ID soll ohne biometrische Daten erhältlich sein

Aktualisiert am 24.11.2009 5 Kommentare

Und auf eine zentrale Speicherung dieser Daten soll verzichtet werden. Dies hat heute der Nationalrat beschlossen.

Identitätskarten (ID) sollen in der Schweiz auch weiterhin mit oder ohne biometrische Daten erhältlich sein. Zudem soll auf eine zentrale Speicherung von biometrischen Daten verzichtet werden. Der Nationalrat hat am Dienstag mit 144 gegen 41 Stimmen eine parlamentarische Initiative angenommen, mit der sich die staatspolitische Kommission selbst beauftragt, entsprechende Änderungen des Ausweisgesetzes auszuarbeiten. Damit will der Rat den Diskussionen Rechnung tragen, die im Zusammenhang mit der Abstimmung vom vergangenen Mai über den biometrischen Pass aufgekommen waren.

Gegner der Vorlage hatten damals insbesondere vor Sicherheitsrisiken angesichts der geplanten zentralen Datenspeicherung gewarnt. Die Kommission will nun prüfen, ob auf eine zentrale Datenbank ganz verzichtet werden kann oder die Bürger individuell über eine allfällige zentrale Speicherung ihrer Daten entscheiden sollen. (sam/ap)

Erstellt: 24.11.2009, 14:47 Uhr

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5 Kommentare

Mathias Berger

24.11.2009, 16:06 Uhr
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Schön haben wir nun eine Wahlfreiheit, welche auch die Rechte von Minderheiten anerkennt, nachdem abgestimmt wurde. Das ist Demokratie, die man in anderen Ländern vermutlich kaum kennt. Ich werde natürlich die biometrische ID wählen, da sie nur Vorteile hat und ich nichts zu verbergen habe. Antworten


Hans Meister

24.11.2009, 15:00 Uhr
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Ich wohne direkt an der Grenze und verirre mich nie mehr als 10km ins Innere des Nachbarlandes. Man kann mich jederzeit innert 10 Min an die grenze stellen - so gesehen bin ich froh, keine biometrischen Daten liefern zu müssen. ...und wieviele gibt es im Landesinnern, welche ihre ID nur als Ausweis bei der Post brauchen ? Antworten



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