Merz zum umstrittenen Foto mit Ahmadinejad: «Das gehört dazu»

Aktualisiert am 20.04.2009 181 Kommentare

Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat sich in einem Interview zur Kritik an seinem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad geäussert.

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Israel kritisiert das Treffen zwischen Bundespräsident Hans-Rudolf Merz und Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinejad.
Bild: Keystone

   

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Er verstehe die Kritik, aber sie sei unberechtigt, so Hans-Rudolf Merz in einem Interview mit dem Privatsender Radio 1. Die Schweiz spiele eine Rolle in einem Dialog «und dieser Dialog ist nötig». Es dürfe nicht sein, dass sich die Fronten verhärten: «Man muss versuchen, dass die Kulturen und Länder aufeinander zugehen.»

Wenn die Schweiz in einem solchen Dialog einen Beitrag leisten könne, dann sei unser Land dazu prädestiniert: «Wir sind in keinem Bündnis und das gehört zur guten Tradition unseres Landes.»

Zu den Fotos mit Ahmadinejad sagte Bundespräsident Merz, dass solche Bilder wie eine Art Beweisaufnahmen seien und «halt dazu gehören». Wichtig sei aber, was hinter den Kulissen abgelaufen sei: «Wir haben zweieinhalb Stunden teilweise heftig diskutiert.» (bru)

Erstellt: 20.04.2009, 13:46 Uhr

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181 Kommentare

Peter Krebs

20.04.2009, 15:52 Uhr
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sich treffen heisst noch lange nicht, die ansichten seines gegenübers zu teilen.. es wäre nett von den amerikanern, den israelis (und einigen voreiligen kritikern hierzulande) in zukunft einen kleinen hinweis zu geben, wenn die schweiz - wieder mal - versucht, den amerikanern die kastanien aus dem feuer zu holen. die usa wollen schliesslich ihre journalistin frei haben und kritisieren uns nicht. Antworten


Ernst Pauli

20.04.2009, 13:05 Uhr
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Es scheint, dass hier öfter die gleichen Personen unter verschiedenen Namen schreiben. Zu sehr gleichen sich bestimmte Beiträge (...ich schäme mich etc.). Zudem haben unsere Banken sich schon mit weit grösseren "Diktatoren" eingelassen und da hat sich kaum jemand darum gekümmert. Menschenrechte werden sowohl in Israel wie auch im Iran nicht hochgehalten. Antworten



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