Schweiz

Land ohne Führung

Von Peter Hartmeier. Aktualisiert am 24.02.2009 77 Kommentare

Peter Hartmeier, Chefredaktor des Tages-Anzeigers.

Peter Hartmeier, Chefredaktor des Tages-Anzeigers.

Natürlich freuen wir uns, wenn ein Bundesrat Zeit findet, dem Kunstmaler Hans Erni zum 100. Geburtstag zu gratulieren. Und selbstverständlich finden wir den Asien-Trip unserer Wirtschaftsministerin inspirierend. Gebannt beobachten wir den Streit von Bundesrat Pascal Couchepin mit den Ärzten. Wir verstehen, dass unsere Bundesräte ihre Tage irgendwie ausfüllen müssen - bestünde da nicht noch ein anderes Problem. Ein kleiner Zwist mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit gewinnmaximierenden Bankmanagern, die angeblich Untaten begangen haben. Mit einer Grossbank, die durch ihre Schräglage unsere Volkswirtschaft gefährdet. Mit Bankkunden, die das Vertrauen in den Schweizer Rechtsstaat verlieren. Mit unbescholtenen Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, die plötzlich verdächtigt werden, Profiteure eines Schurkenstaates zu sein.

Die Eidgenossenschaft durchlebt eine der härtesten Krisen der letzten 50 Jahre. Und wieder wird das Land nicht regiert. Weder übernimmt der Bundespräsident die Führung, noch agiert die Aussenministerin. Und in der Diplomatie fehlen offensichtlich Köpfe: In seinen besten Zeiten wäre jetzt ein Franz Blankart eingesprungen oder ein Thomas Borer. Bis vor zehn Jahren bestanden enge Beziehungen zu Deutschland, das oft die Interessen der Schweiz in der EU vertrat. Heute agieren in Berlin mangels eidgenössischen Lobbyings fast nur noch Gegner unseres Landes. In Washington sollen diese Woche einige Schweizer Parlamentarier für die Interessen des Finanzplatzes weibeln. Sie werden böse Überraschungen erleben, weil ein Krisenmanagement nicht aus dem Stegreif organisiert werden kann.

Am schlimmsten ist die fehlende Glaubwürdigkeit und Akzeptanz: Manager, deren Horizont nur aus Zahlen besteht, verstecken sich tatsächlich besser in der Anonymität; Politiker, die unser Land international in die politische Isolation trieben, schweigen richtigerweise. Die Bildung einer Taskforce ist eine gute Idee, mit der auch die unselige Trennung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug beendet werden kann. Dafür braucht es aber eigenständige Persönlichkeiten, die gegen innen Unpopuläres sagen und gegen aussen als mutige Interessenvertreter überzeugen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.02.2009, 10:07 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

77 Kommentare

Camilla Gianola Küng

26.02.2009, 09:53 Uhr
Melden

Danke Herr Hartmeier , endlich wird das mal ausgesprochen, was mich schon lange ärgert. Wo sind unsere ach so vom " Volk" gewählten Bundesräte, wenn sie sich in einer Krise bewähren müssten.? Sie sind völlig unfähig und haben Lähmungserscheinungen, wenn Handeln angesagt ist. Wir brauchen keine Weichspühler, sondern intelligente Köpfe für unser Land um dieses Debakel der UBS zu lösen. Antworten


Matthias von Rode

25.02.2009, 16:17 Uhr
Melden

Genau das ist es: Eine gute Führung fehlt überall in Politik, Wirtschaft und Medien. Früher wurde die Führung aus dem Volk geboren und war volksnah, heute wird periodisch an der Bilderberg Konferenz unsere (schwache) Führung bestimmt und uns aufgezwungen. Was denkt Ihr wohl welche Kreise eine Volkswahl des Bundesrates um jeden Preis evrhindern wollen? Fremde Fürsten sind hier seit 1990an der Macht Antworten


Pierre Perrenoud

24.02.2009, 21:04 Uhr
Melden

Bravo, Herr Hartmeier ! Sie schreiben, was die meisten Ihrer Miteidgenossen denken und spüren... Antworten


Annemarie Richard

24.02.2009, 19:54 Uhr
Melden

Das Bankgeheimnis unter Druck...denke dass Amerika seine Interessen vertritt . Staatsbankrott da muss man sich etwas einfallen lassen. Der Finanzminister tut das. Gegen die Schweiz. Ein kleines Land. Legal. Denke dass die Amerikaner intelligent genug sein werden klein beizugeben, denn diese wissen ganz genau dass sie sich ins eigene Fleisch schneiden. Tausende Arbeitslose mehr. 1. Antworten


Werner Meier

24.02.2009, 19:00 Uhr
Melden

Wir haben diesen schwachen BR seit Jahrzenten.Diese Auswahl liegt bei unserm mieserablen Parlament, denn diese haben ja diese Leute in den BR gewählt. Eben nie und nimmer auf der Basis von Persönlichkeiten, sondern wegen "Konkordanz" was in Katastrophen nie zu Rettungen führt. Unser Parlament ist faul und unfähig. Antworten


Silvio Zürcher

24.02.2009, 16:14 Uhr
Melden

Wer regiert die Schweiz ? Offensintlich di Banken. Vor allem UBS und CS. (ex Mitglied des Team's Franz Blankart). Antworten


Beat Kälin

24.02.2009, 14:59 Uhr
Melden

Das Parlament hat unsere Regierung gewählt. Hauptkriterien: Anstand, Respekt. Jetzt schauen wir mal ob diese Selektionskriterien die Schweiz aus dem ganzen Schlamassel rauszuführen vermögen. Zweifel sind durchaus berechtigt. Wenn nicht, trägt das Parlament dafür die Verantwortung. Bezahlen dafür werden aber bestimmt andere. Antworten


Rolf Lüscher

24.02.2009, 14:35 Uhr
Melden

Mit jedem Satz absolut einverstanden, Herr Hartmeier. Auch die Haltung von Konrad Hummler, Wegelin, trifft genau den Punkt. Wir haben nur ein Problem: Wir haben eine Regierung auf Tauchstation und die zentrale Frage ist, wer und wann setzt den nötigen Druck auf. Antworten


Martin Lütscher

24.02.2009, 13:26 Uhr
Melden

Alles richtig, was Herr Hartmeier schreibt. Nur: Wo sind die Leute, die handeln? Wer ist in der Lage, den Druck auf die Bundesräte und das Parlament zu erhöhen. Wo sind die gescheiten Köpfe, die vorangehen? Wo ist die Taskforce, die Pläne entwickelt und umsetzt. Ich bin bereit für einen Wechsel. Antworten


Alex Bännninger

24.02.2009, 13:17 Uhr
Melden

Dankeschön, lieber Peter Hartmeier: Bei der Leserschaft ist Dein Kommentar angekommen. Möge er auch den Bundesrat erreichen! Antworten


Markus Ehrler

24.02.2009, 13:17 Uhr
Melden

Jedes Volk verdient die Regierung, die es hat. Liebe Schweizer, gebts doch zu, Ihr habt die falschen Leute gewählt. Demokratie ist nur so gut, wie deren Inhalt, leere Hülsen mögen eine Zeit lang den Schein trügen, aber irgendwann kommt die Realität ans Licht. Antworten


Manuel Lehmann

24.02.2009, 13:02 Uhr
Melden

Anstatt aufgrund der Fakten die nötigen Entscheidungen zu treffen und auch mal Unpopuläres zu vertreten (kurz und schmerzhaft) wird ein langer Leidensweg gegangen - nicht zum ersten Mal! Das Ergebnis ist das gleiche. Nur dass bei zweiterer Variante unser Ansehen im Ausland und das nationale Selbstbewusstsein mehr leiden. Antworten


Charles Stieger

24.02.2009, 12:50 Uhr
Melden

Genau!! Mangelnde Kompetenz auf allen Ebenen. Thomas Borer wurde abgeschossen wegen vergleichsweisen Nichtigkeiten. Ein Vollblutdiplomat, der fähig war, unkonventionelle Wege zu gehen und damit Erfolg zu haben. Interdisziplinäres Denken und Handeln ist halt nicht unbedingt die Stärke von parteiideologisch gelenkten Politikern und Diplomaten. Leider! Antworten


Jürg Stuber

24.02.2009, 12:48 Uhr
Melden

Gut gebrüllt - Herr Hartmeier, das sehen wir genau so. Obwohl jetzt natürlich wieder einige zu glauben wissen dass mit dem glücklicherweise abgewählten Blocher alles ganz anders und besser wäre. Antworten


Christian Fawer

24.02.2009, 12:35 Uhr
Melden

Was jetzt..? Ist plötzlich fertig mit Weichspüler- und Wohlfühlpolitik und dem Stichwort Konkordanz..? Schade, denn wie aufgezeigt fehlen uns leider die Köpfe (oder den Köpfen die Zeit), eine Politik der klaren Standpunkte, Entscheide und Taten aktiv zu betreiben. So werden wir weiterhin das gewohnte Wischi-Waschi aus Bern zu hören bekommen. Wie bisher... Antworten


Werner Eisenegger

24.02.2009, 12:33 Uhr
Melden

Wir haben schon seit Jahren keine fähige Regierung. Wie kann sich eine solche in einer Krise bewähren? Antworten


Rolf Frick

24.02.2009, 12:24 Uhr
Melden

Kann mich meinen 'Vorschreibern' nur anschliessen. Es ist ja noch nicht zu späht. Thomas Borer kennt die Verhältnisse wei kein anderer. Unsere Regierung sollte über den eigenen Schatten springen. Wir haben viel zu verlieren aber wir können noch mehr gewinnen. Antworten


Hans Kühni

24.02.2009, 12:24 Uhr
Melden

Was wird da immer von Blocher geredet, der das Land, die Wirtschaft und die Menschheit retten könnte? Er ist doch Teil des Problems, nicht der Lösung. Während seiner aktiven Zeit wurden ja die Untaten der UBS in Amerika toleriert. Er selber war verbrüdert mit Ebner und hat mitverdient. Erinnert Euch an die "Visionen". Schon damals Seifenblasen. Das System ist seit Jahren krank. Antworten


Harry M. Kleinlich

24.02.2009, 12:04 Uhr
Melden

Besten Dank für diese befreienden Worte, Herr Hartmeier. Kuschelkurs ist passé, jetzt muss endlich etwas handfestes geschehen in unserer Gesellschaft! Am liebsten sind mir die Kommentare "wäre, würde, hätte" zu ehemaligen Politikern. Auch Unternehmer gehören in die Politik, aber nicht nur! Die Schweiz ist keine gewinnorientierte Firma! Antworten


laura rohner

24.02.2009, 12:02 Uhr
Melden

nationalismus kommt immer in einer krise auf.. sieht man hier exemplarisch. und was wird hier von führung geduddelt? führung?! dieses wort ist für mich ziemlich negativ behaftet. das wahre problem ist der kapitalismus und nicht seine auswüchse und mitbringsel. statt symtombekämpfung müssen wir das problem jetzt an der wurzel anpacken. Antworten


Renate Mäder

24.02.2009, 11:58 Uhr
Melden

Ja die Schweiz, die Eidgenossenschaft!, scheint wirklich führerlos zu sein. Mir scheint es auch, dass wir fremdgesteuert sind und wie schon gesagt wurde, wir nur noch reagieren und nicht mehr agieren. Wo sind die verhandlungsgeschickten Eidgenossen? Ich habe es satt, dass alle Länder, insbesondere die alten westlichen Länder, auf der Schweiz rumhacken, obschon sie selber auch nicht besser sind. Antworten


Hans Moser

24.02.2009, 11:32 Uhr
Melden

Die Bildung einer Taskforce ist zwecklos, lieber Herr Hartmeier. Wer würde sich dort wieder breitmachen? Die üblichen Verdächtigen, also streng nach Proporz Vertreter der angeblich staatstragenden Konkordanz-Parteien und zweit- oder drittklassige Parteifunktionäre. Für Persönlichkeiten, die in Brüssel oder Washington aufzutreten wissen, besteht in unserem Politsystem kein Platz. Antworten


Werner Meier

24.02.2009, 11:24 Uhr
Melden

Schon in der Wirtschaft wurden die Schönwetterkapitäne entlarvt. Solche scheint's auch in der Politik zu geben. Antworten


Roberto Martullo

24.02.2009, 11:22 Uhr
Melden

Ein Volk ist Meister oder Knecht, wie ihm geschieht, so ist es Recht. Bei einem Volk der Tat, hängt nicht alles am Bundesrat. Antworten


Stefan Meyer

24.02.2009, 11:22 Uhr
Melden

Nicht ein Führer braucht das Land. Sondern ein Regierungsgremium, welches Strategien entwickelt und auf Eventualitäten reagiert. Und dies fehlt tatsächlich und zwar schon seit Jahrzehnten. Antworten


Falcone König

24.02.2009, 11:16 Uhr
Melden

Gerade Herr Hartmeier hat mit seiner polarisierenden Art Journalismus zu betreiben, dazu beigetragen unsere Regierung zu schwächen. Wie soll eine Regierung denn amten, wenn kleinste Bagatellen in den Medien zu gewichtigen Problemen wie die heutige Finanzkrise aufgebauscht werden? Deshalb ist gerade Herr Hartmeier meiner Meinung nach die falsche Person, um solche Kritik zu üben. Antworten


Daniel Landwehr

24.02.2009, 11:13 Uhr
Melden

Regieren? Bundesrat? Etwa von Ueli Maurer, der Frauen mit Kühen und Kinder mit Kälber vergleicht? Da ist es mir fast lieber wenn ich nichts von den Typen höre! Abgesehen davon, wer hat uns den ganzen Schlamassel eingebrockt? Wer lässt sich von der Wirtschaft dirigieren, wer sponsert Boni der UBS? Wer marschiert stramm ans WEF zu den Bonzen? Wer hetzt Polizei und Armee auf Globalisierungsgegner? Antworten


Roman von Sury

24.02.2009, 11:10 Uhr
Melden

Danke Herr Haltmeier, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen! Die grösste Enttäuschung in diesen turbulenten Tagen ist Bundespräsident Merz. Kein klares Wort, keine Führung, nur Zerreden und Zerwedeln ("das isch der UBS ihri Sach"). Dabei hätte er weiss Gott genug zu sagen gehabt zu uns allen, über Bankgeheimnis, Gier und UBS. Aber das ist vielleicht unser Land: (noch) viel Geld und wenig Geist Antworten


AndreasWilli Rothenbühler

24.02.2009, 11:05 Uhr
Melden

Kürzlich wurde Giovanni Lombardi Schweizer des Jahres (in Sachen Gesellschaft).Die Fersehfritzen nahmen Ihn, weil Frizzi bei der Publikumswahl wohl Frau Schlumpf gefährtet hätte. Eines Steuerstreits wegen, ist Lombardis Domizil in Monte Carlo.Passt doch alles wunderbar. Antworten


max lüscher

24.02.2009, 10:59 Uhr
Melden

Warum sollen Fürsprecher in die USA Reisen und die Schweiz loben und herausheben was die Schweiz alles Gute gemacht hat. Ich denke die UBS ist auf der Anklage Bank nicht die Schweiz. Das Bankgeheimnis ist so oder so bald Geschichte, den die USA und EU wird allen Banken die ein Bankgeheimnis haben Ihnen verbieten Geschäfte zu machen in Ihrem Land. Antworten


Paul Thürig

24.02.2009, 10:57 Uhr
Melden

Peter Hartmeier bringt es auf den Punkt.Weiterer Kommentar ist überflüssig! Antworten


Jürg Stöckli

24.02.2009, 10:54 Uhr
Melden

Etwas vom Besten das ich seit langem im Tagi gelesen habe. Die Harmonie- und Konsensssüchtigen Politiker Sorgen immer wieder für politisch korrekte Durchschnittlichkeit, bei der Führungstypen entweder zu Funktionären umgehobelt oder eben abgewählt werden. Herr Hartmeier blendet aber aus, dass seine und andere Zeitungen einen unerträglichen Einheitsbrei verfassen, der diese Entwicklung stützt ! Antworten


Lidija Jametti

24.02.2009, 10:50 Uhr
Melden

Es wird regiert, aber mit Lobbys. Heute geht das, gleich wie gestern. Nun die brillante Köpfe sitzen meist in der Forschung und nicht in der Administration. Wo ist unsere Calmy Rey und ihre Embassy in Washington stehen geblieben. Gebt es diese noch? In einem politisch wichtigen Partnerstaat dieser Welt ist unsere Embassy quasi nicht existent. Das ist neben der UBS Affaire ein Desaster. Antworten


rafael meier

24.02.2009, 10:47 Uhr
Melden

Nun ja, die Schweizer Nation glaubte - bildete sich immer ein - als selbst definierter Sonderfall habe sie Anspruch auf internationale Spezialbehandlung. Das mochte vielleicht gut gehen bis 1989. GAME OVER! Das Land braucht einen radikalen Neubeginn - inklusive EU-Beitritt und massiv stärkerem Engagement im militärischen PSO-Bereich. Ansonsten wird der "Sonderfall" zum "Sonderabfall" Europas... Antworten


Christoph Steiner

24.02.2009, 10:46 Uhr
Melden

Es ist peinlich zu sehen, wie hilf- und ideenlos betroffene Führungsleute (UBS,Bundesrat) reagieren.Es braucht eben Leute mit Profil,es braucht intelligente, weltgewandte und sozialkompetente Personen,die hinstehen und eine Meinung vertreten. Abwarten,nicht Entscheiden, das entspricht zwar dem heutigen Anforderungsprofil öffentlicher Ämter, nur lässt sich damit kein (internationaler) Staat machen. Antworten


Felix Graf

24.02.2009, 10:45 Uhr
Melden

So kommt es wenn ein Parlament von Lehrern und Juristen eine Regierung mit sechs Juristen und einem einzigen "Normalen" wählt. Kein Wunder ist diese Warmlufttruppe in einer Krise völlig überfordert. Wieso weiss ich was die nicht wissen? Der Angriff auf das Bankgeheimnis ist eine von langer Hand geplante konzertierte Aktion der amerikanischen Steuerbehörde IRS und bestimmten EU-Gremien. Antworten


Theodor Ernst

24.02.2009, 10:43 Uhr
Melden

Was soll das??? Wenn einer unserer Bundesräte sich hervorwagt (zB CMR mit Gasvertrag Iran), dann schreien neidische Parteienvertreter und die Presse auf. Es wird sogar vorgeworfen, dass die BR zu starke Persönlichkeiten seien. Dass BR Merz Liebkind war, rächt sich jetzt. Er war der einzige der brav war und insbesondere der dauer-nörgelnden SVP entsprach. Antworten


roger furrer

24.02.2009, 10:39 Uhr
Melden

Demokratie funktioniert nur in guten Zeiten - in einer Krise sind starke Persönlichkeiten, die rasch und klug reagieren, gefragt. Im Bundesrat kann ich eine solche Figur beim besten Willen nicht ausmachen. Das System muss gründlich hinterfragt werden. Antworten


Irene Bachmann

24.02.2009, 10:26 Uhr
Melden

Herr Hartmeier, DANKE. Antworten


Franz Widmer

24.02.2009, 10:24 Uhr
Melden

Jetzt zeigt sich sehr deutlich, dass es ein Fehler war dem EWR nicht beizutreten. Wir hätten jetzt nicht Einer gegen Alle. Antworten


Alfredo Garcia

24.02.2009, 10:24 Uhr
Melden

Der Schweiz fehlt eine glaubwürdige Politik, welche sich am Gemeinwohl und nicht an den wirtschaftlichen Interessen einiger Shareholder orientiert. Herr Merz vertritt diese glaubwürdige Politik keinesfalls. Antworten


adrian huber

24.02.2009, 10:23 Uhr
Melden

diese ganze schönwetterpolitik ist letztlich auch ein ausdruck des schweizerischen ""sonderfalls"", des konkordanzsystems. zeit, dieses relikt aus dem kalten krieg endlich auf dem sondermüllhaufen der geschichte zu deponieren! was die servelatvolkspartei übrigens bereits 1993 getan hat, nur glaubts ihr niemand. Antworten


Gerhard Raida

24.02.2009, 10:23 Uhr
Melden

Also Allen die nach einem Blocher schreien sei gesagt: Er ist Teil des Problems. Er hat von der Raffrgier der letzten Jahre profitiert wie kein Anderer. Und so ein Individium soll jetzt der Heilsbringer sein.?Ein Mann der auf Deutsch kaum einen korrekten Satz sagen kann und auf Englisch noch viel weniger. Unsere Ueberheblichkeit wird uns jetzt heimgezahlt. Hochmut kommt vort dem Fall. Antworten


Markus Müller

24.02.2009, 10:21 Uhr
Melden

Ich staune, wie man auf Regierung und Behörden rumhackt, wenn sich die Politik, bzw. das Parlament in den wichtigsten Fragen völlig uneinig sind. Beispiel: Die SVP will offiziell noch das heutige Bankgeheimnis in der Verfassung verankern und ihr Chefideologe wollte noch vor Kurzem Regierungsvertreter in der UBS. Man stelle sich da eine Verhandlung auf Regierungsebene mit den USA vor! Antworten


Michael Steingruber

24.02.2009, 10:20 Uhr
Melden

Sie haben völlig recht Herr Hartmeier,danke das mal jemand den Mut hat das zu schreiben was viele denken. Unserer Regierung scheinen die Anliegen in unserem Land scheinbar völlig egal zu sein.Da kommen keine Statements,gar nichts.Es scheint als ob sich unsere "Führung" in Luft aufgelöst hat. Antworten


Bryan Probert

24.02.2009, 10:16 Uhr
Melden

Wieso nimmt niemand die Wahrheit ins Mund? War es nicht BR Widmer-Schlumpf, die uns diese Misere eingebrockt hat, indem sie sich profilieren wollte mit ihrem Geld-Geschenk an die UBS? Antworten


Sim Merki

24.02.2009, 10:16 Uhr
Melden

Aktivismus ist immer falsch - siehe FINMA. Die Schweiz soll sich weiter langsam und wohlüberlegt den Tagesaufgaben zu wenden. Warum der Konflikt mit den USA "wichtiger" ist, als unser Gesundheitssystem, hat uns der Autor nicht dargelegt. Die grossen Unbekannte ist der Rechtsbruch der FINMA und der UBS Führung. Das heisse Thema ist der unausweichliche Strafprozess gegen die UBS und 300 US Bürger. Antworten


david Müller

24.02.2009, 10:15 Uhr
Melden

Wer soll nun die Fäden in die Hand nehmen? Sollte wirklich die Aussenministerin UBS interne Probleme bemängeln oder die Wirtschaftsministerin die internationalen Rechtsituation prüfen? Soll der Finanzminister Aussenpolitik bestreiten oder die Justizministerin Wirtschaftspolitik betreiben oder gar der Bundespräsident, der nur representative Aufgaben hat? Nein, der Bundesrat muss als Einheit agieren Antworten


Weber Daniel

24.02.2009, 10:14 Uhr
Melden

Na Herr Hartmeier Sie machern wieder einmal mehr auf Panik und Angstmacherrei wir haben die grösste Krise wie vor 50 Jahren. Ja dann haben wir eine Krise und eben nicht nur wir auch änet der Grenzen sie alle am jammern und stöhnen. Dabei wird einfach alles auf ein gesundes Mass zurückgefahren der Grössenwahn von immer mehr ist zu Ende Ein Reinigungsprozess ist im Gange und das ist gut so. Antworten


Franz Brunner

24.02.2009, 10:14 Uhr
Melden

Ja lieber Herr Harmann, wer wählt denn unsere "so tolle" Führung? Und aus welchem "Pool" werden sie ausgewählt? Parlamentarier, deren Leistungsausweis immer so herausgestrichen wird. Ja welche Leistung denn? Jahrelang Parteimitglied, und etwas böse gesagt mit den Jahren werden sie "nach oben" gespühlt, sind zufällig an der Reihe, Patrei und Kanton spielt ja auch mit, aber leadership? Antworten


Marcel Sauder

24.02.2009, 10:14 Uhr
Melden

Herr Hartmeier, Sie schreiben mir aus dem Herzen! Als Gesellschaftsfotograf kenne ich viele Polit und sonstige "Promis". Weitere Blocher's, Bohrer's, solche Persönlichkeiten braucht unser Land. Macher nicht Unterlasser. Unsere Politelite lässt sich von den Wirtschaftsverbrechern noch auf der Nase rumtanzen. Es ist eine absolute Schande was momentan passiert. Bin zutiefst enttäusch von der CH Antworten


gerhard wedenig

24.02.2009, 10:09 Uhr
Melden

Es ist an der Zeit, dass sich mehr Bürger dafür interessieren was unsere Politiker eigentlich so machen. Wenn mehr Leute den Politikern auf die Finger schauen und damit auch eine gehörige Portion "gesunden Menschenverstand" einbringen würden hätten unsere Politiker sehr schnell wieder mehr Bodenhaftung. Nur, dies beginnt mit Arbeit an der Basis - und die ist leider nicht immer "sexy" Antworten


Rolf Weber

24.02.2009, 10:08 Uhr
Melden

dem ist nichts zuzufügen. Kann ich Wort für Wort unterschreiben! Antworten


Giacomo Maggio

24.02.2009, 10:07 Uhr
Melden

Endlich ein Artikel, der die Situations-Analyse erstklassig aufgearbeitet hat. Herzlichen Dank. Antworten


Matthias Vogelsanger

24.02.2009, 10:07 Uhr
Melden

Die gegenwärtige Führungslosigkeit ist das Resultat der selbst auferlegten Lähmung und Isolation, die durch das verheerende EWR Nein 1993 ausgelöst wurde. Auch hat es nicht geholfen, dass Boulvard und verwandte Medien den inländischen Kleinkrieg der Blocher SVP gegen eine zeitgemässe Schweiz zelebriert haben. Selbstgerechtes Mittelmass definiert unsere gegenwärtige Politik. Antworten


Hannes Ebner

24.02.2009, 10:03 Uhr
Melden

Wozu haben wir überhaupt eine Aussenministerin ? Ein bisschen humanitäre Hilfe verteilen und "aktive Neutralität" ist schön und gut, aber wer vertritt unsere eigenen Landesinteressen ? Antworten


Hansjuerg Meister

24.02.2009, 10:01 Uhr
Melden

Schade, schade, dass Hartmeier recht hat. Flexibilität, Leistungslohn, lohnrelevante Zielvorgaben, kommt Euch das bekannt vor? Kennt Ihr auch Praxisnachweis, Referenzen, Leumund, Leistungszeugnisse? Wisst Ihr, wer das nicht kennt? Ja, genau die, die es von uns immer fordern! Sogenannte Top-Politiker und -Manager. Genau solche fehlen unserem Land. Dafür haben wir eine ganze Riege von Sesselklebern. Antworten


Hans-Peter Meier

24.02.2009, 09:59 Uhr
Melden

Herr Hartmeier hat vollkommen recht mit dem was er sagt!!! Leider schreibt er nur genau das nach, was gestern Abend auf TeleZüri von den Talk-Täglich-Gästen (Borer & Co.) bereits sehr fachkundig festgestellt und vorgeschlagen wurde. Ich würde mir von einem "Chefredaktor" neue und gut recherchierte Fakten wünschen und nicht nur ein nachgeplapper anderer Medien. Antworten


Hugo Müller

24.02.2009, 09:58 Uhr
Melden

In der schwierigen Zeit erkennt man die guten Führungskräfte - wo sind Sie? Diese Taskforce hätte schon vor längerer Zeit gebildet werden müssen! Mit den besten unabhängigen und kritischen Personen aus Wirtschaft, Finanzpolitik und Politik. Genug geredet es zählt nur was man tut! Wiederstand ist geschenkte Energie, kein Jammern mehr - auf in eine neue Zeit und die Krise als Chance betrachten! Antworten


Allen J. Sandman

24.02.2009, 09:57 Uhr
Melden

Trifft das Problem im Kern. Der Berner Streichelzoo - offiziell Bundesrat genannt - ist offensichtlich nicht in der Lage, die Verantwortung sprich die Führung zu übernehmen. Schönwetterkapitäne und Cüpli-Schlürfer gehören zum Management-Standard in den Grosskonzernen. In der Politik sind diese fehl am Platz. Die Fähigsten wurden aus dem Bundesrat rausgewähl - übrig bleiben die Pfeifen. Antworten


carlo bosia

24.02.2009, 09:51 Uhr
Melden

Was wir Schweizer(innen) vielleicht lernen sollten, ist dass die Schweiz nicht mehr im Zentrum liegt. Dass niemand braucht uns mehr, auch nicht die ausländische Steuerhinterzieher. Die Schweiz liegt irgendwo in Europa, Welt, und das ist alles. Antworten


Joseph Aecherli

24.02.2009, 09:48 Uhr
Melden

Da erwartet Hartmeier etwas viel von einem Bundespräsidenten und Finanzminister der sein ganzes Leben als "Berater", also als Zudiener, gearbeitet hat. Nun dient er eben der UBS zu. Wer die "Karriere" dieses Mannes nur etwas kennt, kann kaum Erwartungen hegen. Deswegen wurde er ja seinerzeit auch gewählt und einer gescheiten, eigenständig denkenden Frau vorgezogen. Wie das Parlament, so eben auch die Regierung! Antworten


Simon Freiburghaus

24.02.2009, 09:47 Uhr
Melden

Schneider-Ammann, Stämpfli (Arbeitgeber-Präsident), Spuhler, Hayek, Minder und weitere - sie wären prädestiniert, doch ihnen fehlt momentan die Zeit. Sie versuchen - wie zehntausende KMU-Kapitäne -, ihr Schiff auf Kurs zu halten, dem grössten Teil der Besatzung die Heuer zu bezahlen. Ergo ist das Land den unerfahrenen Schönrednern ausgeliefert. Schade. Antworten


Gion Saram

24.02.2009, 09:46 Uhr
Melden

Leider verhindert unser politisches System das sich eigenständige Persönlichkeite, die sich trauen gegen innen Unpopuläres zu sagen und gegen aussen als mutige Interessenvertreter aufzutreten, allzu lange im Amt bleiben. Die letzte solche Persönlichkeit wurde vor einem Jahr abgewählt, weil er zu oft Unpopuläres gesagt hat. Popularität und Eigenständigkeit vertragen sich meistens nicht. Antworten


Werner Kägi

24.02.2009, 09:44 Uhr
Melden

Vielen Dank für diesen Artikel - für mich hat dieser Journalist das Problem auf den Punkt gebracht - es braucht im Bundesrat raschestens ein vollkommen neues Team. Antworten


Hanspeter Oberthaler

24.02.2009, 09:35 Uhr
Melden

Ich habe das Gefühl undere Politiker sind wie die Manager, da wird inzwischen Geld verdient ohne wirklich etwas zu tun. Ich habe kürzlich gelesen was z.B. unsere Parlamentarier pro Sitzung bekommen, ohne in den allermeistenm Fällen überhaupt zu erscheinen, Macht bei denen normale Löhne, bei Erfolg gibts später eine Prämie. Die jährliche Rente für den Bundesrat gehört ebneso abgeschafft. Antworten


Laurent Moser

24.02.2009, 09:33 Uhr
Melden

Für diese Gedanken am Morgen möchte ich mich sehr bedanken. Es ist betrüblich zu lesen wie wenig anscheinend gestandene Personen von unserem System verstanden haben; die Schweiz braucht keine Persönlichkeiten - keinen Führer! Das Volk ist oberster Souverän. Wenn aber dieser lieber geführt wird, denn dass er seine Verantwortung übernimmt dauert mich dass. Antworten


Simon Freiburghaus

24.02.2009, 09:26 Uhr
Melden

Recht hat er, der Chefredaktor in seinem Kommentar. Ich unterstreiche bzw. ergänze insbesondere folgende Aussagen: Fehlende Glaubwürdigkeit aufgrund arroganten Auftretens der Manager und Politiker. Im Ausland, wie im Inland. «Die Schweiz ist einzigartig, wir sind einzigartig, auserwählt, besser als die anderen, gescheiter und und und ...» Zum 2., die mangelnde Kompetenz auf allen Ebenen - Antworten


Momo Vane

24.02.2009, 09:23 Uhr
Melden

Bravo Peter Hartmeier - Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Wir haben keine "Kapitäne" mehr in der Regierung - sondern nur noch "Einzelkämpfer" (die Damen engeschlossen). Leider wird nur noch "reagier2 Statt "agiert". Auch fehlen die von Ihnen genannten "Diplomaten" - welche tatsächlich etwas bewirken könnten. Wo ist z.B. "Thomas Borer" - als ehemaliger Chef der Taskforce? Antworten


Thomi Horath

24.02.2009, 09:21 Uhr
Melden

Hat der Bundesrat kein Interesse an z.B. einer Aufspaltung der UBS? Kümmert er sich um das Problem? oder ist es sein Ziel, das Bankgeheimnis aufzulösen? Ist er vielleicht ferngesteuert von z.B. einer Bilderberg-Gesellschaft? Oder ist er einfach gerade in den Ferien? Kümmert sich der Bundesrat um das Wohl des Volkes? Ja, als Bundesrat hat man zwar Würde, aber auch Bürde! :) Antworten


Renato Gobbi

24.02.2009, 09:17 Uhr
Melden

Der einizige BR der in der Lage wäre das Kommando zu übernehmen hat man in die Wüste geschickt. Blocher wäre der den die chweiz heute am meinsten benötigen würde. Dafür hat man ja seine Nachfolgerin, obwohl sie bis jetzt noch überhaupt nichts geleistet hat, Schweizerin des Jahres gekürt....... Antworten


Hannes Kurath

24.02.2009, 09:16 Uhr
Melden

Unser Land braucht keine Führung - es wird ja schon geführt. Antworten


wanger daniel

24.02.2009, 09:14 Uhr
Melden

ja wer soll den die schweiz vertreten, wir haben doch nur durchschnittliche politiker, keiner der fähig ist entscheidungen zu treffen und sich für die schweiz in die "bresche" zu werfen, die usa macht es uns vor wie man seinen gegner nach strich und faden über den tisch und durch den kakao zieht, schweizer politiker schaut gut zu und lernt etwas! Antworten


Maargrith Senn

24.02.2009, 09:14 Uhr
Melden

Endlich besteht ein wenig Hoffnung. Erwachen wir doch aus unserer Lethargie und stehen zusammen und kämpfen für unser kleines aber feines Land und machen uns gegenseitig nicht klein. Es gibt nicht nur die UBS alle Banken hängen da mit drin, auch Arbeitsplätze. Es gab Fehler aber jetzt müssen wir die Aermel hoch krempeln und uns verteidigen. Die EU und die USA haben noch viel die grösseren Probleme Antworten


Martin Müller

24.02.2009, 09:12 Uhr
Melden

Leider muss ich Ihnen Recht geben, Herr Hartmeier. BR Maurer hat sich bisher sehr gut entwickelt und BR Widmer-Schlumpf ist auch gut. Die anderen aber kann man rauchen. Mimosen, Selbstherrlich, Unfähig, Ausgebrannt, Inexistent und viele weitere Eigenschaften fallen mir dazu ein. Der BR is zu den 7 Zwerglein mutiert. Wir, das Volk, dürfen mehr erwarten! Bei welcher casting show wurden die gewählt? Antworten


hans bader

24.02.2009, 09:10 Uhr
Melden

Danke Herr Hartmeier endlich jemand der das sagt was die reine Wahrheit ist. Wo ist unsere Regierung wo sind die guten Diplomaten wie Herr Borer Nur noch weiter so mit der SP Politik Wieso muss man immer Leute in der Regierung haben die nichts verstehen eben nur Konkordanz ist gefragt aber das geht eben nicht mit den USA die wollen Köpfe sehen die was drinnen haben ich bin entäuscht von der CH Antworten


Maurice Trösch

24.02.2009, 09:05 Uhr
Melden

Herzlichen Dank! Sie bringen die Sache auf den Punkt! Jetzt und schon in der Vergangenheit ist kein unternehmerisches handeln aus unserer Regierung zu sehen. Es gibt natürlich auch keine Unternehmer im Bundesrat leider! Es gäbe viele Unterlassungssünden der Regierung aufzuzählen! Flughafen Zürich, Carco SBB, etc. Wie soll unsere Schweiz im Ausland Respekt bekommen mit Schönwetter Reden? Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokale Suche

Marktplatz