«Ich werde noch rechter dargestellt, als ich es bin»

Der designierte neue CVP-Präsident Gerhard Pfister findet, seine Partei sollte weniger Kompromisse eingehen. Und er sagt, wie ihn das Leibacher-Attentat von 2001 noch heute beschäftigt.

«Das Abendessen reserviere ich lieber für meine Freunde»: Gerhard Pfister an dem Tag, als er seine Ambitionen auf die CVP-Präsidentschaft bekanntgab. (6. Januar 2016) Bild: Reto Oeschger

«Das Abendessen reserviere ich lieber für meine Freunde»: Gerhard Pfister an dem Tag, als er seine Ambitionen auf die CVP-Präsidentschaft bekanntgab. (6. Januar 2016) Bild: Reto Oeschger

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Sie kandidieren für das CVP-Präsidium. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?
Gemessen an der Zahl der Kandidaten stehen die Chancen gut. Es wäre überraschend, wenn sich bis Mitte Februar weitere Kandidaten melden würden. Aber es ist noch ein langer Weg bis hin zu einer Wahl.

Vor einem halben Jahr hielten Sie eine solche Kandidatur noch für aussichtslos.
Ein Journalist hat mich damals wiederholt angesprochen. Ich wollte damals das Thema nicht zu einem völlig falschen Zeitpunkt in den Wahlkampf hineintragen. Ich rechnete mit den kritischen Reaktionen, die meine Kandidatur ausgelöst hat. Wer zwölf Jahre lang so wie ich politisiert, muss sich bei einem solchen Schritt nicht über Kritik wundern.

«Kritiker sagen oft, ich könnte ja zur SVP gehen.»

Sie politisieren am rechten Rand der CVP.
Ja. Wobei ich in der Beurteilung meist noch rechter dargestellt werde, als ich es bin. Gemessen an Ratings steht mir der Berner BDP-Nationalrat Hans Grunder sehr nahe. Ich habe noch nie gehört, dass er als Rechtsaussen beschrieben würde.

Halbironisch bestätigten Sie einmal in einer Fernsehsendung, dass zwischen Ihnen und der früheren CVP-Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz der halbe Nationalrat stehe.
Diese Aussage ist im Zusammenhang mit dieser Sendung zu sehen. Aber es ist schon so, die CVP deckt im Parlament das breiteste politische Spektrum ab. Das ist kein Nachteil. Ich halte das im Gegenteil für spannend.

Sie weichen der Frage aus und wollen sich nicht am rechten Rand der CVP verorten lassen. Das ist nachvollziehbar: Als Präsident müssten sie die ganze Partei repräsentieren.
Ich mache keinen Hehl daraus. Ich möchte es nur relativieren. Kritiker sagen oft, ich könnte ja zur SVP gehen. Gemessen am Stimmverhalten trennt mich aber vom linken CVP-Parlamentarier weniger als von irgendeinem SVP-Parlamentarier.

Bei der aktuellen Bankgeheimnis-Initiative der SVP sind Sie sogar Ko-Präsident des Komitees, obwohl die CVP dieses Volksbegehren ablehnt.
Es ist also nicht eine reine SVP-Vorlage. Auch die Fraktionschefin und der Parteipräsident der FDP unterstützen diese Initiative. Die CVP hat in ihrem Parteiprogramm den Erhalt des Bankgeheimnisses festgeschrieben. Darauf zielt diese Initiative ab. Die CVP hat ja nun einen direkten Gegenvorschlag eingebracht.

Ziehen Sie den Gegenvorschlag der Initiative vor?
Ja, das könnte ich mir sehr gut vorstellen.

«Die Abwahl von Ruth Metzler hat das Verhältnis unter bürgerlichen Parteien langfristig getrübt.»

Sie haben auch die Energiewende Ihrer eigenen Bundesrätin in einem selbst verfassten Artikel kritisiert. Sie waren aber auch gegen die Abwahl von Christoph Blocher als Bundesrat. So gibt es etliche Beispiele, wo Sie von der CVP-Linie abgewichen sind.
Ich weiche ungefähr so häufig von der Parteilinie ab, wie Parlamentarier im linken Spektrum der CVP. Und was heisst «abweichen»? Wer sich bei der SP rechts von der Parteilinie bewegt, gilt als vernünftig. Wer bei der SVP in Richtung Mitte tendiert, wir sehr positiv beurteilt. Wer in der Mitte mal rechts votiert, gilt als Abweichler. Diese Bezeichnung wird also nur bei bestimmten Konstellationen und meist mit negativem Unterton verwendet. Dabei ist es doch ein Markenzeichen der CVP, das sie Meinungsvielfalt toleriert. Das schätze ich an dieser Partei. In der SVP hätte ich mehr Mühe.

Gibt es einen Abwehrreflex gegen SVP-Vorlagen, der vielleicht gar nicht so gut ist für die CVP?
Ich stimme zu, dass es einen solchen Abwehrreflex gibt. In der CVP hat die Abwahl von Bundesrätin Ruth Metzler Spuren hinterlassen. Es hat das Verhältnis unter bürgerlichen Parteien langfristig getrübt. Die Zahl der Politiker, die das miterlebt haben, nimmt jedoch ab. Jene, die nachrutschen, haben einen pragmatischeren Umgang mit der SVP.

Meine Frage war, ob ein solcher Abwehrreflex der CVP schadet. Vielleicht in Bezug auf die Wahlen.
Die CVP hat sich je nach Region sehr unterschiedlich entwickelt. Zum Beispiel in Zürich war die CVP die Partei der katholischen Arbeiter. Deshalb hat sie dort eine christlich-soziale Ausprägung. In der Zentralschweiz ist die CVP die frühere konservativ-katholische Partei. Sie ist sicher deutlich konservativer als in Zürich. Deshalb ist die SVP in der Zentralschweiz eine ernst zu nehmende Konkurrenz, in Zürich aber nicht. Für die CVP war es extrem schwierig, darauf eine passende Antwort zu finden. Einerseits musste sie sich von der grösser werdenden SVP abgrenzen. Andererseits gibt es in bestimmten Regionen durchaus Überschneidungen mit dem Gedankengut der SVP.

Sollte die CVP das verlorene Terrain in der Zentralschweiz zurückerobern?
Ich glaube nicht, dass man sich so etwas zum primären Ziel setzen kann oder soll. Die Parteien haben sich zu stark verändert. Die CVP ist in den vergangenen 20 Jahren zu einer klaren Zentrumspartei geworden. Das rückgängig zu machen wäre falsch. Es würde der Partei schaden, schon wieder das Profil zu ändern. Eine Partei kann nicht einfach verlorene Wähler zurückgewinnen. Sie muss sich stattdessen mit Ideen profilieren, mit denen sie die Zukunft dieses Landes gestalten will. Dann müssen wir hoffen, dass Wählerinnen und Wähler das honorieren.

«Ich schätze einen guten Streit.»

Philipp Müller hat es geschafft, den Sinkflug der FDP zu stoppen. Er hat die Partei bewusst rechts der Mitte positioniert.
Das ist auch das Verdienst seines Vorgängers Fulvio Pelli und der früheren FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber. Diese drei Personen haben das Profil der FDP über mehrere Jahre geschärft. Dabei sind sie auch Risiken eingegangen. Ein wichtiger Punkt war auch: Gabi Huber war der Meinung, dass die Meinungsbildung innerhalb der Fraktion nicht früh genug beginnen kann.

Wie bei Philipp Müller weiss der Wähler auch bei Ihnen, woran er ist. Aber Sie können auch hart austeilen.
Der Wähler hat ein Recht zu wissen, wofür ich einstehe. Und es stimmt, dass ich Klartext reden kann. Ich will nicht persönlich verletzen, verstehe aber, dass es bei gewissen Empfängern so ankommt. Das tut mir aber auch sehr leid. Ich schätze einen guten Streit.

Was verstehen Sie unter einem guten Streit?
Es wäre falsch, die divergierenden Standpunkte voreilig versöhnlich zu überdecken. Erst nachdem die Gegensätze in aller Breite ausdiskutiert sind, entstehen Positionen, hinter denen alle stehen können. Bei einem guten Streit kugelt die Position wie von alleine heraus. Manchmal streiten wir in der CVP zu wenig und zu spät. Dann beschliessen wir eine Position, ohne die eigentlichen Gegensätze besprochen zu haben. Schliesslich brechen diese im dümmsten Moment auf, wenn im Parlament der Abstimmungsknopf gedrückt wird. Ich glaube, das müsste sich in der CVP ein wenig ändern.

«Die Frage wird sein, ob ich den Rollenwechsel schaffe.»

Auch auf dem sozialen Netzwerk Twitter nehmen Sie zuweilen kein Blatt vor den Mund.
Twitter ist für Politiker ein spannendes Medium, weil es einen zwingt, einen Inhalt kurz und pointiert zu übermitteln. Das macht Spass und ist eine gute Sprachschule. Aber auch hier will ich niemanden persönlich verletzen.

Es ist absehbar, in welche Richtung Sie das Profil der CVP schärfen werden.
Da bin ich mir nicht sicher.

Oder wird sich bei einer Wahl zum CVP-Präsidenten Ihre Rolle ändern?
Absolut! Als ich mir die Kandidatur überlegte, war mir klar, dass es gegenüber mir vor allem einen grossen Vorbehalt gibt: Kritiker befürchten, ich wolle die CVP gemäss meiner politischen Grundhaltung neu positionieren. Doch mit dem Präsidium würde ich eine neue Aufgabe übernehmen. Die Frage wird sein, ob ich den Rollenwechsel schaffe. Ich traue mir das zu. Ob die CVP-Delegierten das gleich sehen, ist noch offen. Auch Philipp Müller wurde zu Beginn kritisiert und hat dann als FDP-Präsident zu einer neuen Rolle gefunden und sein Steckenpferd Migrationspolitik abgegeben. Ein Präsident muss die ganze Breite einer Partei abbilden können. Er muss auch andere Ideen zulassen und vertreten als die eigenen.

Würde die Zusammenarbeit mit der SP unter Ihnen als CVP-Präsident leiden?
SP-Präsident Christian Levrat sagte einmal, die SP arbeite mit allen zusammen, die helfen, ihre Ziele zu erreichen. Ich teile diese Auffassung. Als Mittepartei ist diese Idee in der CVP etwas weniger ausgeprägt. Wir haben die Neigung, rasch auf die Lösung zu zielen. Und das ist bei der CVP meist die Mehrheitsfähigkeit. So gewinnen wir zwar viele Mehrheiten. Dabei machen wir aber Kompromisse und verlieren an Profil.

Weniger mehrheitsfähige Lösungen, dafür mehr Profil – könnte das für die CVP ein Weg sein?
Das könnte ein Weg sein.

Sehen Sie darin den Ansatz, das Ruder bei der CVP herumzureissen, und den anhaltenden Wählerschwund zu stoppen?
Es wäre vermessen zu glauben, eine Person könnte den seit 30 Jahren anhaltenden Trend umkehren. Diese Erwartung möchte ich nicht vermitteln. Aber was mich positiv stimmt: Bei den Jungen hat die CVP heute mehr Zuspruch als noch vor zehn Jahren. In den letzten nationalen Wahlen hat die CVP im urbanen Gebiet von Genf, in Zug, im Wallis und Freiburg in verschiedenen Umfeldern Wähleranteile gewonnen. Unter anderem dank grossem Einsatz der Jungen. Die junge CVP Zug hat bei den eidgenössischen Wahlen 2015 das beste Resultat von schweizweit allen Jungparteien erzielt. Das zeigt, dass eine Kehrtwende durchaus möglich ist.

Welches sind die Gründe für die guten Resultate?
Die Genfer machen im politischen Basishandwerk sehr vieles richtig. Mit erhöhter Professionalität ist schon einiges möglich. Das Profil einer Partei lässt sich hingegen nur sehr langsam verändern.

2011, als Sie Wahlkampfleiter waren, verlor die CVP so viele Wähleranteile wie nie zuvor.
Diese Resultate waren tatsächlich schwierig. Immerhin haben wir bei den Sitzzahlen deutlich weniger verloren als die FDP. Zudem bemühte ich mich um die Motivation im Team und setzte mich auch für Kandidaten auf aussichtslosen Listenplätzen ein. Deshalb war die Zufriedenheit in der Partei trotzdem relativ hoch. Man hat weder mich noch den Präsidenten für diese Niederlage verantwortlich gemacht. Was richtig ist. Umgekehrt ist auch weder der Wahlkampfleiter noch der Präsident allein für den Erfolg einer Partei verantwortlich.

Sind Sie belastbar?
In meiner früheren Tätigkeit war ich sieben Tage die Woche während 24 Stunden unter anderem für eine Privatschule verantwortlich war. In den ersten neun Jahren als Nationalrat bin ich während der Session abends oft nach Hause gependelt, arbeitete dort bis gegen 22 Uhr und fuhr wieder zurück nach Bern.

Ich bin sehr selten an Lobbyisten-Anlässen und nehme nie an Parlamentarier-Treffen teil. Dafür fehlt mir die Zeit. Und das Interesse.»

Die Schule ist inzwischen verkauft, Sie haben aber noch Verwaltungsratsmandate.
Meine heutigen Mandate entsprechen noch einem Pensum von 30 bis 40 Prozent. Ich habe Respekt vor der zusätzlichen Belastung als Parteipräsident. Ich bin 53 Jahre alt. Da muss man schon schauen. Doch mein Arzt hat grünes Licht gegeben.

Ratskollegen im Bundeshaus bescheinigen Ihnen analytische Brillanz und loben Ihren Intellekt. Aber menschlich werden Sie eher als kühl und unnahbar beschrieben.
Ich bin froh, dass mir alle attestieren, dass ich lesen und schreiben kann. Das ist schon mal nett. Und zum anderen Punkt...

Sie sind möglicherweise nicht der Parlamentarier, der abends nach der Session mit Ratskollegen ein Bier trinken geht...
Doch!

...und sich übers Privatleben unterhält.
Doch! Ich tue das nicht mit dem halben Parlament, weshalb das vielleicht nicht überall so wahrgenommen wird. Im Privaten bin ich durchaus gesellig. Ich bin aber sehr selten an Lobbyisten-Anlässen und nehme nie an Treffen teil, an denen Parlamentarier Fussball spielen, Jassen oder Ski fahren. Dafür hat mir schlicht die Zeit gefehlt. Und – das gebe ich zu – auch das Interesse. Ich mache sicher nicht überall mit. Das ist auch nicht nötig.

Wenn ein Lobbyist etwas von Ihnen will, muss er rasch auf den Punkt kommen.
Ja. Natürlich bin ich interessiert an Inputs verschiedenster Organisationen. Aber ich finde...

Am liebsten per Mail.
Ich höre nicht nur bei einem zweistündigen Abendessen zu. Man kann mir auf einer A4-Seite erklären, um was es geht. Das Abendessen reserviere ich lieber für meine Freunde.

Sind Sie praktizierender Katholik.
Ja. Aber nicht jeden Tag und nicht jeden Sonntag in der Kirche. Ich habe ein unverkrampftes Verhältnis zur katholischen Kirche und leide nicht an dieser Institution, wie das andere tun. Es ist die Herkunft, die mich geprägt hat.

Sie haben neben Germanistik auch Philosophie studiert. Gab die Philosophie nie Anlass, an der Religion zu zweifeln?
Doch. Die Philosophie fordert einen heraus. Es gibt in der Tat rationale Gründe, die gegen die Religiosität sprechen. Doch Kritik hilft einem, sich weiter zu entwickeln. Mir in meiner Religiosität.

«Oft ertappe ich mich im Alltag oder bei Versammlungen dabei, dass ich nach Fluchtwegen suche.»

Wie kommt der Glaube in Ihrer Politik zum Ausdruck?
Der Glaube ist für mich etwas sehr Persönliches. Es kommt nicht gut, wenn jemand seinen Glauben in politische Inhalte einfliessen lässt. Dann steht man knapp vor dem Missionieren. Und das liegt mir nicht.

Das C soll im Parteinamen der CVP bleiben.
Ja. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal und steht für die christlich-abendländische Prägung unseres Landes.

Themawechsel: Sie haben das Attentat von 2001 auf das Zuger Kantonsparlament persönlich miterlebt. Wie sind Sie damit umgegangen? Hat Sie das geprägt?
Eine Vorbemerkung: Ich habe mich zehn Jahre lang nicht dazu geäussert. Es ist auch heute nicht einfach. Denn dort sind Menschen gestorben – Angehörige von Leuten, die heute noch leben. Deshalb habe ich als Überlebender Hemmungen, darüber zu reden. Doch soviel kann ich sagen: Natürlich prägt das einen. In den ersten fünf bis sieben Jahren gab es kaum eine Woche, in der die Erinnerungen nicht hochgekommen sind. Irgendwann gelang es mir damit abzuschliessen. Mit den jüngsten Terroranschlägen tauchte das Vergangene wieder häufiger auf.

Inwiefern?
Die Verarbeitung von solchen Anschlägen dauert länger. Ich bewundere ja Leute, die am nächsten Tag hinstehen und sagen können: «Wir lassen uns nicht verunsichern und verteidigen unsere Freiheit.» Für diesen Mut brauche ich heute einige Tage mehr. Und oft ertappe ich mich im ganz normalen Alltag oder bei Versammlungen dabei, dass ich nach Fluchtwegen suche. Darüber ärgere ich mich dann, weil ich mich verunsichern lasse. (Berner Zeitung)

(Erstellt: 30.01.2016, 09:30 Uhr)

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