Hakenkreuz an Anti-Israel-Demo empört

Bei der Anti-Israel-Kundgebung in Bern wurde der Davidstern mit dem Hakenkreuz verglichen. Das ärgert Politiker und erhöht die Kritik an Nationalrat Geri Müller, der als Redner auftrat.

An diesem Transparent entzündet sich die Kritik von Politikern aus verschiedenen Parteien: Demonstranten in Bern.

An diesem Transparent entzündet sich die Kritik von Politikern aus verschiedenen Parteien: Demonstranten in Bern.
Bild: Keystone

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Rund 600 bis 800 Teilnehmer zogen zur israelischen Botschaft in Bern und verurteilten die israelischen Militärschläge im Gazastreifen. Fahnen schwenkend forderten etliche Demonstranten in Sprechchören ein freies Palästina. Doch dabei blieb es nicht: Einige Teilnehmer führten Transparente mit, auf denen sie den Davidstern mit dem Hakenkreuz gleichsetzten. Was nicht nur in israelischen und jüdischen Kreisen für Empörung sorgte.

«Ein solcher Vergleich ist aus der historisch-kulturellen Realität heraus absolut inakzeptabel», sagt die frühere SP-Nationalrätin Vreni Müller-Hemmi, Präsidentin der Gesellschaft Schweiz-Israel. Als problematisch erachtet sie, dass der Präsident der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrats - der Grüne Geri Müller - als Redner auftrat. «Ein APK-Präsident hat eine offizielle Funktion inne. Wenn er an einer solchen Kundgebung beteiligt ist, trägt er eine Mitverantwortung.» Es sei aber am Parlament, Kritik zu üben oder gar Konsequenzen zu ziehen, sagt Müller-Hemmi, die früher selbst in der APK sass.

Geri Müller distanziert sich

Dort verstärkt sich derweil der Ärger über Müllers Auftritt: «Als Präsident unserer Kommission sollte sich Müller von Vergleichen zwischen Judentum und Nationalsozialismus distanzieren, anstatt an einer solchen Demonstration als Redner aufzutreten», sagt FDP-Nationalrätin Christa Markwalder. Dass Müller betont, er habe nicht als Kommissionspräsident sondern als Nationalrat teilgenommen, ändert für Markwalder nichts: «Müller weiss, dass man nicht nur seine persönliche Meinung vertreten kann, wenn man ein solches Amt innehat.» Und die liberale Nationalrätin Martine Brunschwig Graf meint: «Nun müssen wir Müllers Rolle in der Kommission erst recht thematisieren.»

Müller selbst distanziert sich zwar von den Transparenten - und betont, er lehne Extremismus auf allen Seiten ab: «Im Nahen Osten hat es genug Platz für Juden, Muslime und Christen.» Gleichzeitig würde er aber wieder als Redner auftreten. «Man kann nicht verhindern, dass es dabei Randgruppen gibt, die eine undifferenzierte Meinung vertreten», sagt er. Zudem sei das fragliche Sujet nur kurz am Rande der Demo aufgetaucht.

Ähnlich argumentiert der grüne Nationalrat Daniel Vischer, der als Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina zu den Organisatoren der Demo gehört. «Ich finde solche Vergleiche daneben. Aber die Organisatoren müssen nicht Transparente zensurieren.» Und man müsse auch die Perspektive eines palästinensischen Demonstranten verstehen, der Verwandte im Gazastreifen habe: «Für ihn ist das Verbrennen einer israelischen Fahne das Gleiche, wie wenn ein Tibeter eine chinesische Flagge anzündet.» Mit Antisemitismus habe dies nichts zu tun. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 02.01.2009, 23:19 Uhr

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66 Kommentare

Manuel Walser

23.02.2009, 10:14 Uhr
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Wenn wir weiterhin auf unseren Standpunkten verharren oder versuchen die Lösung des Konfliktes in der Geschichte zu suchen, haben wir noch eine Menge Leid, Wut und Hass, auf beiden Seiten, vor uns. Eigentlich wäre die Zeit gekommen die Hand auszustrecken, neu anzufangen. Es muss nicht immer einen Schuldigen geben. -> Der Politiker hat doch mit dem Transparent nichts zu tun vgl. Hooligans/Vereine Antworten


farshid ghasempur

10.01.2009, 19:51 Uhr
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das ist tatsache dass radikal islamisten und terrorist hamas organisation durch die islamischen und mollas regim im iran und sirya regim unterschutzt und vom ihre finanziert, Antworten


Simone Berger

10.01.2009, 19:27 Uhr
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Ich bin schockiert über diese Hetz-Tiraden. Ausländer dürfen sich in der Schweiz nicht politisch engagieren? Also Ein Tibeter darf nicht gegen China protestieren?! Ich schäme mich für diese Forumsbeiträge. Antworten


Koray Yalkilday

09.01.2009, 11:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ist es denn nicht so, dass die Palästinenser schon da waren als die Familie Israel aus Aegypten kam? Ist es denn nicht so, dass die Pälästinenser immer noch da waren, als die Israelis im Mittelalter das Gebiet wieder verliessen? Ist es denn nicht so, dass die Palästinenser immer da waren, auch wo die Briten 1948 mit den Israeliten wieder kamen? Wer hat also mehr Anspruch auf einen eigenen Staat? Antworten


Sarah Schaufelberg

08.01.2009, 23:55 Uhr
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ich bin sehr entäuscht, dass einige sich von den ganzen Lügen so blenden lassen,und jetzt sogar schon Partei ergreiffen für islamische Terroristen,die seit mehreren Jahren Israel mit Raketenangriffen terrorisiert haben,mit dem Ziel,die Juden und Israel zu vernichten!aber das ist ja nicht Völkermord!wie würden wir reagieren,wenn wir täglich bombardiert würden?würde die CH sich das gefallen lassen?! Antworten


Stefan Kobelt

08.01.2009, 21:06 Uhr
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Jahrelang hätten die beiden grünen Politiker Zeit gehabt, gegen den Raketenbeschuss der Hamas gegen Zivilisten in Israel zu demonstrieren. Damit hätte Geri Müller als Präsident der APK wenigsten pro forma das Gesicht als ausgewogener Politiker wahren können. Doch sind traumatisierte Kinder in Israel offensichtlich keinen Einsatz wert. Und da soll man glauben, da sei kein Antisemitismus im Spiel? Antworten


Widmer Daniel

07.01.2009, 02:19 Uhr
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Mann sollte auch bedenken dass die Hamas von der Muslime Bruderschaft (MB) gesponsert wird. Die MB wird endlich in Deutschland als gefährlich eingestuft. Leider zeigt uns keine Zeitung die Verknüpfungen der MB, die in auch in allen EU Länder den Fuss in der Türe haben. Nur sollte der "Dani & Geri" die Karta der Hamas gründlich lesen, bevor sie mit einem Rudel unberechenbaren mitgehen. Antworten


Herbert Berger

05.01.2009, 08:57 Uhr
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Was im Gaza-Streifen abläuft, ist eine Katastrophe. Dagegen gilt es zu protestieren! Aber... Was die Hamas macht, ist ein Verbrechen und nicht nur gegen Israel sondern auch gegen die eigene Bevölkerung. Dagegen gilt es auch zu protestieren! Und wo sind diese? Nirgends, denn das verbietet offenbar der latente Anti-Semitismus von vielen bei uns. Antworten


Yves Schneider

04.01.2009, 18:06 Uhr
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Seit 2005 der Gaza von Israel komplett geräumt wurde sind tausende von Raketen auf Israel niedergegangen und haben Tote und Verletzte zurückgelassen. Die Raketen wurden ausschliesslich gegen zivile Ziele abgefeuert. Keiner hat hier von Völkerrechtsverletzung gesprochen, keiner demonstriert. Jetzt wehrt sich Israel und tausende gehen auf die Strasse. Es lebe Israel Antworten


Roman Geeser

04.01.2009, 16:16 Uhr
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Es ist eine Tatsache, dass die Hamas den Staat Israel bis heute nicht anerkannt hat. Hamas will nach wie vor einen palästinensischen Staat vom Jordan bis ans Mittelmeer. Zu diesem Zwecke sollen die Bewohner Israels vertrieben werden. Wohin? Israel hat das Recht sich zu verteidigen, solange seine Bewohner täglich mit Raketen beschossen werden und sein Existenzrecht offen in Frage gestellt wird. Antworten


Erni Schwarz

04.01.2009, 15:21 Uhr
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Hätte ein Schweizer dieses Transparent gehalten, wäre er wegen Rassismus in das Gefängnis gekommen! Komisch dass es meistens die Ausländer in der Schweiz sind, die Rassistisch handeln aber nicht bestraft werden. Frage: Wieviel Leute von dieser Demo, sind legal in der Schweiz? Antworten


Rolf Koch

04.01.2009, 12:11 Uhr
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Diese Demonstranten haben unzweideutig gezeigt, wes Geistes Kind sie sind. Dass sich der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Geri Müller, dazu gesellte, ist ein Skandal. In Anbetracht seiner in der Tages-Anzeiger-Ausgabe vom 31. Dezember dargelegten Gesinnung ist seine Distanzierung unglaubwürdig. Antworten


Ursula Wenk

04.01.2009, 11:03 Uhr
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Die Haltung der Herren G. Müller und D. Vischer ist unerträglich. Was früher auf der Stufe des Individuums geschah ("der Jude ist an allem schuld"), wird heute auf die Stufe des Staates gehoben: "Israel ist an allem schuld" (Israel als Jude unter den Nationen). Israel wird seit Staatsgründung immer wieder mit der Vernichtung bedroht, die Hamas-Charta ruft unverblümt zur Ausrottung aller Juden auf. Antworten


Kathrin Schröder

04.01.2009, 10:29 Uhr
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Der Gedanke, dass Parlamentarier wie Müller und Vischer von meinem Steuergeld bezahlt werden ist für mich unerträglich. Ihr Verhalten ist widerlich und ignorant. Das Verbrennen von Israelischen Flaggen und der Vergleich Magen David mit Hakenkreuzen zeigt Niedertracht und Anti-Semitismus. Und dafür mache ich ua.Herren wie Vischer und Müller voll verantwortlich, das sind naziähnliche Handlungen! Antworten


Giovanni Bernasconi

04.01.2009, 03:04 Uhr
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Herr Mueller wann haben sie eine Demonstration gegen die Zustaende in Sudan (Vergewaltigungen, Mord, usw), die Zustaende in Bangladash (wo einfach geschossen und gemordet wird), Afghanistan (wo man als Martyrer Kinder in die Luft sprengt), die Menschenrechte in Saudi Arabien, usw. Wahrscheinlich hat man auch ihnen 72 Jungfrauen versprochen..... Treten sie zurueck: sie sind nicht mehr tragbar! Antworten


Roman Geeser

04.01.2009, 00:01 Uhr
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Es ist eine Tatsache, dass die Hamas den Staat Israel bis heute nicht anerkennt. Die erklärten Ziele von Hamas sind nach wie vor die Vernichtung der Einwohner Israels und die Errichtung eines palästinensischen Staates vom Jordan bis zum Mittelmeer. Solange die Hamas Israel das Existenzrecht abspricht und Zivilisten täglich mit Raketen beschiesst, hat Israel das Recht, sich zu verteidigen. Antworten


Daniel Jurt

03.01.2009, 23:57 Uhr
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Demonstration und damit die freie Meinungsäusserung und -bildung sollen jederzeit und überall möglich sein! Auftritte von Politikern im Rahmen solcher Demos sind immer Gratwanderungen! Als Präsident der politisch äusserst heiklen AKP hätte ich mich nie vor einen solchen emotionalisierten Menschenhaufen ans Rednerpult gestellt! Für NR Müller (+ andere Politiker) gäbe es dafür bessere Möglichkeiten! Antworten


Samson Martelli

03.01.2009, 23:56 Uhr
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Ich war letzte Woche an der Anti-Israel Demo in Zürich, wo Daniel Vischer als Zuschauer auftrat. Kleine Kinder hielten Transparente mit Hakenkreuzen gleich Davidstern. Sie waren überhaupt keine Randerscheinung, sondern das verbreitetste Transparent abgesehen von der Pali-Fahne. In Bern wird es gleich gewesen sein. Bin mir sicher, dass Geri Müller da die Unwahrheit spricht. Antworten


Daniel Schäffler

03.01.2009, 20:50 Uhr
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Ich als Laie verstehe absolut nicht, warum sich die israelischen und jüdischen Kreisen empören. Ist der Vergleich so weit hergeholt. Warum genau kann man das nicht vergleichen? Die Israelis "predigen" Religion und morden gleichzeitig. Es wird "dort unten" nie gut gehen, es ist, auch, eine Mentalitätsfrage und Bildungsfrage, wie immer in solchen Situationen. Die Leute dort können oder wollen nicht. Antworten


Karl Mörschel

03.01.2009, 19:26 Uhr
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Israel bekämpft nicht die Palästinenser, sondern die Hamas, die, unter Berufung aus die "Protokolle der Weisen von Zion", erklärtermassen Israel auslöschen, alle Juden töten und in ganz Palästina und darüber hinaus einen islamistischen Gottesstaat errichten will. Zu diesem Zweck ist ihr jedes Mittel recht, auch, wie der israelische Autor und Friedensaktivist Amos Oz schreibt, die zynische Opferung Antworten


Alexander Kempf

03.01.2009, 19:22 Uhr
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Das Bild ist nicht ganz logisch, waren ( und sind ) doch die Nazis die besten Freunde der Palästinenser und vieler Islamisten-Gruppen. Seit Hadsch Amin El Husseini ( einem Vorfahren des Madrid-Verhandlers El-Husseini ) waren beide Gruppen doch die besten Freunde.... Will man hier ein Sand in die Augen der potentiellen Befürworter der Palästinenser streuen oder sind obige Demonstranten nur dumm? Antworten


Christian Nogler

03.01.2009, 19:22 Uhr
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Hoffentlich realisiert man endlich was für Antisemiten diese 2 grünen "Vordenker" sind!!! (Echte Vorbilder!!!) Antworten


Hans Daniel Schürch

03.01.2009, 17:35 Uhr
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Leider ist es so, dass wieder einmal mehr die extreme Linke unzensuriert u. pauschalisierend Israel als den Täter und Verursacher allen Elendes im Nahost an den Pranger stellt. Das Bild, das vermittelt wird, ist seit je undifferenziert und überschreitet - nicht selten - die Grenze zum Antisemitischen. Diese Hakenkreuze und die Hasstiraden u.a. von Geri Müller illustrieren dies klar und deutlich! Antworten


julio lopez

03.01.2009, 15:35 Uhr
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Sagt den Idioten der Hamas sie sollen alles unterlassen was Israel als Provokation auslegen kann. Es kann nur eine politische Lösung geben. Aber gegen die Dummen (Hamas und Konsorten) kämpfen selbst die Götter vergebens. Im übrigen hat auch Agypten und Jordanien genügend Land. Die Idioten (Hamas etc.) sollen nicht mehr vermummt herumspringen wie "Kasperli" sondern arbeiten und das Land aufbauen. Antworten


Peter Müller

03.01.2009, 15:28 Uhr
Melden

Wenn Geri Müller in der SVP wäre, würden die Medien und das Parlament einen riesen Aufstand machen. Ich finde er sollte von seiner Komission zur Rechenschaft gezogen werden. Antworten


Heinz Bolliger

03.01.2009, 15:27 Uhr
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Mit tut die nächste Generation in Israel leid, denn sie wird auf schreckoiche Weise ausbaden müssen, was Isreal jetzt und in den letzten 50 Jahren an Pälastina verbrochen hat. Militärtechnisch werden sie ihren Vorsprung sukzessive verlieren und dann wird "abgerechnet". Soviel Kurzsichtigkeit ist tragisch, unterstützt vom historisch völlig inkompetenten und infantilen US-Präsidenten Bush. Antworten


Guido Sauter

03.01.2009, 15:12 Uhr
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Der Eine hat nicht alle Anderen erwischt darum haben wir immer noch diese andauernden Konflikte. Antworten


ueli Keller

03.01.2009, 13:55 Uhr
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Interessant an dieser Fotografie ist, dass es sich bei den Trägern des Transparentes ganz offensichtlich um Palästinenser handelt. Natürlich benimmt sich die israelische Armee in diesem Konflikt unzimperlich, sie kämpft aber, und leider wird sie dabei auch von Massen von Fundamentalisten unterstützt, gegen eine Bande von Freischärlern, denen ein Menschenleben auch nicht viel wert ist. Antworten


Erni Müller

03.01.2009, 13:37 Uhr
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Warum überhaupt das Demonstrieren erlauben in der Schweiz. Immer wieder Demos von Palästinensern, Kurden, Sans-Papiers etc etc. Wir als neutrale Land sollten uns das nicht antun und vor allem keine Partei ergreifen. Antworten


Tom Meier

03.01.2009, 12:57 Uhr
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Von wegen Relationen: Wenn die Israelis anfangen den gesamten arabischen Raum zu unterjochen und gezielt aus jedem dieser Länder Leute palästinensischen Ursprungs zusammen treibt, abtransportiert und in speziell dafür vorgesehenen Einrichtungen zu eliminieren, dann könnt ihr den Vergleich ziehen. Vorher bleibt jeder dieser geschmacklosen Vergleiche nur ein Beweis massloser Ignoranz Antworten


Reto Müller

03.01.2009, 12:52 Uhr
Melden

Gewalt ist Gewalt, Hakenkreuze sind Hakenkreuze. Wenn Politiker meinen, sie müssen an Veranstaltungen teilnehmen, an welchen menschenverachtende Symbole (aus welchen Gründen auch immer) zur Schau gestellt werden, kann man diese nur bedauern - und bei den nächsten Wahlen abwählen. Antworten


Hugo Frischknecht

03.01.2009, 12:43 Uhr
Melden

Bitte schön, wo waren denn eigentlich all die Demonstranten in all den Wochen als die Palästiner Hunderte von Raketen auf isrealische Dörfer schossen. Wo sind all die Brüder der Palästinenser, die diese aufnehmen wollen? Und da geht unser Präsident der aussenpolitischen Kommission hin und spricht an einem Anlass wo die Juden mit den Nazis gleichgesetzt werden. Müller sollte zurücktreten. Antworten


Reto Müller

03.01.2009, 12:40 Uhr
Melden

Gewalt ist Gewalt, Hakenkreuze sind Hakenkreuze. Wenn Politiker meinen, sie müssen an Veranstaltungen teilnehmen, an welchen menschenverachtende Symbole (aus welchen Gründen auch immer) zur Schau gestellt werden, kann man diese nur bedauern - und bei den nächsten Wahlen abwählen. Antworten


Phil Bösiger

03.01.2009, 12:30 Uhr
Melden

Ist es eigentlich ausländischen Mitbewohnern mittlerweile erlaubt, sich in der Schweiz aktiv politisch zu betätigen? ich dachte immer, dies sei aus gutem Grund verboten. Wenn Israelis oder Palästinenser ihren mangels gegenseitiger Gesprächsbereitschaft unlösbaren Konflikt unbedingt physisch austragen müssen, sollen sie dies gefälligst in Ihren Herkunftsländern tun. Antworten


Herbert Schweizer

03.01.2009, 12:17 Uhr
Melden

Wie verlogen unsere "Bürgerlichen" doch wieder sind. Man regt sich einmal mehr über einen Grünen auf, und dies mit grossem Gebrüll, aber mit keinem Wort über den Wahnsinn und die Menschenverachtung im Nahen Osten. Selber sich zu bewegen, täte auch einer Christa Markwalder gut anstehen, wenn es um die Rüstungsgeschäfte zwischen RUAG und Israel geht. Aber das ist ja bekanntlich ganz etwas anderes. Antworten


Trudy schlatter

03.01.2009, 12:14 Uhr
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Im gegensatz zur Hamas,benutzt Israel seine Bevölkerung nicht als menschliche Schutzschilder,sondern baut für sie Unterstände,welche nach Alarm in ca 15-20 Sekunden aufgesucht werden müssen!! Daher sind in Israel weniger Tote zu beklagen, was halt für die Medien weniger attraktiv ist!! Shalom Israel! Antworten


Franz Brunner

03.01.2009, 12:00 Uhr
Melden

was glauben sie wer als erste die atombombe in die hände kriegt, wenn der iran mit deren bau fertig ist? Antworten


Robert Althaus

03.01.2009, 11:56 Uhr
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Genau, Herr Foster, man soll die Relationen nicht aus den Augen verlieren. Die Hamas fordert nichts weiter, als die totale Auslöschung Israels. Das sollte also unsere APK in Solidarität mit den armen Islamisten auch fordern, gell? Antworten


Simon Kunz

03.01.2009, 11:17 Uhr
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Einmal mehr zeigt sich, wie schnell Links(extreme)-Ideologen bereit sind, Tabu-Grenzen zu überschreiten. Man erinnert sich an die Juden-Selektion in der Landshut. Dass die Palästinenser (obwohl die Israelis die eigenen Siedler mit Gewalt aus dem Gaza-Streifen entfernt hat!) bei jeder Wahl Terror-Unterstützer die Stimme geben und somit die täglichen Angriffe auf Israel absegnen, wird unterschlagen. Antworten


Chaya Reichmuth

03.01.2009, 11:06 Uhr
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Skandalös! Geri Müller - typisch grüne Inkonsequenz ohne jeglichen Stil. Müller ist für ein Mandat wie das Präsidium der APK nicht tauglich und Konsequenzen müssen gezogen werden. Wer ein solches Amt innehat, muss sich entsprechend respektvoll verhalten und kann nicht kreuz und quer um sich schlagen. Dies umso mehr, als dass die Schweiz offiziell noch immer als neutral gilt. Antworten


Giovanni Baptista

03.01.2009, 11:02 Uhr
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Wenn Israel im Gazastreifen solange Krieg führen will, bis von dort keine Raketen mehr auf ihr eigenes Staatsgebiet abgeschossen werden, dann wird das in unausweichlicher Konsequenz dazu führen, dass man alle Palästinenser töten oder deportieren muss. Antworten


Teoma Megk

03.01.2009, 10:59 Uhr
Melden

Er hat als Redner an dieser Demonstration teilgenommen Somit trägt er auch die Mitverantwortung an dem was diesen Demonstrationen stattfindet. Ist er wirklich so naiv, das er geglaubt hat, das keine Israelfahnen verbrannt werden oder dass Hakenkreuz mit dem Davidstern gleichgesetzt wird? Jedesmal wenn eine solche Demo stattfindet, passieren solche Sachen. Er muss in der APK zurücktreten. Antworten


michael haug

03.01.2009, 07:46 Uhr
Melden

die schweizerischen medien vermitteln leider auch in diesem konflikt ein sehr verzerrtes bild der realen begebenheiten im nahen osten. praktisch unreflektiert wird unisono vom armen malträtierten palästinenser gesprochen und von den bösen angreiffenden israelis. dass dieser aktuelle konflikt jedoch von der hamas ausging und dass diese kein interesse am frieden mit israel hat, wird nirgends erwähnt Antworten


Bernard Berner

03.01.2009, 07:37 Uhr
Melden

Wo bleiben eigentlich all die Demonstrierenden, wenn Israel zum x-ten mal von Terroristen mit Raketen beschossen wird? Wo bleiben all die Demonstrierenden, wenn in Israel zum x-ten mal ein Terrorist oder eine Terroristin Menschen meucheln? Antworten


Diana Macedo

03.01.2009, 07:23 Uhr
Melden

Ein solcher Herr ist seines Amtes nicht würdig. Schämen Sie sich Herr Müller und treten Sie ab. Je schneller umso besser. Ihnen fehlt offenbar jegliches politisches Feingefühl. Antworten


Alessandro Huber

03.01.2009, 05:46 Uhr
Melden

Zum Artikel von möglichichen Hamas-Raketen auf den israelischen Atomreaktor: wie sollen iranische Raketen in den von Israel völlig abgeriegelten Gazastreifen gelangen ? Wo gibt es in Gaza ein Art Wald wie auf dem Photo ? Die israelische Armee hat doch längst fast alle Bäume in Gaza zerstört (mit eigenen Augen gesehen). Rechtfertigen 4 getötete Israelis 400 getötete Palästinenser ? Antworten


Peter Fürst

03.01.2009, 05:45 Uhr
Melden

Die Teilnahme von Geri Müller znd seine lauwarmen "Entschuldigungen" zeigen nicht nur das erschreckende naive schulmeisterhafte Niveau dieser APK-Leitung, sondern sind nur möglich im Kontext der Kopftuch-Diplomatie des EDA-. Und dann noch es Reisli...... Antworten


Klaus Kühnlein

03.01.2009, 05:22 Uhr
Melden

Hoffentlich verblassen Symbole wenn es um Schicksale geht. Aufheizen hilft wirklich nicht! Hört mit dem Wahnsinn der Vergeltung auf. Antworten


Marco Meier

03.01.2009, 05:13 Uhr
Melden

die polizei hat versagt,diese hätte sofort die veranstaltung verbieten müssen.hakenkreuze sind verboten und gehören mit aller härte zerschlagen.diese demonstranten bestehend aus extremisten, sollten sich fragen warum israel sich nun zur wehr setzt? israel wird beschossen von militanten islamisten,jeder staat würde sich wehren,ich habe volles verständnis für den staat israel.irgendwann ist schluss! Antworten


tino briner

03.01.2009, 04:54 Uhr
Melden

liebe leute. das einzige entsetzliche ist, dass das populistische gehabe einiger parlamentarier derart lange zu funktionieren scheint. sei es franco cavalli mit seiner absurden solidarität zu cubas militärdiktatur oder geri müller mit der gebetsmühlenartigen wiederholung, die araber im gazastreifen als schuldlos unterdrückte opfer hochzustilisieren. wahrheitsgehalt in beiden beispielen gleich null Antworten


Jan Holler

03.01.2009, 02:47 Uhr
Melden

Geri Müller ist ein moderner Antizionist. Vertreter dieser Kreise ziehen sich quer durch die Bevölkerung, finden sich sehr oft in Internetforen. Dort scheint er auch seine Informationen her zu haben. Bsp: Die Rede Achmadinejads (Iran) nennt er falsch übersetzt. In dieser Rede wird die Zerstörung Israels thematisiert. Meines Erachtens verschwimmen die Grenzen zwischen Antizionismus u Antisemitisus Antworten


Beat Müller

03.01.2009, 01:30 Uhr
Melden

Sein leben zu verlieren finde ich immer noch genug zu verlieren. nur wenn die unterstützung der usa für israel und russland/Iran für palästina wegfallen kann es frieden geben. wo sollen sie sich noch raketen kaufen ohne geld. der frieden kann nur noch von aussen kommen und das schon seit ca. 30 jahren. oder einer setzt die atombombe ein palästina (evt. vom iran) oder israel lüpfts den deckel... Antworten


Walter Krauer

03.01.2009, 01:08 Uhr
Melden

Wenn es um Israel und deren Politik geht verteidigen selbstverständlich die Anhänger dieses Staates die Auswüchse der israelischen Armee und deren Führung. Vergessen aber dass Israel alle UN Resulutionen missachtet hat die mehr zu einem gerechten Frieden beigetragen hätten . So darf man nicht wettern wenn Iran das selbe tut ! Giebt es zwei verschiedene Masse bei der Einhaltung einer UN Resulution. Antworten


Oliver Lüthi

03.01.2009, 01:07 Uhr
Melden

auch ein akp-präsident sollte das anrecht auf freie meinungs-äusserung an einer demonstration besitzen. es reicht schon, wenn die bundesrätInnen aufgrund der kollegialität einen maulkorb tragen müssen. wenn dann an einer solchen demo noch unpassendes von anderen demo-teilnehmern passiert....weshalb soll er dafür verantwortlich gemacht werden? bzw. wie hätte er das verhindern können? Antworten


Thomas Anliker

03.01.2009, 00:33 Uhr
Melden

Es stimmt nicht, dass dieses Hakenkreuz-Davidstern-Sujet nur am Rande der Demonstration kurz gezeigt wurde. Während des Marsches vom Helvetiaplatz bis zur israelischen Botschaft wurde es konstant und gut sichtbar getragen. Ich hab mir diesen Umzug selbst angesehen und schäme mich dafür, dass Bern diesem faschistoiden, islamistischen Gedankengut eine Platform geboten hat. Antworten


Marco Amherd

03.01.2009, 00:32 Uhr
Melden

Bitte lest alle mal die Geschichtsbücher durch. Das Leiden und die Vertreibung der Palästinenser hat vor über 100 Jahren begonnen. Beide Seiten tragen zur aktuellen Krise bei. Jedoch sollte man von einem Volk wie den Juden erwarten, aus der Geschichte gelernt zu haben - wie sie es von uns erwarten. Leider ist das Gegenteil der Fall und die Unterdrückung geht weiter. Werdet endlich vernünftig. Antworten


Marco Brunner

03.01.2009, 00:11 Uhr
Melden

Die Hamas spricht Israel das Existenzrecht ab und will "die Juden ins Meer werfen". Die Waffen dazu liefert der der Holocaustleugner Ahmadinedschad. Aber die Nazis sind natürlich die Israeli...schon interessant, wie sehr man die Wahrheit verdrehen kann, wenn man ideologisch verblendet ist. Antworten


Markus Wyler

02.01.2009, 23:58 Uhr
Melden

Es ist mir ohnehin ein Rätsel, warum ausgerechnet bei den Grünen soviele Politiker - allen voran natürlich Vischer - Unterschlupf gefunden haben, deren Nähe zu Leuten von der Hamas und der Hisbollah schon seit Jahren bekannt ist. Dieser Flirt mit den Islamisten steht eigentlich völlig quer zum sonstigen Parteiprogramm der Grünen. Sehr seltsam. Antworten


Meinrad Stöckli

02.01.2009, 23:48 Uhr
Melden

Ich habe das Heu mit den Grünen nicht auf der gleichen Bühne, aber wo Geri Müller Recht hat, da hat er Recht. Er scheint zudem einer der ganz wenigen Politiker mit Rückgrat zu sein, die nicht vor der zu erwartenden Antisemitismus-Keule kuschen!!! Antworten


maurena salzmann

02.01.2009, 23:47 Uhr
Melden

dass vischer für das verbrennen einer israelischen flagge den tibet-china vergleich bringt, sagt alles über ihn aus. wer sich über den antisemitismus in palästina informieren will, werfe einen blick in die palästinensischen medien. es ist ohnehin lustig, dass die westliche linke die islamisten hätschelt, denn würden diese hier die macht erlangen, würde die linke als erstes eliminiert werden. Antworten


Marina Müller

02.01.2009, 23:45 Uhr
Melden

2)... die Fähigkeit in Zusammenhängen zu denken. Es liegt auf der Hand, dass die massiven Luftangriffe Israels die Gewaltspirale anheizen. Frieden kann nicht "herbei-gebombt" werden! Frieden entsteht aus Begegnung und dem gegenseitigen Willen eine Situation zu schaffen, in welcher alle Beteiligten auf die Rechnung kommen. Und ich hoffe, dass diese Kräfte schnell auf beiden Seiten mehr Gehör finden Antworten


Ed Mülller

02.01.2009, 23:42 Uhr
Melden

Für mich ist es überraschend, dass der "Filz" in der Politik in diesem Mase reagiert! Ist es nicht der "Filz in Bern" der diese Reaktionen provoziert! Ist es normal, dass Leute in Tibet, Paläsina enfach so erschossen werden nur weil sie auf das "Recht dess Landes" für sich beanspruchen, das ihnen seht Menschengedenken zugersteht? Wie würde Der "Filz" reagieren? Wie würden "der Filz" reagieren? Antworten


Mathias Forster

02.01.2009, 23:40 Uhr
Melden

Was bitte schön hat denn nun dies wieder mit Geri Müller zu tun??? Ich finde es gut, dass er das ausspricht, was sehr viele denken. Natürlich sind die Raketen der Palästinenser auch zu verurteilen, aber man sollte doch die Relationen nicht aus den Augen verlieren! Wer nichts zu verlieren hat, hat halt nun mal nichts zu verlieren. Antworten


Marina Müller

02.01.2009, 23:39 Uhr
Melden

1)Auch ich bin der Meinung, dass es nicht in Ordnung ist, Davidstern und Hakenkreuz zu verwenden. Ich kann aber nachvollziehen, dass Menschen, die Verwandte und Freunde in Palästina haben, sich ohnmächtig fühlen und es so zu dieser Handlung kommt. Noch besser kann ich das verstehen, wenn ich lese, dass "Israel sich sorgt, dass Hamas Tel Aviv oder ein KKW angreifen könnte". Scheinbar fehlt den ... Antworten


Eugen Bucher

02.01.2009, 23:34 Uhr
Melden

In jedem Falle ist es ziemlich kindisch, an einer solchen Demo als Redner aufzutreten und zwei Monate später mit der AKP eine Informationsreise nach Palästina durchführen zu wollen. Gegen die erschreckende Zahl von Toten und Verletzten könnte man als Parlamentarier ja auch in einer seriöseren Form protestieren/intervenieren oder auch nur seiner Ratlosigkeit Ausdruck geben. Antworten


Stephan Küpfer

02.01.2009, 23:19 Uhr
Melden

Dieses Bild zeigt nur, dass die Allgemeinheit den Konflikt nicht versteht. Die versteht nur, was die Agenda der Medien publiziert - inkl. Tagesanzeiger. Der Terror, welches vom Iran finanziert und von Syrien stark unterstützt wird und die Palästinenser und Israelis gleichermassen in Mitleidenschaft zieht, dürfte mal ehrlich und ausführlich thematisiert werden! Antworten



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