Kinderklinik in Davos ist pleite

Aktualisiert am 01.06.2010

Gut ein Jahr nach dem Entzug der Betriebsbewilligung durch das Bündner Gesundheitsdepartement ist die Alpine Kinderklinik Davos auch finanziell am Ende.

Als die Welt noch in Ordnung war: Mahara McKay besuchte die Klinik 2002 anlässlich eines Tages der offenen Tür.

Als die Welt noch in Ordnung war: Mahara McKay besuchte die Klinik 2002 anlässlich eines Tages der offenen Tür.
Bild: Keystone

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Mitarbeiter machten sich noch 2009 für den Erhalt stark: Kinderklinik Davos. (Bild: Keystone )

Der Stiftungsrat hat die Bilanz deponiert, das Bezirksgericht Prättigau/Davos den Konkurs eröffnet. Der Konkurs sei eröffnet worden, aber noch nicht rechtskräftig. Er könne bis Anfang nächster Woche beim Kantonsgericht Graubünden angefochten werden, sagte Bezirksgerichtspräsident Christian Mattle am Dienstag der Nachrichtenagentur SDA auf Anfrage.

Das Bündner Gesundheitsdepartement hatte der Klinik Ende März letzten Jahres die Betriebsbewilligung entzogen, weil sie keine medizinische Leitung mehr stellen konnte. Vom Aus der 1922 gegründeten Kinderklinik sind knapp 40 Angestellte betroffen.

Das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit steht seit einiger Zeit mit den Klinik-Verantwortlichen in Kontakt, um bei der Vermittlung der Beschäftigten behilflich zu sein. Das Amt geht davon aus, dass Gesundheitsfachleute auf dem Spitalplatz Davos eine neue Arbeit finden werden, wie Amtschef Paul Schwendener auf Anfrage erklärte. (cpm/sda)

Erstellt: 01.06.2010, 12:15 Uhr

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