Schweiz

«In den Agglomerationen sollten U-Bahnen gebaut werden»

Wenn die Pendler wegen Staus und unpünktlicher Züge nicht mehr rechtzeitig ankommen, leidet die Lebensqualität. Der Zürcher Verkehrs-Experte Ulrich Weidmann fordert darum den Bau von U-Bahnen und Seilbahnen.

1/5 Geht es nach dem Zürcher Verkehrsexperten Ulrich Weidmann, sollen in der Schweiz vermehrt strassenunabhängige Bahnen gebaut werden, so wie die neue Metro in Lausanne. Sie ist zum Rückgrat des ÖV in der Region geworden und erfreut sich grosser Beliebtheit.
Bild: Keystone

   
«Die Infrastruktur ist nicht ausgelegt für so viele Leute»: Ulrich Weidmann.

«Die Infrastruktur ist nicht ausgelegt für so viele Leute»: Ulrich Weidmann.

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Ulrich Weidmann

Ulrich Weidmann ist Professor am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH Zürich. Er arbeitete von 1994 bis 2004 bei den SBB, unter anderem in der Personenverkehrsdirektion.

In der Schweiz gehören verstopfte Autobahnen und überfüllte Züge in den Stosszeiten bereits zum Alltag. Droht der Verkehrsinfrastruktur der Kollaps?
Ja. Vor allem in den grossen Agglomerationen der Schweiz - also dem Genferseegebiet, Bern, Basel sowie Zürich - stösst die Infrastruktur an ihre Grenzen. Was ein Kollaps bedeutet, hat Zürich letzten Winter ansatzweise erlebt. Die Sanierung der wichtigen innerstädtischen Verkehrsader Hardbrücke und die Öffnung der Westtangente brachte den Verkehr etwa einen Monat lang zum Erliegen. Autos verstopften die Strassen, die Busse fuhren nicht mehr pünktlich. Würde dieser Zustand in Schweizer Städten zum Alltag werden, wäre eine wichtige Qualität dieser Ballungsräume nicht mehr gegeben: nämlich einigermassen zuverlässig von A nach B zu gelangen.

Was wären die Folgen?
In erster Linie würde die Standortgunst der Städte leiden. Und mit der Zeit würde sich das natürlich auch auf die Lebensqualität niederschlagen. Bevor der Kollaps allerdings dauerhaft eintreten wird, werden die Leute versuchen, sich anders zu organisieren. So werden sie vielleicht eine Stelle in einer anderen Stadt nicht mehr annehmen. In einem nächsten Schritt werden die Arbeitgeber vielleicht gewisse Standorte aufgeben, da ihre Mitarbeiter nicht mehr in nützlicher Frist dorthin gelangen. Aber soweit ist es noch nicht.

Die Schweiz wird bald acht Millionen Einwohner zählen, im Mittelland leben die Menschen bereits ähnlich nah aufeinander wie in den Niederlanden, dem Staat mit der höchsten Bevölkerungsdichte Europas.
Das Bevölkerungswachstum ist nur der eine Grund für die Entwicklung. In den letzten 20 Jahren hat auch eine Umlagerung der Schweizer Bevölkerung innerhalb des Landes stattgefunden. Gewisse Randgebiete haben sich entvölkert, die Boomregionen wie die Genferseegegend und der Raum Zürich/Zug sind überdurchschnittlich stark gewachsen. Die Infrastruktur ist nicht ausgelegt für so viele Leute.

Wie kann der drohende Kollaps vermieden werden?
Kurzfristig gibt es die Möglichkeit, den Verkehr auf den Schienen und den Strassen weiter zu optimieren und die letzten Kapazitäten rauszuholen. Für die Zeit danach sind jedoch radikale Lösungen gefragt, um den Verkehr aufrechtzuerhalten. Mein Vorschlag: In den grössten Agglomerationen sollten strassenunabhängige Bahnen gebaut werden. Solche Verkehrssysteme wie etwa U-Bahnen würden es erlauben, die Verkehrsströme zu trennen und zu beschleunigen.

In den Schweizer Städten ist es eng. Ist es überhaupt möglich, eine U-Bahn von Grund auf neu zu bauen?
U-Bahnen sind zugegebenermassen ein provokativer Vorschlag, aber «U» heisst ja vor allem: «Unabhängig». Eine U-Bahn in diesem Sinne würde teilweise unter der Erde verkehren, streckenweise könnte sie aber auch auf einem Trassee auf Stelzen fahren oder ebenerdig. Das Ziel müsste jedenfalls sein, ein neues Verkehrssystem zwischen der Bahn und dem städtischem ÖV zu schaffen, einen so genannten Mittelverteiler. Dieser würde die S-Bahnen entlasten, die heute zu einer Art U-Bahn-Ersatz mit einem feinmaschigen Haltestellennetz ausgebaut werden, wodurch Kapazitäten für den nationalen Bahnverkehr und den Güterverkehr blockiert werden.

In der Agglomeration Zürich gibt es mit der Glatttalbahn und der geplanten Limmattalbahn bereits erste Schritte in diese Richtung.
Ja und Nein. Meiner Meinung zielt die Glatttalbahn in die richtige Richtung, vielleicht noch etwas zu wenig konsequent. Zwar fährt sie streckenweise auf einem eigenem Trassee, doch ist sie relativ langsam. Noch mehr gilt dies aber für die Limmattalbahn: So wie sie zurzeit geplant ist, kommt sie eher einem Busersatz gleich. Die neuen Mittelverteiler müssten deutlich schneller und effizienter sein.

Sie schlagen weiter vor, in den Städten Seilbahnen zu bauen. Wie muss man sich das vorstellen?
Seilbahnen können vor allem im öffentlichen Nahverkehr punktuell helfen. Gerade in den engen Innenstädten, wo Bus und Tram nicht mehr zügig durchkommen. Auch automatische U-Bahn-Shuttles wie am Flughafen Zürich könnten die Zentren entlasten. Vorstellbar wären solche Shuttles beispielsweise in Zürich zwischen Bellevue und dem Bahnhof Stadelhofen oder dem Hauptbahnhof und dem Paradeplatz.

Ob die Bevölkerung solche Projekte gutheissen würde, steht in den Sternen. In der Stadt Zürich scheiterte der Bau einer U-Bahn zuletzt 1973. Stehen die Chancen heute besser?
Man muss irgendwann anfangen, für die Zukunft zu planen. Wichtig ist dabei, nicht nur den Verkehr im Auge zu haben. Vielmehr muss man die Frage stellen: Wie sollen die Schweizer Städte in einigen Jahrzehnten aussehen? Städtebau, Standortpolitik, Ökologie und Verkehr müssen gemeinsam angeschaut werden.

Gibt es Beispiele, wo Seilbahnen oder U-Bahnen erfolgreich Verkehrsprobleme gelöst haben?
Das Paradebeispiel in der Schweiz ist die neue Metro in Lausanne. Die Linie ist zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs der Region geworden. Die Metro ist beliebt und stösst bereits jetzt an ihre Leistungsgrenzen. In Neuenburg wurde im Zusammenhang mit der Expo 02 eine Standseilbahn vom Bahnhof zum See gebaut. Vorher war diese Strecke mit einem Bus schlecht erschlossen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.03.2010, 22:02 Uhr

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61 Kommentare

Rudolf Schwarz

24.03.2010, 08:51 Uhr
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Jede Infrastrukturverbesserung bezüglich Mobilität stösst irgendwann wieder an seine Leistungsgrenzen. Alle solche Massnahmen scheitern letzlich immer im selben Teufelskreis. Eine grosse Anzahl von Arbeitnehmern müsste nicht reisen, wenn sie Ihre Arbeit am Wohnort via Rechnernetze (Datenautobahn) leisten könnten. Dafür sind neue (Arbeits-) Modelle und Infrastrukturen gefragt! Antworten


howard nelson

24.03.2010, 03:31 Uhr
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wir haben eine luft seilbahn seit 3 jahren hier . das verbindet auto abstell plaetzen beim fluss so das die arbeitern oben am huegel hin gehen koennen ohne grossen stau. eine gross artige idee. portland, oregon Antworten


Martina Puls

23.03.2010, 10:24 Uhr
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Das darf doch nicht wahr sein, dass dies tatsächlich diskutiert wird. Eine Maut einführen wie in London: an einem Tag die mit den geraden Nummern, am anderen die mit den ungeraden etc. Reduktion und Verkehrsberuhigung heisst das Zauberwort im Stadtverkehr der Zukunft oder wollt ihr alle einfach langsam aber sicher buchstäblich im Verkehr ersticken?? Auch eine-Person-im-Auto ist prüfenswert etc Antworten


Hans Vögtlin

23.03.2010, 09:55 Uhr
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Wäre es nicht an der Zeit, das offenbar schubladisierte Projekt "Swiss-Metro" wieder hervorzuholen und streckenweise in den Grossagglomerationen auszuführen, und zwar so, dass es jederzeit als Kreuzanlage über die ganze Schweiz erweitert werden könnte. So würde auf der Landesoberfläche kein Boden weiter verbaut und der Inlandflugverkehr lärmvermindernd mit der Zeit überflüssig. Antworten


Hans Pfister

23.03.2010, 07:49 Uhr
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Eine Seilbahn zwischen Bellvue und Stadelhofen? Und eine zwischen HB und Paradeplatz? Ja, das wird die Verkehrsprobleme der Stadt lösen. Antworten


Peter Müller

23.03.2010, 07:48 Uhr
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Einen Shuttle vom Bahnhof Stadelhofen zum Bellevue? Der Mensch hat von Natur aus zwei Beine und Füsse und legt damit diese Distanz ohne nervige Warte-, Einstiegs- und Ausstiegszeiten in durchschnittlich 3-4 Minuten zurück! Antworten


Jolanda Suter

23.03.2010, 05:40 Uhr
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@Marco Lardi: Sie meinen wohl 2 Minuten Takt. Denn schliesslich ist in Japan das Verkehrssystem nicht so veraltet wie in der Schweiz. Auf jeden Fall freut es mich, dass man dieses wunderschöne Wort U-Bahn endlich mal in der Zeitung lesen kann. (Auch wenn man vor 10 Jahren schon hätte...) Es gibt noch Hoffnung! Und an die, die immer mit dem Quatsch Telearbeit kommen, es gibt nicht nur KV-Jobs! Antworten


Stefan Zimmer

23.03.2010, 03:38 Uhr
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In der Region Basel kann noch viel mit dem Tram erreicht werden. So z.B. eine Tramverlängerung nach Kaiseraugst - Rheinfelden und eine nach Liestal. Antworten


Franz R. Huber

23.03.2010, 00:15 Uhr
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Nach 1973 gab es nochmals eine U-Bahn-Studie - ist schon lange her und daher vergessen. Damals wurde festgestellt, dass eine funktionierende U-Bahn in Zürich, nicht mehr möglich ist, sofern man nich wie z.B. in Moskau sehr, sehr tief Bauen muss. (Kosten). Der Grund dafür liegt an den zahlreichen unterirdischen Parkhäusern. Da kann man eben keine schlaue Trasse mehr legen. Antworten


Hans Egloff

22.03.2010, 22:43 Uhr
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@ Keller: Nein, es geht nicht um die damalige U-Bahn-Abstimmung, sondern um das Metro-Projekt, dass einzelne unterirdische Tramlinienstrecken vorsah. Das Projekt sollte um das Jahr 2000 ursprünglich realisiert werden. Der VCS hat das Projekt solange mit Beschwerden eingedeckt, bis es aus Kostengründen nicht mehr finanziell sinnvoll realisierbar war. Antworten


Jakob Stössel

22.03.2010, 21:19 Uhr
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Richtig, nur mit einem X-System ( Flughafen-Kilchberg, Küsnacht-Dietikon) und einem äusseren Ring als U-Bahn sind die zukünftigen Verkehrsprobleme lösbar, aber sicher nicht mit Strassenbahnen. Park & Ride in den Agglomerationen ist Voraussetzung um das Verkehrssystem attraktiv zu machen. Parkgebühr und S-Bahntickets sollten alle Transportmittel decken und der innerstädtische Verkehr gebührenfrei Antworten


Paul Martin

22.03.2010, 21:19 Uhr
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Zürich braucht definitiv eine U-Bahn! Jetzt mit planen beginnen und nicht ständig diese lahmen Rückzugsgefechte.. Antworten


Irene Antener

22.03.2010, 20:01 Uhr
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1973 wurde die Zürcher U-Bahn ua. abgelehnt, weil mehrere Tramlinien aufgehoben worden wären, dh. die wichtige Feinverteilung. Zudem sollte die gleichzeitig geplante S-Bahn die gleichen Strecken bedienen. Darum: man muss heute die Strecken der bestehenden S-Bahn ausbauen! Zudem sollte die eigentliche Ursache der Verkehrsprobleme angegangen werden: die räumliche Trennung zw. Wohnen und Arbeiten. Antworten


marco lardi

22.03.2010, 19:35 Uhr
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@ Herr Hans Widmer; In Japan fahren die Züge auch im 5 Minuten Takt, nicht wie bei uns im 30 Minuten Takt. Antworten


marco lardi

22.03.2010, 19:33 Uhr
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Wie wäre es denn, wen die S-Bahnen zur Hauptverkerhszeit alle 1/4 Sunde fahren würde, oder nur Doppelstoclkwagen, aber gleich lang wie normale Züge, fahren würden??? Dies ergäbte sicher eine Entschleunigung. An erster Stelle sehe ich die Optimierung der vorhandenen Resourcen, dann den Neubau. Die SBB dürften, nach meiner Meinung nur noch Doppelstockwagen einsetzen, auf allen Linien. Antworten


Rudolph Möller

22.03.2010, 19:16 Uhr
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Hier wird doch sonst immer behauptet, die Weltstadt Zürich hat das weltbeste Nahverkehrssystem. Statt dessen: lahme Trams von vorgestern, schwerfällige S-Bahnen, keine U-Bahn, dafür verstopfte Strassen. Wie passt denn das zur weltbesten Lebensqualität? Antworten


Danny Meier

22.03.2010, 19:11 Uhr
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Das hat man von der stetigen Überbevölkerung. Das Land kann man nun mal nicht wie die Personen die zuziehen erweitern. Früher oder später wird sich ziemlich rächen. Schon heute muss z.B die VBZ in den Randzeiten Extra Verbindungen anbieten um die Lage einigermassen in den Griff zu bekommen. Aber Erweiterung der Angebote ist doch nur Symptom-Bekämpfung und ein Teufelskreis dazu. Antworten


Ueli Keller

22.03.2010, 18:50 Uhr
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@Hans Egloff: Sie sollten sich vielleicht zuerst mit den Fakten vertraut machen, bevor Sie den "bösen" VCS für die Zürcher Verkehrsmisere verantwortlich machen. Die Abstimmung über die Zürcher U-Bahn fand 1973 statt, den VCS gibt es sein 1979. Zürich hatte damals auch keine linke Stadtregierung.... Antworten


Christian Harb

22.03.2010, 18:35 Uhr
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@Peter Keller: Um von Glattbrugg zum HB zu gelangen, muss man gar nicht erst in die Glattalbahn steigen, die S-Bahn macht das in 11 Min. @Karin Wetzel: jeder noch so gut geführter MIV braucht Parkplätze und dafür ist der Raum in Zürich definitiv nicht gegeben, auch unterirdisch nicht, sonst kracht ganz Zürich plötzlich einen Stock tiefer. Was Zürich braucht, sind platz sparende Verkehrsmittel. Antworten


Bruno Kienast

22.03.2010, 18:17 Uhr
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Also so Utopischisch ist es gar nicht, das Zürich eine U-Bahn bauen soll, es war doch schon einmal so ein Vorschlag da, das Tieftram. Andere Städte lösen das Problem auch unkonventionell, z.b Wuppertal mit der Schwebebahn und das schon vor 100 Jahren. Die andere Frage wäre: warum hat man die Glatttalbahn nicht auf Normalspur gebaut , wäre doch eine gute Verbindung mit der SBB gewesen. Antworten


Andy Dreyer

22.03.2010, 18:17 Uhr
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Irgendwann wird man die U-Bahn ja doch benoetigen, weils einfach nicht mehr anders geht. Wieso also nicht schon jetzt anfangen mit planen und bauen? in 15 Jahren wird's noch schwieriger und teurer so ein Projekt zu realisieren. Antworten


Karin Wetzel

22.03.2010, 18:04 Uhr
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@Martin Keller: Sie sprechen aus, was ich schon lange vermutet habe. Der öffentliche Verkehr funktioniert nur gut zwischen den Zentren und genau diesen Zentren brauchen nicht noch mehr Verkehr. Es braucht eine gezielte Förderung der Individualverkehrs mit den entsprechenden automatisierten Verkehrsleitsystemen. Aber das wollen die ÖV-Anhänger lieber nicht hören, denn sie lieben die Bevormundung. Antworten


Walter Kunz

22.03.2010, 17:32 Uhr
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Und wer bitte schön soll das wie bezahlen. Antworten


Peter Egloff

22.03.2010, 17:30 Uhr
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U wie Utopie. Die Schweizer Städte sind zu klein für richtige U-Bahn-Netze. Und in Zürich haben wir ja U-Bahn-ähnliche Strecken; Zürich HB-Stadelhofen-Stettbach/Tiefenbrunnen und Zürich HB-Selnau-Giesshübel. Man sollte eher den Engpass schliessen und ein zusätzliches Gleis Zürich HB - Stadelhofen - Tiefenbrunnen bauen, letzeres ist immer noch nur einspurig ! Antworten


Bojan Antonovic

22.03.2010, 17:28 Uhr
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Telearbeit. Mehr brauchen wir nicht. Das Internet ist erfunden, die Breitbandzugänge sind da. Schon seit Jahren. Antworten


Peter Keller

22.03.2010, 17:27 Uhr
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Danke Herr Weidmann - Sie sprechen mir aus der Seele. Wie müssen uns der Zukunft stellen. Veränderungen auch akzeptieren. Die Glattalbahn z.b. ist ganz ok, aber man benötigt halt 30 Minuten Fahrzeit von Glattbrugg zum HB. Also was machen die Pendler? Sie steigen in Oerlikon um auf die S-Bahn. Ich bin sicher, eine U-Bahn wäre ein Gewinn für uns alle. Antworten


fllurin schwerzmann

22.03.2010, 17:25 Uhr
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Ein Wort: TELEARBEIT Antworten


Hans Widmer

22.03.2010, 17:15 Uhr
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Schaut mal in andere Staedte wie etwa in Tokyo. Da verkehren Ubahnen und Langstreckenzuege auch auf den selben Gleisen und die Frequenzen und Anzahl Passagiere ist um Welten groesser als in Zuerich. Nur die Shinkansen brauchen eigene Linien und Bahnhoefe. Antworten


Pascal Dinichert

22.03.2010, 17:02 Uhr
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@Alois Negrelli: nicht ganz richtig, als täglicher M2 Benutzer kann ich diese Probleme nicht bestätigen. Ausser auf der Strecke Bahnhof - Flon, findet man immer einen Platz. Und die Stadt Lausanne studiert ja bereit die Metro M3, welche auch von Bahnhof via Flon ausgelegt werden soll. Ich frage mich nur, was denn aus Ihrer sicht besser wäre als eine Metro im 1'30 min. Takt? Antworten


marie berner

22.03.2010, 16:57 Uhr
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Ein schönes Bubenträumli des Verkehrsexperten. Die S-Bahn leistet bereits das, was Herr Weidmanns U-Bahn leisten soll. Dazu die Trams und Busse mit feinmaschigem Haltstellennetz. Ist ja alles da. Die Hindernisse für qualitatives Wachstum sind u.a. eher in der Zersplitterung der Zuständigkeitsbereiche zu suchen, Stichwort Gemeindeautonomie und sog. Steuerwettbewerb. Antworten


Robert Herz

22.03.2010, 16:39 Uhr
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Ein Griff in die Mottenkiste und was erscheint wieder mal: Die U-Bahn. "U" wie unrealistisch. Schön zu sehen, wie selbsternannte Visionäre wie Pilzchen ihr Köpfchen aus dem Boden strecken und etwas medienfüllendes von sich geben. Und das, weil man heute beim Pendeln riskiert, 15 Min zu spät zu kommen - einmal die Woche. Antworten


Peter Zeller

22.03.2010, 16:38 Uhr
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@David McWide "Dieser würde die S-Bahnen entlasten, die heute zu einer Art U-Bahn-Ersatz mit einem feinmaschigen Haltestellennetz ausgebaut werden, wodurch Kapazitäten für den nationalen Bahnverkehr und den Güterverkehr blockiert werden." wär wohl die antwort. Antworten


Nadine Binsberger

22.03.2010, 16:35 Uhr
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Es gehört auch zur Lebensqualität, dass man mal nicht pünktlich sein muss und dafür dort, wo man sich gerade befindet, ein bisschen herumgucken und staunen kann, was es ausserhalb des eigenen täglichen Alltags-Weges alles für Orte und Winkel gibt. Antworten


Hermann Klöti

22.03.2010, 16:35 Uhr
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@ Hans Egloff. Also wie war das jetzt - 1962 hat die Zürcher Bevölkerung NEIN gesagt zu einer U-Bahn, und 1979 wurde dann der VCS gegründet: Somit hat sich der VCS quasi vorgeburtlich schon als Verkehrsverhinderer geoutet..... Antworten


Lars Mazzucchelli

22.03.2010, 16:28 Uhr
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Das Zauberwort heisst tatsächlich: Telearbeit. Es ist unverständlich, dass ich zwar online abstimmen, einkaufen, zeitunglesen, chatten, spielen und vieles mehr via Netz tun kann, aber für meine Arbeit, welche zu 90 % am PC stattfindet, immer noch riesige Distanzen zurücklegen muss in ein Büro in zentraler, teurer Stadtlage, während meine Wohnung den ganzen Tag leer steht.... Antworten


Heiri Guldager

22.03.2010, 16:25 Uhr
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Eine S-Bahn die den Namen verdient gibts in BS nicht. Mein Arbeitsweg von 2.5km bedeutet 19 Stops und 35 Min pro Weg. Das Tram hält alle 100m und verstopft das Zentrum. Zudem hoffnungslos überfüllt.. Soll das ein Verkehrsmittel der Zukunft sein? Zukunftsplanung? Noch mehr Trams, was sonst. Was in 10 oder 20 Jahren ist spielt keine Rolle, die Verantwortlichen sind längst in Pension. Antworten


Alois Negrelli

22.03.2010, 16:18 Uhr
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Bei aller Liebe für solche Visionen: Die beiden Beispiele am Schluss des Interviews sind wahrscheinlich nicht die super Lösungen, die von Weidmann gefordert werden: 1. Kaum gebaut, hat die M2 in Lausanne Kapazitätsprobleme, welche nicht leicht zu lösen sind (längere Züge sind nicht möglich). 2. die Fun'ambule in Neuchâtel hat schlechte Frequenzen. Antworten


Wittmann Werner

22.03.2010, 16:11 Uhr
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Mit der Auslagerung von Arbeitsplätzen würde nur das Verkehrsproblem verlagert, aber nicht behoben. Gut geplante U-Bahnstrecken (z.B. Ring- und Tangentialverkehr) würden zwar was kosten, doch dafür würde unsere hart betroffene Umwelt wieder mehr zur Geltung kommen. Dies gilt nicht nur für Zürich, auch andere grössere Schweizerstädte (Basel, Bern, Genf) könnten von einem U-Bahnnetz profitieren. Antworten


Dave McWide

22.03.2010, 16:05 Uhr
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Und was ist der Unterschied zur heutigen S-Bahn? Die fährt ja Trassee unabhängig von Autos, über- und unterirdisch! Antworten


christophe bachmann

22.03.2010, 16:03 Uhr
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Wir brauchen Raum und Natur. Lebensqualität ist nicht endloser Wachstum. Was bringt es euch persönlich, wenn ihr sagen könnt bzw. müsst, dass wir 10 Mio Einwohner in der CH haben? Wollt ihr eine Betonwüste? Wollt ihr wie in Hong Kong leben? Habt ihr über den Müll nachgedacht? Kanalisation? Abwasser? Polizei? Strom? Wir haben genügend Menschen. Mehr Menschen bringen keinen Wohlstand. Wacht auf! Antworten


Michael Weber

22.03.2010, 15:52 Uhr
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@Hoch und Stirnimann. Ich bin verblüfft über Eure unglaublich scharfe Denksicht; das Verkehrsproblem in der Agglomeration mit der Ausländerfrage zu verknüpfen und dieses so zu lösen - wow! Mir fehlen die Worte. Unser Land braucht dringend mehr Visionäre von eurem Kaliber! Nebenbei; die Schweiz als Boot war scheinbar seit ihrer Gründung voll. Erstaunlich, nicht? Antworten


Walter David

22.03.2010, 15:45 Uhr
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@Herrn Hoch und Stirnimann..... kann mich Eurer Meinung nur anschliessen. Anscheinend begreifen das HEUTE die wenigsten Menschen in der Schweiz. Antworten


Heinz Durrer

22.03.2010, 15:43 Uhr
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Die knappheit an bezahlbaren Wohnungen in der Stadt Zürich zeigt, dass viele Leute gerne in der Stadt wohnen würden. Da auch viele in der Stadt arbeiten würde sich bei einem Mehrangebot an Wohnungen auch die Situation mit dem Mittelstrecken ÖV entspannen. Antworten


Martin Blatter

22.03.2010, 15:40 Uhr
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Der Dietliker Seilbahnpionier Gerhard Müller hat in den 70er Jahren den Aerobus entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Hängebahn, die auf hängebrückenartig montierten Drahtseilen verkehrt. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, solche revolutionären Ideen in die Tat umzusetzen? Die Chinesen machen es uns vor: Sie bauen jetzt ein solche Bahn. Und wir setzen immer noch auf langsame Trams... Antworten


Sabrina Meier

22.03.2010, 15:40 Uhr
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Das wir immer mehr und weiter pendeln müssen, hat mit der Zentralisierung und Globalisierung der Arbeitsplätzen zu tun. Deshalb sollten diese Kosten die Arbeitgeber bezahlen müssen! Jüngstens Beispiel ist die Allianz-Versicherung welche ihre Arbeitsplätze von Bern nach Zürich zügelt. Antworten


Ivan Casale

22.03.2010, 15:39 Uhr
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Ja, sicher. Noch mehr Baustellen - Super. ZH - BE - LU - ST.GALLEN je ca. 1 Stunde. Einwohner CH ca. 7.5 Mio. - London 7.5 Mio. Wieviele Unternehmungen in Zürich zentralisiert (Banken, Medien, Versicherungen etc etc). Die Infrastuktur des KANTON Zürich sollte besser an regionale (SZ,AG etc) Schwerpunkte angekoppelt werden. Als Zürcher mag ich eine lebhafte Stadt, aber kein U-Bahn Kopfbahnhof. Antworten


Ichiro Tenno

22.03.2010, 15:36 Uhr
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Ein U-Bahnnetz welches ausserhalb zu einer Agglobahn wird, ist im U-Bahnnetz von Tokio zum Beispiel gang und gäbe, dass die Züge weiter fahren an der Oberfläche ausserhalb des Stadtzentrums. Für Zürich bräuchte es ein X Nord-Süd und Ost- West sowie eine Ringbahn = Yamanote Line in Tokio. Antworten


sepp stirnimann

22.03.2010, 15:35 Uhr
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Bin ganz der Ansicht von Matti Hoch !!! Zu ergänzen ist, wenn zuviel Ratten beieinander sind beissen sie! Antworten


Peter Schaufelberger

22.03.2010, 15:23 Uhr
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Die Verkehrsinfrastruktur ist bereits jetzt am Anschlag. Wer kann und wer es vermag, sucht bereits heute nach Alternativen, das gilt für Arbeitsgeber und Arbeitsnehmer gleichermassen. Beim nächsten Wirtschaftsaufschwung wird die Verkehrsinfrastruktur massgebend entscheidend sein, welche Regionen sich wie entwickeln. Ob ÖV oder Auto, Alles muss wieder schneller werden und besser ineinander integriert sein. Antworten


Matthias May

22.03.2010, 15:22 Uhr
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Wichtig ist das moderne U-Bahnen und auch Seilbahnen vollautomatisch fahren. Dadurch können relativ kleine Züge sehr oft fahren, alle drei Minuten ein Zug oder noch häufiger. Dadurch kann massiv an den Baukosten gespart werden, da Tunnel und Stationen kleiner ausgelegt werden können. Durch die hohe Frequenz entfallen praktisch die Wartezeiten. Antworten


Hans Egloff

22.03.2010, 15:15 Uhr
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Naja, man wollte ja U-Bahnen in Zürich bauen. Wenn der VCS dies nicht blockiert hätte, obwohl er ja pausenlos bessere ÖV fordert, wären die heute schon fast komplett fertig gebaut. Antworten


Matti Hoch

22.03.2010, 15:13 Uhr
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Stimmt, aber nicht nur unsere Infrastruktur ist nicht angelegt für so viele Menschen, unser Land ist nicht angelegt für soviele Menschen! Und da leiern Regierungsvertreter schon seit Jahren das Sprüchlein vom "Einwanderungsland". Der Mensch braucht nicht nur Transportmittel u. Wohnungen, er braucht auch genügend Raum!! Raum!! zur Erholung!! Wir machen diesen Raum systematisch kaputt!!! Antworten


Martin Keller

22.03.2010, 15:11 Uhr
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Wie wäre es mit lautlosen und abgasfreien Privatautos, die automatisch in ein Verkehrsleitsystem eingeklinkt werden können, um die Effizienz zu steigern und trotzdem die Indivualität beizubeihalten? Immer diese Bevormundung und das Märchen dass öffentlicher Verkehr billiger und besser sei. Ein Märchen, das es endlich zu enttabuisieren gibt! Antworten


Patrick Haeflinger

22.03.2010, 15:08 Uhr
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Gute Idee. Mein Vorschlag dazu die Autos ganz aus der Stadt zu verbannen und risiege Parkhäuser am Stadtrand zu bauen. Diese dann mit einer Ring- und Sternförmigen Bahn zu verbinden. Also untereinander und Richtung Zentrum. Übrigends in Sydney oder Las Vegas gibt es eine Monorail. Eine Einschienenbahn um die Häuser herum. Antworten


Aschy Furrer

22.03.2010, 15:05 Uhr
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Einfacher und billiger wäre es, Arbeitsplätze zu dezentralisieren anstatt grenzenlos die Mobilität zu steigern. Antworten


Andreas Strahm

22.03.2010, 15:04 Uhr
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Wie wäre es, wenn die Strategie aufgegeben würde, die Arbeitsplätze an einem Standort zu zentralisieren? Leider geht es momentan noch in die andere Richtung, siehe das Beispiel der Allianz von letzter Woche. Die Menschen wohnen schliesslich auch nicht zentral an einem Ort, sondern eben verteilt. Warum sollen sie zum Arbeiten alle in die Stadt fahren? Dann gäbe es noch Heimarbeit usw. Antworten


Tom Müller

22.03.2010, 15:01 Uhr
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In Zürich sollte vor allem der Autobahnring endlich geschlossen werden: von der Brunau unter dem See durch nach Schwamendingen, mit Ein- Ausfahrten in der Enge und im Seefeld. Die Kapazität der alten Verkehrsachsen könnte man dann mittels Bus- und Velospuren entsprechend senken. Ausserdem wären der Gubrist und das Limmattal entlastet. Antworten


Eugen Hägi

22.03.2010, 14:54 Uhr
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Endlich jemand der den Ernst der Lage erkannt hat! Die Strassen kollabieren und die ÖV werden zum überfüllten Ärgernis. Leuenberger meinte vor kurzem das Nationalstrassennetz sei gebaut und es brauch keine weiteren Autobahnen. Der Kanton und die linke Stadtregierung leben in der Steinzeit und setzen beim bestehenden Platzmangel aufs Tram, notabene das langsamste und gefährlichste Verkehrsmittel. Antworten


Pankraz Aeschlimann

22.03.2010, 14:53 Uhr
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Liebe Pendler, Ihr habt die Wahl: wohnt wo Ihr arbeitet, oder arbeitet wo Ihr wohnt. Aber bitte hört auf mit Eurer Fahrerei und schont unsere Umwelt. Antworten


Alfred Schuster

22.03.2010, 14:48 Uhr
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Das ist doch keine Lösung und wäre vor allem so gut wie unbezahlbar. Aber zehntausende Jobs, gerade in der KV-Stadt Zürich, könnten zu den Leuten nach Hause "ausgelagert" werden und dies würde den Pendlerverkehr massiv entlasten. Das Zauberwort heisst Telearbeit... Antworten


Manfred Leuthard

22.03.2010, 14:40 Uhr
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Zürich hätte 1973 die Chance auf die U-Bahn gehabt. Es ist immer noch traurig, dass es nicht geklappt hat. Ein X mit Linien von Wollishofen nach Oerlikon (-Glattalbahn/Flughafen) und eine Linie vom Werdhölzli nach Tiefenbrunnen würden schon reichen. Idealerweise könnten die Züge auch auf den Tramgeleisen fahren, wie in Frankfurt. Antworten



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