Minarett-Plakate: Basel verbietet sie, Zürich zaudert
Von Patrick Kühnis. Aktualisiert am 06.10.2009 155 Kommentare
Das ist das umstrittene Plakat, mit dem die Minarett-Gegner auf Stimmenfang gehen.
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Basel-Stadt hat mit dem Plakat der Minarett-Gegner kurzen Prozess gemacht: Das Bau- und Verkehrsdepartement konsultierte die Gleichstellungs- und Integrationsbüros, nahm den Gesetzestext zur Hand und befand: «Das Sujet ist ein klarer Verstoss gegen Paragraf 7 der Plakatverordnung.» Dieser verbietet Kampagnen mit «rassistischem oder Geschlechter diskriminierendem Inhalt». Das Abstimmungsplakat darf deshalb im Kanton Basel-Stadt nicht auf öffentlichem Grund hängen.
Soweit ist Zürich noch nicht. Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) hat der Stadt das heikle Sujet noch nicht einmal zur Prüfung vorgelegt. Inoffiziell hat sich das Hochbaudepartement von Kathrin Martelli (FDP) aber schon intensiv mit den raketenähnlichen Moscheetürmen und der verschleierten Frau auf der Schweizer Flagge auseinandergesetzt. «Präventiv», wie Sprecher Urs Spinner dem TA bestätigt.
Stadträte sollen mitreden
Klar ist jetzt schon: Zürich tut sich schwer mit der Güterabwägung zwischen freier Meinungsäusserung und der Rücksichtnahme auf religiöse Minderheiten. Spinner betont zwar, dass das übliche Fachgremium in der Verwaltung abschliessend über die Bewilligung entscheiden werde. Doch diese Fachleute sagen, dass sie dazu unbedingt die Meinung der Politik hören wollen – möglicherweise bis hin zum Stadtrat. Das kommt selten vor und war bisher nur bei sexistischen Plakaten der Fall.
Auch die Winterthurer Baupolizei will ihr Verdikt zum Minarett-Plakat auf jeden Fall politisch abstützen. «Weil der Entscheid die politische Meinungsbildung tangiert, sollte sich dazu der Stadtrat äussern», sagt Lukas Mischler vom Baudepartement. Bereits für die nächste Regierungssitzung traktandiert ist das Minarett-Plakat in Chur. St. Gallen dagegen hat die Kampagne erlaubt. «Wir vertreten da eine liberale Haltung», heisst es bei der Gewerbepolizei.
Reger Kontakt unter den Städten
Die noch unschlüssigen Städte haben wiederum regen Kontakt untereinander. Die Initiative dazu ergriffen hat Luzern, das schon letzte Woche klar machte, was es von der Kampagne hält: «Das Plakat wirbt nach Meinung der Sicherheitsdirektion in diffamierender und verunglimpfender Weise für das Minarett-Verbot.» Doch Stadträtin Ursula Stämmer-Horst (SP) zögert, das Sujet kurzerhand vom öffentlichen Grund zu verbannen. Grund: Sie will den Minarett-Gegnern nicht in die Hände spielen. Denn ein Verbot und die dadurch ausgelöste mediale Diskussion biete dem Komitee «eine zusätzliche Plattform». Stämmer spricht von einem «schwierigen Ermessensentscheid», den sie erst mit anderen Städten absprechen will.
Zusammen mit Zürich und Winterthur hat Luzern zudem ein Gutachten bestellt, das den Städten helfen soll. Bis Ende Woche liefert die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) eine Stellungnahme zum umstrittenen Plakat. Diese sandte bisher widersprüchliche Signale aus: Einerseits hat die Kommission die Minarett-Initiative schon scharf kritisiert und auch die Propaganda dafür als «hetzerisch» bezeichnet. Andererseits sprach sich Präsident Georg Kreis in der «Neuen Luzerner Zeitung» dezidiert gegen Zensur im Abstimmungskampf aus: «Dieses Plakat kann man nicht verbieten, obwohl in ihm eine pauschale Diffamierung der Muslime in der Schweiz angelegt ist.»
Laut Sekretärin Doris Angst wird die EKR den Städten nebst der eigenen Haltung auch die Meinung internationaler Menschenrechtsorganisationen sowie Gerichtsurteile abliefern. Diese legen die politische Meinungsfreiheit bislang recht weit aus. Angst: «Das ist aber nur eine Grundlage. Den Entscheid selbst können wir den Städten nicht abnehmen.» Für Winterthurs Baudepartement hat der Bescheid der EKR dennoch Gewicht: «Fällt er eindeutig aus, orientieren wir uns wohl daran.»
Minarett-Gegner sind erzürnt
Für den Präsidenten des Initiativkomitees, den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann, ist das Basler Verbot ein Affront: «So können wir die Demokratie gleich ganz abschaffen.» Das sei ein politisch motivierter Entscheid, der sich als «Eigengoal» erweisen werde. Gleichzeitig weist er den Verdacht der Städte weit von sich, sein Komitee habe den Widerstand absichtlich provoziert. «Wir machen einfach Plakate, die anecken. Sie zeigen aber, worum es geht: Wir wollen mit der Initiative die schleichende Islamisierung der Schweiz verhindern.» Minarette und verhüllte Frauen seien Symbole dafür. Für Wobmann ist klar: «Die Plakate werden auch dort hängen, wo sie verboten sind. Entweder plakatieren wir wild oder stellen sie einfach auf Privatgrund auf.»
Mühe mit der Kampagne haben aber nicht nur die Städte. Die Thurgauer EDU hat sich offiziell von Wobmanns Plakaten distanziert, «weil es nicht um die Burka geht». Sie kämpft nun mit eigenen Plakaten für das Minarett-Verbot.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 06.10.2009, 09:55 Uhr
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155 Kommentare
In Indien habe ich erlebt, dass in kleineren Städten, selbst solchen mit geringem Moslemanteil, 5 mal täglich per Lautsprecher vom Minarett aus in rücksichtsloser Lautstärke zum Gebet gerufen wird. Aus Sorge um den "Religionsfrieden" getraut sich die Mehrheit nicht dagegen aufzulehnen. Wenn die Augen-zu-Politik unserer Behörden weitergeht, wird es bei uns vermutlich auch bald so sein. Antworten
@ S.Müller: Religionsfreiheit=gleiches Recht auf Religion/Religionsausübung für alle. Beinhaltet für mich auch das gleiche Recht auf den Bau eines Hauses um diese Religion auszuüben. Minarette sind gleich nötig/unnötig wie Kirchentürme! @ A.Spring: wenn sie i.d.Köpfen getrennt wären würde obiges Argument greifen und die Diskussion nicht stattfinden. Ich kann all die Angst einfach nicht verstehen! Antworten
Diese Minarette sähen aus wie Raketen...im Ernst, wie sehen denn die richtigen Minarette aus? Etwa wie Ballone? Dieses Plakat würde eine Minderheit im Glauben beleidigen. Wie steht es denn mit der Beleidigung durch den Islam, der Jesus Christus als Gottes Sohn ablehnt und behauptet, es gäbe nur einen Gott, Allah.Und was, wenn das dann von den Min. gerufen wird?Uns Christen muss man nicht schützen? Antworten
Was zeigt das Plakat? Religion oder Macht? Gilt noch heute die ursprüngliche Bedeutung der Minarette, sinngemäss? Wenn ja, auch bei uns? Soll man das Plakat nun konsequent ablehnen? Oder sollte man darüber sinnieren, ob es nur als Denkanstoss gedacht ist und sich nicht eine Partei profiliert. Ist es so krass, oder wollen wir es so sehen? Vielleicht aus Angst vor den Antworten auf all diese Frage? Antworten
Als Ausland-Basler unterstütze ich den Entscheid der Basler Behörden. Das Plakat richtet sich nicht gegen den Bau von Minaretten sondern gegen den Islam. Eigentlich kann das Initiativekomitee ja froh sein, spart es dank dem Entscheid Geld fürs Plakatieren in einem Kanton, welcher ihrem Ansinnen eh nie zustimmen würde. Antworten
Minarette, wie Kirchen und andere Bauwerke find ich mehr oder (meist weniger) architektonisch interessant, die Religionen akzeptiere ich, obwohl ich keiner angehöre. Viele Kommentare hier lösen bei mir das selbe Gefühl aus wie das Plakat, um das es geht: Abscheu und Ekel! Ihr wisst was im Koran steht ohne je einen gesehen zu haben? da wird begründet mit Meinungsfreiheit und Demokratie - gehts noch Antworten
Ich möchte gerne die "Redefreiheit-jetzt-und-überall"-Argumente noch einmal sehen, wenn die Juso in einem Abstimmungsplakat bestimmte Befürworter dieser Initiative wie Herrn Mörgeli neben gewissen Personen aus dem 3. Reich stellt. Hüben wie Drüben sollte bei Propaganda Grenzen eingehalten werden. Aber wenn eine Abstimmung von einer einzelnen Grafik abhängt, wird sie wohl kaum viel wert sein. Antworten
@Holliger, Zwicker, und viel andere mehr...es geht nicht darum, ob sie diese Minarett-Initiative gut finden oder nicht. Es geht darum, dass Meinungen, so lange damit nicht gegen das Gesetz verstossen wird, frei geäussert werden dürfen. Meinungen! Darüber sollten sie diskutieren. Antworten
Wer erklärt mir, welche Ethnien oder Minderheiten dieses Plakat erniedrigt oder ausgrenzt. Es zeigt eine verschleierte Frau, seit Jahren ein Thema in Politik und Frauenbewegung, und es zeigt eine mit Minaretten übersäte Schweiz. Zu diesen beiden Themen heisst es stopp. Was dies mit Rassismus zu tun hat, muss wirklich hineininterpretiert werden. Honni soit, qui mal y pense! Oder typisch Basel?? Antworten
Ich habe absolut nichts gegen den Islam oder andere Religionen. Mir fällt aber immer wieder auf, dass Angehörige des Islam oft auf unser Verständnis und Toleranz appellieren resp. fordern, in einzelnen Fällen sogar herausfordern. Hingegen werden Christen in islamischen Ländern unterdrückt, vereinzelt sogar verfolgt. Daher werde ich Ja stimmen, schliesslich ist meine Toleranz nahezu am Ende. Antworten
@Gibril Zwicker: Ihre Fragen sind rasch beantwortet. Es ist halt eben einfach zu polemisieren. Ein wenig reflektieren oder sich sogar überlegen, dass es auch schweizer Moslems gibt, ist schon komplizierter. Und dann noch diese Bundesverfassung mit ihrer Religions- und Glaubensfreiheit...... Antworten
@pablo mueler; Sie bringen es auf den Punkt. Toleranz bis zum Verlust der eigenen Ideologien und Werte, die uns nähmlich dahin gebracht haben wo wir sind, eine zivilisierte, gleichberechtigte Gesellschaft. Unsere grenzenlose Toleranz sollten die Islamisten aufbringen müssen, sie aber weisen uns (hier in der CH) den Weg mit unseren eigenen Gesetzen, sagen uns was wir zu tun und zu denken haben. Antworten
Wir Schweizer, wenn es uns passt, messen wir uns mit anderen Ländern. Wir müssen die Moslems ja gleich behandeln, wie Saudis etc. Christen behandeln! Aber wir wollen uns ja trotzdem mit diesen Ländern nicht messen, denn wir sind ja doch ein demokratisches, fortschrittliches, emanzipiertes Land! Oder was wollen wir, so werden wie diese Länder? Wenn ja, dann dürfen wir sie nicht mehr kritisieren! Antworten
Ich frage mich schon, warum wir der islamischen Religion, in welcher Form auch immer, jegliche Rechte in unserem Land einräumen. Wir sind ein freies Land, und müssen uns gegen fundamentalistische Wertigkeiten, die unser freiheitliches System infrage stellen wehren. Sie können nicht in ein Land kommen, und die Illusion haben ihr Lebensstil ihrer alten Heimat hier fortzuführen.! Antworten
Weshalb lehnt ihr den Wunsch ausländischer Muslime, Minarette zu bauen immer wieder mit der Begründung eures Vorrechts als schweizer Bürger in eurem Land bestimmen zu dürfen ab? Was ist denn mit mir als gebürtigem Schweizer, der ich Moslem bin? Wie argumentiert ihr hier? - Ausserdem darf ich bitten, nicht immer wieder irgendwelche aus dem Zusammenhang gerissene Koranverse zu rezitieren. Antworten
@René Messmer: So, so, der Koran wurde über die Jahrhunderte verändert. Bisher habe ich gemeint, es sei eine Eigenart des Korans, dass er in derjenigen Sprache, in welcher er geschrieben wurde, noch heute gelesen werde, und dass dies für Leute, welche sich mit dem Koran wirklich befassen, ein Glücksfall sei. Fragen Sie einmal einen Korankenner um seine Meinung! Antworten
Das Plakat wendet sich gegen Minarette, eine reine bautechnische Massnahme. Moscheen dürfen weiterhin gabaut werden. Kann so etwas rassistisch sein? Können Minarette eine Religion oder schützenswerte Gemeinschaft bilden? Rein rechtlich gesehen: Kann hier die Rassismus-Strafnorm angewendet werden? Ich denke kaum. Aber eben, Basel und Zürich und Winterthur sind linke Hochburgen. Antworten
Nicht schämen müssen sich wenigstens die Stadt Basel und der Ringier-Verlag, die das gruusige, hetzerische und rassistische Plakat nicht hängen oder publizieren wollen da die SVP keine besseren Argumente hat um für eine Kampagne die letzthin danach trachtet unsere Schweiz auf eine Stufe mit Scharia-gesteuerten Regime zu stellen (wo Kirchtürme,Kreuze etc. verboten sind) zu werben. Antworten
Wenn man diese Diskussion verfolgt, wird einem wieder ganz klar vor Augen geführt, weshalb es so viele Glaubenskriege gab und leider immer noch gibt. Mir kommt folgender Spruch in den Sinn: "Stell dir vor es gibt Religionen und keiner schert sich darum". Beide Religionen sind intolerant und rechthaberisch, weshalb ich für die komplette Auflösung beider Institutionen bin. Ich ignoriere sie ;-) Antworten
Die Minarett-Plakate sind ein Aufruf an die Bevölkerung Vernunft walten zu lassen. Je mehr Plakate aufgestellt werden, umso mehr wird sich die Bevölkerung für ein Nein entscheiden. Sie wirken kontraproduktiv, wenigstens bei mir. Dank Nein der Bevölkerung zum Stopp und dank Plakaten-Eigengoal der SVP werden es die Baubehörden zukünftig einiges schwerer haben Minarette abzulehnen. Antworten
Die Thurgauer EDU hat sich offiziell von Wobmanns Plakaten distanziert, «weil es nicht um die Burka geht». Soso. Vor kurzem waren überall Plakate von einem Apfelbaum, auf der einen Seite fruchtbar, auf der andern Seite fruchtlos. Ging es dort um Landwirtschaft ? Nein. Hat die EDU damals protestiert, weil es nicht um Apfelbäume gehe ? Nein. Die EDU tischt eine faule Ausrede auf. Antworten
@Fritz Grunder:"Dieses Plakat ist rassistisch wenn man es richtig interpretiert", schreiben Sie! Demnach sind Sie in der Lage, dies "richtig zu interpretieren"? Das wird diejenigen Leute, die hier eine DDR einrichten wollen, bestimmt freuen, der Job ist Ihnen sicher: In der staatlichen Zensurabteilung! Dort können Sie weiterinterprätieren, was dem Bürger an "Wahrheit" zugemutet werden kann und dar Antworten
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte...?! - Ja, ja, wäre mal sehr interessiert, wie die SVP dieses Plakat verbal darstellen würde? Vermutlich gäbe es dann weniger Interpretationsspielraum bezüglich Verletzung des besagten Paragrafen 7. Diese Feige und unnötige Provokation ist ein offensichtlicher Missbrauch der Meinungsfreiheit und eine perfide Art mit verzerrten Clichés Ängste zu schüren. Antworten
@ Fritz Grunder: Doch genau das heisst es! Warum müssen wir Schweizer allen Ausländern bedingungslos erlauben, was umgekehrt Schweizern im Ausland NIE erlaubt wäre??? Wir akzeptieren, wenn islamische Staaten etwas nicht wollen. Umgekehrt haben islamische Bewohner der Schweiz das Gefühl, dass wir ihnen alles erlauben! Wir erlauben ja alles und da soll doch keiner mehr mit Religionsfreiheit kommen! Antworten
Haben wir schon einmal gehört,dass es in einem Islamististen Staat Religionsfreiheit gibt.? Es darf ja nicht einmal eine Kirche renoviert werden.Kinder getrauen sich nicht mal mehr zum Religinons-unterricht. Erkundigt euch mal wie es den Kopten in Aegypten ergeht od. den Christen in der Türkei.In Indonesien werden Dörfer wo Christen wohnen niedergebrannt. Die Liste ist endlos. Antworten
@alle freunde des islam. schaut euch doch mal brüssel an. auch dort waren die bürger blind und glaubten nur ans gute im menschen. bei uns wirds gut kommen, hiess es damals. heute besitzt brüssel ein massives problem, vorallem mit den muslimen. so bestehen dort 'no go areas' wie molenbeek. sogar die polizei hat dort kapituliert. multikuliti auf gedeih und verderben ist ein sehr gefährliches spiel. Antworten
@Hans-Ruedi Merk; seit wann haben Juden Minarette? Bitte überbewerten Sie nicht die Religionsfreiheit. Über 90% der Kriege aus der Weltgeschichte haben einen religiösen Ursprung. Es soll jeder sein Glaube haben und leben können, aber haben wir nicht aus unserer eigenen Geschichte gelernt, dass Andere mit seinem eigenen Glauben zu vereinnahmen schädlich ist. Religionsfreiheit nicht um jeden Preis. Antworten
Mich verwundert nicht, dass von Basel aus das Minarett - Plakat - Verbot kommt. Da hocken die SP Parteimitglieder an den Pfründen der Chemiegiganten der Welt wie die Maden im Speck. Das verträgt sich so gut wie ihre Ansicht, dass diese Plakate verboten werden müssen. Profitieren und dabei das Bilden von freier Volksmeinung untergraben ist keine Stärke. Moscheen ja, Minarette nein. Initiative ja. Antworten
@Pamela Baumann: Ich lege Ihnen einmal ans Herz die Definition von Religionsfreiheit nachzuschlagen. Dort ist nur die Rede von Ausübung -> Ein Minarett hat nichts mit Ausübung zu tun (Minarett ist nicht Mosche), wenn dann hat nur der Gebetsrufer auf dem Minarett etwas damit zu tun, da es ein Brauch ist -> Religionsfreiheit wäre, wenn Gebetsrufer erlaubt würde (sehr sehr unwahrscheinlich) Antworten
Ich finde, dass jeder seine eigene Meinung haben darf - und ich finde, dass gerade Verbote in den Religionen das Gegenteil bewirken. Oder soll ich den Menschen verbieten in die Kirche zu gehen - oder verbiete ich ihnen an etwas zu glauben ob Gott oder was auch immer - ist doch egal - Hauptsache Mensch hat Hoffnung und Glaube. Antworten
Die ganze Initiative ist schlicht menschenverachtend und unserer Schweiz nicht würdig. Dass NR Wobmann aber wild plakatieren will rechne ich ihm hoch an. Er kann ja bei uns linken "Chaoten" Empfehlungen und Ratschläge einholen. Ich wohne ja im selben Kanton wie er. Antworten
Die SVP (Schweiz. Verlierer Partei) hat noch immer nichts dazugelernt: Ein derart rassistisches Plakat würde - ausser bei einer kleinen Minderheit - keinerlei Stimmen bringen, im Gegenteil: Es stärkt die Gegner. Aber eben, Verlierer werden selten schlauer ! Antworten
Liebe Frau Baumann Staat und Kirche SIND in der Schweiz getrennt. Das unterscheidet uns ja von den meisten Islamischen Staaten. Sie brauchen die Plakate ja nicht anzusehen. Schauen Sie doch einfach auf die andere Strassenseite, da stünde vielleicht ein Plakat der Freidenker. Ach nein, das wurde ja auch schon verboten. Antworten
Das Muster ist altbekannt aber dennoch bewährt: Man nehme ein Thema, stelle dieses plakativ dar, würze es mit einer gehörigen Portion Existenzängsten und Halbwahrheiten und sorge dafür, dass sich der Gesetzgeber (und damit auch die Tagespresse) damit befassen muss. Die beste Werbung die es gibt und gratis noch dazu. Warum sich die Medien jedesmal dazu hergeben, frage ich mich schon ein bisschen! Antworten
Wer ist denn eigentlich der Souverän ? Gemäss Verfassung (theoretisch) das Volk. Liebe Regierungen, zensuriert nur fröhlich weiter und zeigt euer wahres (Diktatur-)Gesicht ! Damit bekommt die SVP einen Märtyrerbonus als Vorkämnpfer für Bürgerfreiheit und -Mündigkeit . Bei den nächsten Wahlen werden wir uns daran erinner ! Antworten
Abgesehen davon dass mir die Minarettinitiative ziemlich egal ist: Ich finde es total beschämend, dass hier vorab schon zensiert wird von der Stadt Basel. Buuuuuh! Wo bleibt das Recht auf freie Meinungsäusserung? Zudem sehe ich nicht, was an diesem Plakat rassistisch oder diskriminierend sein soll. Dass muslimische Frauen verhüllt rumlaufen ist ja nun beileibe nicht wegen der SVP, oder? Antworten
Ich habe noch immer nicht verstanden, welches Problem durch ein Minarett-Verbot gelöst werden sollte. Haben wir (zu) viele Minarette? In der ganzen Schweiz gibt es nur eine Handvoll davon. Das Minarett in Zürich kenne ich seit meiner Kindheit und noch nie habe ich gehört, dass sich jemand dadurch bedroht gefühlt hatte. Auch ein Minarett-Bauboom, dem man begegnen müsste ist nicht absehbar. Also? Antworten
Das Plakat ist peinlich, nicht wegen seines Inhalts, der weiss Gott nichts mit Sexismus oder Rassismus zu tun hat, sondern weil es polemisch, simplifizierend und volksverhetzend ist - typisch SVP halt. Peinlich sind aber auch jene, die der Meinungsfreiheit das Wort reden und dabei allzu tolerant gegenüber Intoleranten sind. Vorallem aber haben Minarette nichts mit Frauenrechten im Islam zu tun! Antworten
Religionsfreiheit und Gleichbehandlung sind nicht abstrakte Werte irgendwo im Universum, sondern sind untrennbarer Teil unserer gesellschaftlichen Werte. Damit dass selbst moderate Muslime und ihre Repräsentanten (z.B. Farhad Afshar) eine teilweise Einführung von Scharia-Recht befürworten, stellen sie sich selbst ausserhalb dieses Kontextes und verwirken den Anspruch auf unsere Werte. Antworten
Gab es in den letzten Monaten nicht schon genug Negativschlagzeilen weltweit über die Schweiz?Auf dieses Plakat und auf den damit einhergehenden Medienwirbel können wir doch ruhig verzichten! Die SVP scheint aber mit aller Willenskraft der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz rechtgeben zu wollen, die befand:die SVP fördert den Rassismus in der politischen Debatte in der Schweiz. Antworten
@Daut Morina. Nach dem islamischen Glauben ist jedes Koranbuch heilig und darf nicht verändert oder gar verletzt werden. Nicht mal Geert Wilders hat in seinem Film Fitna gewagt, eine Seite herauszureissen. Dies hat auch anfangs dieses Jahres in Griechenland zu Massenunruhen geführt. Weshalb? Der Grund steht anfangs fast jeder Koransure. Der Koran ist Gottes Wort. Antworten
Freie Meinungsäusserung? Sprechen wir doch mal über Religionsfreiheit: entw.alle christlichen Kirchentürme abreissen ODER Minarette erlauben. Ist nur fair. Und egal wieviele % der CH-Bevölkerung gem. Steuererklärung Christen sind: Staat und Kirche gehören heutzutage mögl. getrennt. Das Plakat ist reine Volksverhetzung, ich schäme mich als Schweizerin zu tiefst "fremd" für die SVP Antworten
Die Meinungsäusserungsfreiheit sowie die Glaubens- und Gewissensfreiheit sind zentrale Grundwerte unserer Kultur. Wie können wir von zugewanderten Muslimen die Einhaltung dieser Grundwerte verlangen, wenn wir unsere eigenen Werte wegen ein paar Plakaten bereits aufgeben? Von den Muslimen müssen wir klar die Einhaltung von Grundwerten einfordern, stattt Plakate und Minarette zu verbieten! Antworten
Dieses Plakat ist rassistisch wenn man es richtig interpretiert. Und damit verstösst es gegen das Gesetz. So einfach ist das. Auch in einem freien Land gibt es Gesetze. Und wenn in islamischen Staaten Christen verboten wird Kreuze im Garten zu haben, heisst es noch lange nicht, dass wir Symbole anderer Religionen verbieten sollen. Toleranz ist gefragt, ohne diese selber zu erwarten=Christentum Antworten
liebe leute, hört auf mit dieser traurigen Polemik! Hört auf, eure anti-islamische Einstellung aufgrund des Koran zu erklären und auf das Gewaltpotential darin hinzuweisen: In jedem unserer sogenannten heiligen Bücher stehen abscheuliche Dinge. Ihr habt Angst vor dem Islam und die sollte Ernst genommen werden, aber alle Muslime in einen Topf zu werfen und als Terroristen zu brandmarken ist FALSCH Antworten
Wer immer noch am Gastgeber-Prinzip herumhirnt,hat meiner Meinung nach den Zug verpasst.Wir sind einige Schritte weiter in dieser Thematik und sollten nun endlich Konsequent sein und Nägel mit Köpfen machen.Es gibt einen grossen Teil islamischer Gäste,welche sich vorbildlich verhalten.Aber es gibt da noch die andere Seite,welche mich an die christliche Inquisition erinnert (zB. Homo-Verfolgung). Antworten
Ich hatte ein Kreuz in meinem Garten in einem mitteloestlichen Staat , wo ich ueber 10 Jahren arbeitete. Mir wurde dieses Kreuz, als christiliche Bedrohung fuer den Islam verboten. Ich musste es abbauen. Was dort nicht erlaubt ist, sollte hier auch nicht erlaubt sein. Wir sind ein christl. Land, wie die Islam Laender ihre Gesetze haben, sollten wir unsere Kultur huldigen. Antworten
Was müssen wir denn noch alles akzeptieren und schlucken? In Zug verbietet die Regierung ein Plakat der Freidenker. Basel verbietet ein Plakat von Minarett (nicht Islamgegnern!!!) Gegnern. Staatlich verordnete Zensur. Schöne neue offene Welt. Pornographie und brutalste Gewaltdarstellungen zu abertausenenden im Netz. Zensur zum Schutz von Minderjährigen? Aber nicht doch, freie Meinungsäusserung! Antworten
Mit dem Minarettverbot wird nicht etwa die Ausübung des Islams verboten, sondern die Errichtung von Minaretten, einem öffentlichen Wahrzeichen des Islams. Minarette sind für die Ausübung des Islams genauso verzichtbar wie Kirchtürme für die Ausübung des christlichen Glaubens. Minarette haben mit der Glaubensfreiheit nichts zu tun. Antworten
Hauptsache links und gegen diese Plakate... Ja der Islam ist gewaltig auf der Überholspur, und viele merken es nicht.. Wir stärken den Islam, und schwächen die Kirchen.. Schöne Zeiten kommen auf uns zu... Aber da sind ja wenigstens die Linken und Netten zufrieden... Fremd im eigenen Land... Antworten
Ich finde es belustigend, wie viele Leute hier glauben ein 1400 Jahre altes und seither unverändertes Buch (in einer anderen Sprache) gelesen und verstanden zu haben, während islamische Gelehrte nach Tausenden von Interpretationen in Originalsprache noch heute daran arbeiten. Shakespear ist nicht halb so alt und die Leute tun sich mit seinen Werken schwerer als mit dem Koran. Antworten
@ Isley Constantine. Ein seltsamer Kommentar, den Sie da schreiben und dazu falsch. Wie kommen Sie darauf, das der Koran Gottes Wort ist und nicht verändert werden darf. Er wurde in den Jahrhunderten genau so verbogen, wie es die Bibel wurde. Sie wollen ja nicht etwa behaupten, dass die Schrift im Koran unverändert in der Form von Mohammed abstammt. So falsch wie Ihre Interpretation des Korans! Antworten
In Deutschland und England ist die Islamisierung schon weiter fortgeschritten als bei uns. In GB gibt es ganze Quartiere voller Moslems, die einen Hass auf die westliche Lebensweise haben. In gewissen Städten in D dürfen Moslems Schweinefleisch ungestraft bespucken, in NL Buchläden mit islamkritischen Büchern demolieren. Und bei uns wird als Rassist beschimpft, wer Minarette verbieten will. Antworten
Die Moslems werden sich ja ins Bärtchen lachen, wie krampfhaft wir uns bemühen dem Islam mit gleicher Wertschätzung zu begegnen wie der eigenen Religion. Für einen Moslem können Menschen anderer Religionen niemals gleichwertig sein, wer Allah nicht verehrt ist grundsätzlich Mensch zweiter Klasse. Antworten
Diese Kommentare verraten, dass die Schweizer nicht wissen, das unser Land sowohl auf Meinungsfreiheit und folglich auch auf Religionsfreiheit aufbaut. Sie sind mehrheitlich bedenklich rassistisch. Sie würden "Ja" rufen, wenn man sie fragen würde, wollen wir dem Juden seine Minarette verbieten! Sie begreifen nichts. Wenn das mit der Religionsfreiheit nicht mehr geht, ist auch die Schweiz am Ende. Antworten
Mir gefallen die Plakate nicht. Aber wirklich rassistisch finde sie auch nicht. Vor allem habe ich Mühe, dass man uns immer mehr vorschreibt, was man sehen darf und was nicht. Die Fähigkeit mit Situationen ausserhalb des akzeptierten Standards umzugehen kommt uns sukzessive abhanden. Selbstverantwortliches Denken (mit zuweilen auch negativen Auswirkungen) hat für mich höhere Priorität! Antworten
Wer diese Plakate nicht aushält, der hält auch den Kampf der Kulturen nicht aus. Kampf der Kulturern existiert! Das christliche Abendland ist in seiner harmoniesüchtigen, toleranten Sichtweise immer auf der Verliererstrasse. Aggressive Religionen wie der Islam nehmen uns in ihrer intoleranten Sichtweise der Welt alle Chancen, mit gleichlangen Spiessen zu kämpfen. Zürich - Weltoffen- Untergang! Antworten
Wer als Gast ins unser Land kommt, hat sich nun mal den Gewohnheiten des Gastgebers anzupassen. Die gleichen Rechte zu verlangen, oder sich gar an der Lebensart der Gastgeber zu stören.... und das als GAST? Ist es ungerecht, wenn ein Gastgeber sagt, er möchte lieber keine Minarette in SEINEM Haus? Leider wird im Islam - wie früher im Katholizismus!!! - allzuoft Gehirnwäsche betrieben... Antworten
Hat unsere gestandene und gelebte Demokratie wirklich solche Zensurmassnahmen nötig? Die Stimmenden dürften ohnehin schon lange ihre Meinung gebildet haben. Nur die wenigsten werden sich durch die Hetzpropaganda der Befürworter wirklich beeinflussen lassen. Demokratie ist keine Stilfrage - daher ist diese Zensur unwürdig und riecht nach übervorsichtigem, ängstlichem, vorauseilendem Gehorsam. Antworten
Zu dieser Plakatdiskussion hätte es gar nie kommen dürfen, da die Initiative meiner Meinung nach ungültig ist weil diese der Religionsfreiheit wiederspricht welche im Artikel 15 der BV geregelt ist! Ich habe Vertrauen in unser Volk, wir werden unseren Rechtsstaat nicht einfach aufgeben wegen ein paar Minarette. Angst mit Angst bekämpfen – interessante Strategie… Antworten
Die Plakate sind höchstens provokativ, aber kaum rassistisch. Nur weil man die Wahrheit aufzeigt wird es mit Rassismus niedergeschmettert. Man fürchtet Repressionen aus dem Ausland und Anschläge von Islamisten, Anhänger dieser ach so friedlichen Religion. Damit zeigen sich sämtliche Vorturteile doch bestätigt. Wieso sollen wir Schweizer denn es allen wieder mal recht machen ? Antworten
Was ist an diesen Plakaten rassistisch? Es geht um Minarete und die Schweiz und genau diese sind auch auf dem Plakat. Die Frau in der Burka simbolisiert die Rechtlosigkeit der Frauen im heutigen Islam. Es wurde auch auf irgendwelche Sprüche verzichtet. Ich finde es sehr bedenklich, wenn den Gegnern der Initiative auf Städte Ebene die Möglichkeit gegeben wird ihre politischen Gegner zu behindern. Antworten
Bevor man dieses Plakat verbietet, sollte man einmal mit Muslimen sprechen. Sehr viele leben gerne in der Schweiz, weil sie hier den moderaten Islam leben dürfen, ohne Kopftuch- und Gebetszwang. Wenn wir dieses Verbot zulassen, akzeptieren wir bald Gesetze, wie diese in islamisch geführten Ländern üblich sind. Ganz weit weg von unserer Demokratie. Beschämend. Antworten
Eins möchte ich noch loswerden und all denen sagen, welche den Islam irgendwie romantisch verklären. Lest doch mal bitte den Qu'ran. Ich habe es getan und war leider nicht positiv überrascht. Und nein bitte, kommt mir nicht mit "Aber die Bibel sagt doch auch..." - die Bibel ist im Gegensatz zum Qu'ran nicht Gottes Wort. Der Qu'ran ist es und darf nicht verändert werden, was dort steht gilt. Antworten
Wenn irgendwelche Bomben hochgehen, Frau Ritter, dann nur, weil der Westen (v.a. Europa) den radikalen Islamisten permanent zeigt, dass wir Werte, für die unsere Vorfahren gestorben sind, aufgeben, sobald man nur genug Druck macht. Karikaturen? Ein paar Fahnen verbrennen und schon schränken wir die Freiheit der Kunst ein. Gleichzeitig werden zB. Homosexuelle in gew. islam. Ländern verfolgt. Hallo? Antworten
@sabine ritter: Durch ihre Aussagen bestätigen sie das unheimliche Gewaltpotential des Islams. Sie sagen damit, dass wenn wir Minarette verbieten, es bei uns im Namen des Islams zu Bombenattentaten kommen wird. Damit ist Beweisen, dass der Islam nicht friedlich ist, sondern zu Gewalt gegen Andersgläubige aufruft. Antworten
Keiner kann konkret erklären was an diesen Plakaten rassistisch oder sexistisch sein soll. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber das ist Zensur. Ein Glaube der Judenvernichtung und das Beseitigen der Ungläubigen in Schulbüchern lernt ist für mich nicht tragbar. Terrorrismus als gottgegebenen Auftrag zu predigen ist ein Verbrechen. TV-Bericht letzte Woche im Deutschen Fernsehen. Antworten
Liebe linke Basler Stadtregierung , Freiheit ist auch immer die Freiheit der anderen, erinnert ihr euch an das Zitat von Rosa Luxemburg? Die Minarettinitiative ist eine dumme Idee von Dummköpfe, aber auch Dummköpfe haben ein Recht darauf ihre Meinung plakativ zu vertreten. Falls die Initiative wider erwarten doch angenommen wird, dann gerade wegen solche gutgemeinten Verboten linker Bünzlis. Antworten
So wie Jesus keine Kirchtürme mag, mag Mohammed keine Minarette. Und wo wäre der materielle Unterschied zu einem Tempel von Mormonen oder Buddhisten, auch mit Türmchen versteht sich? Die Initiative ist unnütz. Warum nicht erst mal "schlechte Architektur" verbieten wie Wohnsilos, Betonklötze oder kitschige Fertig-EFH's? Antworten
Als Agnostiker kann ich nur lachen,wenn über die hochgelobte Toleranz der Religionen gesprochen wird.Darja Rauber hat dafür das typische Beispiel gemacht.Es wird über andere gelästert und einem selber stellt man als besser hin(obschon im selben Satz die Atheisten weggeputzt werden).Hauptsache ihr eigener Gott ist besser als der andere und Nichtgläubige sind der Abschaum etc... Antworten
Ob die Gefahr einer Islamisierung der Schweiz besteht, oder nicht, kann der Otto-Normalverbraucher gar nicht beurteilen, da müssen Fachleute heran gezogen werden, es gibt genug Wissenschaftler auf diesem Gebiet, ich schlage vor, bei der einer Sendung am Sonntag Morgen ( Sternstunde ) des Schweizer Fernsehens, dieses Thema aufzugreifen ! Antworten
Ob man dieses Plakat nun als rassistisch oder als nicht rassistisch sehen kann, kann ich noch nachvollziehen. Ich selber empfinde es menschen- und kulturverachtend. Viel schlimmer finde ich die Aussage von Roman Peter, welcher die Schweiz inzwischen schlimmer als China empfindet. Wenn Sie wüssten, werter Herr Peter, was in China tagtäglich passiert....... Gute Besserung! Antworten
Die Schweiz wird momentan von einer Diktatur der Parlamentarier beherrscht und das (bloede?)Volk wird gegaengelt und bevormundet. Das Plakat der SVP ist sicherlich nicht jedem genehm, aber es ist garantiert nicht rassistisch und es diskriminiert niemanden. Adieu Meinungsfreiheit!!! Antworten
Als Gegner der Minarett-Initiative muss ich allerdings schon bemerken, dass dieses Plakat nicht rassistisch oder verletzend ist. Warum auch? Es zeigt eine typische Person in einer typischen muslimischen "Tracht" die zu Millionen getragen werden, sowie normale Minarett-Türme. Keine verletztende Sprüche oder Angriff auf Personen. Hier scheint mir die Meinungsfreiheit wichtiger, daher so lassen! Antworten
Wenn in Zug Atheisten-Plakate verboten werden dürfen, dann ist es durchaus gerechtfertigt, dass in Basel diese Minarett-Plakate verboten werden. M.E. ist ein Verbot jedoch eher kontraproduktiv und spielt den Minarett-Gegnern in die Hände. Rassistische Plakate kommen bei der Mehrheit der Bevölkerung schlecht an. Bevormundung und Zensur jedoch auch. Antworten
Demokratie? Gegner des Minarett-Verbots welche Zensur befürworten und Befürworter des Minarett-Verbots haben keine Ahnung von Demokratie und Meinungsfreiheit. Ich lobe mir hier die Stadt St. Gallen, es kann doch nicht sein das Zensur eine Lösung des Themas ist, eher sind die Medien verantwortlich unschöne Propaganda klar zu stellen! Peace! Antworten
Demokratie heisst aber auch nicht, Fakten mit Plakaten zu verfaelschen. Es geht einzig und allein um die Tatsache ob Muslime ein Gebetshaus mit Minarett haben duerfen. Es geht nicht um Verschleierung, Burkas etc. Die Rechten versuchen einmal mehr Dinge miteinander zu vermischen die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. DAS ist sicherlich keine Demokratie sondern Luege und Verrat. Antworten
@sabine ritter: Wir koennen ja auch gleich das Tragen von Burkas obligatorisch mach, wenn wir uns schon wegen Plakaten und freier Meinungsaeusserung vor Bomben fuerchten muessen. Minarettt-Initiative Ja oder Nein, der Entscheid der Stadt Basel sollte jeden freien Buerger beunruhigen. Uns geht es zu gut, das wir unsere Grundwerte so verraten. Man koennten ja ein paar ex-DDR Buerger konsultieren. Antworten
Wenn selbst des Praesident der Eidgenoessischen Kommission gegen Rassismus sich dezidiert gegen Zensur im Abstimmungskampf und ein Verbot des konkret zur Diskussion stehenden Plakats ausgesprochen hat, sollte das doch zu denken geben. Politische Auseinandersetzungen sind in einem demokratischen Rechtsstaat ueber Argumente zu fuehren, nicht ueber Werbeverbote auf oeffentlichem Grund. Antworten
Roland Moser: Bitte informieren Sie sich bevor Sie etwas sagen, einfach nachplappern was gewisse Leute behaupten zaehlt nicht - Im Koran steht man sollen jeden Unglaeubigen wie einen potenziellen Moslem behandeln. Nicht ganz das selbe wie 'all toeten bitte!', oder? Antworten
Die Saat geht nun auf..... Zwar gefällt mir das Plakat auch nicht! Dass es nun in Basel mit der linksdominierten Regierung verboten wird, spricht Bände! Von Leuten, die sich jahrelang für 'Meinungsfreiheit' stark gemacht hatten! Solange diese Meinung linksgerichtet war...! Bleibt zu hoffen, dass die Stimmbürger dies korrigieren, bevor die Linken auch das Abstimmen verboten haben: DDR lässt grüssen Antworten
- Geschlechterdiskriminierung durch das Plakat: Im Gegenteil, es weist auf die Frauen diskrimierende Verhüllung hin. - Rassismus durch das Plakat: Es ist religions-, speziell islamfeindlich, aber unabhängig von der Rasse des Betreffenden. => Fazit: Das Plakat verstösst nicht gegen die Plakatverordnung, §7. => Das Verbot verstösst gegen die Meinungsäusserungsfreiheit. Antworten
@Roland Moser: Stimmt genau. @Roland Peter: Der Vergleich hinkt gewaltig. Die Bauern kämpfen um ihr Einkommen, dass trotz erhöhter Leistung immer mehr abnimmt. Bezüglich den Plakaten: passt alles zusammen. Wir verleugnen uns, unsere Kultur, unsere Religion immer mehr. Aus Angst vor Konflikten. In anderen Ländern/Kulturen sieht das ganz anders aus. (Siehe Kommentar R.Moser) Antworten
Hier geht es nicht um fehlende Meinungsfreiheit, sondern um Missinformation! Alle, die den extremistischen Moslems einen Riegel schieben wollen, sind mit dem Verbot eines Minaretts auf dem Holzweg! Denn fehlende Minarette werden weder die Diskriminierung von Frauen verhindern, noch deren Beschneidung, noch den Hass auf den Westen, noch die Intoleranz anderer Religionen in den eigenen Ländern etc.. Antworten
@Sabine Ritter: Sie bringen es auf den Punkt. Wir müssen uns vor Bomben fürchten wenn wir uns politisch nicht mit dieser toleranten Religion verbrüdern. Wie blauäugig und kuschend - und unsere Meinungsfreiheit preisgebend - wir in unserem Land wurden, zeigen diese Verbote jedenfalls deutlich. Schon den Schleier gefasst? Antworten
Wir werden rund um die Uhr vom Terror der Plakatwerbung attackiert. An allen Ecken und Enden animiert uns babylonisches Grinsen zum Konsum von allerhand Überflüssigem. Unser Unterbewusstsein wird so mit Botschaften imprägniert, dass wir zu Sklaven der Wirtschaft manipuliert und diszipliniert werden. Längst müssten Plakatwände generell für wirtschaftliche Propaganda verboten sein. Antworten
Es ist immer interessant zu bemerken, wie unsere kranke Gesellschaft eigene eventuell noch bestehende mittelalterliche Denkweisen verdammt und das Mittelalter der Anderen völlig toleriert und verteidigt! Vielen würde es gefallen, wenn wir alle unser historisches Gedächtnis irgendwo verlieren könnten! Antworten
Herr Wobmann soll endlich Farbe bekennen. Entweder ist Religion Privatsache und dann brauchen wir nicht ein riesiges Tamtam eines 4m-Türmchens (Wangen b. Olten) wegen oder wir lassen uns von der SVP sagen, was geht. Das Verbot dünkt mich hart, den Zweck des Provozierens hat das lächerliche Plakat (60% der muslimischen Frauen sind auf diesem Planeten nicht verhüllt) aber erreicht. Antworten
glaube wir sollten die initiative annehmen. solange die islamischen staaten nichts gegen die extremen aus ihren kreisen unternehmen sollten wir hier ein zeichen setzen. nun werden die meisten den kopf schon wieder einziehen und bei einem verbot der minarette mit anschlägen rechnen. genau darum verbreitet sich der islam, weil wir kuschen und alles mit uns machen lassen. also ja zur initiative Antworten
Das Plakat richtet sich nicht gegen die Religion, sondern gegen den Extremisus. Die linksgrüne Basler Regierung verbietet, andere Meinungen, das ist nichts neues. Für Moscheen die ohne Bewillung eingerichtet wurden, wird diese nachträglich erteilt (Elsässerstrasse). Wie lange dauert es, bis die Linken und Grünen den Extremisten gestatten, den Kanton BS in einen Gottesstaat umzuwandeln ? Antworten
Tja, das wars dann wohl mit der Meinungsfreiheit. Was bitte schön ist denn an einer Frau im Tschador und Minatettürmen bitte schön "rassistisch und beleidigend"? Heisst das, dass wenn ich nächstes mal eine Frau so herumlaufen sehe...soll ich beleidigt sein...oder beleidigt sie sich gerade selber..oder die Muslime? Im beleidigt sein sind die Muslime eh schon Weltklasse. Antworten
So geht das nicht! In Zug wollen Katholiken ein Plakat verbieten, das die Existenz Gottes verneint (wie dies sehr viele Schweizer u.die Wissenschaft mehrheitlich tun), und nun ein Kniefall vor islamischen Gläubigen. Die religiösen Gefühlen von Gläubigen stehen nicht über der Meinungsfreiheit und den Gefühlen von Religionsfreien. Und wie ist die Toleranz von Gläubigen gegenüber Nichtgläubigen??? Antworten
Bildersturm auf neuzeitlich. Wie kommt die liberale Schweiz dazu, Experten darüber befinden zu lassen, welche Bilder "rassistisch", "anstössig", diskriminierend sind? Entwickelt sich hier eine ehemals offene Gesellschaft in die Diktatur der PC, des Meinungsdiktats, der "Toleranz" um jeden Preis. , getrieben von Harmoniesucht? Frieden ist nur möglich, wenn man bereit und fähig ist zu streiten. Antworten
@Guido Cina und @Roland Moser: Danke für Ihre voten, sie bringen es genau auf den Punkt. Wenn etwas frauen- und menschenverachtend ist, dann einzig und allein der Islam. Das ist nicht nur meine Meinung, das kann jeder nachlesen im Koran und sich dann selbst seine Meinung bilden. Antworten
@roland moser: bravo! das liberale west-/zentraleuropa verkommt zur lachnummer. die liberalen "tree hugger" wie in basel hinken den weltweiten entwicklungen hinterher. die haben wohl halt nur eine reibungslose abwicklung ihrer fasnacht im kopf :-). Antworten
angst vor bomben, sabine ritter? dies spricht auch nicht für den islam, oder? - so und wer sich nun minarette herbeiwünscht, der soll mal nach deutschland oder holland gehen. was bringt das? lest im koran nach, was minarette bedeuten. ich kenne einige muslime und die sind froh mit dem leben in der schweiz. moscheen gibt es hier viele - alles okay. Antworten
Meine Meinung dazu ist. Wir sind die Schweiz, und die Schweiz ist KEIN Islamistisches Land! Wenn wir aber nichts unternehmen sind wir es aber demnächst! Mann muss nur einmal die Schulen anschauen da ist 1 Schweizer pro Klasse und wenn es gut geht villeicht noch 3 oder mehr! Darum bin ich dafür mit dem Plakat, da ist nichts Rasistisches und Menschenverachtens dran. Antworten
Christliche Plakate nerven mich, sind aber nicht beleidigend. Andererseits finde ich, dass "Möglicherweise gibt's keinen Gott" auch erlaubt sein müsste. Das Plakat der SVP transportiert jedoch die Haltung, dass von allen Muslimen Gefahr ausgeht. Das finde ich problematisch. Ich habe Muslime kennen- und schätzen gelernt. Hass schüren gegen das Unbekannte - das hatten wir schon einmal. Antworten
@Sabine Ritter und Sie dürfen sich nicht wundern wenn plötzlich Frauen wieder weniger Rechte als Männer haben. Wenn es wieder zum guten Ton gehört das Frauen nicht zur Schule gehen und studieren. Wenn es sozial akzeptiert ist Frauen mit Schlägen gefügig zu machen. Ich frage mich wie können aufgeklärte Frauen tolerieren wie der Islam mit Frauen umgeht? Im Wegschauen war die Schweizer immer gut. Antworten
Gott sei Dank fühlen sich die militanten Freidenker noch nicht durch die Schwurfinger der Bundesräte bei der Vereidigung herausgefordert, sie würden keine Hemmungen haben, das Bundeshaus zu sprengen. Wer steht eigentlich in der Verfassung? Gott der Allmächtige, oder Allah der Allerbarmer? Wer auch immer, es soll sich einer unserer erbarmen. Antworten
ein plakat ist nicht das gedruckte, sondern das gesehene. das ist zwar tendenziös, sollte aber bedacht werden, da die diskussion sich meist darum dreht, ob das plakat nun so oder so ist und nicht auf den betrachter eingeht. für mich strotzt das plakat geradezu vor angstmacherei, was wiederum die initianten und die initiative disqualifiziert. Antworten
@Darja Rauber: Sie sagen, dies sei kein Rassismus, denn "Angegriffen wird ja keine "Rasse", sondern ein Glaube." - nicht so aufgepasst im Geschichtsunterricht? Die Juden sind auch keine "Rasse" sondern eine Glaubensgemeinschaft. Das Plakat erinnert mich stark an die antijüdische Propaganda in Deutschland in den 30er Jahren! Antworten
Schon irgendwie komisch: Plakate dürfen nicht aufgehängt werden.. jedoch riesige Minarette will man bauen lassen! Ich ekle mich vor solch Duckmäuserei der Schweizer Behörden. Die Heuchelei und Feigheit kennt hier schlichtweg keine Grenzen mehr. Kein Wunder.. bei der Landesregierung! Merz und Calmy-Rey lassen grüssen! Antworten
@sabine ritter. Gratuliere. Sie verbinden also Islam = Gewalt, wenn nicht gehandelt wird wie gewünscht. Damit bestätigen Sie die richtigkeit des Plakates. @Fritz Meier. Sie finden wohl auch menschenverachtend, wenn ein Appenzeller neben seinem Appenzellerkäse steht auf dem Plakat. Pfui sowas geht natürlich gar nicht. Lächerlich was wegen so einen Stück Papier für ein Aufhebens gemacht wird Antworten
Sehr geehrte Frau Rauber, nebst "Rasse" und "Ethnie" ist auch die "systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen (...) einer Religion" im Art 261 der StGB erwähnt. Herr Keller, kommen Sie doch nicht mit Orwell: Die SVP ist ja diejenige Partei, die für eine längst überholte Illusion einer CH-FüBü Abschottung & Gleichmachung steht! Antworten
Das Sujet greift total daneben, daher ist das verbieten absolut gerechtfertigt. Mit etwas mehr Voraussicht wäre schon ein *anständiges* Plakat zustandegekommen, schlussendlich geht es um eine Abstimmung und da darf jeder seine Abstimmungsempfehlung via Plakat der Öffentlichkeit preis tun. Nun, eine schwierige Entscheidung, ist doch der Islam genauso intolerant, wie das gesamte Christentum... Antworten
Ein super Plakat -auf einem Stück Papier klar auszudrücken um was es geht ist eine Meisterleistung. Leider stösst es bei SP-geführten Kantonen auf Neid-doch das ist leider so und wird in der Schweiz so bleiben. Dass aber der Islam zum Töten aufruft, nieder mit den Christen etc. sollen wir in der Schweiz solche Auswüchse gelten lassen? Die Schweiz muss aufhören immer *Anstandsmuffel* zu spielen. Antworten
Ähh, ich bin irritiert, was genau ist auf dem Plakat der «rassistische oder Geschlechter diskriminierende Inhalt»? Ich sehe ja tagtäglich derartig verhüllte Frauen in der Stadt herumlaufen, niemand unternimmt dagegen was, müsste man doch, wenn es «rassistisch oder Geschlechter diskriminierend» ist, oder? Wieder einmal mehr, Zensur bis zum Abwinken!!! Wenn der Schuss nur nicht nach hinten los geht! Antworten
Schön zu sehen, dass Basel sich ohne langes Hin-und-Her direkt für das Verbot eines Plakats entschieden hat, dessen Initianten nicht nur "anecken", sondern einen "Ecken ab haben". A propos "Demokratie gleich abschaffen", Herr Wobmann: Wild plakatieren ist gegen das Gesetz, was ihre demokratische Haltung äusserst lächerlich erscheinen lässt, da sie sich damit über demokratische Grundwerte stellen. Antworten
Ich finde dieses Plakat auch nicht gerade intelligent. Verbieten sollte man diese nicht. Geschlechterdiskriminierend ist nicht das Plakat, sondern wie diese Frauen behandelt werden. Die Verantwortlichen der befürwortenden Kirchen verstehe ich nicht. Würde ein Industrieller die Konkurenz so wohlwollend unterstützen, würde man wohl sagen: " Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Metzger selbst. Antworten
Geschmacklosigkeiten wie diese sind keine ernsthaften politischen Mittel und die angestrebte Meinungsbildung wohl entsprechend. Eines unserer demokratischen Prinzipien in der Schweiz ist es Minderheiten zu schützen und respektvoll zu behandeln. Somit zeigt diese Kampagne genau das Gegenteil von demokratischem Handeln auf - im Gegenteil: Die Demokratie wird als Feigenblatt missbraucht. Antworten
Bin selber auch gegen die Minarett-Initiative und finde es grundsätzlich ok, dass die hetzerische Polemik der SVP in Basel-Stadt verboten wird. Allerdings muss man schon bedenken, dass es sich hier sicher nicht um Sexismus, aber auch nicht um Rassismus handelt. Angegriffen wird ja keine "Rasse", sondern ein Glaube. Und das tun die "Kein Gott"-Plakate der Freidenker ja auch! Antworten
Bravo Basel! Jeder soll seine Meinung zum Thema Minarette haben, gewisse Leute sind halt nun mal paranoid und schlecht informiert. Mit solchen Plakaten die Angst zu schüren darf einfach nicht sein. Das ist die gleiche Taktik wie die, mit welcher die Regierung Bush in Amerika die Angst vor dem Terror geschürt und dadurch Menschenrechte verletzt hat. Völlig unnötig und nur dumme Fallen darauf rein. Antworten
George Orwell lässt grüssen. Die Aufklärung neigt sich dem Ende entgegen. Die neue Religion genannt "Toleranz und politische Korrektheit" löst die Aufklärung ab. Meinungsfreiheit ja, aber mit Verantwortungsgefühl. Und die linksgrünliberalen Inquisitoren sagen, was geht und was nicht. Antworten




gert siegenthaler
Tolles Plakat! Wo ist das Problem? Auf Gefühle sollte die Politik keine Rücksicht nehmen, weil sonst ist bald fertig Demokratie. Antworten