Schweiz

Komitee der Abzocker-Initiative: Vorschlag des Bundesrats «mutlos»

Aktualisiert am 05.12.2008 8 Kommentare

Den Gegenvorschlag des Bundesrats erachten die Initianten als ungenügend. Die Regierung habe nur eine von 24 Forderungen übernommen.

Für das Initiativkomitee rund um Thomas Minder ist das «völlig mutlos und unverständlich». Im «Schnellschussverfahren» habe der Bundesrat einen Vorschlag vorgelegt, welcher nicht fertig gedacht sei, hiess es weiter. Somit ermögliche er die Abzockerei weiterhin durch die «Hintertüren».

Doch die Schweizer Bürger und Aktionäre hätten die Millionengehälter und Abgangsentschädigungen nicht vergessen und würden die Volksinitiative mit einem «wuchtigen Ja» an der Urne durchbringen.

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hingegen begrüsst, dass der Bundesrat die Initiative Minder ablehnt und die grundlegenden Fragen stattdessen in der Aktienrechtsrevision behandelt. Die Details des Aktienrechts gehörten nicht in die Bundesverfassung. (oku/sda)

Erstellt: 05.12.2008, 14:58 Uhr

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8 Kommentare

Pedro Casagrande

05.12.2008, 15:24 Uhr
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Auf diese Abstimmung freut sich sicher jeder mit weniger als CHF 100'000.-- Einkommen p.a.! Diese Eidgenossen werden in Heerscharen zur Urne stürmen und es dürfte das absolute Debakel für die überbezahlten Manager werden. Schade nur bzw. auch etwas feige, dass der BR keine mutige Alternative bietet! Antworten


robert kneiss

05.12.2008, 17:18 Uhr
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alle unseren bundesräte möchten nach ihrem ausscheiden, mal verwaltungsrat werden,da kann man doch sich selbst nicht in den rücken schiessen. Antworten



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