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Merz trifft Ahmadinejad

Aktualisiert am 18.04.2009 20 Kommentare

Bundespräsident Hans-Rudolf Merz wird morgen Sonntag mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad zusammenkommen. «Man sollte immer miteinander reden», meinte etwa Dick Marty dazu.

Ahmadinejad wird an diesem Tag in Genf erwartet, da er an der am Montag beginnenden Uno-Konferenz gegen Rassismus teilnehmen will. Ein Arbeitstreffen zwischen Merz und Ahmadinejad werde am Sonntagabend in Genf stattfinden, sagte eine Sprecherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, Delphine Jaccard. Angaben zum Inhalt der Gespräche machte sie nicht; informiert werde im Anschluss an das Treffen.

In einer ersten Reaktion sagte der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates, der Tessiner Freisinnige Dick Marty: «Man sollte immer miteinander reden - und dabei auch sagen, was man denkt.» Ahmadinejad zu treffen, bedeute nicht, dass man seine Ansichten gutheisse. Der Iran sei von grosser Bedeutung in der Region. Die Schweiz vertritt zudem die diplomatischen Interessen der USA im Iran und jene des Iran in Ägypten. (TA)

Erstellt: 18.04.2009, 07:26 Uhr

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20 Kommentare

Heinz Gfeller

18.04.2009, 13:02 Uhr
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Dieses Treffen von Merz mit dem Präsidenten Irans finde ich gut. Man soll mit dem Iran sprechen und nicht nur über ihn urteilen. Die Schweizer wissen ja, wie es ist, wenn man über ein Land spricht und Forderungen an selbiges richtet (Steuerstreit/G20), indes nicht bereit ist, den Respekt aufzubringen, um auch mit dem betroffenen Land zu sprechen und es anzuhören. Antworten


Alwin Brem

18.04.2009, 13:31 Uhr
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Warum soll Merz nicht mit einer Regierung reden, die die Atombombe (vielleicht) haben will? Wir reden ja auch mit anderen Regierungen der selben Region, die eine Atombombe schon haben! Iran hat bis heute noch keinen Völkermord begangen und unterdrückt und demütigt bis jetzt auch kein benachbartes Volk. Also? Also! Antworten



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