Im Notfall lassen die SBB Züge ausfallen
Artikel zum Thema
«Wir sind für jedes Szenario gewappnet», sagt Thomas Weibel, Leiter der SBB-Taskforce Pandemie, in einer Beilage zur «SBB-Zeitung» vom Freitag.
Für das Personal liegen bereits sechs Millionen Masken bereit. Sie könnten auf Empfehlung des Bundes innerhalb von 48 Stunden verteilt werden. Für Mitarbeitende ohne Zugang zu fliessendem Wasser und Seife steht ein Desinfektionsmittel bereit.
Kommt der Zweistundentakt?
Die möglichen Szenarien: Bei 10 Prozent kranken SBB-Mitarbeitern könnten einzelne Züge regional ausfallen. Ab 25 Prozent Erkrankten «müssten wir das Grundangebot einschränken», sagt Weibel. Zur Diskussion stehen etwa Wechsel vom Halbstunden- auf den Stundentakt und vom Stunden- auf den Zweistundentakt.
Im Fall einer Pandemie wird das Verkaufspersonal vollständig hinter Scheiben arbeiten. Dazu würden an einem Teil der offenen Schalter Plexiglasscheiben installiert. Die SBB empfiehlt ihren Mitarbeitenden, sich impfen zu lassen. Ein Zwang besteht jedoch nicht. Die Angestellten im öffentlichen Verkehr geniessen laut Weibel eine hohe Priorität und würden zu den Ersten gehören, die geimpft werden. (cpm/sda)
Erstellt: 14.08.2009, 13:26 Uhr
Schweiz
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!




