Jetzt geht es in Andermatt richtig los
Aktualisiert am 31.08.2010 2 Kommentare
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Um 18 Uhr begann auf der Baustelle des Hotels Chedi der Festakt, der in der Einbetonierung des Grundsteins durch Samih Sawiris gipfelte. Der Grundstein in Form einer Plexiglaskiste enthält unter anderem Schweizer Tageszeitungen vom 31. August 2010 und ein Silbergedeck des Hotels Bellevue, das bis 1986 auf dem Gelände stand.
«Planung ist wichtig, aber erst wenn betoniert wird, ist ein Projekt für mich so richtig spannend», wird der Initiant des Resorts, Samih Sawiris, in einer Mitteilung zitiert. Nach dem Festakt wurde die Grundsteinlegung bei einem Grillfest mit der Bevölkerung des Urserntals gefeiert.
Die Feriendestination Andermatt Swiss Alps umfasst im Endausbau sechs Hotels, 490 Apartments in 42 Gebäuden, rund 20 Villen, 1970 Parkplätze, 35'000 Quadratmeter Gewerbefläche, ein Sport- und Freizeitzentrum, eine Kongress- und Konzerthalle sowie einen Golfplatz.
Zurzeit drei Baustellen
Zurzeit wird in Andermatt auf drei Baustellen gearbeitet. Es handelt sich um das Fünf-Stern-Hotel The Chedi, das so genannte Podium sowie den Golfplatz. Bis Ende August hat Andermatt Swiss Alps Arbeiten im Umfang von 40 Millionen Franken vergeben. Das gesamte Investitionsvolumen liegt weit über einer Milliarde Franken.
Laut Medienmitteilung vom Dienstag wurden bis Ende August insgesamt elf Einheiten in zwei Wohnhäusern sowie elf Wohnungen im Hotel Chedi verkauft. Im Herbst wird der Verkauf in den Zielmärkten Deutschland, Italien und Grossbritannien lanciert. Bis Ende Jahr hofft man, Wohnungen im Wert von 100 Millionen Franken zu verkaufen.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde wird das Raumprogramm für das Sport- und Freizeitzentrum entwickelt. Zusammen mit der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) arbeitet Andermatt Swiss Alps an einem Konzept für die Neugestaltung des Bahnhofs. Schliesslich wird auch das Skigebiet Andermatt/Sedrun modernisiert und zusammengeschlossen. (bru/sda)
Erstellt: 31.08.2010, 20:08 Uhr
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2 Kommentare
Es dauerte, aber (auch wenn in Andermatt wohl alles teurer wird, was möglicherweise für die Einheimischen nachteilig sein könnte) da werdem Visionen verwirklicht. Und bei uns in Zürich??? Einsprachen, Einsprachen, Einsprachen. Wir könnten von Andermatt lernen. Antworten
Ich bin nach wie vor skeptisch diesem Projekt gegenüber. Vor allem weil dieses nur im Hochpreissegment angesiedelt ist. Andermatt ist nicht St.Moritz oder Gstaad. Neben den Luxushäusern hätte ich ein gutes 3 Sterne Haus platziert das gezielt auf Wanderer oder Wintersportler abzielt. Auch könnte dieses als "Pausenhotel" für Reisende im Nord-Südverkehr positioniert werden. Antworten
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