«Ich bin Opfer eines Konflikts, der nichts mit mir zu tun hat»
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
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15:42
Ron Popper kann noch nichts über die Zukunft von ABB in Libyen sagen. Die Familie Göldi verlässt die Pressekonferenz.
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15:40
Am Tag seiner Freilassung hätte er wenig von den konkreten Verfahren erfahren. Über die Folgen seiner Zeit in Libyen könne er noch nichts sagen.
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15:38
Ob er persönlichen Kontakt zu Ghadhafi oder zu libyschen Politikern gehabt habe. Er verneint.
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15:37
Er wird zur schwierigsten Zeit befragt. Er: Jede Phase sei anders gewesen. Die Anfangsphase und die Entführung seien am schwierigsten gewesen.
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15:35
Er wird befragt, was er bei der Ankunft empfunden hat. Er sagt, dass er überrascht war, wegen all den Fotografen. Während des Fluges sei er ausserdem über Details aufgeklärt worden, die ihm unbekannt waren.
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15:34
Zu seinem Verhältnis mit Rachid Hamdani befragt, sagt er, dass die Freigelassenen darunter leiden, dass sie ihre Kollegen im Stich lassen.
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15:33
Zur Isolationshaft wird er nochmals befragt. Es sei ein kleines Zimmer gewesen, mit verdunkelten Fenstern. Er hätte Bücher erhalten.
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15:32
Zu den Haftbedingungen sagt, er das die Wachmannschaft korrekt gewesen sei, aber distanziert.
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15:30
Wie er seine Zukunft gestalten wolle, wird er gefragt. Das könne er nicht beantworten. Zu seiner Gesundheit wolle er keine Auskunft geben.
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15:29
Er wird zur Bedeutung von Ron Popper (ABB) für ihn in dieser Zeit befragt. Göldi sagt, dass er für ihn wichtig gewesen sei zu merken, dass ihn die Firma unterstützt.
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15:28
Er wird gefragt, wie er in Kontakt mit seiner Familie gestanden sei. die ersten zehn Tage sei kein Kontakt möglich gewesen. Währen der Zeit in der Botschaft sei der Kontakt via Internet möglich gewesen. Während seiner Entführung hätte es keinen Kontakt gegeben.
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15:27
Zur Visite von Bundesrat Merz will sich Göldi nicht äussern. Seine Gefühle bei seiner Rückkehr kann er nicht beschreiben.
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15:25
Er wird gefragt, wie eine Isolationshaft durchzuhalten sei. Göldi sagt, dass da jeder sein eigenes Rezept hat. Das schwierigste sei die Ungewissenheit gewesen. Nicht zu wissen, ob sich jemand um sein Schicksal kümmert.
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15:24
Er wird gefragt, wie er seine Entführung erlebt hat. Er berichtet, wie er von den lybischen Behörden zu einer Gesundheitskontrolle aufgeboten wurden. Im Nachhinein sei das naiv gewesen.
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15:23
Göldi ist sich keines Fehlers bewusst, die zu seiner Verhaftung geführt haben könnte.
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15:22
Göldi wird gefragt ob er sich als Faustpfand gefühlt hat für die Affäre Ghadhafi. Er will sich dazu nicht äussern.
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Fragerunde hat begonnen, 15:18
Die erste Frage betrifft die Entscheidung Göldis ins Gefängnis zu gehen. Göldi sagt, dass er einen Beitrag leisten wollte, die Krise zu lösen.
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15:17
Ron Popper von ABB, der Arbeitgeber von Göldi: Er freut sich über die Rückkehr und bedankt sich bei den beteiligten Regierungen, die sich für die Rückkehr eingesetzt haben.
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15:13
Besonders in den letzten vier Monaten hätten die Angestellten der Botschaft ihnen sehr geholfen. Besonders für die Unterstützung von Amnesty International bedankt sich Moritz Göldi. Auch bei den Medien bedankt er sich für die zurückhaltende Berichterstattung.
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15:10
Der ältere Bruder von Max Göldi, Moritz Göldi spricht über die Familie während der Zeit der Verhaftung. Er ist sehr bewegt und sagt, dass sie alle sehr froh sind. Er spricht von einer Geburt. Die Familie und Max freuten sich auf ein neues Leben. Er bedankt sich bei Frau Calmy Rey und allen die sie unterstützt haben.
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15:08
Göldi spricht von seiner Verhaftung: Er wurde im Juli 2008 die ABB-Büros von den libyschen Behörden geschlossen. Göldi wurde daraufhin verhaftet. Er spricht von seinem ersten Treffen mit Hamdani in der Zelle.
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15:05
Max Göldi spricht von einem emotionalen Moment. Er sei müde, aber glücklich wieder in der Schweiz zu sein. Er habe in grosser Unsicherheit und Angst gelebt: «Ich bin Opfer eines Konflikts, der nichts mit mir zu tun hat.»
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15:05
Max Göldi betritt das Rednerpult. Sein Mediensprecher Andreas Bantel informiert. Bantel spricht von einem Nervenkrieg, den die Familie Göldi hinter sich hat. Max Göldi wird von seiner Zeit in Libyen sprechen.
Erstellt: 14.06.2010, 14:27 Uhr
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