Schweiz

Mehr Geld für Erfinder

Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 26.01.2012 2 Kommentare

CVP-Chef Christophe Darbellay will in der Wirtschaftskommission den Antrag stellen, den Topf für Neuentwicklungen um 100 Millionen aufzustocken. Der Wirtschaftsminister signalisiert Unterstützung.

Lässt den Worten jetzt Taten folgen: CVP-Parteichef Christophe Darbellay an der Delegiertenversammlung in Einsiedeln (SZ).

Lässt den Worten jetzt Taten folgen: CVP-Parteichef Christophe Darbellay an der Delegiertenversammlung in Einsiedeln (SZ).
Bild: Keystone

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Als Reaktion auf den starken Franken hatte der Bundesrat im letzten Jahr einen Sonderkredit zur Förderung von Neuentwicklungen der KMU beschlossen. Niemand rechnete aber damit, dass die Aktion zu einem solchen Erfolg werden würde: 1014 Gesuche gingen bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ein. Mit dem Sonderkredit konnte aber nur ein Bruchteil dieser Projekte finanziert werden.

Die Aufstockung sei «das richtige Mittel»

Kommenden Montag will nun CVP-Parteichef Christophe Darbellay als Präsident der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) weitere 100 Millionen Franken Sonderkredit beantragen. «Damit sollen jene Entwicklungsprojekte von KMU finanziert werden, für die im letzten Jahr das Geld fehlte», sagt er. Der Walliser hatte dies gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet in seiner Rede an der Delegiertenversammlung in Einsiedeln (SZ) bereits angekündigt. Jetzt lässt er den Worten auch Taten folgen.

Das freut Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, wie er am Wochenende in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» darlegte. «Wir begrüssen es, dass sich die Wirtschaftskommission unter Darbellays Leitung für die Aufstockung der Sonderkredite zur Förderung von KMU-Innovationen starkmacht», betonte er. Darbellays Vorschlag, den sogenannten Innovationstopf um 100 Millionen Franken aufzustocken, sei jetzt das richtige Mittel. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.01.2012, 16:16 Uhr

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2 Kommentare

Daniel Wunderli

26.01.2012, 16:53 Uhr
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Lustig finde ich, dass im gleichen Artikel Johann Schneider-Ammann mit dem Worten verlinkt ist (6.11.2011) :"Schneider-Ammann will kein zweites Hilfspaket". Ja was denn nun. Eine Geldspritze in dieser Höhe kann man zwar sprechen, aber es sollte auf keinen Fall einfach mit der Giesskanne gearbeitet werden. Einige der Projekte wurden ja nicht gefördert, weil sie schlicht nicht gut genug waren.. Antworten


Peter Kunz

26.01.2012, 16:36 Uhr
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Da scheint ein Visionär am Werk zu sein. Das wird bestimmt Früchte tragen. Viel Erfolg. Antworten



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