Jugendliche sollen im Fach «Glück» unterrichtet werden
Es gehe nicht um eine «Zuckerguss-Pädagogik». Der Umgang mit dem Glück sei jedoch eine Lebenskompetenz, die jungen Menschen vermittelt werden müsse, begründen die grünen Grossräte ihr Anliegen.
Glück sei eine «anspruchsvolle Angelegenheit». Bei Schülern und Lehrpersonen habe die Schule «immer weniger das Image eines Glückbringers». Wer glücklich sei, bringe in der Schule und am Arbeitsplatz eine höhere Leistung.
Vorbild Deutschland
Die Grünen greifen mit der Forderung die positiven Erfahrungen mit dem Wahlfach «Glück» an einer Schule in Heidelberg in Deutschland auf. Seit zwei Jahren wird das Fach an der Willy-Hellpach-Schule, die eine Berufsfachschule und ein Wirtschaftsgymnasium ist, angeboten.
Die Lehrer unterrichten die jungen Erwachsenen zu Themen wie «Freude am Leben» und «Freude an der eigenen Leistung». Die Lernmotivation, Sozialkompetenz, Zufriedenheit und Selbstsicherheit seien bei den Wahlfachschülern höher als bei ihren Kollegen, die auf das Angebot verzichteten, halten die Grünen fest. (tan/sda/)
Erstellt: 12.01.2010, 16:09 Uhr
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