Schweiz

«Jetzt kommt das heisseste Argument von allen»

Der Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann begegnete in der «Rundschau» dem SVP-Nationalrat Caspar Baader – und nahm ihn zum Thema Steuerstreit in die Mangel.

Schlagabtausch bei der «Rundschau»: Ulrich Thielemann und Caspar Baader am Mittwochabend.

Schlagabtausch bei der «Rundschau»: Ulrich Thielemann und Caspar Baader am Mittwochabend.
Bild: Rundschau/SF

Die «Rundschau» lud Ulrich Thielemann, Wirtschaftsethiker an der Universität St. Gallen, und SVP-Nationalrat Caspar Baader zum kurzen Streitgespräch über den Steuerstreit mit Deutschland ins Studio.

Thielemann bestand darauf, von «legalistischen» Argumenten wegzukommen. Ob die deutsche Regierung die gestohlenen Daten verwenden solle und dürfe könne er nicht beurteilen, da gehe es um eine juristische Güterabwegung.

«Ich frage Sie»

Es gehe aber um eine viel grundsätzlichere Frage – die ihm bisher niemand beantwortet habe. «Ich frage Sie: Mit welchem Recht befreit die Schweiz Steuerausländer faktisch von der Besteuerung, dadurch, dass sie Informationsaustausch verweigert?»

Es gehe um Bürger, die im Ausland wohnten, nicht in der Schweiz – die also der Steuersouveränität eines anderen Staates unterstellt seien. Noch einmal stellte Thielemann seine Frage, und ein drittes Mal – mit welchem Recht die Schweiz in die Steuersouveränität eines anderen Staates eingreife? Moderatorin Sonja Hasler forderte Baader auf, vielleicht könne er Thielemann die Frage beantworten.

«Ausgerechnet die SVP»

Doch Baader wich aus. Deutschland müsse respektieren, dass die Schweiz «ein freiheitsliebendes Land» sei, das keine «gläsernen Bürger» wolle. «Wir befreien nicht die Deutschen, wir haben unser Steuerrecht», so Baader. Deutschland müsse sich auch mal fragen, wieso es überhaupt zu solchen Vorfällen komme, sagte der SVP-Politiker, und erntete dafür von Thielemann ein «jetzt kommt das heisseste Argument von allen». Baader liess sich nicht beirren – Deutschland müsse seine hohen Steuern eben hinterfragen, fuhr er fort.

Dieses «heisseste Argument von allen» liess Thielemann nicht gelten: Ausgerechnet die SVP, die nie eine Einmischung in die Schweizer Politik aus dem Ausland respektieren würde, nehme sich eine Beurteilung ausländischer Steuerpolitik heraus. «Respektieren Sie die Steuerpolitik anderer Staaten», forderte Thielemann Baader abschliessend auf. Der wiederholte in seinem Schluss-Statement: «Beachten Sie, dass die Schweiz ein freiheitsliebendes Land ist.» (oku)

Erstellt: 04.02.2010, 15:26 Uhr

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117 Kommentare

Stefan Wigger

08.09.2011, 10:34 Uhr
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es ist einfach unglaub und ungeheuerlich, wie Herr Baader die Steuerhinterziehung rechtfertigt. Aber noch schlimmer, dass Leute dieser Argumentation immer (noch) folgen. Soweit hat die SVP die "Verblendung" getrieben.... Antworten


EVa Einstein

05.02.2010, 15:29 Uhr
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Integrität - Perslönlichkeistschutz unser höchste Gut steht nicht auf dem Spiel. Wer nichts zu verbergen hat - muss nicht zittern, Bankgeheimnis hat nichts mit Integrität zu tun, Schlupflöcher Banktresors für Schwazgeld das ist auch nicht legal schon immer.. Geld Gier Macht Wucher .. das Virus der KrisenPandemie.. grösstenteils Männersache! Antworten


Ernst Keller

05.02.2010, 12:51 Uhr
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Wie kommen die Saubermänner eigentlich dazu zu behaupten nur die reichen Schweizer-innen täten Steuer hinterziehen, es ist doch Allgemeingut dass der Kleine sein Vermögen auf kleine Konten aufteilt um keine Verrechnungssteuer zu bezahlen. Das macht nur Sinn wenn man die Konten nicht deklariert, auch das ist Steuerhinterziehung. Antworten


nicolas straub

04.02.2010, 23:49 Uhr
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Für eine Partei, in welcher ihre Mitglieder nicht frei abstimmen dürfen, nimmt die SVP Worte wie Freiheit oder freiheitsliebend etwas oft in den Mund. Die eigenen Parlamentarier scheinen nicht so freiheitsliebend zu sein, wahrscheinlich keine richtigen Schweizer. Antworten


Georg Wächter

04.02.2010, 23:19 Uhr
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Wie ich schon geschrieben habe (liest man es nicht?), Deutschland ist in finanzieller Klemme. Was sollen die dummen Reden und Antworten? Die Schweiz hat das Bankgeheimnis seit od. kurz nach dem 2. WK. Deutschland hatte dieses bisher respektiert. Finanzklemme macht geldgierig und versucht Gesetze der Nachbarstaaten zu brechen. Unser Bankgeheimnis gilt weltweit, nicht nur für die BRD. Antworten


Urs Aeschlimann

04.02.2010, 22:39 Uhr
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Ich frage mich immer wieder, warum wir uns in der so freien, demokratischen, ehrlichen, sauberen Schweiz nicht ernsthaft um unsere eigen Steuerhinterzieher, Steuerflüchtlinge, Steuerbetrüger kümmern? So eine CD von Schweizer-Steuern-Sündern würde unsere Gemeinde-Staats-und Bundesbudgets sicher bereichern. Antworten


Daniel Hauser

04.02.2010, 21:30 Uhr
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Besteuerung von Einkommen und Vermögen können nich miteinander vermengt werden. Wird Einkommen in D nicht versteuert und in der Schweiz vor D versteckt, kommt nicht das schweizer Recht betreffend Vermögen zum tragen. Das primäre Problem bleibt bei der nicht bezahlten Einkommenssteuer und für dies ist auschliesslich D zuständig. Die können wir nicht zu unserer Angelegenheit biegen! Antworten


Mike Finley

04.02.2010, 20:48 Uhr
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Also wenn das Google Streetview-Auto durchs Dorf rollt, rufen alle nach ihren Rechten auf eine Privatesphaere...wenn man am iphone im Tram am eintippen ist soll ja keiner ueber die Schultern gucken...und in Leserbriefen meldet man sich anonym... Eigentlich ist die Diskusion ziemlich ueberfluessig geworden, wer in der CH Geld anlegen will soll dies doch machen koennen, ist doch sein Bier! Antworten


Urs Endhardt

04.02.2010, 20:44 Uhr
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Aha! Deutsche Bürger sind in der Schweiz immer weniger willkommen, deutsches Geld dafür aber umso mehr? Antworten


Alain Burky

04.02.2010, 18:53 Uhr
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Um ethisch zu handeln - braucht es keine Berufsethiker. Um philosophisch zu denken - braucht es keine Berufsphilosophen. Besonders, wenn diese staatl. bezahlt, also auch nicht unabhaenig sind. Antworten


Gabor Horvath

04.02.2010, 18:28 Uhr
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warum nehmen die Vertreter der SVP in den Medien Steuerhinterzieher derart in Schutz? Diese Frage hätte ich gerne insbesondere von Vertretern dieser Partei ENDLICH beantwortet... Antworten


Werner Fürst

04.02.2010, 17:26 Uhr
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@Stefan Meier (14:20) bringt es auf den Punkt. "Steuerhinterziehung" betreibt ein kleiner Kreis von Cleverlis - bewusst! Antworten


stefan meier

04.02.2010, 14:20 Uhr
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Es ist mir ein Raetsel, wie man etwas verteidigen kann, das nur einem kleinen Prozentsatz von Leuten zugute kommt. Notabene solchen, die es sich naemlich sogar leisten koennten, ihre Steuern zu bezahlen. Antworten


Sandra Schaller

04.02.2010, 10:32 Uhr
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Mehr als die Frage ob Deutschland die CD kaufen solle oder nicht, beobachte ich aus dem Ausland, wie emotinal und nur emotinal dieses Thema auch von sogeannten Fachexperten diskutiert wird. Ich habe auch Kommentare der sueddeutschen Zeitung sorgfaelltig gelesen und festgestellt, die Deutschen moegen die Schweizer ueberhaupt nicht und das hat nicht mit dem Steuerstreit zu tun. Schade!! Antworten


Beat Tschannen

04.02.2010, 10:21 Uhr
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Gestern Abend war der Tag der SVP-Politiker (Baader, Schluer und Mörgeli) im CH- und D-TV ! Was haben die alle in dieser Affäre verloren ? Lasst endlich los und regelt das eigene Haus, d.h. macht endlich einmal die politische Arbeit und nicht immer auf Stänkerei. Die Aussagen sind meistens nur noch Ausreden. An die Arbeit Leute, bringt endlich eine richtige und nachhaltige Strategie ! Antworten


Rolf Schumacher

04.02.2010, 10:20 Uhr
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Der deutsche Staat hat ein Problem mit der Besteuerung seiner Bürger. Das darf man nüchtern feshalten und entspricht nicht einer Einmischung in die Steuersouverenität Deutschlands. Deutsche haben auch das Recht ihr Geld in der CH zu deponieren. Es ist nicht die Aufgabe der Bank zu überprüfer, woher das Geld kommt. Rechtshilfe wird geleistet, Gesetze angepasst. Ethiker denken nicht immer ethisch Antworten


Fritz Meier

04.02.2010, 10:19 Uhr
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Ob links oder rechts alle Politiker wollten das Geld! Schaut doch wer all die Jahre im Verwaltungsrat der Banken war !! Nehmen nicht alle das Geld? Antworten


Peter Thomi

04.02.2010, 10:18 Uhr
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Jedenfalls ist dieser Datenklau nicht das Problem "der Schweiz" oder "der Schweizer", sondern der Banken. Und einiger ihrer Kunden, die eben ein gewisses Risiko eingehen, wenn sie ihr Vermögen nicht korrekt deklarieren. Antworten


Rolf Bleiker

04.02.2010, 10:17 Uhr
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Manchmal hält die SVP verdienstvoll den Finger auf den wunden Punkt. Allzu oft aber argumentiert sie irrational und widersprüchlich. Wie hier: Bader interpretiert die Welt auf dem Hintergrund der Schlacht bei Moorgarten. Tatsächlich ein superheisses Argument! Antworten


Marc Aegerter

04.02.2010, 10:13 Uhr
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@Ricardo Pfeifer: Selbstkritik in punkto Saubermann-Image aufrecht zu erhalten ist nicht der Punkt. Bedenken Sie: Es geht hier um ein volkswirtschatlich marodierendes Nachbarland, das mit einer Fiskalquote von 50 % das Volk ausnimmt. Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten die Hälfte Ihres Einkommens dem Steueramt abliefern. Wäre die Versuchung da nicht gross, z.B. nach den Caymans zu schielen ? Antworten


Beat Keller

04.02.2010, 10:10 Uhr
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@Max Meier. Genau. So ist es. Wer heute noch meint, die 1500 Datensätze betreffen wirklich dicke Fische, irrt gewaltig. Das Problem war doch schon vor Jahren bekannt. Wer noch viel Geld in der Schweiz hat, vesteckt es wohl raffinierter. Alle anderen hinterziehen vielleicht mal 100000 Euro. Damit lässt sich aber die aktuelle deutsche Schuldenwirtschaft nicht sanieren. Antworten


Koni Blatt

04.02.2010, 10:10 Uhr
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Die Schweiz sollte reinen Tisch machen. Steuerflüchtlingen (CH oder andere Landeszugehörigkeit) Zuflucht zu gewähren ist unethisch. Progressives Vorgehen: Deals (verminderte Strafen) mit anderen Ländern aushandeln für die Kunden der Banken um die Gelder zu legalisieren. --> Stärkung Kunden-Bankbeziehung --> Kunden bleibt, liefert Kommission weiterhin ab. Win-Win-Win-Situation (CH-Ausl.-Kde-Bank) Antworten


Dieter Wundrig

04.02.2010, 10:05 Uhr
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@ Max Burger-Als HSG Student sollte es doch einfach zu rechnen sein. Wo man lebt und arbeitet , zahlt man seine Steuern.Das nennt man Freiheit! Wer sein unversteuertes Geld in der Schweiz versteckt, jedoch nicht in der Schweiz lebt, ist ein Betrüger. Habe ich Ihnen helfen können das zu verstehen? Antworten


Michael Meienhofer

04.02.2010, 10:03 Uhr
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Wir reden immer nur von Ausländern.Ich warte mit Spannung, bis Steuerhinterziehungen und Betrug durch schweizer Kunden, aufgedeckt werden. Hat jemand das Gefühl,dass nur reiche Ausländer ihren Staat betrügen? Da muss man wohl einiges verpasst haben. Die Hüter des Bankgeheimnisses werden es bis zum letzten Blutstropfen verteidigen, mit gutem Grund.Wieviele Millionen entgehen unseren Steuerbehörden? Antworten


Lucien Michel

04.02.2010, 10:03 Uhr
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Unverständlich, dass sich ausgerechnet die SVP hinter Steuerhinterzier und dergleichen stellt. Ein paar Herren (und Damen) in der Parteileitung bringen wohl gerne ihre Schäfchen ins Trockene, aber der grosse Haufen der SVP-Wähler und Parteimitglieder sind brave 'Büezer', Angestellte und Kleinunternehmer die jeden eingenommenen Rappen versteuern müssen und keine Chance haben 'zu optimieren'. Antworten


Heinz Köhli

04.02.2010, 10:00 Uhr
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Der Machbarkeitswahn der letzten 20 Jahren verstärkt durch die Wiedervereinigung, die Nettoabgeltung an die EU und die Wirtschaftskrise auch im Lande des Exportweltmeisters hat die deutschen Staatsfinanzen massivst überfordert. Die jetzt gut 100 Mio Euro, die aus dem Datenklau bei der CS möglicherweise herausspringen, sind 0.1% des Budgetlochs 2010, für Merkel etc. aber ein Befreiungsschlag. Antworten


Roland Moser

04.02.2010, 09:59 Uhr
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Ca. 500'000 Schweizer mit Wohnsitz in der Schweiz haben ein Konto in Deutschland um Vermögen und/oder Einkommen vor den schweizerischen Steuerbehörden zu verstecken, also vorsätzlich Steuerbetrug zu begehen. Was braucht es, damit D alle diese Kontoinhaber an die schweizer Steuerbehörden meldet?! Bis wann ist es getan?! CH wird keine Daten von D erhalten, weil D auch ein Bankgeheimnis hat. Antworten


werner kagi

04.02.2010, 09:58 Uhr
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dieser herr thielemann war schon in seiner art schlicht unerträglich - rechthaberisch, vorlaut. er stellte keine fragen sondern er pöbelte schweizer politiker an, und das als gehaltsbezüger der schweizerischen eidgenossenschaft. st.gallen ist bezüglich ihrer personalpolitik in aller öffentlichkeit zu überprüfen. thielemann entspricht genau dem bild, das wir von leuten seiner herkunft haben.... Antworten


Max Sutter

04.02.2010, 09:45 Uhr
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Diese Bankgeheimniskrämerei (sowohl für in CH als auch im Ausland Wohnhafte) fördert nur Steuerbetrug und -hinterziehung (ist auch Betrug). Abschaffung für im Ausland Wohnhafte ist eine Sache, da sorgt schon das Ausland dafür. Wichtiger wäre die Abschaffung für in der Schweiz Wohnende,denn ohne die 5 bis 10 Milliarden Hinterziehung pro Jahr gäbe es eine schöne Steuerreduktion für die Ehrlichen. Antworten


Frank Hofer

04.02.2010, 09:45 Uhr
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Da tut die deutsche Regierung was gegen deutsche Steuersuender in Deutschland, womoeglich gegen deutsches Recht, welches uns einen Feuchten angeht, und ausgerechnet jene Schlaumeier, die sich nie reinreden lassen wollen und von Souveraenitaet faseln, kommen daher und wollen nun ploetzlich was zu berichten haben? Muss man sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen, diese scheinheilige Doppelmoral! Antworten


Markus Müller

04.02.2010, 09:42 Uhr
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Deutschland ist eine Demokratie und ein Rechtsstaat und es ist nicht an uns zu sagen, was für Deutschland gerechte Steuern sind. Wenn ein Staat mit einem kleinen Übel (Hehlerei) Hunderte von Betrügern auffliegen lassen kann, dann handelt dieser Staat richtig. Das würden wir auch so machen. Die SVP-Vertreter und andere Ewiggestrige reiten seit Monaten ein totes Pferd und werden das wohl nie merken. Antworten


Peter Studer

04.02.2010, 09:41 Uhr
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@Alex Fankhauser: Besten Dank Herr Fankhauser. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Es kann nicht sein, dass sich hier die Schweizerische Politik einmischt. Die Bank ist selber Schuld, wenn sie sich die Daten von Ihren Mitarbeitenden stehlen lässt. Langfristig jedoch kann das doch kein tragendes Geschäftsmodell mehr sein. Die dritte "Staatskrise" wegen Bankdaten. So geht's nicht weiter. Antworten


Weinmann Heinrich

04.02.2010, 09:41 Uhr
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Wir vertreten hier vehement gegensätzliche Standpunkte. Die "Freiheitsliebenden" auf ihrem Goldsockel und der Schweizerfahne in der Hand vertreten ihre Interessen, die andern, sicher die meisten, brauchen das Bankgeheimnis nicht, weil sie entweder aus Überzeugung ihre Steuern bezahlen, oder weil ihr ganzes Einkommen aus dem Lohnausweis ersichtlich ist. Antworten


Lilo Mueller

04.02.2010, 09:39 Uhr
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wenn jeder das abliefern würde, was er müsste, wäre vieles besser. woher nehmen sich die vermögenden und reichen eigentlich das recht, den staat so zu bescheissen. steuern zahlt niemand gerne - aber die, denen es am wenigsten weh tun würde, finden immer ein schlupfloch! Herr Baader war wie immer sehr "souverän" in seinen aussagen - svp-mässig halt! Antworten


Bernhard Müller

04.02.2010, 09:38 Uhr
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Was ist mit der Tatsache, dass wir aus der Schweiz den Deutschen eine Quellensteuer ¨ür eben diese in DE steuerpflichtigen Personen bezahlen, iumgekehrt existiert dies jedoch nicht. Wer meint, dass nur CH-Banken "Schwarzgelder annehmen ist auf dem Holzweg. Deutsche Banken halten sich mit identischen Machenschaften nicht zurück und bietet wiederum Schweizern an, das Geld am Fiskus vorbeizuschleusen Antworten


Elisabeth Hasler8047

04.02.2010, 09:37 Uhr
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Ich bin keine SVP-Wählerin & übe oft Kritik an ihr. Aber diesmal muss ich Herr Baader recht geben. Thielemann ist ein Fanatiker, das wurde gestern wieder mal deutlich. Als Ethiker sollte er wissen, dass Legalität nicht deckungsgleich ist mit Legitimität. Staaten verkehren untereinander idealerweise auf der Basis der Legalität. Manchmal reicht es leider nicht einmal dazu, s. Datenklauaffäre in D. Antworten


Andreas Falkner

04.02.2010, 09:35 Uhr
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@Max Burger: Peinlich, hinter so ein wirres Argument noch einen HSG-Background zu setzen. Ich denke als HSGler sollten da strukturiertere Argumente fliessen... Generell finde ich es mittlerweile amüsant, dass hier einige wirklich unbelehrbar sind. Es gibt numal Grenzen des Bankkundengeheimnis und die beginnen beim Eingriff in das Recht eines anderen Staates. Antworten


Werner Holliger

04.02.2010, 09:30 Uhr
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@Andreas R. Schulkthess: Würden Sie mir bitte erklären, welche Aussagen von Thielemann speziell unqualifiziert sind. Und überlegen Sie sich doch einmal ganz unaufgeregt, weshalb Thielemann in St. Gallen diesen Posten erhalten hat. Wahrscheinlich eben weil er unqualifiziert ist, nicht wahr? Antworten


Ricardo Pfeifer

04.02.2010, 09:29 Uhr
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Es ist schon erstaunlich, wie es die Schweizer schafen, Ihr äusserst positives Bild in D zu demontieren. Und das ganze für Banken, die den Hals nicht genug voll bekommen, haupsache man macht gute Geschäfte. In letzter Zeit musste ich in Berlin immer wieder gerade stehen für die Schweiz ( als ob ich für alle Schweizer hafte ) Das vorher überschwengliche Heidi Bild fängt lansam an zu bröckeln Antworten


Elisabeth Lüthi

04.02.2010, 09:18 Uhr
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Ist doch wunderbar, dank diesen ganzen Streitgesprächen über das Schweizer Bankgeheimis, Datendiebstahl oder eben nicht, wird super von den eigentlichen Problemen diverser europäischer Staaten abgelenkt. War das nicht auch schon so mit America und ihren zahlreichen Kriegen. Genau nach dem Moto Leute ablenken und beschäftigen so merkt wie viel im eigenen Land eigentlich schief läuft! Antworten


Jürg Storrer

04.02.2010, 09:18 Uhr
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Dem Fiskus gestohlenes Geld zu verwalten und damit (gut) zu verdienen ist Hehlerei und gehört gerichtlich verfolgt. Antworten


Hans-Christian Müller

04.02.2010, 09:15 Uhr
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Siehe 03.02., 23:27 h:Gesprächsteilnehmer M. Somm an Diskussion SAT 3:"Die Schweiz hat ihr Recht für sich selbst geschaffen und nicht für Deutschland oder seine Steuerflüchtlinge." - Wenn diese das dann besser finden, muss sich Deutschland etwas einfallen lassen, um den Verbleib der Vermögen dort attraktiv zu machen. So einfach ist das, und um das zu verstehen, braucht es keine Wirtschaftsethiker. Antworten


simon sieber

04.02.2010, 09:11 Uhr
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Da freuen sich die Linken. Warum alles an einer Person aufhängen (bzw. Partei). Es geht hier um die Sache und um die Souveränität der Schweiz. Wollen wir unser funktionierendes System wirklich so einfach Preis geben? DE soll doch seine Bürger "à la DDR" umzäunen, einsperren und kontrollieren. Es ist alles immer wie eine Krankheit zu betrachten: die Ursache ist zu bekämpfen nicht die Symtome!!! Antworten


Margrit Lustenberger

04.02.2010, 09:08 Uhr
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Deutschland pflegt eine sehr willkürliche Rechtsauffassung. Amtshilfe leistete die Schweiz bisher nur bei Steuerbetrug. Unsere Rechtsauffassung wird von Deutschland nicht respektiert. Datenklau, wie im vorliegenden Fall wird in der Schweiz strafrechtlich verfolgt in Deutschland nicht. Wir sollen die deutsche Rechtsauffassung akzeptieren? Grotesk, dass Filmdownloaden in Deutschland bestraft wird. Antworten


Hugo Müller

04.02.2010, 09:06 Uhr
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Besonders bedrolich wird die Affäre, wenn man dan Blick öffnet und ein bisschen weiter schaut Viel zu oft werden sensible Bereiche an ausländische Firmen (auch in Staaten wie Indien, China, Ost-Europa) ausgelagert. Ich denke da an Erfassung und Speicherung von biometrischen Daten für Visa-Vergabe, elektronische Patientenkarte usw. Da muss man sich über den Daten-Diebstahl nicht wundern! Antworten


Ruedi Ehrler

04.02.2010, 09:03 Uhr
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Allerhöchste Zeit, das heute bestehende Bankgeheimnis grundlegend zu ändern, damit die Schweiz nicht immer wieder erpresst werden kann. Auch die SVP muss dies nun endlich einsehen! Antworten


Patrick Zanini

04.02.2010, 09:03 Uhr
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@ Schulthess 8:26. Unqualifiziert sind einzig ihre Anwürfe, die (siehe Baader) völlig an der Sache vorbeizielen. Wir können froh sein, dass Herr Thielemann hier forscht und lehrt - praktisch höchst relevant, kritisch und mit Sachverstand. Ein Deutscher, der Schweizer Interessen vertritt, hinter welche ich mich zu 100% stellen kann - ein Top-Immigrant und höchst willkommen! Antworten


Max Spörri

04.02.2010, 09:00 Uhr
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Baader hat als Jurist schwach argumentiert,Auch wenn es bei der Besteuerung von Ausländern in der Schweiz Ungereimtheiten gibt:der Fall des Unternehmers mit bloss fiktivem Wohnsitz in Zürich(von der Bank organisiert)und in der Folge Pauschalbesteuerung ist ein Einzelfall. Das hätte man entgegenhalten müssen, womit dem Professor die Hauptargumente, die er mehrfach wiederholte, entfallen wären. Antworten


Martin Berlinger

04.02.2010, 09:00 Uhr
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@ Lorena Zardi: Die Antwort darauf ist ganz einfach: Weil die deutschen Bürger dies mit aktiver oder mindestens passiver Hilfe von Schweizer Banken tun und dieses Tun abgedeckt ist durch ein Schweizer Gesetz, welches verhindert, diese Form vom Betrug zu ahnden. Solange wir dieses Verhalten bzw. dieses Gesetz stützen, sind wir mit schuldig. Antworten


Robert Lahmer

04.02.2010, 08:59 Uhr
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Eigentlich ist das Anliegen der Deutschen verständlich und mit gesundem Menschenverstand das Bankgeheimnis nicht zu verteidigen. Trotzdem geht mir dieser Herr Thielemann etwas auf den Wecker, wie er mit seiner forschen Art der Schweiz erklärt, was Recht- und Unrecht ist...in der Schweiz...auf unsere Kosten! Damit erreicht er schlussendlich das Gegenteil: Einen Bankgeheimnis-Verteidigungs-Reflex. Antworten


Max Meier

04.02.2010, 08:58 Uhr
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@hansueli Meier: Diese Frage können Sie Sich in ein paar Jahren selbst beantworten. Das wirklich grosse Geld findet immer einen "sicheren" Platz auf dieser Welt. Oder glaubt jemand noch im Ernst, dass sehr vermögende Menschen nicht andere Wege haben ihr Geld steueroptimiert zu platzieren? Keiner von denen hat, wenn er was zu verstecken hat, heute sein Geld noch in der Schweiz. Antworten


Yves Schaltegger

04.02.2010, 08:51 Uhr
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Dem deutschen Politiker kommt dies gerade recht. Auf andere zeigen um von den eigenen Problemen abzulenken. Aber wir sind nicht Opfer, es waren Schweizer die den Fluchtwagen gefahren haben, jetzt müssen wir die Konsequenzen tragen. Vielleicht sollten wir einfach die Kontodaten aller Deutschen abliefern. Mal sehen wie toll sie es dann noch finden. Unsere Einstellung müssen wir so oder so ändern. Antworten


Max Meier

04.02.2010, 08:47 Uhr
Melden

Eine technische Frage, die ich vielleicht aus Dummheit noch nicht ganz begriffen habe: Wie kann eine Bank eigentlich sicher und mit administrativ akzeptablem Aufwand überprüfen, ob ein Auländer sein Geld in seinem Land ordnungsgemäss deklariert hat ohne dabei seine Persönlichkeitsrechte oder den Datenschutz zu verletzen? Antworten


Peter Müller

04.02.2010, 08:38 Uhr
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@ Sonja Muriel: Danke, Sie sprechen mir aus der Seele! Es grüsst ein Deutscher in der Schweiz, der hier ehrlich Quellensteuer abführt und dessen Privatkonsum annähernd zu 100% in der Schweiz anfällt. Antworten


Alex Fankhauser

04.02.2010, 08:33 Uhr
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Wir Schweizer pochen gerne auf unsere Souveränität. Also: Deutschland darf als souveränes Land a) seine eigenen Steuergesetze und -sätze festschreiben und b) es ist nicht an uns zu beurteilen, ob sie eine CD mit kopierten Daten kaufen dürfen. Und wenn ein Gericht in D festhält, dass das keine Hehlerware ist (die Daten sind ja immer noch bei der Bank...), so haben wir das einfach zu akzeptieren. Antworten


Andreas D. Meier

04.02.2010, 08:32 Uhr
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Es ist schon absurd, da verteidigt die SVP die deutschen Steuerhinterzieher, will das Bank-bzw. Steuerhinterziehungsgeheimnis gar in der Verfassung sehen gleichzeitig fährt diese Partei eine Hetzkampagne gegen Deutsche die hier arbeiten, ihre Steuern ehrlich abliefern und überdies auch in unsere Sozialwerke einzahlen! Die SVP hetzt gegen "normale" Ausländer und dient sich den Reichen servil an! Antworten


Andreas R. Schulthess

04.02.2010, 08:26 Uhr
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Einmal mehr fällt Thielemann durch unqualifizierte Aussagen auf. Meinen Sie nicht, Herr Thielemann, Sie hätten in Ihrer Heimat nicht mehr als genug zu tun, um die von Ihnen angeprangerten Umstände dort zu verbessern? Oder lebt es sich im akademischen Glashaus in SG und mit den lieben Schweizer Fränkli wesentlich besser? Wasser predigen und selber Wein trnken, scheint jedenfalls Ihr Motto zu sein. Antworten


hansueli meier

04.02.2010, 08:26 Uhr
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Wie würden wir reagieren, wenn der Fall umgekehrt wäre und wir hier in der Schweiz höhere Steuern zahlen müssten, weil die Reichen in unserem Staat das Geld in billigeren Ausland versteuern würden? Dann würden hier die Reaktionen wohl ziemlich einseitig ausfallen und jeder würde gegen das Auslang poltern, das unsere Steuergelder "klaut". Ihr seit hier teilweise so scheinheilig, dass es weh tut. Antworten


rudolf wenzel

04.02.2010, 08:23 Uhr
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Ich denke alle EU-Anleger haben freiwillig in der CH investiert. Genau diese EU wuerde aber eine spez. Regelung fuer CH Buerger in der CH jedoch wieder als "fremdenfeindlich" beklagen. Nun was soll man von dem undemokratischen EU-Geldvernichter schon erwarten koennen. Wie wuerde wohl eine Abstimmung zum EU Beitritt der CH wohl nun ausfallen? Antworten


Konrad Aellig

04.02.2010, 08:18 Uhr
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Irgendwann wird es auch um die inländischen Steuerzahler gehen. Und wir werden feststellen, dass das Bankgeheimins nur die Betrüger schützt. Und es gibt eine Partei, die sich vehement für die Betrüger einsetzt, was aber dem kleinen Mann von der Strasse nichts nützt. Wann merkt das der kleine Mann von der Strasse endlich und wird seine Wahlentscheidung entsprechend treffen? Antworten


Willi Bhend

04.02.2010, 08:16 Uhr
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Bravo, Sophia Muriel (06.50h), Ihre Aussage ist traurig, aber wahr. @ Heinz Gfeller: wir Schweizer waren und sind die Hehler, die zur Verletzung deutschem Recht anstifteten. Im übrigen verstehe ich die ganze Aufregung nicht; es geht bei diesen (gestohlenen) Daten um rein innerdeutsche Angelegenheiten, welche uns gar nichts angehen. Antworten


Patrick Zanini

04.02.2010, 08:15 Uhr
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Herr Thielemann ist definitiv einer der hellsten Köpfe in der Schweiz, die sich zum Thema äussern. Seine früheren, unangenehmen Aussagen vor dem Bundestag werden bestätigt durch die jetzige Diskussion und durch Herr Baader selbst. Seit Jahren weist Thielemann auf den grundsätzlichen Missstand hin. Seine Arbeiten sollten Pflichtleküre für Banker, Finanzpolitiker und Heimatromantiker sein. Antworten


Giovanni Baptista

04.02.2010, 08:15 Uhr
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Politik und Banken täten gut daran, sich so rasch wie möglich mit einer Strategie "Finanzplatz 2020" zu befassen, die aufzeigt, wie die Schweiz das Alleinstellungsmerkmal "Bankgeheimnis" mit seinen Nebenwirkungen durch etwas anderes ersetzen soll - weil uns sonst in den nächsten paar Jahren bis ziu 20% unsere BIP flöten gehen könnten. Aber Schlafmützen wechseln ungern von defensiv auf proaktiv! Antworten


Werner Holliger

04.02.2010, 08:09 Uhr
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Wirklich hervorragend, wie in diesem kurzen Beitrag das merkwürdige und völlig unlogische Denken eines Volksvertreters demonstriert wurde. Einerseits wollen wir wackern Eidgenossen keine fremden Vögte, andrerseits sagen wir den bösen Deutschen natürlich schon, was sie zu tun und zu lassen haben. Gemäss Herrn Baader soll das mit Freiheitsliebe zu tun haben, ei, ei ei. Antworten


Peter Schmutz

04.02.2010, 08:01 Uhr
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Endlich beginnen wir zu merken, dass das Bankgeheimnis nur den Steuerbetrügern nützt. Nur die SVP will das nicht sehen. Es gibt in den USA und in Südamerika noch so Gemeinden mit weltfremden Mennoniten und Amishen, die sich selbst genügen und die alles neue ablehnen. Dorthin sollte die SVP auswandern. Meine Sicht der Dinge vertritt sie jedenfalls nicht. Antworten


Dominic Rihm

04.02.2010, 07:59 Uhr
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Irgendwie haben beide ein wenig Recht. Es ist die ewige Frage nach dem Huhn und nach dem Ei. Nach Ursache und Wirkung. Gibt's so viele Steuerflüchtige aus D weil es in der CH ein Bankgeheimnis gibt/gab oder weil in D die Steuern so hoch sind, sowie Neid & Missgunst herrscht? Die, die sich Privatsphäre und Anonymität leisten können werden Ihre Vermögen nach wie vor vor dem Fiskus verstecken können. Antworten


Heinrich Baur

04.02.2010, 07:37 Uhr
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Das Baader-Argument des Steuerwettbewerbs hatte ich in diesem Zusammenhang nicht begriffen. Das würde doch heissen, die Bürger aller Länder mit höheren Steuersätzen als die Schweiz, müssten aus wirtschaftlichen Aspekten ihr Geld sofort auf CH-Konten verstecken. Was würde das in der momentanen Situation beispielsweise für Griechenland bedeuten? Das ist doch weder akzeptabel noch praktikabel. Antworten


René Reinhard

04.02.2010, 07:07 Uhr
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Ich habe die Sendung gesehen. Und bei SVP-Baaders Äusserung, dass die «Schweiz ein freiheitsliebendes Land» sei, ganz spontan laut herausgelacht. Und mich dabei fast verschluckt. Des Baselbieters Heile-Welt-Patriotismus war einfach nur grotesk. Antworten


Fred Büchi

04.02.2010, 07:00 Uhr
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Musste mal gesagt sein: Stammtisch-Argumente wie die Baaderschen ziehen in ernsthaften Diskussionen nicht. Anders gefragt: Weshalb macht niemand eine Studie, wie viel Schaden die SVP mit ihrer sturen angeblichen Heimatschutz-Politik in den letzten 20 Jahren angerichtet hat? Wer schützt die Faschisten? Antworten


Sophia Muriel

04.02.2010, 06:50 Uhr
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Wir sind ein freiheitsliebendes Land, das deutschen und anderen Bonzen hilft, Steuern zu sparen. Und hacken gleichzeitig auf den weniger gut betuchten Deutschen rum, die zu uns kommen, um zu arbeiten - und Steuern zu zahlen. Schöne, verschwendete Freiheit! Antworten


Hans U. Schoch

04.02.2010, 06:47 Uhr
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Hinterziehung, Betrug, Diebstahl, Hehlerei, Vertragsbruch, Rechtsbeugung. Soweit die juristischen Fakten. Arbeit für Staatsanwälte und Polizei. Hüben wie drüben. Herr Thielemann hat es sich leicht gemacht. Bei ihm hört die Ethik beim Rechtsanspruch des deutschen Staates auf. Ein willfähriger Angesteller ! Antworten


Anton Bärtschi

04.02.2010, 06:40 Uhr
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Thielemann ist Deutscher und hat sich in einer Anhörung vor dem deutschen Bundestag für Sanktionen gegen die Schweiz ausgesprochen. Zudem sprach er den Schweizern jedes Unrechtsbewusstsein ab. Befremdend wie dieser HSG-Dozent, vom Schweizer Steuerzahler bezahlt, gegen die Schweiz agitiert. Und erstaunlich, dass der Herr Professor auf einem Auge blind ist. Wirtschaftsethiker? Wohl kaum! Antworten


Rolf Stöckli

04.02.2010, 05:49 Uhr
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Eigentlich hätte ich nur eine ganz simple Frage, sowohl an Herr Bader wie auch an Herr Schäuble: Was ist mit dem Geld das von Schweizern entlang der Grenze auf Deutschen Bankkonten liegt? Ich glaube kaum, dass dieses Geld von einer Mehrheit der Schweizer auch deklariert (bin nicht blauäugig) wird und ich habe noch nie gehört, Deutschland liefert Daten an die Schweiz! Mfg Antworten


Reto Senn

04.02.2010, 04:46 Uhr
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Thielemann würde lieber einmal erklären, warum in allen Lebensbereichen der Datenschutz zu beachten ist, nur gemäss seiner Meinung nicht bei Bankdaten. Erklären müsste er auch, warum bei allen Eingriffen in persönliche Daten ein Anfangsverdacht da sein muss (Hausdurchsuchungen, Telefonüberwachung, Patientenakteneinsicht) nur nicht bei sensiblen Bankdaten - da soll der automatische Austausch gelten Antworten


adrian scherrer

04.02.2010, 04:34 Uhr
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Ulrich Thielemann stellt die richtige Frage und die offizielle Schweiz hat keine Antwort. Die SVP meint die Antwort zu haben, in Tat und Wahrheit weicht sie der richtigen Frage aus. Noch einmal die richtige Frage: "Mit welchem Recht befreit die Schweiz Steuerausländer faktisch von der Besteuerung, dadurch, dass sie Informationsaustausch verweigert?" Die Schweiz machte und macht sich schuldig. Antworten


Elsa Lüthi

04.02.2010, 03:01 Uhr
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Klar, dass auch das Schweizer Fernsehen das Ausland (Deutschland) unterstützt. Gehört die Schweiz bereits den Deutschen oder der EU? Untersteht die Schweiz deutschem Recht? Deutschland will die Schweiz dirigieren, der Schweiz vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Soweit sind wir noch nicht, und ich hoffe sehr, dass es nie dazu kommt. Antworten


Max Burger

04.02.2010, 02:29 Uhr
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Herr Thielemann soll doch mal bitte ausführen, wieso er in der Schweiz lebt, seinen Lohn bezieht und hier seine Steuern bezahlen will. Wenn er findet, dass Deutsche Bürger ihre Steuern in Deutschland vollumfänglich zu schulden hätten, könnte er ja mindestens mit gutem Beispiel vorangehen. Spielt es denn eine Rolle, wo man sein Geld in einer globalisierten Wirtschaft erwirtschaftet? HSG Student Antworten


Valentin Billow

04.02.2010, 01:35 Uhr
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Der hat echt was drauf dieser Tiehlmann und vorallem Recht. Der Schweiz würde es echt gut tun, wenn es statt den vielen SVP-Polterlis, mit ihren ewig gleichen leeren Floskeln,mehr Leute gäben würde, die ähnlich gut durchblickten. Wäre dies der Fall, wären wir nie in dieser Situation. Ein Hoch auf solche Professoren-auch wenn sie deutsch sind (Denn das bessere Argument kennt kein Natinalität!!) Antworten


Matthias Romer

04.02.2010, 00:35 Uhr
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Ob der Erwerb gestohlener Bankdaten eine Rechtsverletzung darstellt, wurde durch die dt. Justiz sorgfältig abgeklärt. Illegal erworbene Beweismittel könnten für einen allfälligen Prozess gegen einen Steuerhinterzieher nicht verwendet werden. Deutschland der Hehlerei zu bezichtigen werte ich als Ausdruck der Enttäuschung, sich nicht mehr an der Begünstigung einer dt. Straftat bereichern zu können. Antworten


Urs Stotz

04.02.2010, 00:33 Uhr
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Herr Thielemann ist auf gar kein Argument eingegangen, und wurde von Sonja Hasler auch nicht richtig dazu aufgefordert, auf die Argumente von Herrn Baader einzugehen. Somit hatte er ein leichtes Spiel, sein einziges Argument durchzubringen und Anworten zu verweigern. Herr Baader hat sich ziemlich stark in die falsche Richtung verrennt. Moderatorin Sonja Hasler war ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Antworten


Kurt Bucher

04.02.2010, 00:16 Uhr
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Bestimmt liessen sich viele Probleme wie der aktuelle Steuerstreit vermeiden, wenn die jeweils eilfertig auf der Bühne erscheinenden Experten und Professoren jeder Couleur sich für politische Aemter zur Verfügung stellen, ihre Ratschläge anwenden und selber für den Erfolg gerade stehen würden. Bald sind wieder Wahlen ! Antworten


Werner Kofer

04.02.2010, 00:00 Uhr
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Es ist wirklich je länger je peinlicher, wie gewisse CH-Politiker unser Bankgeheimnis und die Pauschalbesteuerung und De-facto-Wohnsitznahme verteidigen. Ich stimme den Argumenten von Ulrich Thielemann 100% zu. Ich schäme mich für unser Land, dass wir noch immer solche steuer- und finanzpolitischen "Trick"-Gesetze aufrecht erhalten. Und dies betrifft ja auch den ehrlichen CH-Steuerzahler. Antworten


Frank Vonmoos

03.02.2010, 23:45 Uhr
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Was soll Freiheitsliebe mit Steuerhinterziehung zu tun haben? Wie rechtfertigen die bürgerlichen Ethiker (gibt es sie überhaupt?) den jahrzehntelangen Geldabfluss dritter Länder in die Schweiz? Die abgestandenen Argumente der SVP lassen sich nicht so unbedacht auf alle Probleme anwenden. Antworten


Andreas Strunz

03.02.2010, 23:40 Uhr
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Thielemanns Argumente sind richtig. 1. Der Kauf gestohlener Daten ist nach deutschem Recht keine Hehlerei, sondern bestenfalls ein Verstoss gegen das Datenschutzgesetz - wobei dies hierbei keine Bedeutung haben dürfte. 2. Man kann vom deutschen Steuerrecht halten was man will - es ist aber nicht die Aufgabe Schweizer Politiker dies zu beurteilen, um damit von eigenem Fehlern abzulenken. Antworten


ruedi oberholzer

03.02.2010, 23:32 Uhr
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vielen dank, herr thielemann! damit wurde endlich mal gesagt, beziehungsweise gefragt , was eigentlich das zentrale argument in dieser peinlichen diskussion sein sollte! die schweiz macht sich seit jahrzehnten zum handlanger derer, die sich auf kosten ihrer mitbürger bereichen. von wem werden wohl die lücken in den steuereinnahmen kompensiert? von denen, die sich den betrug nicht leisten können. Antworten


Christian Vontobel

03.02.2010, 23:31 Uhr
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Beachten Sie, Herr Baader, dass die Steuerhöhe in Deutschland eventuell auch mit der unbekannten Höhe der Steuerflucht in die Schweiz zusammenhängt. Wer selber im freiheitsliebenden Glashaus sitzt sollte nicht leichtfertig mit Steinen um sich werfen. Antworten


Hans-Christian Müller

03.02.2010, 23:27 Uhr
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Markus Somm (Weltwoche) hat es an einer TV-Extrasendung richtig gesagt:"Die Schweiz hat ihr Recht für sich selbst geschaffen und nicht für Deutschland oder seine Steuerflüchtlinge." Wenn diese das dann besser finden, muss sich Deutschland etwas einfallen lassen, um den Verbleib der Vermögen dort attraktiv zu machen. So einfach ist das, und um das zu verstehen, braucht es keine Wirtschaftsethiker. Antworten


Heinz Frey

03.02.2010, 23:27 Uhr
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Ich kann doch Hr. Thielemanns Frage beantworten! Die Schweiz befreit Steuerausländer nicht wie er es unterstellt. Ganz im Gegenteil leistet sie neu gemäss OECD-Musterabkommen in allen Steuerdelikten Amtshilfe. Nur, wie bei jedem "Verbrechen" (Steuerdelikt) besteht die Schweiz eben auf einen Anfangsverdacht und will nicht wie Hr. Th. eine Generalverdächtigung aller (autom. Datenaustausch) Antworten


Laurent Bertrandt

03.02.2010, 23:25 Uhr
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Da hat Herr Thielemann Herrn Baader und somit die SVP aber ziemlich blass aussehen lassen. Allein das Schlussstatement "Beachten Sie, dass die Schweiz ein freiheitsliebendes Land ist" hatte mit Herrn Thielemanns absolut gerechtfertigten Frage nichts zu tun. Daran kann man ganz deutlich sehen, dass der Schweiz die Argumente fehlen. Antworten


thomas brigger

03.02.2010, 23:23 Uhr
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"Ich frage Sie: mit welchem Recht befreit die Schweiz Steuerausländer faktisch von der Besteuerung, dadurch, dass sie Informationsaustausch verweigert?"... Auf eine solche Frage kann man eben nicht mit billigen, immer wahren, populistischen Antwörtchen Stimmung machen... dazu brauchts ne richtige Meinung! chapeau bas herr Thielemann! Antworten


Joseph Koller

03.02.2010, 23:22 Uhr
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Herr Baader bekam bei der Diskussion kalte Füsse. Heisst "freiheitsliebend" und "gläserner Bürger" Freipass für Steuerhinterziehung? Es gibt jedoch einen Trost für Baader: Sollten die ausländischen Steuerflüchtlinge wegfallen, bleiben immerhin noch die eigenen. Nach Schätzung werden in der Schweiz Hunderte von Millionen nicht versteuert. J. Koller Antworten


Hans Bär

03.02.2010, 23:18 Uhr
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Auch Thielemann ist ausgewichen und hat SEINE Meinung zum Datenklau nicht kundgetan, sondern auf die Juristen abgewiesen. Es geht hier NUR um die Amtshilfe und die Schweiz tut gut daran, KEINE Verantwortung für in Deutschland wohnhafte Staatsbürger zu übernehmen - die Verantwortung liegt allein bei diesen Personen. Sonst sind wir faktisch ein deutsches Bundesland - also unter deutscher Hoheit Antworten


Kurt Gasser

03.02.2010, 23:16 Uhr
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Bravo Herr Thielemann Endlich einer, der der SVP mit klaren Fakten bewiesen hat, wie unehrlich doch die SVP-Politik ist. Herr Baader wusste auf jeden Fall keine Antwort, doch keine Antwort ist auch eine Antwort. Kurt Gasser Antworten


Peter Gadient

03.02.2010, 23:10 Uhr
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Es ist doch irrelevant, was für Steuern die Deutschen haben. Fact ist doch dass unversteuertes Geld am deutschen Fiskus vorbeigeschmuggelt wurde und auf unseren Banken gelagert wird. Antworten


Claudio Meier

03.02.2010, 23:05 Uhr
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@ Thielemann Die Schweiz respektiert die Steuersouveränität Deutschlands und liefert der EU grosszügigerweise jährlich eine halbe Milliarde (!) Franken im Rahmen des Zinsbesteuerungsabkommens ab. Die Deutschen riskieren mit ihrer Vorgehensweise, dass die Schweiz im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, diese Zahlungen sistieren wird. Antworten


sebastian benz

03.02.2010, 23:02 Uhr
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ganz einfach herr thielemann, mit dem recht der gegenseitigkeit, deutschland gibt den schweizer behoerden auch keine auskunft uber schweizer buerger mit wohnsitz ausserhalb deutschlands . Antworten


Urs Berset

03.02.2010, 23:00 Uhr
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Der SVP-Kerngedanke ist eben: Haupsache mir geht es gut... Übrigens: Wie viele wohlhabende Schweizer haben wohl "schwarze Konten" im In- und Ausland??? Der Mittelstand weltweit kommt natürlich umso mehr unter Druck! Das Geld muss ganz einfach von den Reichen zu einem guten Teil wieder nach unten fliessen, durch angemessene Steuern, nach Abzug dieser bleibt noch genug für ein schönes Leben... Antworten


Heinz Gfeller

03.02.2010, 22:59 Uhr
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Dass ich nicht lache. SFDRS zaubert diesen Thielemann aus der Mottenkiste der Geschichte. Es geht doch hier nicht wirklich um den Datenschutz der Bankkunden. Bei der Affäre Merkel geht es um Hehlerei und Anstiftung zur Verletzung der schweizerischen Rechtsordnung. Antworten


peter haber

03.02.2010, 22:58 Uhr
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Die haltung der SVP ist einfach heuchlerisch. Mit sog. moralischen gründen will man doch eingentlich nur der wohlstand hierzulande behalten auf kosten von "befreundeten" staaten. Ausländlische vermögen anzuziehen ist doch nichts anderes als bürger anderer souveräner staaten beihilfe zu diebstahl zu geben, oder? Ohne diese vermögen wären die steuer hierzulande gleich hoch wie in deutschland. Antworten


Stefano Del Rio

03.02.2010, 22:57 Uhr
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Die Schweiz hat sich seit Jahrzenten u.a. an Steuerfluchtgeldern bereichert und erwartet, dass dies bitte schön, auch gefälligst in Zufkunft so bleiben solle......in dieser Gesprächsrunde hat sich die Schweiz - dank eines SVP-Exponenten - wieder einmal mehr degradiert....SVP-Baader war nicht einmal fähig, die wirklich zentrale und wichtige Frage zu beantworten - wie denn auch....? Antworten


Sandra Gärtner

03.02.2010, 22:55 Uhr
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Als Deutsche habe ich auch Bauchschmerzen, wenn es um die Frage geht, ob diese CD gekauft werden soll. Andererseits hat Herr Thielemann Recht: Die Schweizer regen sich über die Rechtsbeugung auf, finden aber nichts dabei, Deutschen bei einer Straftat, nämlich der Steuerhinterziehung, zu helfen bzw. sie zu tolerieren. Antworten


Isabel Wirth

03.02.2010, 22:55 Uhr
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Thielemann hat Recht – ob es der SVP nun passt oder nicht. Auch die Deutschen haben aktives wie passives Wahlrecht, können also mindestens auf diesem Wege Einfluss auf die Steuergesetzgebung nehmen. Überdies gibt es den Rechtsweg bis ans Verfassungsgericht in Karlsruhe, und im schlimmsten Fall die Möglichkeit der Emigration in ein Land mit attraktiveren Steuersätzen. Antworten


Ulrich Benzmann

03.02.2010, 22:51 Uhr
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Man soll ja nicht vergessen, dass die Schweizer Banken jahrelang aktiv "steueroptimierende Produkte" im Ausland offeriert und vertrieben haben, und dass sie die Akquisition von Neukunden und nicht deklarierten Vermögen im Ausland mit ausserordentlich attraktiven Boni belohnt haben. Also doch ein Eingriff in die steuerliche Souveränitat anderer Länder zur eigenen Bereicherung. SVP-Freiheit vs Moral Antworten


Lukas Treyer

03.02.2010, 22:50 Uhr
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Liebe Schweizer, warum regen wir uns so auf? Wir haben eingesehen, dass es falsch war, den Ausländern keine Amtshilfe zu leisten bei Steuerhinterzug.Wir sind drauf und dran mit vielen Ländern,auch Deutschland,neue Abkommen zu schliessen.Daten von Steuernsündern kann man in Zukunft gratis haben.Ist es die gierige Kurzsichtigkeit, die uns nervt?Oder das Gefühl, immer noch nicht verstanden zu werden? Antworten


Nadine Binsberger

03.02.2010, 22:48 Uhr
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Fantastisch, wie die Partei des kleinen Schweizers sich ins Zeug legt für die Bedürfnisse von superreichen Ausländern... Manchmal frage ich mich, woher die Wahl- und Abstimmungskampagnen der SVP bezahlt werden. Antworten


Juerg Meier

03.02.2010, 22:45 Uhr
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Weshalb bekaempft die SVP deutsche Professoren an schweizer Universitaeten und verteidigt deutsche Steuerfluechlinge auf schweizer Banken? Antworten


Javier López

03.02.2010, 22:33 Uhr
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Mit jedem Wort, welche dieser Bankgeheimnisbefürworter aussprechen, werden Sie unglaubwürdiger. Nicht einmal einfache Fragen können sie beantworten. Reden von Freiheit, Vertrauen und Privatsphäre wo es doch in diesem Land praktisch für alles ein Nachweis verlangt wird oder Kontrollen existieren. Antworten


Ernst Bächtiger

03.02.2010, 22:33 Uhr
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Steuerhinterziehung weisst alle Merkmale des Betruges auf. Dass Sie straffrei ist, widerspricht der Bundesverfassung (Willkür). Wenige werden bevorteilt, die Mehrheit benachteiligt. Es ist eine Einladung an ausländische Steuerflüchtlinge. "Bei uns ist euer Schwarzgeld weiss und sicher." Es gibt nur eine Lösung; die Schweiz ersetzt den unehrlichen Begriff Steuerhinterziehung durch Steuerbetrug. Antworten


Rudolf Kupper

03.02.2010, 22:30 Uhr
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Seinerzeit hat die BRD "Republikflüchtlingen" aus der DDR Zuflucht gewährt und profitierte von deren Ausbildung, die sie in Ostdeutschland genossen hatten. Bitte, ist Kapitalflucht unethischer als Republikflucht? Baut endlich eine Mauer und Selbstschussanlagen rund um Deutschland, dann hört die leidige Kapitalflucht von selbst auf. Antworten


Gerhard Schreiter

03.02.2010, 22:26 Uhr
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Unversteuertes Geld auf Schweizer Konten, muss ein irrsinnig gutes Geschäft sein. Anders kann man sich die extremen Reaktionen der Eidgenosen nicht erklären! mfg Antworten


Bruno Neidhart

03.02.2010, 22:22 Uhr
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Was Thielemann konkret wissen wollte, hat Baader sichtlich überfordert: Dass die Schweiz ein "freiheitsliebendes Land ist", sollte allmählich bekannt sein. Des Politikers Nichtantwort ging somit grandios an der gestellten Frage vorbei. Er verzog sich - vor sich hin repetierend - ins Réduit des nationalpatriotischen Dunstes. Antworten


Emil Manser

03.02.2010, 22:18 Uhr
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Caspar Bader ist eben auch ein greiser SVP Soldat, der getreu seine Gebetstrommel herunter leiert und für zukünftige Lösungen schlicht überfordert ist. Die Schweiz bewegt sich mit solchen Leuten nicht, sie wird von aussen bewegt. Antworten


Gassmann Jürg

03.02.2010, 22:11 Uhr
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Was soll die Identifikation "der Schweiz" mit den Banken? Wenn der deutsche Staat ein Rechtshilfegesuch stellt, dann wird dem entsprochen. Die Banken sind nicht Handlanger des Staates, weder des deutschen noch des schweizerischen. Ist "die Schweiz" verpflichtet, zuhanden von China chinesischen Dissidenten - im chinesischen Sprachgebrauch "Hochverräter" und "Terroristen" - nachzuspionieren? Antworten


Christoph Grossmann

03.02.2010, 22:07 Uhr
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"Beachten Sie ..." 1. verstossen progressive Steuern oberhalb eines Sockels gegen den Gleichheitsartikel; 2. hat in einem Rechtsstaat der Staat transparent zu sein, während die Bürger Anrecht auf Privatsphäre haben; 3. widerspricht die Besteuerung von Vermögen in einem anderen Land dem Territorialprinzip der Steuererhebung. Weder natürliche noch juristische Personen wollen fremde Vögte. Antworten


Hans Iseli

03.02.2010, 22:04 Uhr
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Ich stehe rechts, nahe bei der SVP. Und doch: es ist Zeit, mit diesem Bankgeheimniskonstrukt aufzuhören. Was unsere Bürger betrifft: OK. Aber andern Ländern mit deren Bürgern in den Hintern zu treten, geht einfach nicht. Antworten


Lorena Zardi

03.02.2010, 22:03 Uhr
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Wieso soll die Schweiz den Kopf hinhalten, wenn deutsche Bürger in Deutschland Steuerhinterziehung begehen und das Geld in die Schweiz bringen? Als Schweizer fühle ich mich nicht verpflichtet dauernd jeden Rappen zu prüfen, der mir in die Hände kommt, sonst müsste ich bei fast 100% der Importware den Import aus ethisch und moralischen Gründen ablehnen. Die Deutschen müssen ihr Problem selber lösen Antworten


Walter Kunz

03.02.2010, 21:56 Uhr
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Aber kann uns Herr Wirtschaftsethiker wenigstens auch sagen auf WESSEN KOSTEN die ganz Geschichte letztendlich ausgehandelt wird, wenn es überhaupt einmal soweit kommen sollte. Das zumindest so interessant wie das unendlich scheinende nutzlose debattieren rund um das Thema Antworten



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