Libyen: Uno soll Schweizer Standort aufgeben
Will den Druck auf die Schweiz erhöhen: Muammar al-Ghadhafi. (Bild: Keystone)
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Nach dem Nein des Schweizervolks zu Minaretten findet Tripolis den Uno-Standort Genf nicht mehr angebracht. Das Begehren wurde am Donnerstag in der arabischen Zeitung «Al-Sharq al-Awsat» veröffentlicht und stammt vom Generalsekretariat des internationalen islamischen Volkskommandos – einer Instanz, die vom libyschen Machthaber Muammar al-Ghadhafi dirigiert wird.
Ein offizielles Begehren sei bei der Uno deponiert worden, heisst es im Communiqué des Volkskommandos. Libyen hatte bereits in diesem Herbst die Uno aufgefordert, den «Schurkenstaat» Schweiz aufzulösen und das Gebiet an die Nachbarländer zu verteilen. Das Begehren wurde abgewiesen, weil es gegen die Charta der Vereinten Nationen verstösst. (raa/sda)
Erstellt: 03.12.2009, 16:10 Uhr
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