ruhe Abstand nehmen von Lybien den Geschäften & deren Politik. Alle Verträge sind, wegen Erpressung, nichtig zu erklären. Antworten
Die offizielle Mitteilung der Lybischen Regierung nach der Freilassung von Herrn Göldi habe ich nirgendwo in der CH Presse gelesen: Herr Bagdad Ali al Mahmoudi (Regierungs Chef) hat das folgendes angesagt :"die Rolle von Ministerpräsident Silvio Berlusconi zur Beilegung der Streitigkeit zwischen Libyen und der Schweiz wurde entscheidend" (Corriere della Sera 14. Juni 2010)....Warum? Antworten
Einfach dankbar und glücklich dass Herr Göldi zurück ist. Gute Besserung und Erholung. Er war das Opfer dieser echt schwachen Politik in Bern. Das Verhalten der Genfer Polizei hat nun Herr Göldi ausgesessen. Danke. Jedoch fehlt es an Taktik und dem Verhalten unserer 7 Mächtigen in Bern. Herr Merz hat sein Gesicht in diesem Fall ja seit Monaten verloren= ohne Konsequenzen. Er sass nicht in Lybien Antworten
Herr Göldi ist zuhause - super war doch eine lange Geschichte. Betreffend Kosten ist die Aussage von @Karl Huber ein Punkt. Alle Parteien machen jagt auf Verursacher von Kosten - Gesundheit / Umwelt und alles mögliche - es würde mich winder nehmen wieviel die Geschichte gekostet hat? Antworten
@ christoph scheidegger: Sie sagens richtig: es ist und bleibt eine Geschichte. Eine Volksmär, die alle glauben dürfen, die aber bei Historikern ein müdes Lächeln hervorruft, wie der Held Seevogel, der angeblich zuvorderst in der Schlacht gefallen sein soll, von den eigenen Truppen aber abgemurkst wurde, weil er von Taktik etwas mehr verstand als seine 18-jährigen Krieger. Willkommen Herr Göldi! Antworten
@Lisa Corleone und andere: Ja ich weiss und habe es in linken Foren gelesen. Schuld ist nicht Libyen. Schuld ist die ach so böse Schweiz als Steueroase, als Gegner von Minaretten, als Nicht-EU-Land, etc., etc. Die dauernde Unterstützung von rot-grün für islamische Diktaturen, nicht nur Libyen, sollte sich mal an der Tatsache halten, dass auch ihr Kommunisten dort nicht beliebt sind. Antworten
Die Schweiz sollte sich aus taktischen Gründen wieder vermehrt gründlich überlegen, wie sie die Neutralität definieren und nach aussen kolportieren will. Das Politparkett ist eines mit schmierigem Boden. Und Politik war auch noch nie ein durchwesgs sauberes Geschäft. Wir BürgerInnen sollten Bundesbern einfach stärker auf die Finger schauen (und durchaus auch mal hauen!). Antworten
Herzlich willkommen zurück in der Heimat, lieber Herr Göldi. Lassen Sie sich nicht von diesen gehässigen Kommentaren verunsichern. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie diese schlimme Zeit verarbeiten und hinter sich lassen können. Seien Sie herzlich willkommen. Antworten
Wie lange wird es jetzt dauern, bis die CH-Regierung Stellung nimmt ? Oder ist jetzt alles " einfach " vorbei und "nicht mehr darüber reden " ? Alles was die Behörden und "Libyenkenner" geliefert haben war null und nichts. Der Einzige, der überzeugt werden musste war Gaddafi niemend sonst nur das wollte man nicht wahrhaben. Göldi musste dieses Unvermögen absitzen. Antworten
Herzlichen Dank auch vor allem an Libyens Staatschef Muammar al-Ghadhafi. Ohne seine Einwilligung.... . Ja, was dann alles moeglich gewesen waere, wissen unsere involvierten Politiker wohl am besten. Auf jeden Fall haben sie Gelegenheit bekommen, sich an einer echten, wenn auch umstrittenen, Persoenlichkeit zu ueben. Vielleicht haben einige etwas davon gelernt. Antworten
So und nun wird ABB und M. Göldi zur Kasse gebeten. Immerhin ist Herr Göldi ohne gültiges Visum nach Libyen gereist (Touristenvisum statt Arbeitsvisum) und die ABB hat dies organisiert bzw. in Auftrag gegeben. Sie sollen gefälligst die hohen Kosten bezahlen. Antworten
Calmy-Rey hätte es in der Hand, den Erfolg auf die gute Vorarbeit von Merz abzuschieben. Das gäbe Merz, wieder im Besitz seines Gesichtes, einen optimalen Rücktrittszeitpunkt. Aber der schwache Bundesrat ist natürlich froh, weiterhin ihren noch schwächeren Merz zu haben, um auf ihn einzuprügeln. Antworten
Max Göldi durfte offensichtlich nicht direkt in die Schweiz zurückfliegen, sondern musste einen Umweg machen, damit sich Frau Calmy Rey bei der Heimkehr als grosse "Befreierin" mit den einzig massgeblichen EU-Verbindungen präsentieren konnte. Max Göldi, Opfer eines unwürdigen Polit-Schmierentheaters. Ich erwarte von der Classe politique eine saubere Aufarbeitung, bzw. Analyse mit Konsequenzen! Antworten
Wir alle sind mit Max Göldi und seiner Familie glücklich, dass er den libyschen Krallen entronnen und wohlbehalten in unserer sicheren Heimat zurück ist. Allen, die seine Freilassung in irgendeiner Weise gefördert haben, sei Dank! Was den Operetten - Monarchen Gadhaffi und seinen Erbprinzen Hannibal (nomen est omen) betrifft, werden wir Schweizer noch unsere Konsequenzen ziehen. Antworten
Ende gut, alles gut ??? Herr Goeldi ist endlich zurueck, und ich glaube dass Frau Calmy-Rey und der spanischen EU-Praesidentschaft Dank gebuehrt. Da die Affaere ohne die Publikation der Photos von Hannibal schneller haette geloest werden koennen, finde ich es nur angebracht dass die Verantwortlichen dafuer zur Rechenschaft gezogen werden. Die Schweiz sollte in Zukunft Lybien meiden ( wirtschaftl.) Antworten
@Karl Huber: Ihre Aussage ist fehl am Platz. Max Göldi hat während gelitten 2 Jahren gelitten, weil er angeblich gegen lybisches Recht verstossen hat. Dabei war er nur auf Geschäftsreise und hatte nichts übles im Sinne. Max Göldi ist ein unglückliches Opfer der Beziehungen Lybien-Schweiz. Dass man sich für seine Freilassung einsetzt ist demnach mehr als normal, alle Beteiligte sind erleichtert. Antworten
Libyen - nie mehr Heute ist ein wunderschöner Tag für die Familie Göldi. Als freiheitsliebender Schweizer werde auch ich diesen Tag feiern. Obwohl vielreisender Tourist, werde ich das Land Libyen nie betreten (livelong blacklist). Und ebenso seine Industriezweige (Tamoil etc.) um jeden Preis lebenslang meiden. Das ist das Wenigste, was wir Schweizer Bürger tun können und sollten! Antworten
gut ist die entwürdigende Episode mit dem schurkenstaat libyen zu ende. die ABB, Arbeitgeber von Max Göldi, "zeigte sich ebenfalls froh über die Rückkehr". ich hoffe, dass die ABB auch die Kosten übernimmt und die geschäftlichen beziehungen abbricht. die demütigungen des schweizer volkes sind allerdings nicht mehr gut zu machen!! libysche botschaft sofort schliessen! Antworten
wie erfrischend anders wäre doch die Reaktion der Schweiz(er), wenn wir nicht nach dem Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn" handeln würden! ich appelliere an ein Umdenken den Beziehungen zu unseren Mitmenschen (und da gehören auch unbequeme dazu ...), und zu vergeben, auch wenn man evtl. sogar im Recht ist. das wäre dann christliche Nächstenliebe. ich wünsche uns allen den Mut dazu. schönen Tag noch Antworten
Who cares? Der Mann wusste um die Risiken, als er seinen Job in Libyen antrat. Seine Visa-Mauscheleien setzten ihn der lokalen Willkuer-Herrschaft staerker aus als andere. Und jetzt ein solches Gmoegg machen deswegen. Das ist Empoerungsbewirtschaftung! Aber eben: Was tun die Politiker nicht alles, um farbig auf der Frontseite zu erscheinen. Besonders die Calmy-Rey tut sich da hervor. Widerlich! Antworten
Der Fall ist sonnenklar! Libyen ist ein Schurkenstaat der zwei CH-Staatsbürger widerrechtlich festgehalten hat. Jegliche Beziehungen zu diesem Land sind einzufrieren. Sämtliche Zugeständnisse und Entschuldigungen die gemacht wurden sind zurückzuziehen da sie nur gemacht wurden um Göldi endlich nach Hause zu bringen. Wir sind nicht angewiesen auf Libyen! Viel eher sind die Libyer auf die CH angew. Antworten
Endlich ist das Drama -zumindest aus menschlicher Sicht- vorbei. Die Rückkehr von Göldi ist wirklich hoch erfreulich und ein voller Erfolg für die diplomatischen Bemühungen unserer Aussenministerin. So geht das, Herr Merz! Die Schweiz sollte sich in Zukunft aber genau überlegen, noch irgendwelche Geschäfte mit Libyen zu machen. Antworten
Schön ist Hr. Göldi zu Hause. Was hat aber Hr. Göldis Visa Vergehen mit dem Vergehn von H. Ghadhafi in Genf zu tun. Wieso braucht es Entschuldigungen und Wiedergutmachungsgelder. Dies sind doch 2 verschiedene Sachen, die nichts miteinander zu tun haben. Oder war Hr. Göldi doch eine Geisel des Lybischen Machthabers ? Antworten
Endlich ist Max Göldi wieder in der Schweiz. Nun muss untersucht werden, warum Calmy-Rey über ein Jahr lang untätig war und erst unter BR Merz wieder Bewegung in die Sache gekommen ist. Ebenso muss die Publikation der Bilder kritisch untersucht werden, weil diese letztlich verantwortlich war, dass der Versuch von Merz scheiterte. Antworten
Schön dass Hr. Göldi endlich zurück ist. Willkommen. Schön das Madame Calmy-Rey so ein PR Profi ist und uns via SF TV Kamera die Landung um 01.20 miterleben lässt (Sakrasmus). Schön dass der grosszüge libysche Führer seinen Triumph über die Schweiz voll ausleben konnte. Schön. Schön. Und jetzt wieder zum Geschäft und schön wieder Geschäfte machen mit Libyen, als wäre Nichts gewesen. Antworten
Offenbar versuchen alle möglichen Politiker fremder Länder sich rund um die Rückkehr Göldis ins rechte Licht zu rücken /siehe Fotos. Dabei hat Göldi seine Rückkehr erst dadurch selbst zustande gebracht, indem er sich zum Absitzen der Strafe entschloss, nachdem den politischen Versagern die Rezepte ausgingen. Nach Ende der Haft durfte er dann ausreisen. Die Politiker haben hierzu nichts beigetragen Antworten
Die Geisel ist aus den Fängen eines Geiselnehmers befreit. Alle Geiselnehmer und ihre Gehilfen gehören vor ein internationales Gericht gestellt. MCR und das EDA hat einen super Job gemacht. Herr Göldi soll für sein Leiden vom Kanton Genf angemessen entschädigt werden. Im Volk herrscht Aufruhr für die Demütigung unseres Landes. Die Politik ist nun gefordert!!! Antworten
Was ist effektiv geschehen..? Max Göldi wurde vom Gericht -zu Recht,oder Unrecht verurteilt.Nach verbüssen der ausgesprochenen Strafe,wurde er wieder freigelassen.Ich hoffe, dass jetzt nicht wieder viele Politiker daraus persönlichen Profit schlagen wollen. Der Vorgang ist ähnlich wie bei Polanski,welcher von der Schweiz festgehalten wird.Der natürlich etwas humaner,schweizerisch eben... Antworten
An all die Herren, welche strenge Sanktionen gegen Libyen fordern: Haben Sie den Artikel gelesen? Finden Sie es eine gute Idee, den Kampf nicht nur mit Libyen sondern mit der EU aufzunehmen? Winkelried spielen, allein gegen Alle? Gut dass Göldi endlich frei ist! Und Merz hat tatsächlich nichts falsch gemacht. Antworten
Im Grunde genommen sind die Schlussfolgerungen aus diesem Erpressungsfall einfach: man soll keine Geschäfte mit Ländern machen, die politisch unstabil sind und die die Menschenrechte verletzten wie das Lybien immer getan hat. Die wirtschaftliche Gier gewisser Leute in unserer Wirtschaft werden aber solche Risiken immer wieder eingehen und die Schweiz soll dann im Notfall die Probleme wieder lösen. Antworten
Schön, dass Max Göldi wieder bei uns ist. Aber es zeigte sich , dass Scheinheiligkeit und Opportunismus aller Beteiligten, die sich mit seiner Befreiung rühmen, nicht mehr zu übertreffen sind. Erkauft wurde sie durch eine Erpressung der Schweiz, an der die EU mitbeteiligt war. Die EU hätte mit einem solchen Verbrecher auch ganz anders verfahren können, ab er da fehlte leider die Zivilcourage!! Antworten
jetzt wo göldi in sicherheit ist, ist es endlich an der Zeit fakten auf den tisch zu legen, alles auch für die bürger, offen zu legen und endlich ernsthafte konsequenzen zu ziehen. firmen die mit diesem regiome geschäften, tragen die alleinige verantwortung für ihre mitarbeiter und nicht die "ganze schweiz". es lief hier wie mit der bankenaffäre, die brocken es uns ein und wir löffeln es aus! Antworten
Diese Nachricht ist wirklich hoch erfreulich!!! - Gute, rasche Erholung Herr Göldi ! - Es mutet wieder nach einem " Kniefall " unserer Regierung an. Darf der Sohn eines Herrscher,s einfach sich auf der ganzen Welt verhalten, wie es ihm beliebt ???!!! Wird den Medien nun die Hände gebunden, - dürfen sie nur noch " Liebesgeschichten " und nicht mehr die Wahrheit veröffentlichen?- Ja, BRAVO !!! Antworten
Jetzt, da Herr Göldi in der Schweiz ist, gilt es Nägel mit Köpfen zu machen: Schliessung der Schweizer Botschaft in Tripolis, Ausweisung der lybischen Gesandten aus der Schweiz. Erklärung der Famile Ghadhafi als Familie non grata. Komplettes Wirtschaftsembargo gegenüber Lybien. Einfrierung oder Rücksendung sämtlicher lybischer Guthaben auf Schweizer Konten. Antworten
Die längst fällige Freilassung von Herrn Göldi ist doch noch tatsache geworden. Es ist nur zu hoffen, dass die Schweizer Behörden nicht allzu grosse Versprechen gegenüber dem Lybischen Diktator eingegangen sind. Hoffentlich vergisst man nicht allzu schnell die verbalen Verunglimpfungen von Herrn Ghadhafi gegenüber der Schweiz (aus der Weltkarte zu eliminieren etc.). I Antworten
Was die Tribune de Genève sich geleistet hat, diese absolut unsäglichen Bilder zu publizieren, war so überflüssig wie ein Kropf. Auch wenn es sich "nur" um Hannibal handelte: So etwas gehört sich nicht!! Wo bleibt da der Anstand? Und ferner: Es gibt ein Amtsgeheimnis, darunter fallen Polizeifotos. Jemand hat Geld kassiert für die Verletzung ebendieses, und dafür gehört jemand sehr wohl vor Gericht Antworten
Typisch Kindergarten, wenn jetzt Sanktionen gegen Libyen gefordert werden, das nützt niemandem. Viel wichtiger ist die Frage, wer hat die Fotos von Hannibals Verhaftung den Medien zugestellt, da müssen Namen her und eine harte Bestrafung! Ferner müssen wir unsern Föderativstaat überdenken, denn Genf hat sich mit der Aufklärung des Falles viel zuviel Zeit gelassen, Bern soll ein Vetorecht haben. Antworten
Kann mich Cristiano Safado anschliessen. Jetzt, wo Göldi frei ist, sind sämtliche Beziehungen zu diesem von Terroristen geführten Staat einzufrieren. Firmen und Schweizer, die geschäftsmässig oder ferienhalber Kontakte mit Libyen haben, tun dies auf eigene Gefahr und Kosten. Auf Gaddhafis Libyen sind wir genauso stark angewiesen wie auf Al-Kaida. Antworten
Herzlich willkommen zuhause, Max Göldi! Was den Rest betrifft, läuft alles wie erwartet. Die Rückkehr wird als gewichtiges Argument für den EU-Beitritt ausgeschlachtet werden. Vergessen ist, wie die Schweiz sowohl von der EU als auch von Lybien vorgeführt wurde. Natürlich floss Geld. Nun gibt es eigentlich nur eine Konsequenz. Raus aus allen Beziehungen zu Lybien. Kein Handel mit Terroristen. Antworten
Schön,dass Max Göldi nun wieder Schweizer Boden unter den Füssen hat.Jedoch hätte er früher heimkommen können!Das schleimige Getue um diese ganze Affäre,dieses heuchlerische Weiss-Waschen des Hannibal,das scheint typisch Schweiz zu sein!Tatsache ist:Gaddafi ist weltweit einer der grössten Terroristen u. Verbrecher u. Massenmörder!Mit solchen Menschen zieht man andere Saiten auf! Antworten
Keine Frage, wie es nun weiterzugehen hat. Die Schweizer Vertretung in Tripolis ist zu schliessen. Sämtliche Verträge und Zusicherungen, die angesichts der Befreiung der beiden Geiseln getätigt wurden, sind Null und nichtig. Alle libyschen Vermögenswerte und Anlagen, inkl. derjenigen des Ghadafi-Clans in der Schweiz sind sofort einzufrieren. Auf alle libyschen Players in diesem Geiseldrama sind int. Haftbefehle auszustellen. Antworten
Es ist Zeit, nun die Angelegenheit aufzuarbeiten. Nur sollte man hier dann ohne politische Spielchen vorgehen, bspw. war der Ansatz von BR Merz zu diesem Zeitpunkt kein Fehler und es hat sich auch niemand blamiert. Ein Staat wie Lybien, respektive ein Staat mit einem solchen politischen Führer, handelt irrational, willkürlich und ist schwer zu kontrollieren. Antworten





Meret Leenders
Das letzte Kapitel dieser Soap ist noch nicht geschrieben - nun soll ja der Despotensohn, der seine Frau schlägt, auch noch 1,5 Mio Schweizer Franken kriegen. Bravo. Gleichzeitig denkt man über eine weitere IV-Revision nach, wonach einige Tausend Rentner die Rente verlieren sollen. Was stört mich bloss an diesem Bild? Antworten