«Mancher denkt: Die Schweizer sind die besseren Schwaben»
Interview: Vincenzo Capodici. Aktualisiert am 23.07.2010 198 Kommentare
Arnold Rieger, Stuttgarter Nachrichten, Redakteur im Ressort Landesnachrichten.
Wilhelm Hölkemeier, Südwest Presse, Ressortleiter Politik.
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Ach wie schön wäre es, Schweizer zu sein
Eine Mehrheit der Stimmberechtigten in den grenznahen Regionen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Österreichs möchte der Schweiz beitreten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage.
Gemäss einer repräsentativen «Weltwoche»-Umfrage sympathisiert rund die Hälfte der Stimmberechtigten von Baden-Württemberg mit einem Beitritt zur Schweiz. Wie ist dieses Ergebnis zu interpretieren?
Arnold Rieger: Ich habe grosse Zweifel, ob diese Umfrage repräsentativ ist. Sie deckt sich überhaupt nicht mit meiner Erfahrung, denn ich kenne niemanden in Baden-Württemberg, der lieber zur Schweiz gehören würde.
Wilhem Hölkemeier: Mit einer latenten Unzufriedenheit über die Berliner Bundesregierung und die oft abgehoben erscheinende EU-Politik.
Was halten Sie von dieser Idee?
Rieger: Persönlich halte ich überhaupt nichts von dieser Idee, weil sie von vorgestern ist. Sie betont viel zu sehr den Unterschied der Nationalstaaten. Wenn ich will, kann ich morgen nach Strassburg ziehen, dort ein Haus kaufen, arbeiten, meine Kinder aber in Deutschland zur Schule schicken. Das interessiert in der EU niemanden mehr. Das wird irgendwann auch mit der Schweiz möglich sein, und das ist die Zukunft.
Hölkemeier: Gar nichts. Reine Sandkastenspielerei.
Haben die Baden-Württemberger nicht langsam genug davon, Zahlmeister der Republik zu sein? Oder welche Vorteile hat Baden-Württemberg als Bundesland Deutschlands?
Rieger: Die Sache mit dem Länderfinanzausgleich, in den Baden-Württemberg so viel einzahlen muss, ist ein Thema der Politiker. Den normalen Bürger interessiert das wenig. Dem ist wichtig, dass er einen sicheren Arbeitsplatz hat und auch sonst gut lebt. Aber vielleicht bin ich in dieser Hinsicht zu sehr Badener. Deren Motto lautet: Leben und leben lassen.
Hölkemeier: Baden-Württemberg hat als rohstoffarmes Land nach dem Krieg sehr vom Länderfinanzausgleich profitiert. Und auch wenn heute der Saldo dieses Ausgleichs für Baden-Württemberg negativ ist, ist die florierende baden-württembergische Wirtschaft ohne Einbindung in die Bundesrepublik kaum vorstellbar, auch wenn wir uns mit Bayern als Vorreiter verstehen.
Welches wären die grössten Hindernisse für eine Fusion von Baden-Württemberg und der Schweiz?
Rieger: Ich bin kein Jurist. Aber ich glaube, das wäre verfassungsrechtlich ziemlich schwierig. Da müsste wohl auch der Bund mitreden. Aber nochmal: Ich bezweifle, dass die Baden-Württemberger das wollten.
Hölkemeier: Das Grundgesetz und die EU-Verträge.
Gemäss dem deutschen Grundgesetz ist der Austritt eines Bundeslands nicht möglich. Dennoch: Welche Chancen hätte die Idee, wenn eine Volksabstimmung möglich wäre?
Rieger: Keine, da bin ich mir zu 100 Prozent sicher. Die Baden-Württemberger mögen die Schweizer zwar sehr gern, da bin ich mir sehr sicher, aber Fusion? Bestimmt nicht.
Hölkemeier: Wenn das entsprechend populistisch vertreten und repräsentiert würde, könnte es im Südwesten knapp ausgehen. Aber das ist Kaffeesatz, weil das Grundgesetz nur mit einer Zweidrittel-Mehrheit des Bundestags geändert werden kann, nicht mit einem Referendum.
Wie beurteilen Sie das Verhältnis zwischen Baden-Württemberger und Schweizern? Gemeinsamkeiten und Unterschiede?
Rieger: Baden-Württemberger und Schweizer sind sich sehr ähnlich. Sie sind fleissig, erfindungsreich, detailverliebt, und sie haben einen gewissen Minderwertigkeitskomplex wegen ihres Dialekts gegenüber den Norddeutschen. Weil man sich so ähnlich ist, fallen die kleinen Unterschiede umso mehr auf. Ich glaube, das funktioniert ähnlich wie das Verhältnis zwischen Badenern und Württembergern.
Hölkemeier: Gemeinsamkeiten sind eine gehörige Portion Eigensinn, manchmal Sturheit; der Erfindungsreichtum, der Hang zum Tüfteln, zur Innovation.
Landsmannschaftlich gesehen sind die Schweizer aber wohl noch etwas «verhockter» als die Baden-Württemberger, nicht zuletzt wegen des hohen Zuwandereranteils hier. Gesellschafts- und familienpolitisch sind die Baden-Württemberger auch etwas offener.
Was bewundern die Baden-Württemberger an den Schweizern? Und was finden sie weniger gut?
Rieger: Ich glaube, mancher denkt, die Schweizer sind die besseren Schwaben. Sie können alles, was auch die Baden-Württemberger so schätzen – nur noch besser. Weniger gut kommt vielleicht an, dass sie sich relativ stark abschotten – zum Beispiel gegenüber der EU.
Hölkemeier: Viele meiner Landsleute bewundern sicher das Beharren der Schweiz auf nationaler Eigenständigkeit und Neutralität. Und lange wurden auch die ökonomische Effizienz und Kraft bewundert, aber das hat nachgelassen. Stichworte dazu sind die Swissair und das Bankgeheimnis
Zum Schluss: Welche Redewendung bringt das Selbstverständnis der Baden-Württemberger besonders gut auf den Punkt?
Rieger: «Wer feste arbeitet, darf auch feste feiern.»
Hölkemeier: «Schaffe, schaffe, Häusle baue»: Das gilt sicher noch, steht aber nicht mehr im Vordergrund. Heute ist es vielleicht: «Hoch hinaus, um weit zu blicken». (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Erstellt: 23.07.2010, 22:09 Uhr
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198 KOMMENTARE
@Ruedi Lais: "Nur dumm, dass auch die Schweizer Bundesverfassung den Kantonen keine Möglichkeit gibt, aus der Schweiz auszutreten. Dies hat man beim Kopieren der US-Verfassung 1848 weggelassen." Da gibt's nichts zu vergessen - die US-Verfassung sieht auch keine Sezession vor. Wissen Sie nicht, warum man den Bürgerkrieg geführt hat? Wegen Sezession der (sklaven-haltenden) Südstaaten!
@Bernhard Lehmann: Grossartig! Da ist definitiv sehr viel Wahrheit drin und absolut treffend formuliert. Sehe das sehr ähnlich. Wir sollten endlich das Grenzdenken ablegen, es ist schlicht und einfach nicht zeitgemäss. Trotzdem wird es das immer geben, da der Mensch ein Rudeltier ist und diese sich wohl ewig bekämpfen werden. Wenn es nicht die Landesgrenze ist, dann die Religion oder sonst was
Schweizer begreift endlich: Baden-Würtenberg wird niemals zu Euch gehören! Aber Ihr könnet das 17. Bundesland Deutschlands werden. Im Gegenzug übernehmen wir Euer Steuersystem und Eure direkte Demokratie. Desweiteren treten wir aus der EU aus und führen den Deutschen Franken ein. Na, wäre das nicht eine Alternative? ;-)
@Th.Klose:Woher wollen Sie "den" süddeutschen Schaffer so genau kennen? Ich kenne "schaffige" Süddeutsche und ebenso stinkfaule,es gibt Bescheidene und Wichtigtuer,wie überall sonst auch.Diese Verallgemeinerung ist sehr,sehr simpel....Aber was soll das Ganze? Die Rechtsaussen-"Weltwoche" sollte man eh nicht so ernst nehmen.Wunschdenken halt...
@U.Geldmann:Sie haben völlig recht: Die Schweizer bezichtigen die Deutschen gern der Arroganz.In Wirklichkeit ist es schweizerische Arroganz,Selbstüberschätzung,wenn sie meinen,alles wolle sich ihnen anschliessen.Bestimmt nicht die Deutschen!
Der Nationalstaat hat in Europa keine Zukunft. Wir brauchen ein Europa der Regionen. Zwischen der Deutschschweiz und Baden-Württemberg gibt es keinen Röstigraben. Der kulturelle Hintergrund spricht für eine Vertiefung der Beziehungen dieser beiden prosperierenden Regionen zum Vorteil aller. Verabschieden wir uns von der EU, einem Konstrukt aus Nationalstaaten, und schaffen ein Europa der Regionen.
Man könnte noch Hamburg mit hinzunehmen, als schweizer Enklave, dann bekommt die Schweiz auch einen Zugang zum Meer, außerdem hat Hamburg das höchste Pro Kopf Einkommen in Deutschland. Ich lebe als Schweizer seit 40 Jahren in Hamburg und würde mich sehr freuen.
Diese schwachsinnige, natürlich nicht-repräsentative Weltwoche-Umfrage, spiegelt wohl eher ein Wunschszenario vieler Schweizer, die ihren angeborenen und krankhaften Minderwertigkeitskomplex mit erhoffter Zuneigung vom benachbarten Ausland übertünchen wollen!
@ Werner Sommer: Eine beschämende Verschrobenheit Deutschland als Schurkenstaat zu diffamieren. Einzig erklärbar über das Rechtsempfinden von Personen, die das jahrzehntelange Zusammenklauben von Blutgeldern menschenverachtender Banditen wie Marcos, Pinochet, Bokassa, Idi Amin oder der saudischen Wahabitenclique (Liste beliebig erweiterbar) gutheissen.
Zuerst als abstrus empfunden frage ich mich nun doch 'Warum eigentlich nicht ?'. Es geht nicht um 'die' Schweiz sonder das Modell Schweiz und deren Erweiterung. Könnte eine echte solide Alternative zur EU sein. Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich freue mich auf die neuen Kantone rundum - willkommen im Klub.
Der Süddeutsche ist ein ruhiger, unauffälliger Schaffer. Den Ball flach halten, bescheiden wirken und keine Großmannssucht entwickeln. Das zeichnet uns aus. Es gärt im Volk. EU-Zahlungen, Länderfinanzausgleich, TINA-Politik, ungebremste Zuwanderung, Ignorieren der Volksmeinung, andauernder Souveränitätsverlust, Steuerchaos und Abbau des Wohlstandes läßt solche Gedankenspiele attraktiv erscheinen.
rieger sagt: dem normalen bürger interessiert es nicht das ganze mit dem zahlungsausgleich. hauptsache einen job... ähm, redet riegen jetzt unbefangen oder doch voreingenommen? jeden den ich kenne (v.a. die selbstständigen) in BaWü fluchen darüber wie sie die ersten 6-7 monate für berlin arbeiten müssen (sagt einer). der andere sagt. BaWü & BY sind Melkkühe von BRD & BRD die Melkkühe der EU. Toll
Ja,leider treibt der Grössenwahnsinn einiger die sonst nichts sinnvolles auf dem Wege bringen wiederum seltsame Blüten. So, als gäbe es nichts Gescheiteres zu tun. Nun, wir alle wissen es, Dummheit ist eine Gabe... aber man sollte diese Gabe tunlichst nicht auch noch missbrauchen
Anstatt sich mit napoleonistischen Gedanken zu befassen, die ein dahergelaufener SVP-ler wahrscheinlich aus purer Langeweile aufkommen liess, sollten wir Schweizer uns endlich mal mit unserer unmittelbaren Zukunft befassen und endlich der EU beitreten! Dann können wir sowieso gross Brüderschaft mit unseren Freunden in BW feiern!
Grenzen haben in der Geschichte schon so oft verschoben. Meist aber als Folge kriegerischer Auseinandersetzungen. Eine Volksabstimmung in BW und in CH vorausgesetzt, wäre der Beitritt von BW zur Schweiz mal etwas neues, und etwas Gutes. Eine Grenzverschiebung des Volkes und nicht der Oberen wegen. Seid nicht mutlos und kleinlich. Eine Fusion BW und CH wäre ein Erfolg. Think outside the box!
Es ist doch absolut daneben, ganz Baden-Württemberg als eine Region zu betrachten, gibt es doch innerhalb von BaWü verschiedene Regionen, die mehr oder weniger kulturell-historische Gemeinsamkeiten haben. Was mich als gebürtiger Oberschwabe (Ravensburg) reizen würden, wäre, meine Heimatregion nach 200 Jahren endlich wieder weg von den Wiaschtglaibigen aus dem Unterland (=Stuttgart) zu sehen. ;-)
Ich habe viele Bekannte in BW und die meisten würden es begrüssen zur Schweiz zu stossen und ALLE warnen uns vor einem EU-Beitritt!
Ist diese Parodie bald zu Ende! Das gibt es offenbar nur in der Schweiz, dass über solch ein hirnverbranntes Thema tatsächlich ernsthaft diskutiert wird. In Deutschland lacht man sich schlapp darüber.
Ja, das Veltlin würde mir noch besser gefallen,vor allem als Bündner, da es ja lange zu uns gehört hat und mir generell der Süden besser gefällt. Wird aber wohl ein Traum bleiben....Destotrotz so wie die Schweiz heute ist gefällt Sie mir am besten.
Unmöglich - scheitert am Veto des Tessin! Die Lega di Ticinesi wird nie zu lassen, dass Südbaden plötzlich als die Sonnenstube der Schweiz gelten würde! Die Römer wussten damals bereits das milde Klima am Oberrhein entsprechend zu nutzen! Schweizer Spargeln und Erbeeren etc aus Südbaden würden Oberhand nehmen und Tessiner und Walliser Höchstpreis Produkte in die Defensive verdrängen - na und?
Also das ist absolut lächerlich. Ich bin Schweizerin und lebe in Baden-Württemberg seit 6 Jahren. Ich habe bis jetzt noch KEINEN Deutschen hier erlebt der dafür wäre dass BW der Schweiz angehören sollte. Die Leute hier lachen alle nur darüber und das kann ich verstehe. Ich glaube eher das ist mal wieder eine "super" Idee der Schweiz. Hört sich eher an wie ein Wunsch aus dem Kindergarten.....
@Bolliger 22:30 - zwischen Territorialforderungen von zentralistisch (FR/IT) oder diktatorisch geführten Ländern (LY) und einem Vorschlag welcher rein auf der Akzeptanz der Bevölkerungsmehrheit (Abstimmung) basiert, sehe ich einen Unterschied - Sie offensichtlich nicht.
@ Conny Reiber 10.49: Die finanzielle Stärke von Elsass und Südbaden liegt ursprünglich nicht an den (von Ihnen hochgelobten) Grenzgängern - sondern an der Tatsache, dass Basel seit langer Zeit ein Wirtschaftszentrum erster Güte ist. ZUERST kommen erfolgreiche Unternehmen, DANN erst die Grenzgänger. Nicht umgekehrt. Bitte hier bitte nicht ökonomische Tatsachen verdrehen.
Die Diskussion ist in BW geführt worden, als es um die die Euregio Bodensee ging. BW hätte keine Schulden, wäre da nicht der Finanzausgleich, mit dem sich Nehmerländer auch unsinnige politische Projekte geleistet haben. Auch in der EU sind diese sind in der Mehrheit. Das ist frustrierend, verhindert aber eine noch größere Völkerwanderung. Wie das geht, erlebt die Schweiz seit Jahren.
Die Region INSUBRIA (Kt. Tessin, Provinz Como und Varese) besteht schon seit geraumer Zeit. Es herrscht ein reger, vor allem ökonomischer, aber auch verkehrstechnischer Austausch vor. Funktioniert bestens. Es braucht kein neues politisches Gebilde, das nachher nicht funktioniert. Mal runterkommen, und schauen wie's geht?
Ich lache mir einen ab... Oder gibt es wirklich Leute, die solche Gedanken ernst nehmen? Und noch ernsthaft darüber diskutieren wollen?
Wenn schon so kranke Ideen, dann wäre mir eine Fusionierung mit Österreich, Norditalien oder Savoien noch lieber, geokulturell gesehen.
Ich wohne in der Stadt Zürich und ehrlich gesagt, empfinde ich Zürich als Deutsches Bundesland. Hier ist ja praktisch jeder ein Deutscher. Wer will den Baden Würtenberg einschweizern? Die Weltwoche? Für mich ist das eine unsägliche Sommerloch-Diskussion. PS: Warum hab ich mir jetzt die 30 Sekunden für diesen Kommentar gestohlen....bin i deppert?
@Armin Landert: IQ muss nicht sein, schreiben Sie weiter so. Ein Anschliessen an die Schweiz und damit Übernahme vom Schweizer System hätte so aber schon gar nichts mit der EU zu tun.
Eine Bayerin dankt herzlich für die Komplimente!
Wir Schweizer sollten über die angrenzenden Gebiete hinausschauen. Dass sich die Schweiz nie der EU anschliesst, ist ja wohl klar. Aber was wäre, wenn sich die EU Stück für Stück der Schweiz anschliessen würde? Dann hätten wir am Ende auch so eine Art EU, inkl. Schweiz. Und natürlich müssten alle Beitretenden unsere demokratischen Regeln und Traditionen übernehmen.
Schon die Alte Eidgenossenschaft war gleich nach ihrer Beschwörung offen für Bündnisse und Verträge mit benachbarten Orten. Das zeigt die traditionelle Weltoffenheit und Weltläufigkeit der Schweizer. Es ist eben ungemein attraktiv, Kanton zu sein. Leider schottet sich die Eidgenossenschaft aber seit dem Beitritt Genfs zu sehr ab. Wir sollten uns endlich wieder öffnen für neue Eidgenossen!
Träume sind Schäume, so ein Deutsches Sprichwort. Untersuchungen von allen Seiten ergeben in etwa gleiche Resultate. Nonsens. Geld wird auch damit verdient. Das Leben manchmal eben ein (Alp) Traum.
Anita Beeler, das wollten doch nicht wir alle, sondern nur Herr Steinbrück.
Also ich bin sofort dabei ! Im Ernst. mit demokratiscen Grüßen StefaNo
Also ich fühle mich Deutschland zugehörig. Wir pflegen hier im Grenzgebiet ein - meist - gutnachbarschaftliches Miteinander. Und trotz der großen Entfernung fühle ich mich den Norddeutschen mehr verbunden, als den Tessinern oder Welschen.
Eine Idee aber ohne Weitsicht, es könnte zu einem Boomerang kommen und die Schweiz wird einverleibt.
Zu den angesprochenen Nachbarregionen kann man nur sagen: Willkommen in der Schweiz oder willkommen mit uns zusammen. Es entstünde ein respektabler Staat der Tüchtigen, der nun auch von der Funktionärs-EU mit mehr Respekt zur Kenntnis genommen werden müsste.
Das wäre ein Ding; erst kommt das Bundesland BW zur Schweiz und dann die CH in die EU. Der Stellenwert der CH im benachbarten Ausland ist offensichtlich sehr hoch, hat das vielleicht doch etwas mit der Unabhängigkeit zu tun? Wie die Gallier gegen Cäsar wird sich die CH gegen die EU behaupten können. Unser Zaubertrank ist dann die SVP.
Wenn die Schweiz etwas brauchen könnte. so wäre das einen Zugang zum Meer. Wenn wir uns auch noch aussuchen könnten wenn wir gerne mit im Boot hätten, so würden wir mit der Lombardei und dem Veneto, wahrscheinlich am Besten fahren. Wir hätten dann auch das richtige Gegengewicht zum Deutsch. Kultur und Wirtschaftskraft wären super. Die hätten mit uns ja auch einen tollen Partner.
@conny reiber Insgesamt (also nicht nur in der Agglomeration Basel) arbeiten etwa 35'000 deutsche Grenzgänger in der Schweiz, das sind etwa 1% der Berufstätigen in Baden-Württemberg... Ein bisschen Information und ein Schuss Realismus vor dem Schreiben eines Kommentars kann nicht schaden...!
@Peter Wenger, aber ...aber Herr Wenger, wo steht denn geschrieben böse SVP Leut? Und -der süddeutsche Raum ist doch die alte Heimat von CHB -oder nicht?
Wenn wir uns im Ausland "ums Verr.." weiter lächerlich machen wollen, so dass unser Image möglichst weiter den Bach runtergeht, dann sollten die Schweizer Medien auch zukünftig solche sinnlosen Diskussionen vom Zaun brechen. Umfragen bei denen das herauskommt, was Schlagzeilen liefert, sind ja schnell erstellt. Kopfschüttelnde Grüße von einem Schweizer aus Köln
Bei aller Sympathie für die Schweiz und ihre demokratische Staatsform, diese Idee ist eher humoristisch gemeint. Glauben Sie im Ernst, die Baden-Württemberger machen eine Revolution, um Bestandteil der Schweiz zu werden? Denken Sie bitte auch daran, dass diese Neubürger dann kein Schwarzgeld mehr bringen, sondern auch Kosten für den Schweizer Staat . Dann sieht die Kalkulation schon anders aus!
Hallo zusammen, also hier mal ein ganz wichtiger Input: Carl Benz war BADENER und kein Schwabe. Für uns in Baden ist das ein kleiner, aber feiner Unterschied. Gleiches gilt noch für andere der im Bericht genannten Personen. Ich wäre gerne Einwohner des Kantons Südbaden. Herzliche Grüsse aus Freiburg.
@Ulrich Scheidegger: Ich habe eine Frage an Sie. Von was träumen Sie ? Doch nicht etwa von CH. Blocher, oder von den bösen SVP Leut.... Aber, aber...
Würden alle Grenzgänger in Deutschland statt in der Agglomeration Basel arbeiten, dann wären die Wirtschaftszahlen für Baden-Würtenberg im deutschen Schnitt. Ist doch seltsam, dass auch das Elsass als eines der finanzstärksten Departemente in Frankreich angesehen wird! DEN GRENZGÄNGERN SEI DANK!
ohne Zweifel, gedanklich wird hier die Selbstauflösung der Schweiz durchgespielt! Denn was soll nach diesem Prozess von der heutigen Schweiz noch übrig bleiben?
Meine deutschen Kollegen wären sofort einferstanden. Sie haben in den letzten Jahren so viel Geld verloren ohne etwas dafür zu kriegen. DDR,EU, Euro,Banken usw. Schon nur aus der EU wäre ein Gewinn für Sie. Rolf
Bitte die Bayer nicht vergessen, die passen auch noch gut zu uns Schweizern. Und evtl. noch die Lombardei?
Ich hätte lieber den Kanton Veltlin, dann hätten wir wenigstens einen anständigen Wein. Und von der Grösse her würde er auch besser zur CH passen.
Schöne Grüße aus Stuttgart/Nordschweiz! ;-) Auch wenn die Idee aus einer zu ignorierenden Ecke kommt – ich finde die ganze Geschichte großartig & man sollte das Ganze viel positiver sehn! BW wird nie der Schweiz beitreten, aber allein das wir Schwaben die Idee so begrüßen zeigt doch schon mal, dass wir uns Euch Schweizern viel näher fühlen als den nördlichen BL. Auf weiterhin gute Nachbarschaft!
Kleine RechenNachhilfe für die SVP. 7,8 Mio Schweizer migrieren zu 10 Mio NEU-Schweizer . Haben wir schon gehabt >Swiss geht an Lufthansa. So kann Mann(SVP) die Schweiz auch entschweizern.
Oh ja gerne. Die Schweizer Grenze hinter Hemsbach. Die SBB fährt bis Frankfurt, Schweizer Recht würde gelten, Baden-Würrtemberg würde endlich der Geisel EU entrinnen - die Idee eines Kantons BAWÜ gefällt mir sehr.
Dass eine badische Region nicht mehr einem Schurkenstaat, welcher kriminelle Datenklauer unterstützt, angehören will, mag begreiflich sein. Hingegen haben wir Schweizer schon genug Probleme, ohne dass die Schweiz grösser werden muss. Wichtig für uns ist, die direkte Demokratie aufrecht zu erhalten.
Die Gedankenspielerei, die eigentlich sinnlos ist, ist das Eine. Die Tatsache, dass das deutsche Grundgesetz im Grunde einen Anschluss an die EU auch nicht erlaubt ist das andere. Auch wenn der deutsche Bundesgerichtshof einen Verstoß einen Verstoß gegen das Grundgesetz nicht sieht. Unabhängige Richter? Tatsache ist weiter, dass die Deutschen Grundrechte an die EU abgeben. Führt das zum Guten?
Hallo, es geht entschieden zu weit, Bert Brecht Deutsch-Südwest (= Baden-Württemberg) zuzuordnen. Der Mann wurde in Augsburg geboren und auch aufgewachsen. Ist also durch und durch BAYER. Und Einstein wurde zwar in Ulm geboren, ist aber in München aufgewachsen. Auch Bayern könnten ihn also für sich beanspruchen. (Was bei Einstein alle Welt gern tut.) Gruß (von einem Exil-Bayern) JoB
Das Beste wäre: Kanton Basel-Stadt, das Baselbiet, Baden-Württemberg und das Elsass schliessen sich zusammen und gründen die Republik Trirhena... Da hätte jeder was davon!
aber die schweiz als neues bundesland,würde man sofort annehmen,viel geld gute arbeitsplätze,soldaten für afghanistan
Und wer bezahlt dann die Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften und sonstigen qualifizierten Akademikern? Und woher sollen dann die hinterzogenen Schwarzgeld Milliarden kommen? Aus Bayern? Sollte die Schweiz dies dann alles selbst finanzieren müssen und die Millionäre dann reguläre CH-Steuern zahlen müssen (oder ihr Geld nach Österreich verlagern) - dies könnte doch insgesamt sehr teuer werden.
Die Sauregurkenzeit hebt länderübergreifend ab: Nun fabuliert auch noch die rechtskonservative "Welt". Das Palaver ist allerdings vorwiegend medienintern. Die Bevölkerung schaut beiläufig lächeln zu. B-W ist ein attraktives, landschaftlich schönes, tüchtiges deutsches Bundesland mitten in der Europäischen Union, die Schweiz ein isolierter Fleck mit derzeit nur bescheidenen europäischen Ambitionen.
Würde jeder ausländische Zuwanderer sein eigenes Stück Land mitbringen, wären alle Probleme mit einemmal gelöst !
Schwaben gibts im wesentlichen im Osten von Ba-Wü. Wie wärs mit zwei Kantonen, d. h. also Baden und Württemberg. Dann könnte Carl Benz auch wieder Badener werden, so als Beispiel, und die vier Elite Unis wären dann auch nicht schwäbisch sondern badisch. Da werden jetzt wohl die Kurpfälzer was dagegen haben (fast) kein Heidelberger fühlt sich als Badener, als Schwabe schon gar nicht. So zur Info:-)
Sorry, aber ohne la Haute-Savoie und ein gutes Stück von Norditalien wird es keinen Kanton Baden-Baden geben dürfen (nicht zu denken, wenn der Vorarlberg oder Bayern auch noch dazu stossen). Die Französischsprachigen und die Italienischsprachigen unserer Schweiz sind jetzt schon in der Minderheit. Die werden sich wehren! ;-)
Was diese SVP doch für heimliche Wünsche hat, die alte Heimat von CHB wird sich niemals unserer CH unterstellen. Träumen sie weiter ihr SVP Leut.
Aber Herr "Berliner" (18:42) das hat doch Deutschland schon längst gemacht mit der 'Deutschenpartei' die die Mehrheit im CH-Bundesrat stellen wollte. ;) Nur sieht man hier wieder dass die D-Bürger genau gleich reagieren wie die CH damals. Also nichts mit 'nur CH sind Bünzli' und der Rest der Welt nicht.
@Einige: Diese Frustration der SVP-Hasser ist schon unglaublich. Anstatt sich zu freuen, dass deutsche Bürger sich der Schweiz anschliessen wollen, prügelt man auf die Volkspartei ein. Dass es (noch) unmöglich ist, wissen wir, aber freuen wir uns, wie schön wir es haben und geniessen doch diese Sympathie unserer Nachbarn endlich!
bei aller Satire, aber Fakt ist, in BW leben nicht nur Schwaben, sondern auch Badener. Drum merke: es gibt badische und unsymbaidsche :-)
Die Bewegung für eine Gross-Schweiz wird immer grösser werden, je mehr Terror aus Brüssel und den Landesregierungen der Euro-Staaten ausgeübt wird, und je weniger die EU demokratisch reformiert wird. Irgendwann platzt dann auch den Holländern und den Skandinaviern der Kragen, und in Bern wird es dann vielleicht einen neuen Europarat geben, den sich die EU nie hat träumen lassen.
@Mario Risch: welt.de hat gestern eine Umfrage gemacht. 62 % waren für einen Wechsel zur Schweiz.
Hallo liebe Badenwuertemberger kommt... Ihr seid mir sympatisch; schon der Sprache wegen.
Ich würde die Schweizerweiterung begüssen und mich sehr darüber freuen! Aber es müsste so sein, dass diese Gebiete unsere Gesetzte und Politik annehmen und nicht umgekehrt. Ansonsten könnte dieses Unterfangen als Salamitaktik in die EU benutzt werden.
Hie sind die Kommentare meine Deutschen mitmenschen. Na alle beneiden euch Schweizer um eure Freiheit, wirklich. Lasst euch nicht kaputt machen und bleibt neutral! http://www.welt.de/politik/deutschland/article8480832/Viele-Baden-Wuerttemberger-waeren-gerne-Schweizer.html
Ich kann mir das Geschrei der SVP vorstellen, wenn ihre ideologischen Kollegen Berlusconi und Sarkozy Anspruch auf das Tessin bezw. die Romandie erheben. Es bleibt die Erfahrung, dass wenn Rechtsextreme die Führung übernehmen, es früher oder später ernste Konflikte wenn nicht sogar Krieg gibt. Diese Mentalität spürt man in diesen Gedanken.
at urs berger: womit Sie der Meinung sind dass ALLE BW und/oder ALLE Deutschen Eu Befürtworter sind? Weit gefehlt, würde es in D Abstimmungen a la CH geben wäre so einiges anders. Sie scheinen wenig Auslands- und Menschenkenntis zu haben. Als D-CH Bürger mein Fazit: auch hier ist kein "non plus Ultra" Land, wo ist es dann? Viel Spass beim suchen, ich bleibe derweil hier, denn ich fühle mich wohl.
ist ja sonnenklar, warum die Linken gegen einen Anschluss von BW und evtl anderen Regionen an die Schweiz sind: Diese Regionen würden ganz sicher nicht die EU verlassen, um dann hier bei einer Abstimmung wieder für einen Beitritt zu stimmen! Die Linken könnten sich also ihren Traum von einem EU-Beitritt und einem damit verbundenen überbezahlten Ämtli in Brüssel für lange Zeit abschminken...
Baden-Württemberg reicht uns nicht! Lasst uns weitere klimpernde Hot Spots (Dubai? Caiman Inseln? Jersey? Luxemburg?) in unser goldglänzendes Land integrieren! Dann müssen die Milliardäre gar nicht erst mühsam nach Schwyz zügeln. Die Neureichenschweiz versteht die "Commonwealth"-Idee eben anders. Den Namen können wir daher auch gleich aktualisieren. wie wär's mit Conföderatio Paradeplatzia?
Einen Vorteil hat es schon. Endlich wird man sich normal auf Hochdeutsch verständigen können. Auch wäre das Schweizer Kulturgut restlos dahin.Die Schweiz wird endgültig Deutsch.
Was noch nicht beleuchtet wurde, was dies für die schweizerische und die deutsche Fussball Nationalmannschaft bedeuten würde, welche neuen Spieler würden wir erhalten?
Wenn der Beitrag schon fern von jeglicher Realität ist, dann würde ich dem Libischen Vorschlag den Vorzug geben.
Falls es dann doch nicht über 50% in Baden-Württemberg sein sollten, lässt sich ja vielleicht eine Mehrheit in der Schweiz für einen Beitritt zu Baden-Württemberg finden.
Ich bin überzeugt von einem Europa der Regionen. Die Diskussionen über diese Idee der SVP bringt uns einem Beitritt zu einem Europäischen Bund (nicht unbedingt die EU) auf jeden Fall näher. Mir als Basler sind die Freiburger (i.Br.) und die Mulhouser sicher näher als die Oltener. (Es muss ja nicht ganz Baden-Württtemberg sein!).
@Mario Risch,ich bin weder SVP Wähler noch les ich die WOZ,da hab ich einen fahlen Geschmack im Mund. Aber man muss auch ein wenig unter Verfolgungswahr leben, wenn alles, auch wenn nur angedacht,von der SVP kommt, gleich unter hörig abgelegt wird.Soviel ich weiss lebt unser Land von der Meinungsfreiheit.Da frag ich mich,warum jeder, der seine Meinung vertritt, als Nestbeschmutzer bezeichnet wird?
Eben erst der Auflösung durch Ghadaffi entkommen, schwelgt die Schweiz, genauer, die Spass- und Krawallpartei SVP schon im grossschweizer Imperialismus. Schizophren ist, dass genau die Partei, die den Deutschen in der Schweiz das Leben schwer macht nun für den "Anschluss" Baden-Württembergs plädiert. Aufwachen SVP - dann hätte mehr als die Hälfte der Schweizer (auch) einen deutschen Pass - Uhhh
Hoeren Sie doch auf mit dem Bloedsinn. Wenn schon, dann bitte OSTFRIESLAND eingemeinden.
In der Schweiz zählt Zürich zu den wirtschaftsstärksten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas. Zürich könnte Baden Würtemberg beitreten das würde die Schweiz hart treffen, wenn sie Zürich nicht hätten. Die erfolgreichen innovativen Zürcher sind eine Konjunkturlokomotive und die Zahlmeister der Schweiz und bezahlen für finanzschwache Regionen wie den Jura, wo die Idee ausgebrütet wurde.
Na das wird super: Die grösste schweizer "Volksgruppe" wären dann die Schwaben und Schwizerdütsch nur noch die Sprache numero zwei! Aber so wird immerhin garantiert verhindert, dass Hochdeutsch in der Schweiz überhand gewinnen könnte. Und die Romandie wäre bestimmt hoch begeistert über soviel mehr Deutschschweizer. Das wird die Schweiz noch mehr einen. Clever gedacht von der SVP.
Auch wenn wir mit der EU in Vielem unzufrieden sind, aber Schweizer werden? Nein danke! Ich kenne viele Schweizer, vornehmlich Deutschschweizer, vornerum scheißfreundlich und hintenrum voller Abneigung und Hass gegenüber den Menschen aus dem großen Kanton. Nein, "liebe" Schweizer bleibt lieber unter Euch. Dass Ihr nicht in die EU wollt, ist ja schon mal gut.
Der von der WW angedeutete Kreis um die Schweiz herum ist der stärkste Teil Europas, weitaus.Europa würde nur die Haälfte wert sein ohne diese Gebiete und die Schweiz. Der Gedanke ist äusserst interessant. Und, jedes Gesetz kann verändert werden. Auch der Jura wurde, trotz aller Gesetze, ein separater Kanton. Nicht verzweifeln. Die SVP macht es richtig. Wir können auch Partnerstaaten gewinnen.
Nebenbei: Die Baden-Württemberger sind die besseren "Schweizer" !!! - Sie haben ein pro Kopf BIP von 67'560 Euro, die Schweiz ein solches von nur 57'368 Euro. - Kein Wunder möchte Blocher Firmen wie Daimler Benz; Bosch; Phoenix; Porsche; Würth; Mahle; Voith und viele andere mehr zu sich holen.....
Man stelle sich das mal vor: Mercedes - Die Schweizer Automarke :-)
@David Uhlmann: Dass das verfügbare Einkommen um die Steuer bereinigt ist, ändert nichts an der Sache, dass es in SH höher ist als z.B. in BY. Was den Länderfinanzausgleich betrifft, so ist z.B. Hamburg ebenfalls seit jeher Nettozahler. Dass Stadtstaaten Sonderfälle seien, kann ich nicht unterschreiben. Ziehen Sie doch z.B. mal den Vergleich Hamburg - Berlin. Unterschiedlicher könnte es nicht sein
Ich hätte da eine Idee: Ihr bekommt Baden-Württemberg (müsst aber Oettinger mitnehmen, wobei dessen Ansichten in der Schweiz vermutlich geteilt werden) und wir nehmen uns das Baselbiet als Testgelände für unser Heer und unsere Luftwaffe. Dann müssen wir nicht mehr unter den Tieffliegern leiden, die Panzer können in Basel die Strassen umpflügen, und die Luftwaffe übt dort präzise Bombenabwürfe. Na?
Die einzigen Gewinner wären derzeit noch die Bauern, Grossunternehmer und BW Millionäre, Würth und Liebherr sind schon in CH. Bei allem sollte mal wieder in Erinnerug gerufen werden CH Bauern bewirtschaften in BW als Kolonisten bereits 3500 ha Agrarland geschützt von EU-Recht gegen BW-Bauern. Die meisten Vergleiche sind oberflächlich oder gesteuert. Kenne die Tatsachen sehr. Bin CH-BW Migrant.
Wie die meisten B-W-ler verzichte ich gerne auf die Mitgliedschaft in der EU und auf den Länderfinanzausgleich. Des weiteren bin ich für die Aufnahme der Kantone Baden, Schwaben, Hohenzollern und Hohenlohe. Problematisch ist aber die Mitgliedschaft der Grün-Enklaven Stuttgart, Tübingen und Freiburg sowie die hohen Schulden der LBBW. Ich hoffe dass nächstes Jahr die SVP zu den Landtagswahlen antritt und den den Anschluss an die Schweiz friedlich durchsetzt.
Hat jemand schon die Welschschweizer gefragt, ob sie das möchten? Aber vielleicht bringen die Savoyen mit? Wie sagte Niklaus von Flüh? Machet dr Zuun nyt zwyt!
Was ist denn die Schweiz anderes als die vereinigten Kantone der Eidgenossenschaft? Dass sich mehr dazu gesellen könnten, sehe ich nicht als unschweizerisch. Dass die SVP diese Idee lanciert, kann ich allerdings überhaupt nicht ernst nehmen. Dieser Partei ist jede Form von Populismus recht. N. Binsberger trifft den Nagel auf den Kopf.
Man muss schon SVP- und Weltwoche-hörig sein, um zu glauben, dass bei einer ernsten Abstimmung 50% der Wähler in Baden-Würtemberg für einen Beitritt zur Schweiz wären. Es wäre an der Zeit zu sehen, dass die Schweiz zwar ihre guten Seiten hat, aber keineswegs das Nonplusultra ist.
Liebe Schweiz-Vergrößerer, können Sie sich auch nur annähernd vorstellen, was für ein Sturm losbrechen würde, falls in Deutschland ein Medium ein vergleichbares Ansinnen, so satirisch es auch immer gemeint sei, an eines seiner Nachbarländer richten würde? Diskutieren Sie doch Ihre territorialen Ansinnen einfach mit Ghadaffi, der ist offen nach allen Seiten.
Bättig will die Schweiz vergrössern. Blocher will eine Abstimmung über einen EU-Beitritt. Brunner will den frei werdenden Bundesrat-Sitz von Leuenberger. Ein absolutes Kauderwelsch-Denken dieser SVP-Strategen. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Aber im Gespräch bleiben sie ja, und das ist gekonnte Absicht. So lässt sich bestimmt aus allen Volksteilen viele Wahlstimmen für die SVP gewinnen.
@Nadine Binsberger: Ja, Sie haben wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen und auch Ihre anderen Beiträge, die ich jeweils mit grossem Interesse und Beifall lese. Vielen Dank für diese weit vorausschauenden Statements! Gleich ist nicht gleich in den geheiligten SVP-Hallen, aber leider merken es die Betroffenen 'Fans' eines Halbgottes nicht, nach dem Motto: Anhimmeln ist die halbe Miete ;-)
Die 10 Mio. Neubürger aus Baden-Württemberg erhalten am Anfang lediglich 3 Kantone, 6 Ständeratssitze und 20 Nationalräte. Bewähren sie sich in den nächsten 50 Jahren als neue Schweizer, wird dieser Anteil alle 50 Jahre um 10% erhöht bis zu einem Maximum von 6 Kantonen, 12 Ständeräten und 40 Nationalräten. Alle weiteren Details wird der Integrationsvertrag regeln.
Das wäre natürlich ein Schlag für die EU-Turbos. Für die schweiz das beste was Ihr passieren könnte. Man sollte sich mit den starken verbünden. Der Markt wäre mehr als doppelt so gross. Also nur Vorteile für die Schweiz .Die Württenberger haben die Steuervorteile. Leider wird das eine Vision bleiben.
Bei einer Umfrage bei welt.de haben 62 % für einen Wechsel zur Schweiz gestimmt. Die Umfrage wurde mittlerweile gelöscht und ebenso alle Kommentare. Wieso wohl?
Alles schön und gut. Aber hat sich schon jemand gefragt was das kostet? Neue Signalisation, neue Autonummern, umstellungen der ganzen Bürokratie, Steuersystem, AHV-Nummer, AHV-Beiträge und und und... Wer soll das bezahlen? Übrigens, direkte Demokratie hat auch nachteile. Z.B in Burgdorf warten die Menschen schon über 40 Jahre für eine Umfahrungsstrasse, wird von ewigen Neinsager immer verhindert
@ hans krause: In Deutschland gilt die Quellensteuer, d.h. die Steuer-Abzüge werden mit dem Lohn gemacht. Das verfügbare Einkommen misst sich demnach nach Abzug der Steuern und ist kaufkraftbereinigt. Dass Baden-W. und Bayern die Nettozahler sind, lernt man in Deutschland in der Grundschule. Hamburg ist sowieso ein Sonderfall, da es ein Stadtstaat ist und sehr viele Reiche dort wohnen.
Das wäre der Tod der Schweiz mit ihren 4 Sprachregionen. Dazu käme dann noch die Frage, ob in den Kindergärten Baden-Würtembergs nun schwäbisch und Allemannisch gesprochen werden soll statt Hochdeutsch?
Dann wäre Flughafenstreit mit Deutschland beendet. Es wäre ja ein freundeidgenössischer Flughafenstreit.
Zitat 1: Austritt laut Grundgesetz nicht möglich? Zitat 2: Die Unabhängigkeitserklärung Kosovos verstösst nach Einschätzung des Internationalen Gerichtshofes (IGH) nicht gegen internationales Recht.
Laut Roger Köppel ist die CH das non plus ultra .Daß sein innigster Wunsch ist,gerade deutsche Länder der CH einzuverleiben, das hat er gut cachiert.Der Umweg über eine "Umfrage" ist natürlich eine tolle Raffinesse. Er muß jetzt aber eine Charmeoffensive beginnen, sonst wissen die Baden-Württemberger gar nicht , was sie zu wollen haben.Die glauben nämlich, sie seien ganz zufrieden
Man denke dabei bitte an folgendes: 1. bereits vor über 10 Jahren haben rechtspopulistische Politiker in Italien einen neuen Staat, gebildet aus den wirtschaftlich starken angrenzenden Regionen (Teile Österreichs, Bayern, Baden-Württemberg und der Schweiz) gefordert 2. aktuelle ist das ein schönes Bsp von Rosinenpickerei schweizer Denkart: "Wir wollen nur die Reichen" Danke SVP für die Offenheit
Die Frage ist doch einfach WARUM sind so viele EU-Bürger so unzufrieden?Sollten sich mal EU-Turbos ernsthaft fragen.Ich lebte 10 Jahre in BW,hatte auch mein Geschäft dort.Bin froh wieder in der Schweiz zu sein.Urs Berger: Ich frage mich ernsthaft:Haben sie schon mal in BW Steuern bezahlt?Haben sie schon mal einen Lohnausweis mit den Abgaben gesehen?Ich bin Schweizerin,kenne beide Systeme..........
Schon mal gehört, dass man mit Umfragen alles belegen kann? Einfach alles!
Super: 10 Millionen neue Schweizer kommen zu den bisher knapp 8 Millionen dazu und haben gleich die Mehrheit! Dann hat die SVP wohl nichts mehr zu melden!
@ Nadine Binsberger: danke für den kreativen und wahren Beitrag!
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Posse von SVP-Kampfblatt "Weltwoche" von anfang an eingefädelt wurde, um das Sommerloch zu überbrücken. So dumm können selbst SVP-Politiker ja nicht sein, wirklich eine Vereinigung für möglich zu halten - siehe dt. Grundgesetz!!! Ahnliches wäre gemäss Verfassung auch in der CH nicht möglich!
@E. Gruber: Hier geht es ganz klar um einen Anschluss an die Schweiz, ihrer vorteilhaften Rechtsordnung wegen usw. - Die Ungenauigkeit der Umfrage als Pro-EU-Argument zu verwenden halte ich für sehr fragwürdig. Tatsache ist, dass die Leute gar nicht gefragt wurden, ob die Schweiz ihrethalben in die EU soll. Jedenfalls wollen gemäss Umfrage rund 50% zur Schweiz, obwohl diese nicht Teil der EU ist.
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast! Die norddeutschen Länder Hamburg und Bremen haben pro Kopf mit Abstand (!) das höchste BIP in Deutschland. Das Verfügbare Einkommen je Einwohner ist in Sachsen-Anhalt und in Schleswig-Holstein am höchsten. Absolute Zahlen je Bundesland miteinander zu vergleichen hat kaum Aussagewert.
Fantastisch - solche Gedankenspiele, mögen sie noch so unrealistisch sein, sind doch einfach lustig! Vor allem hätte ich dann keine deutsche Freundin mehr (sie ist Schwäbin) und die Witze der Kollgen würden ausbleiben!
Eigentlich müsste man die Idee umkehren und über die Auflösung nachdenken :-)
genau, ein richtiger hetzbericht. in den 30er jahren wurde den deutschen auch lebensraum im osten versprochen. jetzt lockt jemand die schweizer mit geld aus dem norden. fragt sich nur wohin. ich glaube nicht, dass die mehrheit der deutschen schweizer sein wollen. höchstens hätte man gern schweizer verhältnisse, aber je länger je mehr scheinen die sich nach unten zu entwickeln, wenn ich das lese
Ich halte die Idee vom Anschluss der Grenzregionen an die Schweiz fuer reizvoll, aber unwahrscheinlich. Fuer sehr sinnvoll, jedoch, erachte ich die Pruefung des Modells Schweiz durch unsere europaeischen Nachbarn, da es der Vorlage durch die EU um Potenzen ueberlegen ist. Eines der Probleme der EU ist meiner Meinung nach die Dominanz und das Gebahren der grossen Nationalstaaten.
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast! Die norddeutschen Länder Hamburg und Bremen haben pro Kopf mit Abstand (!) das höchste BIP in Deutschland. Das Verfügbare Einkommen je Einwohner ist in Sachsen-Anhalt und in Schleswig-Holstein am höchsten. Absolute Zahlen je Bundesland miteinander zu vergleichen hat kaum Aussagewert.
Ja bin ich denn in der BILD-Zeitung gelandet..... Tja, das Sommerloch muß gefüllt werden - Schweizer, ihr könnt euch versichert sein: nicht alle wollen zu euch in euer "Paradies", uns gefällts in Deutschland schon recht gut...!!! (...jetzt kann man nicht einmal den seriösen "tagesanzeiger" lesen...!?!)
Sympathisch: offenbar ist selbst für die $VP die schweizer Identität beliebig ausdehnbar. Och nein, tschuldigung, natürlich nicht ganz beliebig, sondern nur auf diejenigen mit dicken Portemonnaies.
@Fritz Bohnhof Wenn es immer die gleichen 40% wären die an die Urne gehen hätten sie vielleicht recht. Dem ist aber nicht so. Lieber einmal eine abstruse Abstimmung als eine aufdiktierte abstruse Verordnung. Solange das CH-Volk bei einer essentiellen BR Entscheidung nicht auf die Srasse geht....
tja.. man behauptet wir serben wollten ein gross-serbien erschaffen und wurden dafür prompt von der NATO bombardiert. aber mit den lieben schweizern würde man das ja nicht mchen. aber was würde wohl den schweizern widerfahren müssen, um sie zur räson zu bringen? hmm?? leiser tipp nach berlin: ein bundesweiter hungerstreik.
@Florian Meier - Schweiz als 17.Bundesland - nicht möglich, das ist Mallorca
Ich kann mir nicht vorstellen, dass BW je ein Schweizer Kanton sein wird. 1980 konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass Deutschland je wiedervereinigt sein wird. Und 2007 konnte ich mir nicht vorstellen, dass es eine weltweite Finanzkrise geben wird. Vielleicht sollte man auch mal das vermeintlich Unmögliche andenken, das ist besser als das effektiv Unmögliche durchzuboxen (EU und EURO).
Ich habe einige Zeit am Bodensee dt.seite gewohnt. Ein schrittweiser Übergang in die Eidgenossenschaft wäre doch was. Vielleicht noch eine Vereidigung am Rütli :) Eventuell wäre es noch gut Baden-Würtemberg in mehrere Kantone zu transformieren.
Genial, Da wurde ein Thema von den Medien erfunden, um das Sommerloch zu füllen und der SVP Nationalrat Bättig ist nun europaweit bekannt. Lassen wir es bleiben wie es ist; wie heisst es doch "small is beautiful". Die Deutschen haben leider allen Grund unzufrieden zu sein, müssen aber das Problem selber lösen.. Ich wünsche ihnen viel Glück dabei.
Fantasien haben im Sommerloch Hochkonjunktur. Alle fallen auf SVP-Allüren herein. Niemand glaubt im Ernst, dass Baden-Würtemberg zur Schweiz kommt. Das würde der SVP selber wohl am wenigsten gefallen. Dann könnte man die Bundeshauptstadt gleich von Bern nach Stuttart verlegen. Zudem würden die Deutschschweizer, neben rund 10 Mio. Deutschen aus Baden-Würtemberg so zu einer Minderheit. Alles klar?
Klar ist dieses Ansinnen illusorisch. Aber wenn ihr mal alle in den heutigen deutschen Onlinemedien nachschaut, dann entdeckt Ihr eine rege Diskussion über die Vorteile der Schweiz und den Wunsch nach mehr Basisdemokratie. Und jetzt seid mal ehrlich: Eine basisdemokratischere BRD ist doch das beste, was uns als Nachbarn passieren kann.
Hallo Schweiz, einfach eine tolle Idee, BW zu übernehmen. Wie wärs mit dem Rest von D? Besser noch, übernehmt F, GB, I, E und Griechenland. Polen und der restliche Ostblock stehen dann schon Schlange. Vorteil: Es werden keine Steuer-CDs gekauft, die Schweizer müssten nicht zu Aldi in D und endlich der begehrte Franken. Nachteil: Am 1. August kämen alle vom Ural bis zur Algarve auf den Rütli,
Aufgepasst: Solche Vorstösse dieser Partei sind Papiertiger, damit das Volk was zu reden hat. Was wirklich interessant wäre, sind die im Hintergrund laufenden Sachen, welche die dieser Partei zugehörigen Gross-Aktionäre, -Financiers und -Kapitalisten aushecken. Die sind nämlich nur sich selbst am nächsten und lassen einen Einfluss der Bevölkerung mittels Meinungsslalom nur marginal zu.
@Peter E. M. Schudel: Ihre sogenannte Elite-Armee würde schon beim Übergang am Rhein/Bodensee scheitern. Fakt ist, BW ist ein Teil Deutschlands und wird es auch bleiben. Vielleicht sollte die Schweiz das 17. Bundesland Deutschlands werden. Wir Deutschen würden dann dazu auch noch Euer politisches System und das Steuerrecht übernehmen ;-)
Ausgezeichnet! Dann wäre das Schweizbild amerikanischer Touristen endlich mal richtig, dass Kuckucksuhren und Spätzle von uns sind!
Bitte jetzt Schluss mit dieser einfältigen Polit-Fiction. So léger vorgetragener "Expansionswillen" kann böse Geister rufen. Die Vorfahren 1919 haben Weitsicht beweisen beim Zurückweisen des Antrags zur Aufnahme Voralbergs - kann sich jemand vorstellen was dann in den 30er / 40er Jahren passiert wäre ?
@S.Gruber: Fragt sich nur wer sich wem anschliessen würde, mal ganz abgesehen von der Absurdität dieser Diskussion. Bei einem Gebilde, das fast 50 % mehr Einwohner als die Schweiz hat muss wohl kaum von einem Anschluss als vielmehr von einer Übernahme gesprochen werden. Ob es in BW 50 % sind ist auch zu hinterfragen, schliesslich will gleichzeitig die deutliche Mehrheit nicht aus der EU austreten.
Alle in CH und BW wissen, dass dies nur ein Gedankenmodell - als Gegendruck zur Zwangseinverleibung der Schweiz in die EU (Nettozahler), aber auch als Wink an die Preussen, dass die Tüchtigen im Süden der Bundesrepublik wohnen. Die Zeitungen greifen dies auf und - oh weh - man stellt fest, dass wohl die Beamten im Norden/Osten sind, aber nicht die Leistungsfähigkeit. So gesehen ist die Diskussion
Das sind abstruse Grossmachtsphantasien aus dem rechts-nationalen Lager! Der Anschluss einer derart grossen und maechtigen Region ist heute kaum vorstellbar. Wir leben nicht mehr in Zeiten, wo durch eine einfache Heirat zweier Adelshaeuser oder einen Eroberungskrieg sich die hiefuer notwendigen Debatten von selbst erledigten. Aber immerhin, auch fuer die WELT ein gefundenes Sommerlochsthema.
Lieber Urs Baumann (und andere), bitte verschonen Sie uns mit Ihren Pauschalisierungen! Die allermeisten Schweizer wünschen mit Sicherheit keine Aufnahme irgeneinder angrenzenden Region. Wir setzten auf gute Nachbarschaft und gegenseitigen Respekt!
Angenommen: Baden-Württemberg würde in die Schweiz integriert. Wie würde sich die Romandie & Tessin gegen diese ungeliebte D-Übermacht verhalten?Was wäre wenn man Fahnenflucht nach F-I begehen würde? Diese Übermacht besteht doch schon heute, fast jede Abstimmung zeigt dies recht deutlich. Das Ende der jetzigen CH wäre damit wohl programmiert. Wie kann man nur das Sommerloch so einfältig stopfen!
Der Mittelstand ist in D fiskalisch bessergestellt ist als in der CH. Dank der wirtschaftlichen Spitzenstellung in BaWü sind die Löhne auf CH-Niveau. Unter dem Strich hat ein Schwabe dank niedrigerer Preise bei Essen und Bekleidung trotz Merkel-MwSt die grössere Kaufkraft. Im Gegensatz zu ZH gibt es Stuttgart auch bezahlbare Mietwohnungen an Toplage. Liegt wohl an der hohen Wohneigentumsquote.
@Peter E. M. Schudel: Ihre sogenannte Elite-Armee würde schon beim Übergang am Rhein/Bodensee scheitern. Fakt ist, BW ist ein Teil Deutschlands und wird es auch bleiben. Vielleicht sollte die Schweiz das 17. Bundesland Deutschlands werden. Wir Deutschen würden dann dazu auch noch Euer politisches System und das Steuerrecht übernehmen ;-)
Sehr amüsant, diese ganze Geschichte. Vor allem entbehrt es nicht der Ironie, dass der Urheber des ganzen Blödsinns ausgerechnet ein Jurasse ist.
Ich wundere mich über die SVP, sie sind doch so gegen alle Ausländer. Und ausgerechenet diese SVP will nun so viele Ausländer aufnehmen.
Von wegen unübebrückbare Hürden: Da die Deutschen die illegale selbsproklamierte Republik Kosovo anerkannt haben (gegen den WIllen des Gesamtstaates Serbien und gegen deren Verfassung) wäre es eigentlich für die Badenwürdenberger durchaus gerechtfertig dasselbe zu tun. Wenn sowas in Serbien geht, geht es sicher auch in Deutschland.
Liebe Schweizer Bei näherer Betrachtung ist euere direkte Demokratie alles andere als ein Exportschlager. Im Schnitt nehmen ca 40% der Stimmberechtigten an den Abstimmungen teil. die teilweise abstruse Ergebnisse zeitigen. Alle essentiellen Fragen entscheidet dann der BR auf dem Wege des Notrechts an der Verfassung vorbei. Der Fall UBS ist dafür ein Paradebeispiel.
Unglaublich! Ein deutsches Bundesland darf nicht aus der Bundesrepublik austreten! Wie undemokratisch! Nur dumm, dass auch die Schweizer Bundesverfassung den Kantonen keine Möglichkeit gibt, aus der Schweiz auszutreten. Dies hat man beim Kopieren der US-Verfassung 1848 weggelassen. Sonst wäre womöglich das Steuerparadies ZG schon lange ein eigener Staat (ohne Finanzausgleich).
Den Kommentatoren in diesem Forum scheint nicht klar zu sein, dass das entstehende Gebilde neu 'Schwaden-Würtemberg' heissen würde!
Wenn ich am Telefon in D gefragt worden wäre, ob ich nicht dafür wäre, dass BW der Schweiz beitritt, hätte ich die Idee auch lustig gefunden und sicher mal mit ja gestimmt. Dass bedeutet aber noch lange nicht, dass ich jemals dafür wäre, dass BW aus D aus und CH beitritt. Man sollte den Humor der an der Befragung Teilnehmenden nicht unterschätzen!
Im Grundgesetz steht nichts von einer Ablösung. Aber die Bundesregierung hat wiederholt Abspaltungen bei anderen Ländern gutgeheissen und die neuen Staaten mit Verweis auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker jeweils schnell anerkannt. Das heisst, dass die Möglichkeit einer Abspaltung nach Praxis rechtlich möglich ist und anerkannt wird, kommt dann immer auf die Verfassungsrichter an.
Was der Artikel noch verschweigt,ist die Ironie,welche im besagten WELT-artikel steckt.,sowie auch die BWer in der EU u. € unbedingt bleiben wollen.Der Tagi wird langsam zum Märchenbuch u. weckt naive Wunschträume in der CH.In DE lacht man schon länger über die CH.Ausserdem hat die Umfrage der WW-Köppel gemacht u. man weiss ja wie man Statistiken manipulieren/erfinden kann.CH = immmer peinlicher !
Die SVP-Idee ist nicht schlecht. Wir nehmen alle EU-Länder auf und schwupps sind wir selbst die EU. Dann braucht es nicht mal eine Abstimmung zum Thema. Und wenn einige Regierungen nicht einverstanden sind, haben wir ja noch die beste Armee der Welt, um das Problem zu regeln. Also Nachbarn, nehmt Euch in Acht.
Liebe Schweizer, bitte verschont uns mit Euren Ideen ! Uns geht es in BW ganz prächtig so wie es ist !!
@Erich Oberholzer: Tatsache ist, dass es in der Schweiz keinerlei nennenswerte Anschlussgelüste an Deutschland gibt oder gegeben hat. Im Gegenteil, der raison d'être der Schweiz ist die Nicht-ZUgehörigkeit zu Deutschland (siehe 1648). In Baden-Württemberg dagegen sind immerhin etwa 50% der kürzlich Befragten für einen Beitritt zur Schweiz. Können Sie den Unterschied nichtt erkennen?
Ich kann diese Art von Selbstverherrlichung nicht mehr lesen. Oh ja, wir sind die tollsten und besten und alle wollen uns anschliessen. Solche Artikel dürfen im Blick geschrieben werden, haben aber hier nichts zu suchen. Einfach nur peinlich.
Das immer noch von einer repräsentativen Umfrage gesprochen wird, auch wenn nur 300 willkürlich im Telefonbuch ausgewählte Leute von einem Automaten befragt wurden... Na ja, hauptsache man hat zu berichten. Übrigens haben die Befragten zu 75% einen Austritt aus der EU abgelehnt... Das heißt dann wohl aufgrund der Bev.zahlen, dass die Schweiz BW beitritt, und der EU!
Gute für unsere Fussball-Nationalmannschaft wäre dies bestimmt... ;-)
Vorsicht: So wichtige Entscheidungen koennen nicht einfach so getroffen werden. Wichtige Pruefungen muessen bestanden werden. Warten wir mal die Fussbaldweltmeisterschaft 2014 ab. Nur DIE jetzigen Nachbarn werden aufgenommen, die das Schweizer Kreuz aufs Gesicht malen.
Wir könnten doch einfach mit unserer Elite-Armee einmarschieren und den Landtag in Stuttgart besetzen. Dann eine Abstimmung erzwingen und schon ist die Chose gegessen. Genau für solche Anlässe haben wir schliesslich unsere Armee und unsere Generäle wären froh, endlich mal beweisen zu können, welch taktische Fähigkeiten sie in der Praxis besitzen...!
Das Grenzbild der neuen Schweiz gefällt mir nicht sonderlich, es sieht aus wie ein Vulkanausbruch. Da müssten noch einige Gebiete einverleibt werden, damit das Bild wieder etwas hergibt!
Eine lustige Idee, die eine solche bleiben sollte. Eine polariserende Grossregion wäre in keinem Fall zu befürworten. Der EU-Gedanke ist nicht in erster Linie die "allgemeinen Wohlfahrt", sondern Prävention. Diese versteht sich sowohl ökonomisch als auch politisch. Eine Europäische Gemeinschaft nach den beiden Weltkriegen ist, egal wie die Realpolitik sich momentan gestaltet, genial und notwendig!
Ich anerkenne neidlos, dass die Idee, unsere Demokratie als politischen Leckerbissen für das nahe Ausland schmackhaft zu machen, einfach super ist. Da können die anderen ideenlosen Stümper nicht einmal mehr über Populismus ärgern. Die anderen Parteien sind so fantasielos, wie ihre Parlamentarier die sich bei uns bald wieder, süffisant lächeld, von Plakaten herab anzubiedern versuchen. Abwählen!
Seit jeher verschieben sich grenzen. einerseits aus religiösen, andererseits aus ökonomischen gründen. im anfang steht immer die idee der freiheit. daraus folgend der anspruch auf sicherheit und individueller wohlfahrt. ausdehnung ist ein naturgesetzt. dieses gilt nicht nur für biologische entitäten, sondern auch für politische (zweck-)bündnisse. die Frage der Annexion sei fortzuführen.
Sven Gross: "Schaut doch einfach mal was in Deutschland in den Steuern und Abgaben inbegriffen ist ...". Oh ja, das haben viele Deutsch gemacht und sind offenbar zu ganz anderen Schlüssen als Sie gekommen ;-) . Denn "fast alles inbegriffen" beinhaltet vor allem staatliche Verschwendung, unsinnige Überangebote und Bürokratie. Es ist ganz gut, wenn die Medien (hier der TA) das Thema wahrnehmen.
Das Deutsche Grundgesetz kennt den Austritt (Sezession) eines Bundeslandes aus der BRD (Bundesrepublik Deutschland nicht). - Ich denke damit erübrigt sich jede weitere Diskussion zu diesem Thema - trotz Sommerloch!
Ist doch spannend, die SVP will keinesfalls in die EU, aber selber eine Mini-EU basteln. Man darf diese Partei nicht so ernst nehmen. Toni Brunner hat sicher eine logische Erklärung dazu.
Eigentlich unglaublich. Da würden sich rund um die Schweiz alle drum reissen, der Schweiz beizutreten und Frau Markwalder und andere Euroturbos wollen unbedingt der EU beitreten.
So sehr ich unsere Nachbarn schätze, ich glaube nicht, dass es mit einer "Grossschweiz" gut kommen würde. Vermutlich würde das so verschärfte Ungleichgewicht zwischen den Sprachregionen die Schweiz stärker belasten als es diese Willensnation verkraften könnte. Aber zeigt sich damit nicht ganz klar das Bedürfnis der Menschen, von der Fremdbestimmung weg hin zu mehr Eigenverantwortung zu gelangen?
Was soll diese naive und sinnlose Debatte eigentlich? Wie würden wir über unsere nördlichen Nachbarn schnöden, wenn sie ständig von einem Bundesland Schweiz diskutieren würden! Dann wären es wieder diese arroganten, überheblichen Zeitgenossen, über die sich viele von uns furchtbar aufregen würden.
Irgendwie ironisch, dass die SVP gegen die Deutschen in der Schweiz Stimmung macht und gleichzeitig ein Exponent dieser Partei die Idee lanciert 10.7Mio Deutsche zu Schweizern zu machen. Wo bleibt denn da der Schutz des gerade von dieser Partei immer wieder beschworenen "Schweizertums"?
Bei einer Umfrage der Bild Zeitung, an der 195 712 Personen teilnahmen sprachen sich 93% für mehr Volksentscheide aus. Nur 7% waren dagegen. Am deutlichsten war das Votum bei der Frage "Müssen alle Einwanderer, die nach Deutschland kommen Deutsch lernen?" Mit 98% Ja gegenüber 2% Nein. Siehe "Volksentscheid – Das fordern die Bild-Leser " auf der Bild Website.
Das deutsch Grundgesetz sieht eine Abspaltung eines Bundeslandes nicht vor? Baden-Württenberg wird von der BRD ja schlechter gestellt als der Kosovo. Ich gehe davon aus, dass die Bundeswehr den Bundeszwang ausüben müsste. Liebe Schweizer, wir sollten den Baden-Württenberger Asyl gewähren....
wenn man schweizer boulevardzeitungen wie euer blatt liest dann wundert man sich nicht, daß resteuropa euch für einfältige bergbewohner hält. macht bitte weiter so, über euch gibts immer was zu lachen.
Das Gedankenspiel ist ja lustig, aber der hauptsächliche Erkenntnisgewinn besteht in den anscheinend recht hohen Beitrittssympathien der Baden-Württemberger. Das dies ein höchst produktives Bundesland ist, ist nicht neu. Interessant wäre aber grundsätzlich, wenn Bundesländer/Kantone die Möglichkeit hätten die Nationalität zu wechseln. Vielleicht ergäben sich da interessante Verschiebungen...?
Bitte liebe SVP kümmert Euch um den Status Quo in unserem Land, setzt Euch nicht nur propagandamässig, sondern auch reell für alle Teile unserer Bevölkerung ein! Schaut nicht nur nach Wohlstand u. Wirtschaft, die unser Land bis zum geht nicht mehr landschaftlich unwiederruflich kaputt machen! Werdet einfach mal ein bisschen normal und lasst den Deutschen BW, wir brauchen's nicht!!!
"Dennoch scheint ein Kanton Baden-Württemberg weit weg, weil es unüberwindbare Hürden gibt. Aus deutscher Sicht ist es das Grundgesetz. Dieses sieht den Ausstieg eines Bundeslands respektive den Anschluss an einen Fremdstaat gar nicht vor." Ja, das ist deutsche Politik: Den Kosovo dazu ermutigen, die Unabhängigkeit zu proklamieren, aber uns Bewohnern von Baden-Württemberg genau dies verbieten.
Ca. 60% der Nationalräte kommen dann aus dem Kanton Baden-Württemberg? Wie war das schon wieder mit der Selbstbestimmung der Schweizer? Aber die SVP wird als stärkste Partei abgelöst! Ein schöner Gedanke.... und ein nettes Sommerloch-Thema wie die ganze Europa-Debatte übrigens auch....
Tschuldigung aber das Thema wird immer wieder aufgegriffen und ist totaler Blödsinn. Was soll das? Wollt ihr unsere Nachbarn provozieren? Ich finde diese Diskussion abartig und voll daneben. Die niedrigen Steuersätze??? Schaut doch einfach mal was in Deutschland in den Steuern und Abgaben inbegriffen ist und was nicht und dann sprecht wieder von niedrigen Steuern und vergleicht dann nochmals.
mit den angesprochenen Regionen hätten wir (auch wenns die Weltwoche nicht betont, aber nachlesbar) eine Mehrheit in der Schweiz für den EU-Beitritt - ergo würde sich für Deutschland nicht soviel ändern, sondern eher viel für die SChweiz. Oder - richtige Journalisten:) würden titeln - SVP will EU-Beitritt durch die Hintertür...
Diese "Umfrage" ist doch nicht relevant; wurden doch in 4(!) Grenzländern einige wenige Tausend Leute insgesamt befragt; davon entfällt dann vielleicht ein Viertel, also bestenfalls 1000 Personen, auf Baden-Württemberg. Und wenn ein paar Leute in Lörrach für einen Schweiz-Beitritt stimmen, heisst das noch lange nicht, dass Stuttgarter, Ulmer und Rottweiler das auch wollen... Sommerloch?
Dann muss halt das Grundgesetz geändert werden. Oder soll die Bundeswehr BW daran hindern, endlich Demokratie leben zu können?
Natürlich bezahlen wir insgesamt nicht gerne Steuern. Aber vielleicht könnte irgendein Journalist doch mal die Frage stellen, ob die Auswahl der Fragen Sinn ergibt? Wir bezahlen zwar 10-15% weniger Steuern, erkaufen dies jedoch mit 30-40% höheren Lebenshaltungskosten. Die Frage, 'würden Sie gerne eine um 15% verminderte Kaufkraft nach Steuern haben und der Schweiz beitreten? richtig.
Wären Minarette bei einem allfälligen Beitritt in BW verboten?
Grundgesetz sieht nicht vor......, möglich, Verfassung hat Deutschland immer noch nicht, warum wohl? Was ist den diesbezüglich in den letzten 60 Jahren gelaufen? Kanton BW= tönt nicht schlecht, könnte man sich anfreunden, besser wie Brüssel. Was ist mit dem Freistaat Bayern, wäre doch auch noch 1 Option. Wir sind ja rechteigentlich gar nicht so weit auseinander. Die Diskussion ist gut !
Unsere CH-Politiker wollen uns in die EU prügeln. Warum nicht den umgekehrten Weg begehen und freiheits- und demokratieliebende Nachbarn bei uns aufnehmen?
Baden-Württemberg an die Schweiz anzuschliessen ist eine gute Idee. Das Grundgesetz hat keine Rechtlichegrundlagen da es nicht vom Volk gewählt wurde sondern von den Besatzern. Wenn die Bürger in BW Abstimmen könnten würden 60-70% Ja zur Schweiz sagen.
Wie arogant müssen die Schweizer sein, wenn Sie meinen wor würden gerne der Schweiz beitreten !? Es ist alles gut so wie es ist, also vergesst das bitte un kümmert Euch um Eure Probleme !!
Was nicht zusammengehört, wird nicht zusammenwachsen: sagen die Deutschen in voller Angst. Tja, wir sagen das auch zu EU und EWR. Die Schweiz ist der Meinung, gute wirtschftliche Beziehungen mit allen Ländern und freier Wahrenverkehr mit Handelsabkommen ist wesentlich besser als in einem maroden Gebilde eingezwängt zu sein. Zudem wesentlich effizienter, weil die Kohäsinszahlungen wegfallen.
Grundgesetze sind änderbar. Und die Bundesrepublik Deutschland wird kaum wegen Baden-Würtenberg Krieg führen, und an der Pranger der Welt dastehen wollen. Wir werden ein Europa der Regionen bekommen.
Und schon den Zusammenschluss der eigentlich 3 Länder wollte die Bevölkerung 1952 eigentlich nicht - zumindest nicht die von Baden. Die wurden damals demokratisch regelrecht über den Tisch gezogen - kein Wunder fänden die BadnerInnen unsere Demokratie toll.
Rein geografisch gesehen gefällt mir die Schweiz so wie sie heute ist. Klein, bescheiden, aber wirtschaftlich recht stark. Und auch wirtschafts-politisch brauchen wir keinen weiteren 'Grosskanton' mehr. Denn was würde es eigentlich europa-politisch bedeuten: Wäre Baden-Würtemberg automatisch nicht mehr in der EU oder die ganze Schweiz automatisch Vollmitglied der EU?
Hat die SVP eigentlich überlegt, dass BW 10 Millionen Einwohner hat, mehr als die Schweiz. Damit wäre eine Fusion der Schweiz und von Baden-Würrtemberg keine «Gross-Schweiz» sondern ein «Gross-Baden-Württemberg». Klassisches Eigengoal!
Schon komisch. Gemäss unseren Linken läuft unser Land in die Isolation, bzw. Katastrophe weil wir nicht in der EU sind. Andererseits wollen wirtschaftsstarke Gebeite der EU offenbar zur Schweiz..... Und was das Grundgesetz betrifft, so verstösst dieses gegen das von den linken immer wieder gelobte Völkerrecht. Im Völkerrecht ist auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker zentral verankert!
Baden-Würrtemberg ein Kanton der Schweiz? Keine gute Idee.... Es wurde Bayern vergessen; dann eine sehr gute Idee...




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