Merz: Schweiz muss G-20-Ausgaben mitbezahlen

Aktualisiert am 05.04.2009 36 Kommentare

Laut Finanzminister Hans-Rudolf Merz muss auch die Schweiz zur von den G-20 beschlossenen Stärkung des Internationalen Währungsfonds beitragen. Er nennt gar eine mögliche Summe.

Merz geht davon aus, dass die Schweiz dem Fonds eine zusätzliche Kreditlimite von 10 Milliarden Dollar gewähren könnte. Den Kredit werde die Nationalbank zur Verfügung stellen, und der Bund werde ihn garantieren, sagte Bundesrat Merz in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». An der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) werde die Aufstockung des Kapitals um 500 auf 750 Milliarden Dollar formell beschlossen.

Gerade ein Exportland wie die Schweiz sei auf die Stabilität des internationalen Finanzsystems angewiesen, sagte Merz. «Es wäre töricht und fahrlässig, wenn die Schweiz bei dieser Finanzierung nicht mitmachen würde.» Bisher habe der Bund noch nie für einen IWF- Kredit geradestehen müssen.

Die Schweiz ist seit 1992 Mitglied des Internationalen Währungsfonds. (oku/sda)

Erstellt: 05.04.2009, 07:34 Uhr

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36 Kommentare

Erwin Marti

05.04.2009, 12:50 Uhr
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Herr Merz, Sie haben Vieles bestens gemacht aber einmal müssen Sie mit den Muskeln spielen. Natürlich werden wir diesen hohen Betrag zahlen müssen! Zuerst soll sich aber Steinbrück bei uns endschuldigen. Das heisst, es gibt Hürden für das Geld. Wenn dieser ethische Werte verletzt "Indianer und Kavallerie" dann muss er sich mehr als entschuldigen; für diese Bemerkung wird jeder CH Bürger bestraft. Antworten


Jonas Kropf

05.04.2009, 12:36 Uhr
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Ich glaube dann können wir langsam das Parlament sowie die Demokratie in unserem Land abschaffen und einfach noch ein Sekretär / Sekretärin einstellen, welche/r die Befehle von den Grossmächten / grossen internationalen Organisationen entgegennimmt. Viel gebracht hat uns dieser Club ja bis dato nicht, ausser dass die SNB gemäss IWF Statuten zu Goldverkäufen verdammt wurde. Antworten



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