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Mühleberg-Gegner protestieren gegen den «Schrottreaktor»

Aktualisiert am 26.09.2011 12 Kommentare

Erst die Grünen, dann die Bewegung «Mühleberg aussitzen»: Gleich zwei Gruppierungen gingen wegen der Wiederinbetriebnahme des AKW auf die Strasse. Die Polizei war in Kampfmontur bereit.

1/11 12 Uhr auf dem Waisenhausplatz in Bern: Aktivisten der Anti-AKW-Demonstration haben sich eingefunden und machen sich für die Protestaktion parat.
Bild: Yasmin Ablondi

   

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Rund 200 Menschen haben am Montagabend in Bern gegen die Wiederinbetriebnahme des AKW Mühleberg protestiert. Zu der Spontankundgebung aufgerufen hatte die Bewegung «Mühleberg aussitzen». Auf Transparenten wurde die «Atomlobby» angeprangert und das AKW als «Müllberg» bezeichnet. «Mühleberg weg!» skandierte die Menge.

Der Umzug führte von der Heiliggeistkirche durch die Schauplatzgasse Richtung Bundeshaus und dann weiter durch Teile der Innenstadt. Mit kurzen Sitzblockaden unterstrichen die Demonstranten zwischendurch ihre Forderung nach einer Stilllegung des «Schrottreaktors» Mühleberg.

Der Umzug endete kurz nach 19.30 Uhr mit einer Abschlusskundgebung vor dem Hauptsitz des Mühleberg-Betreibers BKW am Viktoriaplatz. Polizisten in Kampfmontur hatten vor dem Gebäude Stellung bezogen. Bereits am Mittag hatten sich rund 100 Personen an einem kurzen Protest-Umzug der Grünen Partei beteiligt. (yab/sda)

Erstellt: 26.09.2011, 19:46 Uhr

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12 Kommentare

Günther Haller

27.09.2011, 07:20 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Ob diese Leute konsequent auf Atomstrom verzichten, nicht nur im Haushalt, sondern auch mit den Produkten, die sie kaufen, und benutzen? Antworten


Armin Braun

27.09.2011, 05:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Das ENSI hat doch unter den superkritischen Argusaugen der gesamten Schweiz den Entscheid gefällt, dass das KKM wieder ans Netz gehen kann. Dazu die Infos auf der ENSI-Homepage: Hier wird gezeigt, was gemacht wurde und was die Kriterien waren. Das versteht man sogar als Laie halbwegs. Und das sieht für mich nicht so aus, als ob das ENSI hier nur einfach ein Gefälligkeitsgutachten erteilt hat. Antworten



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