«Ich würde mich über jedes Departement freuen»
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Didier Burkhalter äussert seine Gedanken zur heutigen Bundesratswahl. Diese Wahl sei im Sinne der Vielfalt gewesen. Die Vertretung der einzelnen Regionen – in diesem Fall die Westschweiz – sei sehr wichtig. Er betont auch die Wichtigkeit der Konkordanz, die heute bekräftigt worden sei.
Die Journalisten dürfen jetzt Fragen stellen.
Presse: Haben Sie sich über den Sieg gefreut, wie haben sie die Wahl persönlich erlebt?
Burkhalter: Ich freue mich sehr. Es stimmt nicht, was immer geschrieben wurde, dass ich mich nicht freuen würde.
Presse: Ihr Konkurrent Urs Schwaller hat ihnen bisher nicht gratuliert, wird er es später noch machen?
Burkhalter: Er wird es sicher noch machen.
Presse:Ist die Vergabe der Departemente schon geschehen?
Burkhalter:Es ist selten, dass das am ersten Tag schon gemacht wird. Ich finde, man sollte es nicht überstürzen. Entschieden wird erst am Freitag. Für die Wahl des Departementes bin ich offen. Ich würde mich über jedes Departement freuen.
Presse:Wie genau – sofern sie das Departement des Innern übernehmen müssten – wollen Sie die Blockaden im Gesundheitswesen lösen?
Burkhalter:Seit 2006 sind fast alle Reformen im Gesundheitsbereich mit irgendetwas verknüpft worden. Jetzt sollte man im Parlament nicht mehr alles miteinander verknüpfen, sondern die Dinge lösen, die man zuerst lösen kann.
Presse:Im Wahlkampf war ja viel von einer Richtungswahl die Rede. War es denn eine?
Burkhalter:Ich glaube, es gibt keine Richtungsänderung. Der Kandidat, der jetzt gewählt wurde, hat in allen Parteien Unterstützung gefunden. Es gibt also keine Richtungsänderung. Gut wäre es, wenn sich die Atmosphäre verändern würde. Und nicht nur im Bundesrat, sondern auch im Parlament.
Presse:Es hat schon andere Neuenburger Bundesräte wie Sie gegeben, die alle sehr ruhig waren. Hat das in diesem Kultur kulturelle Gründe?
Burkhalter:Wir sind ziemlich nahe bei Bern. Es gibt eine Exekutivkultur in Neuenburg. Wir glauben, dass die Exekutve eine starke Funktion haben sollte. (bru)
Erstellt: 16.09.2009, 14:48 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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