Schweiz

Kein Facebook mehr beim Bund

Aktualisiert am 10.09.2009 17 Kommentare

Die sechs Departemente EDI, EJPD, VBS, EFD, EVD, Uvek und die Bundeskanzlei sperren den Internet-Zugang auf der Online-Plattform.

Facebook ist in der Bundesverwaltung die am zweithäufigsten besuchte Website.

Facebook ist in der Bundesverwaltung die am zweithäufigsten besuchte Website.

Facebook ist ein beliebtes soziales Netzwerk im Internet. Anfang 2009 haben Untersuchungen des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) ergeben, dass Facebook die in der Bundesverwaltung am zweithäufigsten besuchte Website ist.

Die GSK erliess im Mai einen Appell an die Bundesangestellten, bei der privaten Nutzung des Internets und vor allem von Facebook Mass zu halten. Der relative Anteil im Verhältnis zum gesamten Internetverkehr habe seither leicht abgenommen, teilte die Bundeskanzlei am Donnerstag.

Das soziale Netzwerk Facebook sei aber in der Bundesverwaltung nach wie vor eine der meistbesuchten Sites, schreibt die Bundeskanzlei. Die heruntergeladene Datenmenge sei zudem in den meisten Departementen weiter angestiegen. Der Mässigungsappell der GSK habe damit keinen signifikanten Rückgang der Facebook-Nutzung bewirkt.

Die GSK hat zwar kein Weisungsrecht, empfahl aber den Departementen, Facebook grundsätzlich zu sperren. Alle Departemente - mit Ausnahme des EDA - und die Bundeskanzlei haben entschieden, die Empfehlung der GSK umzusetzen und den Internet-Zugriff auf Facebook ab 15. September zu sperren.

Wer Facebook aus dienstlichen Gründen braucht, kann mit der Genehmigung des Vorgesetzten weiter darauf zugreifen. Das BIT wird die Sperraufträge der Departemente rasch umsetzen. (rek/sda)

Erstellt: 10.09.2009, 17:05 Uhr

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17 Kommentare

peter ess

10.09.2009, 17:26 Uhr
Melden

Kann uns jemand aus der Bundesverwaltung der davon betroffen ist, glaubwuerdig erklaeren wieso in der Vergangenheit auf Facebook zuruckgegriffen wurde fuer die Ausfuehrung der taeglichen Arbeit. Oder wills niemand gewesen sein? Also irgendjemand in Bundesbern wird wohl noch den Pfupf haben sich dazu zu bekennen und den Versuch zu machen dies zu erklaeren? Antworten


Jack Welti

10.09.2009, 17:34 Uhr
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Ich lehne jegliche Zensur des Internets konsequent ab. Man wehre den Anfängen! Immerhin können die Bundesbeamten, welche kein privates mobiles Surfgerät besitzen, ihre Tägliche "Arbeitsbelastung" nun wieder auf ein erträgliches Mass reduzieren... Antworten



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