Mysteriöser Bugatti vor Ascona geborgen

Auch in Schweizer Seen können Schatzsucher zuweilen fündig werden. In den Sechzigerjahren waren Taucher im Lago Maggiore auf das Wrack eines Bugatti gestossen.

Umrankt von Algen und Legenden: Der Bugatti im Lago Maggiore.

Umrankt von Algen und Legenden: Der Bugatti im Lago Maggiore. Bild: Keystone

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Jahrzehntelang war das legendenumrankte Fundstück in 53 Metern Tiefe bevorzugtes Ziel von Tauchern, bis es nun gestern Sonntag von einem Tessiner Tauchunternehmer unter Mithilfe eines grossen Pneukrans geborgen wurde. Nun soll der Oldtimer mit Jahrgang 1925, wie die Fahrzeugnummer verrät, verkauft werden. Der Reinerlös geht an die Fondazione Damiano Tamagni. Diese Stiftung wurde zum Gedenken an den 2008 an der Fasnacht in Locarno von drei Jugendlichen erschlagenen Studenten gegründet und widmet sich der Gewaltprävention bei Jugendlichen.

Wie der Bugatti vom Typ Brescia seinerzeit in den Lago Maggiore gelangte, ist nicht restlos geklärt. Nach gegenwärtigem Wissensstand, sagt Heinz Müller, Sprecher der Stiftung, habe ein Schweizer Händler seinerzeit bei Bugatti drei Wagen bestellt. Diese seien in die Schweiz gebracht worden, doch nur zwei der Käufer hätten den Importzoll bezahlt. Der dritte, unverzollte Wagen sei dann offenbar vom Zoll im See versenkt worden und im Laufe der Zeit immer weiter in die Tiefe gerutscht. Tief im Schlamm steckend, blieb das Auto auch teilweise von Korrosion bewahrt. Sogar Luft war noch in den Pneus. Nach der Bergung, als das Fahrzeug an der Sonne stand, platzte jedenfalls einer der Reifen mit lautem Knall. (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 13.07.2009, 07:00 Uhr)

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