Schweiz

Mehr Beizen als vor dem Rauchverbot

Wegen dem Rauchverbot befürchten Wirte das Ende ihrer Beizen. Eine neue Umfrage weist jedoch ein robustes Wachstum der Gastronomie-Branche aus.

Trotz Rauchverbot: Die Zahl der Beizen wächst in der Schweiz kontinuierlich an.

Trotz Rauchverbot: Die Zahl der Beizen wächst in der Schweiz kontinuierlich an.
Bild: Keystone

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Kein Beizensterben im Ausland

Im Jahr 2003 haben Irland, Norwegen und Malta das Rauchen in Bars, Pubs und Restaurants verboten. Später folgten Italien, Schweden, Schottland, Grossbritannien, Finnland, Belgien und weitere Länder.

In Irland, das eine Vorreiterrolle einnahm, ging der Gastronomie-Umsatz mit der Einführung des Rauchverbots um einige Prozente zurück, erholte sich aber schon im nächsten Jahr wieder vollständig. Dies geht aus Daten der irischen Statistik-Behörde hervor. Die Zahl der Beschäftigten in der Gastronomie sank um 1 Prozent, erhöhte sich aber innerhalb eines Jahres wieder um 3 Prozent.

Eine ähnliche Entwicklung zeigen die Statistiken aus Norwegen. Der Bierabsatz der Brauereien sank nach der Einführung der rauchfreien Gastronomie Mitte 2004 zwar einige Monate lang, stieg aber bald wieder an und hatte sich schon im Jahr darauf vollständig erholt.

Eine längere Datenreihe hat der US-Bundesstaat Kalifornien vorzuweisen, wo das Rauchen in Restaurants 1995 und in Bars 1998 verboten wurde. Der Gesamtumsatz von Betrieben mit Bier- und Weinausschank stieg zwischen 1997 und 2002 von 7,2 auf 9,6 Mrd. US- Dollar. Auch die Anzahl Beschäftigter stieg in dieser Periode markant an.

Aus anderen Ländern, die ein Rauchverbot kennen, liegen noch keine fundierten Erfahrungen vor.

Zu einem Beizensterben hat das angebliche Ausbleiben der Gäste nicht geführt - auch nicht in jenen Kantonen, die seit mehreren Jahren ein Rauchverbot kennen. Im Gegenteil: Seit Jahren gibt es in der Schweiz rund 20'000 Gastronomieunternehmen - Tendenz steigend. Eine Erhebung des Gläubigerverbands Creditreform, die der Nachrichtenagentur SDA vorliegt, weist über die letzten zehn Jahre ein robustes Wachstum der Branche aus.

Ende 2009, als in den meisten Kantonen bereits ein Rauchverbot galt, gab es unter dem Strich über 500 Bars und Beizen mehr im Land als Anfang Jahr. 2008 waren fast 600 Betriebe dazugekommen.

Mehr Beizen als vor dem Verbot

Im Tessin waren 2004 noch mehr Gastgewerbebetriebe geschlossen als neue eröffnet worden. Seit Einführung des Rauchverbots 2007 jedoch gibt es im Südkanton insgesamt 82 Betriebe mehr. In St. Gallen gilt seit Oktober 2007 ein Rauchverbot. Seither wurden 65 Betriebe mehr im Handelsregister neu eingetragen als gelöscht. Dies entspricht etwa dem Durchschnitt der Vorjahre.

Das gleiche Bild bietet sich im Kanton Graubünden, ebenfalls ein Pionier-Kanton in Sachen Rauchverbot: Seit der Einführung im Frühling 2008 gibt es dort insgesamt 59 zusätzliche Bars und Restaurants. Die Zahl der Konkurse blieb sowohl in St. Gallen wie auch in Graubünden im Rahmen der Vorjahre, im Tessin stieg sie leicht an.

Ein Beizensterben zeigt die Statistik dagegen in Kantonen, wo noch kein Rauchverbot gilt oder wo ein solches eben erst eingeführt worden war: Entgegen dem nationalen Trend verschwanden in der Waadt 2009 unter dem Strich 21 Restaurationsbetriebe, in Schaffhausen 11. Im Jahr zuvor hatte es Luzern, Neuenburg und ebenfalls Schaffhausen getroffen, 2007 vor allem Basel-Landschaft und den Aargau.

Klagen ohne Zahlen

In keinem Kanton mit Rauchverbot gab es nach der Einführung weniger Beizen als vorher, in solchen ohne Rauchverbot jedoch schon. Dieser Befund deckt sich nicht mit den Klagen der Wirte über sinkende Umsätze: Gemäss einer Erhebung der Zürcher Cafetiers etwa beträgt der Umsatzrückgang in Kantonen, in denen nicht mehr geraucht werden darf, durchschnittlich 12 bis 15 Prozent.

Der Berner Wirteverband bezifferte im letzten Dezember die Einbussen auf durchschnittlich 7 Prozent. Einige Betriebe machten nach eigenen Angaben nicht einmal mehr halb so viel Umsatz wie vor dem Rauchverbot. In St. Gallen war von «eklatanten Umsatzeinbussen» die Rede, und auch die Tessiner Wirte jammerten, ohne aber Zahlen nennen zu können.

Nicht einstimmen in die Klagen mag Fluregn Fravi, Geschäftsführer von Gastrograubünden. Auch wenn Betriebe ohne Fumoirs einen gewissen Nachteil hätten, verzeichne die Branche in Graubünden insgesamt keinen Umsatzrückgang, sagte er auf Anfrage. Ebenso wenig sei die Lohnsumme der Angestellten gesunken, wie sich bei den Abrechnungen für berufliche Vorsorge und Familienausgleichskasse zeige.

Ungewisse Langzeitwirkung

Konfrontiert mit der Creditreform-Statistik äussert sich der nationale Wirteverband Gastrosuisse kurz angebunden: Die Langzeitwirkung des Rauchverbots auf die Branche könne heute noch nicht beurteilt werden, heisst es in einer schriftlichen Stellungnahme.

Je nach Ausrichtung sei das Gastgewerbe sehr unterschiedlich betroffen. Besonders stark betroffen seien Betriebe mit einem hohen Getränkeumsatz wie Bars und Stammtisch-Lokale.

(mrs/sda/)

Erstellt: 25.02.2010, 12:51 Uhr

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39 Kommentare

ruth leemann

25.02.2010, 20:31 Uhr
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Die Ernüchterung kommt noch, dann kommen die Schlagzeilen - mehr Beizen schliessen, wegen dem Rauchverbot. Antworten


Thomas Stettler

25.02.2010, 19:34 Uhr
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Sehr gut! Und wenn wir es jetzt noch schaffen die giftigen Gase und Gerüche aus der Luft zu verbannen, welche Autofahrer und Co. Tonnenweise in die Luft schleudern, dann leben wir wirklich gesünder. Denn als Nicht-Autofahrer sehe ich auch nicht ein warum ich denn ganzen Dreck einatmen soll, denn andere achtlos verursachen. Dagegen ist Passivrauch doch reine Alpenluft! Aber eben, das ist Politik. Antworten


cristiano safado

25.02.2010, 15:37 Uhr
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Mehr Beizen, dafür weniger Gäste. Das ist die Folge einer restriktiven Fumoirpolitik die es Wirten nicht erlaubt, wirtschaftlich die unbedienten Raucherstüblis einzurichten. Man kann es aber auch anders ausdrücken: Durch die kantonalen Ausführungsbestimmungen (zu denen das Volk nichts zu sagen hat) für die Fumoirs wird der Volkswille einmal mehr von den Regierenden ad absurdum geführt. Antworten


rene klingler

25.02.2010, 15:20 Uhr
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Als Raucher sage ich, es geht bzw. es muss gehen, die Wirte haben doch ständig was zu klönen und stöhnen, die sollten gescheiter darauf achten, dass die "Grüselbaizer" raschmöglichst von der Bildfläche verschwinden. In den Staaten geht es doch auch warum soll das Rauchverbot ausgerechnet im Zwergstaat Schweiz nicht machbar sein? Antworten


Sabine Köhli

25.02.2010, 15:08 Uhr
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Es wundert, dass noch kein Kommentarschreiber mit dem Raucher-Standard Argument, dass Alkohol nicht verboten ist, daher kommt. Nur stinken trinkende Gäste nicht und beeinträchtigen gesundheitlich die andern Gäste nicht. Sie schaden nur sich selber. Es wird keine Gaststätte zugehen, nur weil das Rauchen verboten wird. Kreative Wirte finden erfolgreiche Konzepte, um die andern ist es nicht schade. Antworten


Heidi Meier

25.02.2010, 13:52 Uhr
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Ist ja logisch, es gibt ja auch mehr Nichtraucher als Raucher und da Nichtraucher nicht ihr Geld verpuffen, können sie sich auch besser ein Restaurant-Besuch leisten. Ausserdem gibt es auch Raucher, die Nichtraucher-Restaurants besuchen. Antworten


Feli Müller

25.02.2010, 13:23 Uhr
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Im vorletzten Jahrhundert gab es nur wenige (reiche) Raucher. Wenn man eine Zigarre rauchen wollte, ging man ins Fumoir mit dem Smoking. Dann der 2.Weltkrieg. Rauchen (Zigaretten) :ein Zeichen des Wohlstands und Freiheit.. jeder wollte rauchen. Irgendwann in den 70er /80er bemerkte man, dass es schädlich ist und immer weniger rauchten. Heute? Rauchen immer noch erlaubt, aber bitte draussen! Antworten


Ruedi Lais

25.02.2010, 13:01 Uhr
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Ich, lebenslanger Nichtraucher, habe an mir eine interessante Beobachtung gemacht: Seit Italien und Tessin gezeigt haben, dass Rauchverbote in Restaurants funktionieren, stört mich der Rauch in der D-Schweiz immer mehr. Laufend trete ich den Rückzug noch vor der Platzwahl an - ich halte den Gestank einfach nicht mehr aus. Wie konnte ich das nur 30 Jahre lang als ganz normal ertragen? Antworten


eugen bissegger

25.02.2010, 12:33 Uhr
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"Passivraucher leben länger als Nichtraucher", Siehe im Internet! Antworten


Christoph Suter

25.02.2010, 12:24 Uhr
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Die Zahlen von Creditreform sind meistens zuverlässig und stimmen auch. Nur ist die Schlagzeile des Artikels «Mehr Beizen als vor dem Rauchverbot» falsch. Korrekt wäre «Mehr Gastrobetriebe als vor dem Rauchverbot». Die Systemgastronomie (inkl. Dönerläden) wird vom Rauchverbot profitieren. Die gemütlichen Lokale (Beizen) werden jedoch unter dem Rauchverbot leiden. Antworten


Peter Stoffel

25.02.2010, 12:13 Uhr
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@tom müller - sie ekeln sich wegen dem rauch? dann hoffe ich für sie dass sie bei gewissen gaststätten _nie_ in die küche gehen! ich wette mit ihnen, sie würden dann wirklich nicht mehr auswärts essen! Antworten


Simone Gasser

25.02.2010, 12:09 Uhr
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Ich war letzthin in einem Club an einer eigentlich tollen Party. Aber es war so verraucht, dass ich früher gegangen bin und diese Party erst wieder im Mai besuchen werde, wenn ich beim tanzen keine Atemnot bekomme. Ich werde nach dem Rauchverbot eher MEHR ausgehen als weniger! Antworten


stefan maier

25.02.2010, 12:03 Uhr
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@Marus: "Raucher und Nichtraucher glücklich zu machen." In Raucherbeizen dürfen nur Raucher, in Irland, Norwegen, New York und Italien stehen Bars, Beizen und Lokale ALLEN offen, Rauchern wie Nichtrauchern, es muss lediglich draussen geraucht werden. Oder behaupten Sie auch dass der Gastronomie Potential entgehen weil Hunde verboten sind, also Hundebesitzer nicht rein dürfen? Antworten


stefan maier

25.02.2010, 12:02 Uhr
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Die (Raucher und Wirte) die am lautesten gegen das Rauchverbot schreien sind doch genau dienjenigen deren Beizen schon seit Jahren schlecht laufen und kurz vor der Pleite stehen. Dann zu behaupten ein Rauchverbot brächte "Rückgänge" ist absurd – hat die Raucherlaubnis (!) doch erst zum Niedergang vieler Beizen geführt. Antworten


Jan Maurer

25.02.2010, 11:51 Uhr
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Es herrschen nach wie vor für alle gleiche Bedingungen, wenn auch andere als vorher.Wer sich an Veränderungen anpassen kann, wird auch davon profitieren. Um die unsäglichen Spelunken ist es nicht schade und deren Verschwinden wird auch keinen Volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Antworten


Hans Luder

25.02.2010, 11:48 Uhr
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Was interessieren uns die Pubs in England? Es geht um Gesundheit und nicht um Wirtschaft! Antworten


Ernst Bolliger

25.02.2010, 11:38 Uhr
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In England haben Pubs eher wegen der Wirtschaftskrise und des überangebotes geschlossen und nicht wegen dem Rauchverbot. Ich freue mich sehr auf den 1.Mai und werde vermehrt in einem Restaurant ein Essen Rauchfrei geniessen. Antworten


Pat Sibler

25.02.2010, 11:33 Uhr
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Dass ich nicht lache! Die Wirte sind "kurz angebunden" und "jammern, ohne Zahlen zeigen zu können". Wundert sich jemand? - Der Wirteverein selbst sagt doch, es gebe 10 000 Betriebe zuviel. Lassen wir diese Spelunken also eingehen. Sie werden nicht eingehen, weil sie Gäste nicht mehr mit Rauch belästigen dürfen, sondern weil sie schmutzige Küchen haben, nicht rechnen können, fantasielos sind etc. Antworten


Siro Müller

25.02.2010, 11:31 Uhr
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Denke auch, dass es mehr mit der Liberalisierung, als mit dem Rauchverbot zusammenhängt. Ist mir klar, dass es die Mehrheit,die Nichtraucher, eklig findet in einem verrauchten Lokal zu sein. Hingegen find ich sympathisch, dass die Schweiz eine gesetzliche Flexibilität hat (gegü. EU). Es muss nicht immer alles einheitlich sein und am Schluss ist alles starr - irgendwann ist man handlungsunfähig.. Antworten


Peter Keller

25.02.2010, 11:31 Uhr
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@Peter Hüppi: Die Raucher haben es in der Hand, ihren Wirt oder ihren Pub weiterhin zu unterstützen. Wenn Sie aber nicht fähig oder willens sind, ohne Glimmstengel am sozialen Beizenleben teilzunehmen und zu Hause bleiben, ist das doch nicht das Problem des Gesetzes oder gar der Nichtraucher. Die Raucher haben es selber in der Hand, ihren Beizen-Freund weiterhin mit ihrem Besuch zu unterstützen. Antworten


Heiner Müller

25.02.2010, 11:28 Uhr
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Herren Hüppi und Ebneter, bevor Sie sich blamieren, studieren Sie bitte die Sache genau. Es gibt keine einzige Volkswirtschaft, in der der Schutz vor dem Passivrauchen zu einem Niedergang in der Gastronomie geführt hat. Bierpreiserhöhungen, Wirtschaftskrisen etc. können dazu führen. Abgesehen davon: Was für unbeteiligte Dritte so gefährlich ist wie Tabakrauch, gehört aus der Gemeinschaft verbannt. Antworten


Thomas Meyer

25.02.2010, 11:28 Uhr
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Ich freue mich, dass so viele Leute so gesund leben und denken. Wir schreiten in eine heile Zukunft. Und es ist höchste Zeit dafür. Wer dabei pleite geht, hat sowieso keinen Erfolg verdient. Antworten


Dominic Buschi

25.02.2010, 11:26 Uhr
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@Peter Hueppi: 'England hat beispielsweise jedes dritte Pub dichtgemacht'. Woher haben Sie diese Zahl?? Das stimmt TOTSICHER nicht!! Antworten


Roger Moor

25.02.2010, 11:26 Uhr
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Dass in England Pubs zugehen hat wohl auch damit zu tun, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten generell weniger auswärts getrunken und gegessen wird (auch dazu gibt es Studien). Unflexible "stinker"-Beizen werden tatsächlich zu Grunde gehen. Auch ich freue mich darauf, wenn sich die Gastrobetriebe vermehrt wieder über ein Gutes Angebot auszeichnen müssen. Solche Betriebe werden boomen ! Antworten


Jimy Hofer

25.02.2010, 11:24 Uhr
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Vom Schreibtisch aus mag das so aussehen. Aber mit der Realität hat das nichts zu tun. Antworten


Patrick Meyer

25.02.2010, 11:24 Uhr
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Die Mehrheit in der Schweiz sind Nichtraucher. Auch diese Leute gehen gerne aus und machen Umsatz. Ich habe die leidigen selbstbemitleidenden Äusserungen von vielen Rauchern langsam satt. Habe selber 8 Jahre lang geraucht und bin jetzt glücklich, dieses Laster nicht mehr zu haben und Essen und Drinks geniessen zu können. Kleine Beizen können ja als Raucherlokale weitermachen. Antworten


Ulrich Raumer

25.02.2010, 11:24 Uhr
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Ich freue mich darauf, wieder vermehrt - und ohne gross Abklärungen treffen zu müssen - in der Schweiz auswärts essen gehen zu können, ohne von Rauchern mit ihrem Gestank belästigt zu werden. Ein Tipp an die Beizer: Wenn halt das Rauchen nicht mehr das Key-Kriterium für einen Beizen oder Pub Besuch sein kann, einfach auf gute Qualität bei Angebot, Ambience und Service achten, es lohnt sich. Antworten


Urs Erwin Breuss

25.02.2010, 11:11 Uhr
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Super Statistik vor allem wenn Sie in Zusammenarbeit mit der Creditreform entstanden ist. Super, dass Touristikhochburgen die allgemeine Statistik so schön aussehen lässt. Ganz wichtig: es gibt mehr Unternehmer die mit weniger Umsatz und Gewinn zufrieden sind. Ganz tll finde ich, dass es keine differnzierng der Betriebe mehr gibt. Gatronomie ein Einheitsbrei vom Gesetz und der Lungenliga diktiert. Antworten


Res Zaugg

25.02.2010, 11:06 Uhr
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Was haben Beizensterben und Waldsterben gemeinsam? Das Gegenteil der Prognosen ist wahr. Die Waldfläche wächst ungebremst, so auch die Anzahl der Beizen. Wir können uns also getrost auf die Nichtraucherzeit freuen. Antworten


simon sieber

25.02.2010, 10:52 Uhr
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Na, und wo bleiben jetzt die Argumente der Raucher und des Gastronomieverbandes? Um einer unklaren Auslegung des Nichtraucherschutzes und somit einem Wirrwarr und der Willkürr Einhalt zu gebieten, gibt es nur eine Lösung - striktes Rauchverbot ohne Ausnahmen. Das bringt Umsätze in die Kassen der Beizen. Antworten


Peter Hüppi

25.02.2010, 10:42 Uhr
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Und die Kehrseite der Medaille? In England hat beispielsweise jedes dritte Pub dichtgemacht, seit der Einführung des Rauchverbots! Antworten


Maurus Ebneter

25.02.2010, 10:36 Uhr
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Der Ausserhaus-Konsum steigt wegen unseres Lebensstils. Es entstehen viele Imbissbetriebe. Die Konkursrate im Gastgewerbe nimmt stark zu. Die Branche arbeitet unter ihrem Potential, weil es ihr nicht erlaubt ist, Raucher und Nichtraucher glücklich zu machen. In Irland und Frankreich schliessen viele Pubs und Eckkneipen. Das Resultat ist soziale Verarmung und ein Verlust an Wirtshauskultur! Antworten


Karl Mühlebach

25.02.2010, 10:31 Uhr
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Dass mehr neue Restaurants aufgehen, hat mit der Liberaliserung zu tun und sollte nicht mit der Raucherdiskussion vermischt werden. Unbestritten ist, dass vor allem kleinere "Beizen" einen Teil ihrer Stammkundschaft verlieren werden, wenn sie ein Rauchverbot verhängen müssen. Fragt sich einfach wann diese Kunden wieder zurückkommen, weil sie das Gespräch am Stammtisch vermissen. Antworten


Peter Muster

25.02.2010, 10:26 Uhr
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Es liegt eben doch am Restaurant/Bar/Lounge-Konzept: freundliche und aufmerksame Bedienung, feines Essen, angenehmes Ambiente, Preis/Leistung etc. Kenne nicht allzu viele Rest. welche diese Attribute erfüllen. Es ist eben schon einfacher das "eigene Unvermögen" auf das NR-Gesetz abzuschieben. Gerade gestern wieder mit total verqualmten Kleidern aus einem lässigen Lokal gekommen! 1. Mai, jupiii! Antworten


Urs Meier

25.02.2010, 10:24 Uhr
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Schon in wenigen Monaten wird man sich kaum mehr vorstellen können wie es war in einem Restaurant zu rauchen, genau so wie in den Zügen. Das Gejammer der Raucher nervt nur noch. Antworten


Tom Müller

25.02.2010, 10:23 Uhr
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Logisch, wenn die Mehrheit der Bevölkerung (Nichtraucher) plötzlich wieder gerne in die Beizen geht. Die meisten Beizer jammern doch nur, weil sie selber am Glimmstengel hängen. Ich freu mich jedenfalls sehr auf den 1. Mai, im Moment gehe ich kaum noch in Beizen, weil es mich nur noch ekelt. Antworten


Eddie Flüeler

25.02.2010, 10:23 Uhr
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Wenn es den Schweizern gelingt, in sämtlichen Betrieben das Rauchen zu untersagen, wie es damals bei der SBB gelungen ist und keiner mehr davon spricht, sehe ich nachhaltig kein Problem in den Wirtschaften. Kein einziger Gast ging zum Lieblingswirt, des Rauchens wegen, sondern, um gesehen zu werden, der netten Bedienung, des guten Essens und vieles mehr. Die ersten Monaten werden hart sein. Antworten


Giovanni Fiore

25.02.2010, 10:20 Uhr
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Ich finde es immer noch unglaublich, dass ein Rauchverbot in Restaurants überall funktioniert, nur in der Schweiz wird immer noch darüber gejammert, obwohl es, wie jetzt gezeigt wird, keine negativen Auswirkungen auf die Beizen hat - nur auf die Suchtis, die nirgends auf ihre "Freiheit zu Rauchen" verzichten können. Antworten


Marc Altheer

25.02.2010, 10:14 Uhr
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Wieder mal ein Beweis dafür dass die Wirte mit völlig unbegründeten Aengsten arbeiten. Zum Glück werden sie einmal mehr wiederlegt. Ein Frechheit ist die Unterschriftensammlung einiger Wirte für die Aufhebung des Rauchverbots. Demokratisch wurde entschieden dass man rauchfreie öffentliche Gebäude möchte. Dies zu ignorieren zeugt von Arroganz. Die Zukunft ist rauchfrei und wird auch so bleiben! Antworten