Keine Entwarnung für die Schweinegrippe
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Bis am Dienstagmittag gab es in der Schweiz 527 bestätigte Fälle, wie Vertreter des BAG an einer Medienkonferenz in Bern sagten. In den allermeisten Fällen war ein Arztbesuch für die Betroffenen jedoch nicht nötig; eine Einweisung in ein Spital erfolgte nur vereinzelt. Nach Angaben von BAG-Direktor Thomas Zeltner gibt es inzwischen Hinweise aus einzelnen Ländern, dass die Zahl der Neuansteckungen wieder etwas zurückgeht. Die Schweiz sei jedoch nach wie vor von einer Reihe von Ländern umgeben, in denen die Zahl der Fälle weiter zunehme.
Es sei deshalb auch weiterhin nötig, sich für eine flächendeckende Ausbreitung der Schweinegrippe in der Schweiz zu rüsten. Als positiv wertete Zeltner die Tatsache, dass sich das Virus bisher offenbar nicht verändert habe und daher auch weiterhin von einem vergleichsweise moderaten Krankheitsverlauf bei einer Ansteckung ausgegangen werden könne. Von den bisher in der Schweiz bestätigten 527 Fällen waren laut BAG rund drei Viertel importiert. Als besonders krankheitsgefährdet gelten junge Menschen. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr für Frauen oder Männer wurde bisher allerdings nicht festgestellt. (sam /ap)
Erstellt: 04.08.2009, 15:24 Uhr
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