Jura-Uiguren erkunden ihre neue Heimat
Neuanfang im Jura: Die beiden Uiguren (Ausriss: «Quotidien Jurassien»)
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Die beiden Uiguren finden sie nach Jahren der Gefangenschaft im US-Gefangenenlager Guantanamo in den Alltag zurück, wie die jurassische Flüchtlingsorganisation AJAM mitteilte. Sie betreut die Männer, seit sie vor bald zwei Wochen im Kanton Jura angekommen sind. Die beiden müssten wieder lernen, sich frei in der Stadt zu bewegen, einzukaufen, ihre Mahlzeiten zu kochen, schreibt die AJAM in einem Communiqué. Die Brüder seien sehr dankbar, dass die Schweiz und der Jura sie aus humanitären Gründen aufgenommen hätten.
Sie haben schon damit begonnen, ihre neue Heimat zu erkunden und bereits mehrere Städte und Dörfer in der Region besucht. Daneben belegen die beiden Uiguren einen Sprachkurs. Bald schon sollen sie auch mit einer Ausbildung beginnen, damit sie unabhängig leben können. Dies sei ihr grösster Wunsch, schreibt die AJAM.
Bund übernimmt Unterhaltskosten
Vorerst möchten die Flüchtlinge aber ein zurückgezogenes Leben führen und beantworten darum auch keine Medienanfragen. Die AJAM bittet die Journalisten um «grösstmögliche Zurückhaltung». Dem «Quotidien Jurassien» haben die beiden Uiguren jedoch einen Fototermin gewährt. Das Bild auf der Frontseite der Samstagsausgabe zeigt die beiden Männer bei einem Spaziergang im jurassischen Hauptort.
Für ihre Unterhaltskosten kommt vorerst die Eidgenossenschaft auf. Insgesamt hat die Schweiz drei ehemalige Guantanamo-Gefangene aufgenommen. Ein Usbeke lebt seit Anfang Jahr in Genf. (vin/sda)
Erstellt: 03.04.2010, 16:47 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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