Linke lanciert neue EU-Beitrittsdebatte
Artikel zum Thema
Die Bilateralen seien lediglich ein Ersatz für den Vollbeitritt, schreiben die Schweizer Grünen in einer Medienmitteilung. In Zukunft sei ein EU-Beitritt unausweichlich. Heute beschränke sich die Schweiz darauf, die EU-Gesetzgebung autonom zu übernehmen. Als Vollmitglied könnte sie dagegen bei der europäischen Gesetzgebung mitreden. Auch die SP will den Beitritt zur EU neu lancieren, wie sie am Sonntag mitteilte. Das unmissverständliche Ja müsse als Auftrag verstanden werden, den Dialog mit der EU zu intensivieren. Das Ja zur Personenfreizügigkeit sei zudem ein Schuss vor den Bug der SVP. Die Partei müsse endlich einsehen, dass das Stimmvolk ihren aussenpolitischen Isolationskurs nicht goutiere.
EU-Vertreter äussern Freude
Erfreut haben Michael Reiterer, Vertreter der EU-Kommission in Bern, und die EU-Parlamentarierin Bilyana Raeva auf das Abstimmungsergebnis zur Personenfreizügigkeit reagiert. Von einem «Meilenstein» sprach Raeva, die Präsidentin des für die Schweiz zuständigen Ausschusses des EU-Parlaments. Der klare Ausgang lasse keinen Zweifel daran, dass das Schweizer Volk die für beide Seiten positiven bilateralen Beziehungen weiterführen wolle, fügte sie an. Gleichzeitig blickte sie nach vorne und machte mit dem Verweis auf den Steuerstreit klar, dass die bilateralen Beziehungen keinen Sonntagsspaziergang werden. (vin/sda)
Erstellt: 08.02.2009, 16:14 Uhr
Schweiz
- 12:41Motorradfahrer wollen auf die Busspur
- 11:50«Preis des Gripen soll gedrückt werden»
- 11:39Polizei soll Herkunft von Tätern nennen
- 10:39Südamerikaner werden Spanier, um in der Schweiz zu arbeiten
- 08:46«Solche Strafen werden anderswo für Mord gesprochen»
- 08:45Der italienische Staatsanwalt plant bereits die nächsten Asbest-Prozesse
Schweiz
- 12:41Motorradfahrer wollen auf die Busspur
- 11:50«Preis des Gripen soll gedrückt werden»
- 11:39Polizei soll Herkunft von Tätern nennen
- 10:39Südamerikaner werden Spanier, um in der Schweiz zu arbeiten
- 08:46«Solche Strafen werden anderswo für Mord gesprochen»
- 08:45Der italienische Staatsanwalt plant bereits die nächsten Asbest-Prozesse
Meistgelesen in der Rubrik Schweiz
Umfrage
Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?































