Lega dei Ticinesi will Libyen den Krieg erklären

Aktualisiert am 04.09.2009

Die in Tripolis festgehaltenen Geiseln müssten mit Waffengewalt befreit werden, schreibt Lega-Grossrat Boris Bignasca in einer Resolution.

Die Schweizer müssten die Risiken eines bewaffneten Konflikts mit Entschlossenheit angehen: Boris Bignasca. (Archivbild)

Die Schweizer müssten die Risiken eines bewaffneten Konflikts mit Entschlossenheit angehen: Boris Bignasca. (Archivbild)
Bild: Keystone

Er verlangt von den Tessiner Behörden, dass sie sich vor der Bundesversammlung für diese «aussergewöhnliche, aber unausweichliche Initiative» stark machen. Die Schweizer müssten die Risiken eines bewaffneten Konflikts mit Entschlossenheit angehen. Schweizer Soldaten könnten in einer Blitzaktion die in der Schweizer Botschaft festgehaltenen Geiseln befreien.

Damit würden die Rechte, Interessen und nicht zuletzt auch die Ehre der Schweiz gewahrt, schreibt der 22-jährige Student der Rechtswissenschaften und Sohn von Lega-Präsident Giuliano Bignasca in der Resolution.

In der Septembersession in Bern

Die Schweiz dürfe sich nicht gefallen lassen, dass der Tyrann Gaddafi die Aufteilung der Schweiz an die Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien fordere und somit die Souveränität des Landes angreife.

Bignasca hofft, dass das Tessiner Kantonsparlament die Resolution in der Septembersession, die am 21. September beginnt, behandeln wird, wie er am Freitagabend gegenüber dem Lokalsender «TeleTicino» sagte. (cpm/sda)

Erstellt: 04.09.2009, 19:58 Uhr

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