Schweiz

Lumengo hat sich für eine neue Partei entschieden

Aktualisiert am 16.06.2011 42 Kommentare

Der 49-jährige Bieler Nationalrat Ricardo Lumengo hat eine neue politische Heimat gefunden und will seinen Nationalratssitz verteidigen.

Ricardo Lumengo macht sich mit einer Kleinpartei an die Mission Wiederwahl. (Archiv/Adrian Moser)

Ricardo Lumengo macht sich mit einer Kleinpartei an die Mission Wiederwahl. (Archiv/Adrian Moser)

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Mithilfe der noch jungen Organisation der sozialliberalen Partei wolle er seinen Sitz im Nationalrat verteidigen, sagte der frühere SP-Politiker am Donnerstag vor den Medien in Bern. Der 49-jährige Lumengo zog 2007 als erster Dunkelhäutiger in den Nationalrat ein. Im vergangenen Herbst wurde er erstinstanzlich wegen Wahlfälschung verurteilt. Seine Partei, die SP, forderte ihn darauf zum Rücktritt als Nationalrat auf.

Lumengo widersetzte sich dem Wunsch und trat stattdessen aus der SP aus. Vor einem Monat sprach ihn das bernische Obergericht in zweiter Instanz vom Vorwurf der Wahlfälschung frei.

Nicht zu den Grünen

Nach seinem Austritt aus der SP suchte Lumengo das Gespräch mit den Grünen, um in ihre Fraktion im Parlament aufgenommen zu werden. Doch die Annäherungen scheiterten.

Statt mit den Grünen oder mit der SP kandidiert Lumengo jetzt für die sozialliberale Bewegung. Diese Partei wurde erst vor wenigen Monaten gegründet. Sie zählt drei Kantonssektionen (Bern, Zürich und Aargau) und hat neben dem Nationalrat Lumengo nur einen weiteren Amtsträger in ihren Reihen, den Bieler Stadtrat Roland Gurtner. (dam/sda)

Erstellt: 16.06.2011, 12:16 Uhr

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42 Kommentare

Martin Bosshart

16.06.2011, 13:16 Uhr
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Ich finde das eine Anmassung sondergleichen, es ist zu Hoffen ,dass Hr. Lumengo keine Stimmen bekommt. Wenns nicht geht, wechselt man eben die Partei, solche Windfahnen brauchen wir keine in unserem CH Parlament!!! Antworten


Karl Lauber

16.06.2011, 13:35 Uhr
Melden 46 Empfehlung

Zu welcher Partei er auch gehen wird R.Lumengo hat seine Vorbildfunktion und Glaubwürdigkeit schon lange verloren. Die Quittung kommt spätestens bei den nächsten Nationalratswahlen. Antworten



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