Schweiz
Multimillionär tötet Fische in seiner St. Galler Zucht auf brutale Weise
Von Felix Maise. Aktualisiert am 26.03.2009 112 Kommentare
Mit Slogans wie «besser als Bio» oder «mit der Natur im Einklang» wirbt Hans Raab für seine Fische. Und als der 68-jährige Multimillionär im letzten April seine 40 Millionen Franken teure Indoor-Fischfabrik im St. Galler Rheintal eröffnete, vernahm man nur Superlative. In der Tat hat der ehemalige deutsche Fensterputz-Unternehmer in Oberriet die grösste Fischfabrik der Schweiz gestartet - 1800 Tonnen will Raab jährlich produzieren, mehr als alle anderen Schweizer Fischzuchten zusammen. Und die Anlage genügt höchsten ökologischen Ansprüchen. Das Wasser stammt aus einer eigenen Tiefenbohrung.
Den in engen Plastiktanks produzierten Fisch mit dem Fantasienamen Melander preist Raab als ureigene Erfindung an. «Ich bin die Philosophie meines Entdeckers», sagt der Fisch im Werbevideo auf der Webseite. Es handle sich um eine Kreuzung des afrikanischen Kiemensackwelses mit einer ostasiatischen Wels-Art, sagt Raab. Melander sei ein Fantasiename, den er als international geschütztes Warenzeichen eingetragen habe.
Erst zur Hälfte ausgelastet
Verkauft werden die Fische direkt im Fabrikladen und auf regionalen Wochenmärkten - auch in Wurstform, als Raviolifüllung und als Fischkäse. Cateringunternehmen aus dem Raum Zürich gehören laut Raab ebenfalls zu den Abnehmern. Zurzeit läuft die Fischfabrik aber erst ungefähr zur Hälfte. Der wöchentliche Ausstoss liegt aktuell bei 4 bis 5 Tonnen Filets.
Ob es sich bei Raabs Welsen tatsächlich um einen selbst gezüchteten Fisch handelt, ist unklar. Sicher ist, dass er sich nicht stark vom bekannten Kiemensackwels unterscheidet. Dieser ist in vielen Flüssen Afrikas und Vorderasiens heimisch und wird in den Herkunftsländern selbst - aber auch in Fischfabriken in Holland - in Intensivhaltung gezüchtet. Sein besonderer Vorteil: Er ist wenig anspruchsvoll und kann so dicht gehalten werden wie kein anderer Fisch.
Warmwasserfische herunterkühlen
Auch für ihn gelten aber seit dem 1. September des letzten Jahres die Vorschriften der neuen Tierschutzverordnung. Und ob diese mit der Haltung in Tanks eingehalten werden, ist fraglich. Sicher ist, dass die Tötung der Fische den gesetzlichen Bestimmungen widerspricht. Das hat der St. Galler Kantonsveterinär Thomas Giger, der die Fischfabrik begutachten musste, Raab schon bei einer Besichtigung noch vor der offiziellen Eröffnung mitgeteilt.
Im letzten Sommer hat Giger dann Raab noch schriftlich daran erinnert, dass ab dem 1. September 2008 dessen Tötungsmethode offiziell als ungesetzlich gilt. In Artikel 184 der neuen Tierschutzverordnung ist aufgelistet, was erlaubt ist. Das in Oberriet angewandte Herunterkühlen der Warmwasserfische in kaltem Wasser und das anschliessende Schleudern der Tiere in einer Trommel mit Eis bis zu ihrem Tod zählen definitiv nicht dazu. «Ich halte diese Tötungsart für problematisch», sagt auch Helmut Segner, Professor und Leiter der Abteilung Fische am Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin der Universität Bern.
Er will nichts ändern
Bis heute hat Raab auf die Post des Kantonsveterinärs nicht geantwortet. Auf Anfrage des Tages-Anzeigers behauptet er, er habe nie ein solches Schreiben bekommen und denke nicht daran, an seiner Tötungsart etwas zu ändern. «Die sollen mir zuerst eine bessere Methode zeigen», schimpft er über die Leute in den Beamtenstuben. Wenn es nötig sei, werde er «bis nach Brüssel» gehen, um den Prototyp seiner Fischfabrik zu verteidigen, die er als sein Lebenswerk betrachtet.
Kantonsveterinär Giger hofft nun auf Rückendeckung aus Bern. Angesichts der vielen Unklarheiten um die raabsche Fischzucht und der fehlenden gesetzlichen Detailbestimmungen möchte er vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) einerseits wissenschaftliche Abklärungen zu Raabs Welsen, andererseits eine Amtsverordnung, welche Details zu Haltung und Tötung von Zuchtfischen festschreibt.
Bundesamt bleibt untätig
Im Bundesamt zeigt man in dieser Hinsicht aber wenig Eifer. BVET-Sprecher Marcel Falk sieht keinen Handlungsbedarf. Er bestätigt aber, dass es bei der raabschen Tötungsart ein Problem gebe. Für Heinzpeter Studer von der auf Fische spezialisierten Tierschutzorganisation Fair-Fish ist die Fabrik in Oberriet klar ein Tierschutzfall. Ganz abgesehen von der umstrittenen Tötungsmethode zweifelt er grundsätzlich daran, dass die in den geschlossenen Tanks eng gehaltenen Fische genügend Lebensraum haben und auch nur halbwegs artgerecht gehalten werden.
Aus diesem Grund könnte Raab - trotz seines Slogans «besser als Bio» - die Melander auch nie als Bio-Label-Fische in den offiziellen Kanälen etwa bei Coop verkaufen. «Wenn die neue Tierschutzverordnung auch Fischen wirklich mehr Tierwohl bringen soll», so Studer, «dann zuallererst auch in der grössten Fischfabrik der Schweiz.» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 26.03.2009, 08:48 Uhr
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112 Kommentare
Der Fisch ist ein Lebewesen, wie Du und ich. Oder doch nicht? Irrt sich die Natur, oder gar die Bibel? Sperrt diesen Mann doch einfach mal für ein paar Tage in einen dunklen Raum, indem er sich kaum bewegen kann. Das reicht wahrscheinlich schon. Vielleicht braucht man ihn dann nicht mehr herunter zu kühlen und in Eis zu schleudern, damit er seine Meinung darüber ändert, was Tierquälerei ist. Antworten
Der Verein fair-fish wird getragen von: Zürcher Tierschutz, Aargauer Tierschutz, Veto - Verband, Tierschutz- Organisationen Schweiz, OceanCare sowie Tierschutz beider Basel. Rauchen gefährdet die Gesundheit - Tierschutz gefährdet inzwischen die Wirtschaft. Von der Finanzkrise ist diese grüne und Elite dank ihrer Spendenindustrie nicht betroffen. Sie erpresst täglich Politik und Behörden. Antworten
Ist die Methode verboten oder nicht? Das soll ja wohl ausschlaggebend sein und nichts anderes. Es ist unwichtig, ob Herr Raab denkt, unsere Gesetze gelten nicht für ihn, sie gelten trotzdem für alle, auch für ihn. Ich werde den Eindruck nicht los, dass die Behörde ihn schont, weil er bestimmt ein guter Steuerzahler ist. Baue ich mein Gartenhäuschen 5 cm zu hoch, steht die Behörde jedenfalls da... Antworten
Wenn die Warmwasserfische heruntergekühlt werden, spühren sie nichts, aber auch gar nichts mehr. Somit macht es ihnen dann auch nichts mehr aus, in einer Zentrifuge endgültig getötet zu werden. Und da in der Zentrifuge Eis ist, besteht auch nicht die Gefahr, dass die Fische sich während des Prozesses aufwärmen könnten und leiden müssten. Dieerlaubten Methoden sind vield grausamer. Antworten
Für mich ist das schlimmste an dieser Sache nicht einmal, dass dieser Mensch Fische grausam tötet, sondern dass er glaubt, die Gesetze gelten nur für andere und er mit seinem absoluten Unwissen jeden Tierschützer und jeden Wissenschaftler frech beleidigt. In meinen Augen ist er ein armer, ungebildeter, behinderter Mann, der seine Schmerzen an Fischen auslässt. Antworten
Ohne dass sie das Verfahren genau kennen, blasen einige hier in das selbe Horn. Eine Zentrifuge kommt nicht zum Einsatz (einige hier wissen nämlich nicht was das ist). Nur ne langsam drehende Trommel zum Entschleimen der Fische welche sie nicht tötet. Außerdem urteilt man nicht über Menschen die man nicht kennt. Antworten
Wenn Herr Raab ein Format hat, dann wird er seine Ankündigung,(Betriebsschließung!) ohne weitere Kommentare und ohne auf die Bitten des CVP-Gemeindepräsidenten Hess von Oberriet überhaupt einzugehen, durchziehen! Nun sind wir mal sehr gespannt wie sich die Sache weiter entwickelt. Stimmt es, dass die Fische blind sein sollen? kann mir da jemand etwas dazu sagen? warum? wieso? Antworten
Auch ich schliese mich dehn Aussagen,von Manfred und Christiane an. Die Fische erleiden absolut keine Qualen wie die ganze Zeit behaubtet. Ich habe noch nie gehört,daß man Schweine,Rinder,die beliebte Wheinachtsganz ,Hühner usw,-bis sie gegrillt,gebraten und gebacken sind,TOTGESTREICHELT werden.Diese Methode des tötens der Fische ist absolut in Ordnung. Schon mal drüber Nachgedacht???????????????? Antworten
So so, die Fische kommen also nicht lebendig in die Trommel.. aha?! Wer hier nun die Besserwisser sind darüber brauchen wir nicht weiter zu diskutieren! Ich hoffe, dass dieser Tierquäler seine gerechte Strafe bekommt. Was auf den grossen Fangschiffen abläuft steht hier, lieber Manfred und liebe Christiane, nicht zur Debatte. Für Raab eine Lanze brechen zu wollen ist sehr unklug von euch beiden! Antworten
oh doch, die Welse werden noch LEBEND und bei Bewusstsein in die Zentrifuge gelegt! - Wer glaubt, Raab gebe nun wie von ihm angekündigt auf, sitzt einfach seiner Drohgebährde auf. fair-fish macht weiter. Petition http://www.fair-fish.ch/wissen/zucht/melander.html Antworten
Dort werden auf den großen Fangschiffen die Fische auf brutalste Weise getötet. Oder denkt mal an die ganzen Lebensmittelskandalen. Ihr Grünen Besserwisser, Ihr solltet Euch erst mal richtig Informieren, bevor Ihr solche Kommentare verbreitet. Grüße an Familie Raab Antworten
Die Fische kommen nicht lebendig in die Trommel. Die Trommel wird mit Eis gefüllt um die Fische zu entschleimen. Also, die Fische werden nicht zu Tode geschleudert, wie es einige Kommentare behaupten. Es gibt halt immer noch Menschen, die in allem das Schlechte sehen. Da will Herr Raab was für eine gesunde Ernährung tun und bekommt nur Steine in den Weg gelegt. Dann, denkt mal an die Überfischung! Antworten
Nachdem ich die Tierschutzverordnung 2008 insbesondere die Artikel 178 und Artikel 184 genauer gelesen und mit einem Freund (Jurist) besprochen hatte, kam ich zum Schluss, dass Herr Hans Raab, welcher übrigens im Liechtensteinischen Schaan, Domizil hat, m.E. ganz eindeutig gegen dieselbe verstößt! Folglich habe ich bei der Stawa St.Gallen gegen ihn Strafanzeige eingereicht! Warten wir ab! Antworten
solange es menschen gibt, die ihre nahrung nicht hinterfragen, solange gibt es solche, die auf kosten der tierwelt geld verdienen. wenn ich täglich lese und sehe, was da an fleisch- und fischaktionen zu einem spottpreis angeboten wird, muss das ja auch jemand kaufen. und es soll mir keiner sagen, er hätte nicht gewusst, was für ein tierelend dahinter steckt. aber eben - motzen ist einfacher! Antworten
Ich wünsche mir aber viel lieber, das der Herr Multimillionär sein gutes Gewissen unter dem vielen Geld findet und sich eines Besseren besinnt. So müsste weder er (Instant-Karma nenne ich das) noch die Fische leiden. Ich wünsche niemandem dasselbe. Der Herr Multimillionär ist ja auch nur ein Mensch und jeder Mensch verdient eine gewisse Achtung. Jemanden hassen, weil er hasst? Wo führt das hin? Antworten
Pervers. Menschen die zu viel geld haben ist meistens abgehoben. Für mich unverständlich wie man ein Lebewesen so töten kann. Wünsche ihm weiterhin viel Erfolg und hoffe das viele noch mal genauer Hinsehen beim Fisch kauf und Konsumieren. Ich werde mir gedanken machen kein Fleisch mehr zu essen wenn ich sollche geschichten höhre. Antworten
Ein Freizeitangler wird gebüsst, wenn er erwischt wird beim Fang von untermässigen Forellen, Aeschen etc. Privatpersonen mit dem Wunsch, in ihrem Garten in einer Voliere Ziervögel zu halten, dürfen dies nur mit einer Bewilligung seitens des BVET`s tun Der Investor Hans Raab darf , offensichtlich mit Segen des BVET`s, Welse zu Tode schleudern.. Soviel zum Thema Gleiches Recht für alle Antworten
Wer es anders erwartet hätte, wäre masslos erstaunt gewesen. Bundesbern ist eben Bern. Und Bern ist langsam, viel zu langsam. Doch auch daran gewöhnt man sich. Vielleicht ist unsere Obrigkeit so langsam, dass man in der Tat selber handeln muss - und dann schauen diese verdutzt hinterher. Doch den Fischen von Hans Raab nützt das wenig, denn diese sind dann bereits tod, auch wenn sie langsam sterben Antworten
Was soll denn das Negativgerede. Jedes Schlachtvieh wird in Stallungen zum Töten gemästet, oft auf engstem Raum. Meistens will doch der Verbraucher eh nur ein billiges Lebensmittel. Nur durch einen Zeitungsartikel werden viele wach um dann einen erfolgreichen Unternehmer durch den Dreck zu ziehen. Die Fischfarm gilt als höchst ökologisch und auf dem neuesten Stand der Technik. Antworten
pfui. da kann ich nur sagen: boykottieren wir diese unsägliche tierquälerei und kaufen unsere fische weiter bei bianchi...es liegt in der Verantwortung des Herstellers die Fabrik gesetzeskonform zu führen. Wenn er dies nicht kann, muss diese halt polizeilich geschlossen werden. Antworten
Lächerlich. Bin sicher 95% der hier heuchelnd empört Schreibenden sind Fleisch und Fischesser. Ich auch, aber ich steh dazu, daher ist es mir eigentlich egal wie diese Fische draufgehen. Kein Tier wird gerne getötet und gegessen. Schon mal drüber nachgedacht? Antworten
Tierquälerei ist wenn man das Tier unnötigerweise leiden lässt. Solange wir den Fisch (wahrscheinlich 90%) importieren, darf man die "Qualität" vergleichen. Wer sich über diese Schweinerei aufregt und in den Laden geht und einen Fisch ausländischer Herkunft kauft ist einfach nicht ehrlich. Die allermeiste Fische im Ausland werden nicht einmal getötet... Da ist die raabische Art tierfreundlicher... Antworten
Der heutige Konsum von Fleisch und Fisch ist ins Abnorme gewachsen, und dies hat weitreichende Folgen für Mensch und Umwelt. Viele Konsumenten kaufen mengenweise ein und konsumieren, ohne sich Fragen zu stellen. Dabei lässt es sich ausgezeichnet auch ohne Fleisch und Fisch leben. Es ist ethisch sinnvoll und erstrebenswert (keine Tierquälerei), belastet nicht die Umwelt und nicht zuletzt ist es auch gesünder für uns Menschen. Mit der Varietät an alternativen Produkten und Speisen, die uns heute zur Verfügung stehen, ist es nur ein Problem des fehlenden Willens und der schlechten Angewohnheit, wenn man weiterhin am (übermässigen) Fleisch – und Fischkonsum festhält. Vegetarisch denken und sich ernähren ist eine Frage des Bewusstseins, der Lebenseinstellung. Antworten
Werter Herr Raab, Ich lade Sie herzlich zu mir nach Hause ein. Ich habe eine grossartige Wäschetrommel, gross, einladend und Lärmfrei. Ich offeriere Ihnen 1 Stunde gratis in meiner Wäschetrommel sich zu tummlen, zu vergnügen und einfach nur Spass zu haben. Ich hoffe Sie nehmen meine Einladung an. Einzigartiges Erlebnis. Antworten
Da ist jeder Kommentar überflüssig...... Ich wünsche mir nur, dass jeder Mensch, der keine Achtung vor Tieren hat und diese dementsprechend tötet genau so diese Welt einmal verlassen wird..... Oder das ihm wenigstens auf seinem letzten Weg genügend Zeit bleibt sich noch einmal über sein ungerechtes Handeln im Leben Gedanken zu machen. Dann schon mal viel Glück Herr Raab Antworten
Bei dieser Massenproduktion noch mit Slogans wie "Im Einklang mit der Natur", "Besser als Bio" zu brüsten, ist verwerflich. Auch ich esse Fisch, Fleisch und Geflügel. Allerdings kaufe ich ausschliesslich tierische Produkte aus artgerechter und biologischer Tierhaltung! Dafür mehr zahlen mache ich gerne. Aber Tierquälern wie Herr Raab sollte das BVET das Handwerk legen. Unverzüglich!! Antworten
Sabrina Meier! Ihre Einstellung lässt mich aufhorchen und gibt mir echt zu denken! Wenn in China oder sonstwo schlimme Dinge den Tieren und Menschen gegenüber passieren muss das doch wohl nicht heissen, dass dies bei uns auch zu geschehen hat. Wir haben ganz klare Gesetze die von allen in der Schweiz tätigen Unternehmen und Privatpersonen eingehalten werden müssen! Capito?! Antworten
Da wird mir schlecht. Und so brutal zu Tode geschleuderte Fische soll ICH auch noch bezahlen und dann essen? Nein, das tue ich nicht. Boykottiert diesen eingebildeten, arroganten dummen Mensch. Soll er als Fisch in seiner eigenen Trommel wiedergeboren werden, so viel mal wie Millionen er hat. Mal schauen, ob er dann immer noch stolz auf sein Todeswerk ist. Antworten
Natürlich ist die von Herrn Raab angewendete Tötungsmethode völlig unakzeptabel. Mann bedenke jedoch dass auf Hochsee gefangene Arten wie zB Dorsch entweder sterben wenn ihre Schwimmblase durch den enormen Druckunterschied den Mageninhalt nach aussen drückt oder dann später, wenn sie noch lebend auf dem Schiff ausgenommen und eingefrohren werden... Antworten
Hans Raab führt in Liechtenst. eine Stiftung "gegen zu Unrecht von Steuern und anderen staatlichen Maßnahmen betroffene Unternehmer und gegen das selbstherrliche Gebaren der Finanzbehörden und anderer staatlicher Stellen" und nennt diese vollmundig "Stiftung für Unternehmensethik und soziale Verantwortung". Das sagt doch wohl alles über seine Einstellung zum Gesetz. Antworten
Den Bericht zu lesen ist eine "Wohltat"; nun merkt auch noch der Letzte im Kanton St.Gallen, welche Hypothek man sich mit der Fischfarm eingehandelt hat. Einige Unternehmer werden sich freuen, dass endlich mal wieder langersehnte Schlagzeilen auftauchen. Warum nicht Betrieb platt machen und das Mineralwasser aus rund 850 m Tiefe für ein Wellnessbad oder Mineralwasserfabrik nutzen. Antworten
1. Es ist erstaunlich, dass die Behörden ein Zucht von Fischen zulassen, deren Artzugehörigkeit anscheinend gar nicht bekannt ist. Fremdländische Tiere in heimischem Wasser bergen immer ein Risiko - und seien es auch nur unbekannte Darmparasiten die mit Abwasser freigesetzt werden. 2. Sollte es sich bei den Fischen tatsächlich um eine Kreuzung handeln - wäre diese biologisch sehr bedenklich. Antworten
ich kauffe nur schweizer fleisch und fisch, weil die gesetze bezüglich haltung und schlachtung streng sind. ich hätte auch diesen schweizer "melander" gekauft. nun frag' ich mich aber wem man noch vertrauen kann wenn die behörden nicht konsequent sind...?! Antworten
Man sollte froh sein, dass es derart innovative Leute in der Schweiz hat. Die ganzen Tierschutzextremisten werden immer skuriler. (Z.B. wenn sie einen Hund oder eine Katze halten, die mit dem Fleisch anderer Tiere gefüttert werden.) Ich habe früher mit meinem Vater oft gefischt, und nachher den Fang umgebracht. Das mag für den Fisch nicht angenehm sein, aber das gehört zur Nahrungskette. Antworten
für Sportangler gilt das neue Tierschutzgesetzt, welches vorschreibt wie der zu verwertende Fisch fachmännisch getötet wird. Unmittelbar nach dem Fang betäuben und den Kiemenschnitt anbringen oder den betäubten Fisch sofort ausnehmen. Das ist Gesetz schweizweit!!! Vor Kurzem wurde ein Hobbyangler verzeigt, weil er einen Fisch nicht fachmännisch/gesetzeskonform getötet hat. Antworten
An alle die Hr. Raab kritisieren, fragt Euch doch von wo der Fisch kommt den Ihr esst! Eines muss doch für Jeden klar sein, die Überfischung und die Zestörung der Weltmeere ist bei weitem schlimmer als diese Art von Fischzucht. Auch ich bin nicht über Hr. Raab's Methoden erfreut, aber wenn er etwas zur Verminderung des Fischfangs in der Natur betragen kann, umso besser. Und sonst esst keinen Fisch Antworten
Beim lesen dieses erschrekenden Berichts überkam mich wie des öfteren ein scheußliches Gefühl der Hilflosigkeit!Wieso? Wir, ich meine alle die sich so fühlen wie ich, können uns ja für eine Führung durch die Fabrik anmelden und uns vor Ort informieren! interressierte, bitte melden! fischfabrik2009@hotmail.de Antworten
@Susanne Bruderer - Genau auf diese Reaktionen warten die Behörden bzw. wünscht sich die Politik !! Der Konsument soll sich beim nächten Fisch-Kauf informieren woher der Fisch stammt und entsprechend wählen, wenn offensichtlich auch in diesem Fall die Politk versagt. Dies ist offensichtlich eine riesen Schande Antworten
Erstaunlich, wie entsetzt man sich gibt. Dass (auch) im Bereich Fischzucht viel absolut Unhaltbares passiert, ist schon lange klar. Der Fisch kann einfach nicht schreien. Aus meiner Sicht gilt: Sage mir, wie hältst du's mit den Tieren und ich sage dir, wie du's mit dem Menschen hältst. Es passt halt zusammen. Übrigens weiss man heute, dass z.B. der Hummer über ein komplexes Nervensystem verfügt... Antworten
@all: Ich finde eure Aufregung einfach nur peinlich! Es sei den man verzichtet auf Fisch, Geflügel oder Fleisch. Wer glaubt im Ausland wird ein Tier "menschlicher" getötet der irrt. Oder wie ist es mit Hühnerhaltung in China oder in osteuropäischen Länder? Jeder der diese Produkte kauft, macht sich mitschuldig. Auch für mich ist dieses töten makaber, aber wie soll man x Tonnen Fisch pro Tag töten? Antworten
Wenn man einen solchen Artikel liest,ist man eher sprachlos,als dass man einen Kommentar abgeben könnte.Sprachlos über die Skrupellosigkeit Raabs, über das Bundesamt und seine Untätigkeit und sprachlos über die Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit diesen und anderen Tieren gegenüber, welche "nur" als Nahrungsmittel angesehen werden. Durch Geld- und Machtgier vergessen wir human zu sein.. Antworten
ich bin geschockt, dass so etwas bei uns in der Schweiz überhaupt möglich ist. Wie ist es möglich, dass Herr Raab überhaupt eine Zuchtbewilligung erhalten hat. Wird. Gut dass dies aufgedeckt worden ist und ich hoffe sehr, dass nun auch gehandelt wird. Zur Zeit befassen wir uns auf Grund einer Betriebübernahme gerade mit Slow Food und da fragen wir uns natürlich müssen wir erst hingehen und überprü Antworten
Es verwundert schon, wie ein "Fensterputzer" auch gleich "Fischzüchter" werden kann. Geld, woher und wie immer es herkommt, ist offensichtlich der Grund dafür. Das steuergünstige Land Schweiz ist dabei sicherlich der Anziehungspunkt. Der entstandene Wirbel zeigt, wie ein einzelner Mensch sich über tradierte und etablierte Fischzüchter hinwegzusetzen sucht. Man kann nicht alles kaufen! Antworten
Der Skandal besteht nicht nur darin, dass ein Millionär machen kann, was er will – sondern auch darin, dass die Behörden ihn machen lassen. Das Bundesamt für Veterinärwesen braucht offenbar massiven Druck der Oeffentlichkeit, bis es sich endlich bequemt, die längst fälligen Vorschriften für die Haltung von Fischen endlich zu erlassen. Antworten
«Die sollen mir zuerst eine bessere Methode zeigen».... Hätte Herr Raab in der Schule etwas besser aufgepasst wüsste er, dass Wasser leitend ist und man dadurch die Fische problemlos mit einem Stromschlag töten kann. Vielecht gibt es ja jemandem der sich des alten Mannes erbarmt und ihm etwas Nachhilfeunterricht gibt. Antworten
Jede Form der Fischtötung ist eines Tieres unwürdig. Auch durch die privaten Abgler mit Angelhaken gefangenen Firsche ist eine Tierquälerei und ich kann diesen Leuten nicht zusehen. Wenn diese Leute glauben, dass Kaltblütler keine empfindlichen Nerven haben, täuschen sie sich. Ich kenne Herrn Raabs Tötungsart nicht, aber was ich weiss, ist sie absolut nicht mehr Tierquälerei wie alle anderen Tötu Antworten
Diese Tötung der Fische finde ich schlimm und nicht zu akzeptieren, allerdings sollte man auch daran denken dass die normale Tötung der Fische im Netz durch Ersticken ist ! Ein langer quälender Tot, nicht unbedingt besser als das Schleudern der Tiere in einer Trommel mit Eis bis zu ihrem Tod. Antworten
Mit diesem Raab wurde ein toller Fisch an Land (nach Oberriet) gezogen. Die Behörden werden sich noch wundern, wie hartnäckig und so richtig 'raabsch' diese Geschichte noch enden wird und n.b. auch Steuergelder verschlingen wird!!! Wie hat der Gemeindepräsident von Oberriet, Hr. Walter Hess, anlässlich der Eröffnungfeier in seiner Laudatio gesagt: HERR RAAB IST NICHT IMMER EIN BEQUEMER PARTNER !! Antworten
Was für ein riesen SKANDAL! Solches Handeln eines definitiven Tierquälers geht einfach ungescholten an uns vorbei? Vielleicht weil er ein guter Steuerzahler ist? Wo sind wir denn angelangt und wie können wir solchen "Menschen" wie diesem Hr. Raab, tatenlos zusehen? Gerne wäre ich für eine Publikation dieser Fischabnehmer! Wie tragisch - da muss sofort gehandelt werden! Die Strafe kommt bestimmt... Antworten
Wohl auch ein Steuerflüchling - wenn wir solche Leute hier willkommen heissen, müssen wir uns eben nicht wundern, wenn sie nachher dem Staat auf die Kappe scheissen. Solche Leute glauben, sie dürfen alles und seien niemandem Rechenschaft schuldig. Und unsere Behörden schauen einfach zu. Antworten
Unbegreiflich, dass in unserem Rechtsstaat die Behörden in einem solchen Fall nicht wirksam einschreiten können resp. wollen. Unbeschreiblich Raab's Arroganz, der dem Staat die Aufgabe zuweist, ihm eine bessere Tötungsart ausfindig zu machen!! Ich werde jedenfalls einen weiten Bogen machen, wenn ich irgendwo im Laden oder Restaurant Melander oder Produzent Raab lese! Antworten
Dieser Typ ist schlicht ein Tierquäler übelster Art und weise.Die neue Tierschutzverordnung verbietet ganz klar solche qualvollen Tötungen.Eine Strafanzeige, allfällig eine super- provisorische gerichtliche Verfügung zur abwendung dieser schweinerei hilft da bestimmt!Nicht Bern ist da zuständig,sondern der Kt.St.Gallen.Werden die verantwortlichen nicht Tätig,sind rechtliche schritte Einzuleiten. Antworten
Einfach unglaublich, dass dieser Hans Raab in der Schweiz damit durchkommt! Wer will überhaupt so ein Produkt auf dem Tisch haben? Die Konsumenten sind hier in der Verantwortung, insbesondere wen die Behörden nicht in der Lage sind, ihren Job zu tun! Antworten
siehe unter: google kiemensackwels. betrf. platzbedarf und haltung. leider ist die ostasiatische art nicht mit namen genannt worden, wäre vielleicht noch sehr interessant dies zu wissen. der auf dem bild abgebildete fisch gleicht sehr dem hier in thailand weitverbreiteten wels. vielleicht wäre hier eine gründliche abklärung von nöten. bitte das töten auf diese weise sofort unterbinden. Antworten
lieber tagi - vielen dank für diesen bericht !!! schön dass diese tierquäler skandale auch hier ihren platz finden. die meisten dieser tatsachen werden vertuscht und fleisch/fisch werden anschliessend in den läden mit goldtablets präsentiert. es ist heutzutage schon sehr ignorant, fleisch/fisch zu kaufen und keine ahnung zu haben, wie dies "produziert" wird ... überzeugter vegi seit 4 jahren Antworten
Ich schäme mich, die gleiche Luft zu atmen, der gleichen Spezies anzugehören wie dieser Herr. Schon allein, wie er sich in seiner Fabrik präsentiert. Oh Graus! Soll er sich in Brüssel beschweren, dann ist er gleich am richtigen Ort. Dort, wo wir hoffentlich nie als Mitglied hin kommen. Unser Beschwerdeort hier ist Bern. Die wollen nichts tun? Tierschutzverbände, Ihr seid gefordert! Antworten
Auch der Fisch hat eine Seele, nur dieser arrogante Fischzüchter nicht.... Ich würde nie einen Fisch aus so einer Klinischen Zucht essen.... Bei allen andern wendet man die Tierschutz Bestimmungen konsequent an, warum da nicht...? getraut sich da die Behörde wieder einmal nicht hart durchzugreifen... nur weil das ein Millionär - und vermutlich ein auch ein guter Steuerzahler ist ..... Antworten
ich wünsche dem Kantonstierarzt viel Kraft und Unterstützung. Leider haben gierige, alte Männer, wie Herr Raab, viel Spass am Streiten. Sie sind nicht in der Lage eine Beziehung zu etwas lebendem aufzubauen, deshalb ist ihr Unternehmen ihr Kind. Bestimmt lohnt sich auch eine Kontrolle des Personalwesens. Die Angestellten haben wahrscheinlich ähnliche Arbeitsbedingungen wie die Fische. Antworten
ich bin grundsätzlich ja skeptisch, wenn Tiere vermenschlicht werden und deren Bedürfnisse an menschlichen Massstäben gemessen werden. Aber das hier ist nun wirklich zu viel! Das ist keine Fischzucht mehr, sondern eine industrielle Produktion mit wirklich inakzeptablen Aspekten. Der Herr Raab in seiner selbstherrlichen Pose scheint wahrlich ein seeeehr unangenehmer Zeitgenosse zu sein! Antworten
Ich bin geschockt, wie gewisse Menschen respektlos mit Tieren (und leider auch mit der Natur) umgehen. Es ist traurig, dass der Materialismus sprich Geldgier uns soweit bringt. Solche Leute sollte man boykottieren und eine Busse wäre mehr als angebracht. Antworten
Was für ein Mensch kann solche Methoden bis nach Brüssel verteidigen wollen? Sämtliche Abnehmer sollten diesen Produzenten boykottieren. Wenn nicht, werden diese hoffentlich auch bald in der Presse genannt. Und dann können wir als Konsumenten diese Restaurants meiden. Antworten
Der Artikel zeigt deutlich auf, in welchem Dilemma wir stecken. Das masslose Abfischen der natürlichen Gewässer mit der faktischen Vernichtung der Natur (Tiefseefischerei usw.) veranlasst uns in Zuchten den Bedarf der Menschheit zu tilgen. Nur sind diese Zuchten auf "Industre" getrimmt mit all den damit verbundenen Nachteilen, insbesondere der Massentötung. Antworten
"Herunterkühlen der Warmwasserfische in kaltem Wasser und das anschliessende Schleudern der Tiere in einer Trommel mit Eis bis zu ihrem Tod" ... ja lago mio, wenn ich das lese, wird mir schlecht! Was sind wir Menschen denn für Biester? Ich bin weder Vegetarier noch militanter Tierschützer. Aber ich kann meinem meiner Kinder aufrichtig erklären, was diese Schweinerei soll! - Verbieten! Antworten
Seht euch doch alle mal das Bild dieses selbstherrlichen Typen an, allein schon wie er dasteht spricht Bände! Verlasst euch drauf, er wird ganz bestimmt seine gerechte Strafe noch bekommen, ihr werdet sehen! Solche Untaten kann man nicht ungestraft machen, mich würde sehr interessieren, wer die Abnehmer bzw. die Kunden (Namen!) dieses "Tierquälers" sind? Antworten
Wenn Herr Raab eiskalt philosophiert ob für ihn Gesetze gelten oder nicht, sollten wir uns fragen, ob wie im Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1973 "Soylent Green"; es uns nur noch um etwas Essbares geht und nicht mehr aus was und wie es hergestellt wird. Nur in dem Film damals starb man wenigsten´s mit Beethoven - (Pastorale) und nicht EISKALT geschleudert. Internationaler Karikaturist Antworten
Ich finde es gut, dass er die Anlage in der Schweiz hat und somit CH-Arbeitsplätze sichert. Wie ein Fisch im Ausland getötet wird, weiss ja auch keiner. Und wie sind die BioRegel bei Fisch?? Wenn es eine andere effiziente Tötungsart gibt, dann soll man die zuerst nennen, bevor man kritisiert. ökologisch und ökonomisch gesehen ist es so viel besser als vom Ausland her. Antworten



Samuel Kind
Ich lese in diesem Bericht immer wieder, dass in anderen Ländern die Tiere auf viel grausamere Art getöten werden und dem kann ich nur zustimmen. Aber genau darum soll es bei uns besser sein und nicht wie im Ausland. Herr Raab hat sich ans Schweizerische Tierschutzgesetz zu halten und ansonsten gibts nur eine Lösung... sofortige Schliessung. Antworten