Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will kantonale Tierschutzanwälte
Dies stellt der Schweizer Tierschutz nach einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK bei 1000 Personen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren fest.
59 Prozent der Befragten finden, dass die Tierinteressen durch Behörden und in Strafverfahren zu wenig geschützt werden, wie es in einer STS-Mitteilung vom Donnerstag heisst. Ein Drittel spricht sich für eine «sehr harte» Bestrafung von Tierquälern aus, gut die Hälfte für eine «eher harte» Bestrafung.
Zu wenig Kontrolle
53 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Tierhalter zu wenig kontrolliert werden. Ebenso viele kritisieren, dass jedermann Tiere halten kann, auch ungeeignete Personen. Nur 6 Prozent halten die Tierschutzvorschriften für zu streng.
Die Umfrage wurde zwischen dem 2. und 12. November durchgeführt. 83 Prozent der Befragten sind stimmberechtigt. Über die vom STS lancierte Tierschutzanwalt-Initiative kann das Stimmvolk am 7. März 2010 abstimmen. Das eidgenössische Parlament und der Bundesrat haben sich gegen das Volksbegehren ausgesprochen. (etr/sda)
Erstellt: 03.03.2010, 15:07 Uhr
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