Leuenberger winkt mit 50 zusätzlichen Millionen
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Die Schweiz würde ihren Beitrag von bisher 80 auf 130 Millionen aufstocken, sollte in der dänischen Hauptstadt eine Vereinbarung gefunden werden. Dies stellte Umweltminister Moritz Leuenberger am Donnerstag in Kopenhagen in Aussicht. Die Einzelheiten der langfristigen Finanzhilfe hingen von Konferenzverlauf und den Angeboten anderer Staaten ab. Der Schweizer Beitrag müsse vergleichbar sein. Die gemachten Zusagen bedürfen dann noch der Zustimmung des Parlaments, wie Leuenberger schon bei früherer Gelegenheit festgestellt hatte.
In Kopenhagen äusserte der Schweizer Umweltminister die Hoffnung, dass am Freitag ein Abkommen vorliege. Auf Spekulationen wollte er sich aber nicht einlassen. Entscheidend sei, ob die gemachten Zusagen verpflichtend seien oder nicht.
Sieben Milliarden Euro aus Brüssel
Die Schweiz gibt derzeit jährlich rund 80 Millionen Franken an öffentlichen Geldern aus, um Minderungs- und Anpassungsmassnahmen in Entwicklungsländern zu finanzieren.
Die EU hatte vor einer Woche eine Anschubfinanzierung für die nächsten drei Jahre von insgesamt sieben Milliarden Euro versprochen. Die Gelder sollen für kurzfristige Massnahmen gegen den Klimawandel in Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt werden. Weltweit müssten nach EU-Angaben 21 Milliarden Euro zusammenkommen. (cpm/sda)
Erstellt: 17.12.2009, 17:34 Uhr
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