Kathy Riklin legt Calmy-Rey den Rücktritt nahe
Von Daniel Friedli. Aktualisiert am 30.03.2010 123 Kommentare
Calmy-Rey unter Druck: Kathy Riklin (rechts) fordert die Aussenministerin zum Rücktritt auf.
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Nachdem die Schweiz auch am Wochenende vergeblich auf die Rückkehr der Libyen-Geisel Max Göldi gewartet hat, kommt Aussenministerin Micheline Calmy-Rey nun unter Druck. CVP-Nationalrätin Kathy Riklin legte der SP-Bundesrätin gestern im Schweizer Fernsehen den Rücktritt nahe. Der Fall Ghadhafi sei von Beginn weg eine aussenpolitische Fehlleistung gewesen, so die Zürcherin: «Für den Ghadhafi-Clan und für unser Land wäre wahrscheinlich die beste Lösung der Rücktritt von Aussenministerin Calmy-Rey.»
Calmy-Reys Parteikollege Mario Fehr wies dies zurück: Mit solchen Forderungen spiele man lediglich das üble Spiel Ghadhafis mit. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström versicherte derweil, die EU lasse die Schweiz in der Geiselaffäre nicht im Stich. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 30.03.2010, 11:55 Uhr
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123 Kommentare
Diese Kritik an BR Calmy-Rey ist unfair und kontraproduktiv. Sie stellte als Bedingung für Verhandlungen die Freilassung der Geiseln und dies war auch richtig, denn mit dem Ghadhafi-Regime kann man nicht verhandeln. BR Merz hat dies ja bewiesen. Und muss diese Politik-Schlammschlacht zwischen BR und Parlament immer in der Zeitung debatiert werden? Ghadhafi lacht sich sicher krum wenn er das liest! Antworten
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