Schweiz
Mit Thomas Jordan steht ein fähiger Nationalbank-Chef bereit
Von Robert Mayer. Aktualisiert am 09.01.2012 32 Kommentare
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Philipp Hildebrand ist im Zuge seiner Devisenaffäre am Montagnachmittag vom Amt des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zurückgetreten. Die Arbeit der Schweizer Währungshüter wird dadurch aber kaum nachhaltig beeinträchtigt. Die beiden übrigen Mitglieder des SNB-Direktoriums werden wohl «nachrutschen»: Thomas Jordan dürfte also zum neuen Präsidenten und Jean-Pierre Danthine zum Vizepräsidenten befördert werden.
Das dritte Direktoriumsmitglied, das aus Proporzgründen aus der deutschen Schweiz kommen wird, wird vom Bundesrat berufen. Dank ihrem Wirken und Auftreten als Kollegialbehörde gehen Neubesetzungen im Direktorium der Nationalbank - zumindest für Aussenstehende - für gewöhnlich friktionslos über die Bühne.
Deutlich aufgewertetes Departement
Hinzu kommt: Mit Thomas Jordan, der wie Hildebrand 48-jährig ist, steht ein erfahrener Notenbanker zur Verfügung, der jederzeit imstande wäre, das Präsidentenamt auszufüllen. Derzeit leitet Jordan als Vize das zweite Departement der SNB, (SNBN 1089 2.06%) das für Finanzstabilität zuständig ist, also für jenen Bereich, der als Folge der Finanzkrise deutlich aufgewertet und personell aufgestockt worden ist.
Auch zum aktuell brennendsten Thema der SNB, der Euroschuldenkrise, bringt Jordan ein umfassendes Grundwissen mit: In seiner 1994 erschienenen Doktorarbeit hatte er sich mit dem Pro und Kontra der europäischen Währungsunion beschäftigt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.01.2012, 16:32 Uhr
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32 Kommentare
Thomas Jordan ist sicher ein fähiger Mann, Hildebrand war aber ein anderes Kaliber und auch international bestens vernetzt. Ist schon schwer nachvollziebar, dass die Schweiz solche extrem fähigeLeute ziehen lässt. Diejenigen die das zu verantworten haben, schaden der Schweiz nachhaltig. Antworten
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