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Mythos Reduit

Hat der Gotthard im Zweiten Weltkrieg die Schweiz gerettet? Der Historiker Georg Kreis hat auf der Suche nach dem Alltag im Reduit in Kriegstagebüchern gestöbert.

Eingebettet in die Berge: Das Fort Airolo von aussen auf einer zeitgenössischen Postkarte.

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Infos

Georg Kreis ist Leiter des Europainstituts, Universität Basel

Christof Dejung u.a. (Hg.), Landigeist und Judenstempel. Erinnerungen einer Generation 1930–1945. Zürich 2002.

Hat der Gotthard im Zweiten Weltkrieg die Schweiz gerettet? In gewisser Hinsicht schon. Man stelle sich vor, die Schweiz hätte in den Ebenen Hollands gelegen – sie hätte keine Chance gehabt. Ob das Reduit in den Bergen aber tatsächlich standgehalten und sich bewährt hätte, ist wiederum eine andere Frage.

Schreckte das Reduit ab? Was wäre mit dem Rest der Schweiz geschehen? Im vergangenen Jahr blendete das Schweizer Fernsehen in einer Reality Show in diese Zeit zurück und setzte eine Debatte in Gang, in der sich die vielen Amateurstrategen, die es im Lande gibt, ereiferten. Wie aber wurde in der Zeit selbst darüber gedacht?

Wie kommt man an diese «echte» Vergangenheit heran? Vor ein paar Jahren gab es als Reaktion auf die in den 1990er-Jahren hochgekommene internationale Kritik am schweizerischen Verhalten während des Kriegs (und der kritischen Bearbeitung durch die Bergier-Kommission) eine Massenbefragung. Hunderte von Angehörigen der Aktivdienstgeneration konnten ihre Erinnerungen registrieren lassen.**

Sehr unterschiedlich

Das war aber nur der halbe Weg in die Vergangenheit, denn viele Zeitzeugnisse waren stark geprägt von nachträglich etablierten Meinungen. Die solideste Einsicht, die aus der Befragung zu gewinnen war: Schon damals waren die Einschätzungen sehr unterschiedlich. Vom Zorn, dass ausserhalb des Reduits «gopfertori» alles kaputtgeschlagen wurde (inklusive Weib und Kind), bis zur Überzeugung, dass sich die Deutschen am Reduit «die Zähne ausgebissen» hätten. Wichtig sind die Hinweise auf den Krieg der Finnen im Winter 1939/40 und ab 1941 auf die jugoslawischen Partisanen. Diese zeigten, dass Verteidigung nicht aussichtslos war.

Truppentagebücher

Den ganzen Weg in die Vergangenheit geht man, wenn man im Bundesarchiv in Bern die Schachteln mit den Truppentagebüchern öffnet. Man kommt dabei allerdings auch nicht ganz an die Truppe heran, weil diese Tagebücher in der Regel vom Kader geführt wurden und die Aufzeichnungen nach vorgegeben Punkten formalisiert waren. Über das meteorologische Wetter erfährt man mehr als über die Stimmung in der Truppe, das geistige Wetter sozusagen.

Eher selten sind die etwas substanziellen Aussagen, wie im September 1940 über einen Filmvortrag über den finnischen Winterkrieg, der einen «ausgezeichneten Eindruck» hinterlassen habe. «Wir wollen, sollte es so weit kommen, den Finnen an Mut und Tapferkeit nicht nachstehen!» Am Bettag 1943 der Aufruf, die Kraft und Verteidigungsbereitschaft aus dem Glauben an den allmächtigen Gott zu schöpfen. Dicht daneben eine Kritik, dass der Kriegskommandoposten aus einer «splitternackten Holzbaracke» ohne Wasser, Licht und Abortanlagen bestünde. Manchmal auch Notizen zu Sport- und Verkehrsunfällen.

Alles in allem dominierte die kleine Optik auf den täglichen Dienstbetrieb, zum Beispiel auf den Mangel, dass während des Dienstes nicht richtig «gemeldet» und im Ausgang nicht richtig gegrüsst würde und dass auf dieses Vergehen zwei Tage scharfer Arrest während des grossen Urlaubs drohten. Die grossen Gedanken über die Verteidigungsaufgabe – und das Reduit – stellte man sicher an, man sprach sie während einer Rauchpause vielleicht sogar aus – in diesen Tagebüchern fanden sie jedoch kaum ihren Niederschlag.

Wo war das Reduit?

Doch das Reduit beschränkte sich bei Weitem nicht auf den Gotthard! Als Napoleon um 1803 den Eidgenossen in den Mund legte, diese würden sich gerne verschanzen und dem Ausland zurufen: «Kommt her und esst unsere Berge!», dachte er wohl eher an die Walliser denn an die Zentralalpen.

Das Reduit selbst im engeren Sinn umspannte einen breiten Alpenraum, der sich vom Unterwallis (St-Maurice) bis nach Sargans hin zur Linthebene erstreckte. Das Reduit im weiteren Sinn umfasste, auf den Punkt gebracht, eigentlich die ganze Schweiz (wie sich auch die Gotthardlinie nicht auf die Strecke Amsteg–Faido beschränkt, sondert bei Basel beginnt und bei Chiasso endet). Das Reduit begann im Grunde bereits an der Grenze, wo der Rest der Welt begann und ab der ersten Verteidigungslinie der Verzögerungskampf aufgenommen wurde.

Wichtig war bereits das Vorgebirge. Der Zeitzeuge M. B. (Jg. 1920) erklärte: «Ich war im Entlebuch. Wenn man vom Gebirgskampf spricht, darf man nicht nur an die Viertausender denken, sondern auch an die kleinen Höger, die bewaldet sind.»

Fertig im vierten Kriegsjahr

Das Reduit war erst 1943 einigermassen ausgebaut, kurz bevor man wegen des Kriegsverlaufs wieder aus den Bergen herauskommen musste. Als Begriff und Schlagwort wurde es erst damals populär beziehungsweise popularisiert. Gewiss gab es schon vorher die starke Vorstellung der Alpen als Rückzugsort. Die im Dezember 1942 in grosser Auflage verteilte Propagandaschrift «Wir halten durch» spricht nicht vom Reduit. Ihre Formulierung: «An unsern Bergen haben wir starke Verbündete.» Die zentrale Botschaft lautete damals, dass die Stellungen uneinnehmbar seien, wenn die Soldaten jedes Opfer zu ertragen bereit seien.

Die Wehrpropaganda von 1943 musste das Reduit, gestützt auf den französischen «Dictionnaire littré», zuerst erläutern. Das von Oberst Louis Couchepin verfasste Schriftchen räumte ein, dass es besser gewesen wäre, wenn man die Bevölkerung schon früher aufgeklärt hätte. Die Alpenstellung wurde als zusammen mit Gott gebaute Verteidigung präsentiert, hier werde bis zur letzten Patrone, ja bis zum letzten Felsblock ausgeharrt. In einem Dialog zwischen einem «Besorgten» und einem «Soldaten» wurden wie in einem Katechismus auf alle möglichen Einwände die «richtigen» Antworten formuliert. Etwa: Das Reduit sei nicht nur eine Rückzugsstellung, sondern auch eine Ausgangsbasis für Gegenangriffe.

Der Text hält auch fest, dass Strassen- und Eisenbahndurchgänge mit verborgenen Sprengladungen «im Herzen des Berges oder in den Pfeilern der Brücken» geschützt seien. Diese Vorkehrungen bilden noch in der heutigen Reduit-Debatte ein wichtiges Argument. In der gefährlichsten Zeit, im Sommer 1940, war das aber erst im Projektstadium mit einem Mann-, Material- und Geldbedarf, der gar nicht gedeckt werden konnte. Die Züge rollten unkontrolliert zwischen den Achsenpartnern Deutschland–Italien und lösten bei der Bevölkerung, die das sehr wohl wahrnahm, allerhand Spekulationen aus. Die Zerstörungspläne wurden erst im April 1941 vom Bundesrat bewilligt, die Tunnels erst 1942 zur Sprengung vorbereitet.

«Gruss vom Fort Airolo.»

Das Reduit, das waren die Alpen. Der Kern des Kerns, das war aber doch der Gotthard, der damals als Symbol das Zentrum der Schweiz bildete.

Der Reduit-Geist wird gerne als Produkt des Aktivdienstes 1939–1945 verstanden. Er ist aber älter. Er bildete sich entweder während des Ersten Weltkrieges 1914–1918 heraus oder sogar ein paar Jahre zuvor. Die Gotthardfestung war eigentlich die Folge des erleichterten Gotthard-Transits. Die Eröffnung des Eisenbahntunnels von 1882 rief nach zusätzlichen Verteidigungsmöglichkeiten – speziell gegen Italien.

1885 wurde der erste Kredit für die Festungsbauten gesprochen, 1888 mit den Arbeiten begonnen. Anfänglich war diese Festung überhaupt nicht geheim, es bestand offenbar im Gegenteil ein Interesse, diese Verteidigungsmöglichkeit gleichsam aller Welt bekannt zu machen. Eine Postkarte (Bild) aus der Zeit um 1900 zeigt stolz die eine der Anlagen unter dem Titel «Gruss vom Fort Airolo».

Das neutrale Herz

In dem Masse, als das schweizerische Umfeld eine irritierende Grösse wurde, schrieb man dem Zentrum auch gerne die Funktion zu, das neutrale Herz von ganz Europa zu sein. Gonzague de Reynold machte in einer Schrift von 1915 aus der «forteresse» Gotthard das Zentrum nicht nur der Schweiz, sondern auch eines grösseren, europäischen Reichs. Im St. Gotthard wollte er vor allem darum einen besonderen Berg sehen, weil hier drei grosse Kulturräume (der französische, der italienische und der deutsche) zusammenkamen und von da aus – die Wasser offen in allen Richtungen strömten.

Die Vorstellung vom Reduit-Geist bedarf noch in einer anderen Hinsicht einer Korrektur: Es war nicht der Geist eines sich einrollenden und bloss die Stacheln stellenden Igels. Das bessere Bild ist dasjenige des Murmeltiers, das vor seinem Bau Wache und Ausschau hält, mit witternder Nase und permanenten Alarmpfiffen. Zu den vielen Attributen, die man dem Gotthard gibt, gehört die Eigenschaft des Aussichtspostens auf dem Dach Europas.

Vielleicht kann man einmal feststellen, dass – gegen den Urinstinkt und die historische Erfahrung – das Umfeld nicht mehr derart feindselig ist, wie es einmal gewesen ist. (Basler Zeitung)

Erstellt: 04.08.2010, 14:48 Uhr

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94 Kommentare

Stefan Flüeler

09.09.2010, 14:11 Uhr
Melden

So ist das geheime Wappentier der Schweiz halt eher ein Murmeli als ein Igel, sei's drum. Das Murmeli überlebt dank seiner Schnelligkeit und Gewitztheit, seinen starken sozialen Bindungen und seiner extremen Spar- und Genügsamkeit. Eine lebende Anpassung an die extremen Umweltbedingungen der Hochalpen. Dies geschah nicht freiwillig, sondern aufgrund der ewigen Verfolgung, der es ausgesetzt war. Antworten


Martin Tschümperlin

02.09.2010, 22:50 Uhr
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..wieso sollten denn die Nazis die Schweiz angreifen? Sie bekamen ja alles von uns was sie wollten, - sie hatten freien Transit für ihre Bahnen und Nazioffiziere holten eigenhändig hier produzierte Waffen ab, um diese ins ewige Reich zu überführen! Ja warum nur, warum nur, fabeln wir immer wieder an diesen Legenden herum? Hätten wir allerdings Öl gehabt, dann hätte es wieder anders ausgesehen! Antworten


Heiri Vetter

02.09.2010, 20:35 Uhr
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DER WEITAUS BESTE UND RATIONALSTE KOMMENTAR KOMMT VON @Marcel Züricher, 04.08.2010, 21:15! Kann mich ihm uneingeschraenkt anschliessen! Antworten


Dani Meier

01.09.2010, 11:41 Uhr
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Ein absolutes No-Go! Wen man etwas über das Reduit und die Hintergründe wissen möchte, fragt man ganz sicher nicht Herrn Kreis. Den Kommentar von P.Gombra finde ich sehr interessant. Man könnte genauso in Kreiser Art spekulieren und sich fragen, wie sich dieser Herr zu jener Zeit verhalten hätte... Antworten


hans maag

26.08.2010, 17:42 Uhr
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Da schreibt so ein Spezialist vom 2. Weltkrieg und zeigt dabei das Fort Airole, das Ende des 18ten Jahrhunderts gebaut worden ist. Abtreten, Herr Kreis. Antworten


Georg Stamm

13.08.2010, 15:36 Uhr
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G. Kreis stellt korrekt fest, dass die Reduit-Festungsanlagen und -infrastrukturen erst 1943, also eher spät, fertig wurden. Grund: Die Obstruktionspolitik der SP im National- und Ständerat gegen jeden Wehrkredit und Armeeausbau. Die Armee musste sich das Geld teilweise direkt beim Volk holen (Wehranleihen). Keine patriotische Meisterleistung der SP in höchster Gefahr. Antworten


Piero Gombra

12.08.2010, 23:45 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Nach der Schlacht sind alle Generäle und jeder weiss genau, was man hätte tun müssen. Man kann darüber spekulieren, wie Herr Kreis selbst sich während des Krieges verhalten hätte. Wäre er eher ein Réduit-Befürworter gewesen, oder eher ein Befürworter der Anpassung an das " Neue Europa " ? Die "Gnade der späten Geburt " bewahrt ihn vor dem Beweis. Antworten


Fluri Kocher

12.08.2010, 18:17 Uhr
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6.Eine Diskussion über die Vergangenheit ist immer wichtig (so kann man sich verbessern) 7. Die Gotthardlinie war nicht Matchentscheidend (Es ist nicht der einzige Alpenübergang) 8. Wieso hätten uns denn die NATO/Ostblock angreifen sollen? das ist doch lächerlich 9. Die Schweiz sollten sich nicht damit brüsten durchgekommen zu sein, man denke an die Juden die man erschossen oder zurückgewiesen hat Antworten


Fluri Kocher

12.08.2010, 18:08 Uhr
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1. Man sollte den 2. Weltkrieg nicht mit Kriegen wie dem Schwabenkrieg oder dem Afghanistankrieg gleichstellen. die Unterschiede sind himmelweit. 2. Man sollte nicht sagen die Afghanen verschanzen sich, es sind die Taliban 3. Die Aussage: 'wir haben's geschafft, egal wie' ist in krasser Weise menschenverachtend (Holocaust) 4. Wie kommt man auf die irrige Idee die EU hier mit reinzuziehen? Antworten


Rolf Wittwer

10.08.2010, 21:23 Uhr
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Dass die Schweiz sich tatsächlich gegen Feinde wehren wollte, kann man leicht im Internet unter mittlerweile unzähligen entspr. Websites feststellen. Auf Grund dessen kann man den Ausdruck "Réduit" getrost für die gesamte Schweiz gelten lassen. Jede noch so kleine Stellung hätte zumindest eine Kampfverzögerung, bzw. einen Mehraufwand für den Gegner bedeutet. So gesehen ist alles nachvollziehbar. Antworten


josef herger

10.08.2010, 11:06 Uhr
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Mit seinen Ansichten lebt G. Kreis offensichtlich gut. Er ignoriert einfach die damalige Zeit und die Entschlossenheit der CH-Bevölkerung (ausser die Anpasser von damals). Antworten


Hans Ulrich Suter

09.08.2010, 17:47 Uhr
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Naja, man sieht ja auch heute in Afghanistan, dass "moderne" Armeen in den Bergen praktisch chancenlos sind. Insofern hätten die Munggies gewonnen, auch jetzt wieder. Vielleicht sollte der Möchtegern-Militärhistoriker Kreis sich auch ein bisschen mit der Jetztzeit befassen. Antworten


ruth zürrer

08.08.2010, 09:18 Uhr
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geboren an der deutschen Grenze 1927 habe ich einiges mitbekommen. Mit dem Grenzschutz war man sich einig, dass die Schweiz sich verteidigen würde. Kreuzlingen z.B. hätte man geopfert, die Leute evkuiert. Ich habe Mühe mit den teilweise komischen Ansichten der Historiker der jetzigen Generation, die sich wichtig machen, aber wenig Ahnung haben, wie wir, vor allem unsere Eltern dachten. Antworten


Hans Vögtlin

07.08.2010, 18:49 Uhr
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Durch die schwerbefestigten schweizerischen Hochalpen hindurchzukommem wäre auch der deut. WM nict möglich gewesen. Und was hätten den Nazis die gesprengten Tunnels, Bahnen, Brücken und Passstrassen genützt!. Das OKW sah für das Unternehmen Tannenbaum 16 Divisionen vor: 2 Panzerdiv., 1 Luft- landedivision, 13 Gebirgsdivisionen (Bayern u.Oesterreicher). Woher nehmen? Etwa von der Ostfront? ... Antworten


Jakob Harzenmoser

06.08.2010, 09:45 Uhr
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Wäre, hätte,würde.. Man kann heute beliebig gescheite Hypothesen aufstellen. Die Tasache ist: Die Schweiz wurde nicht angegriffen, Die Summe aus Hilfe der Alliierten, militärischen Anstrengungen der Schweiz und wirtschaftlichen Faktoren hat ausgereicht. Was wieviel gebracht hat, ist weitgehend Spekulation. Was man lernt: Es lohnt sich, sich in einer Krise MIT ALLER ENTSCHLOSSENHEIT durchzuwursteln Antworten


Peter H. Kuhn

05.08.2010, 21:32 Uhr
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Georg Kreis ist doch für seine total einseitigen Ansichten bezüglich der Schweiz im 2. Weltkrieg weitherum bekannt. Seine Ansichten kann man getrost ignorieren und sollte dafür eher das Buch von Markus Somm (Weltwoche) lesen. Wir brauchen zu diesem Thema tatsächlich keine einseitigen Belehrungen. Antworten


Bruno Bänninger

05.08.2010, 19:19 Uhr
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Welchem Zweck dient das Essay von Prof. Kreis? Er stöbert in Kriegstagebüchern herum? Gemeint sind wahrscheinlich die Tagesrapporte der Kdt. Er liest darin, phantasiert und kommt zu subjektiven Beurteilungen. Prof. Kreis gehört zu den wissenschaftlichen Historiker die alles wissen....mehr aber nicht. Antworten


Peter H. Kuhn

05.08.2010, 17:58 Uhr
Melden

Georg Kreis ist doch für seine total einseitigen Ansichten bezüglich der Schweiz im 2. Weltkrieg weitherum bekannt. Seine Ansichten kann man getrost ignorieren und sollte dafür eher das Buch von Markus Somm (Weltwoche) lesen. Wir brauchen zu diesem Thema tatsächlich keine einseitige Indoktrination! Antworten


Peter Rusterholz

05.08.2010, 17:31 Uhr
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Eine Studie von Georg Kreis ist wohl das Papier nicht wert. Zu offensichtlich ist sein bemühen die Schweizer Bevölkerung in die EU zu manipulieren. Dabei würde allein der Anstieg der Mehrwertsteuer, einer vierköpfigen Familie mehr als 10'000 CHF zusätzliche Kosten verursachen. Eine solche Studie hat primär zum Ziel, die Identifikation der Schweiz als etwas Eigenständiges zu untergraben. Antworten


Beat Meyerhans

05.08.2010, 17:30 Uhr
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@Elisabeth Meier: Genau so argumentieren Sie (und viele andere) doch, natürlich mit umgekehrtem Vorzeichen und ohne sachlich auf den Artikel einzugehen. Reflexschreibe gegen alles vermeintlich Linke? Anscheinend ist es in diesem Forum nicht möglich, sich sachlich mit den Thesen eines Autors auseinanderzusetzen. Antworten


Wolfgang Sidler

05.08.2010, 16:24 Uhr
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Wie Sie richtig schreiben: Kreis hat wieder einmal "gestöbert", wie schon beim Bergier-Bericht. Er legt sich das zurecht, was in sein unschweizerisches Bild passt. Wie lange darf dieser von seiner Ideologie getriebene "Historiker" von seinem Professorenstuhl herab noch seinen Senf zu Rassismus und unserer Heimat geben? Antworten


Andreas Ungricht

05.08.2010, 14:07 Uhr
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Bei Herrn Georg Kreis weiss man, dass er die Schweiz lieber heute als morgen in der EU haben will. Auch mit unser System, mit der direkten Demokratie, dem Föderalismus und der Neutralität kann er nicht viel anfangen. Aus diesem Hintergrund darf man seine Sichtweise als politisches Wunschdenken sehen. Antworten


Patrick Ordys

05.08.2010, 12:47 Uhr
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Bereits Feldmarschall Montgomery - der an 2 Fronten gegen die Wehrmacht und SS gekämpft hat - äusserte sich nach dem 2 WK zu den militärischen Möglichkeiten der Schweiz gegenüber dem DR: Ohne Verbündete und operative Einsatzerfahrungen gegen einen strategisch, taktisch, ressourcenmässig vielfach (Menschen, Material, etc.) überlegenen Gegner, wäre langfristig anhaltender Widerstand sinnlos gewesen. Antworten


Bernhard Frei

05.08.2010, 12:37 Uhr
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Es lebe die Eidgenossenschaft!!! Und ein Dank an alle die ein Einmarsch der Nazis verhindert haben, egal wie!!! Antworten


Bruno Neidhart

05.08.2010, 12:09 Uhr
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Über Sinn oder Unsinn eines "Reduit" darf von rechts nach links trefflich gestritten werden. Zu erwähnen bleibt, dass damals grenznahe Gebiet, z.B. im Thurgau die ganze Region um Kreuzlingen herum, "zum Abschuss" freigegeben wurden. Die Bunkerlinie "hinter der Bevölkerung" ist noch heute zu besichtigen und die Blechteller zu einer eventuell bevorstehenden Flucht sind noch nicht verrottet. Antworten


Lucien Michel

05.08.2010, 11:48 Uhr
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Immer wieder wird die Kompetenz des Historikers der 'nicht dabei war' angezweifelt. 1. Hat man aus Distanz jeweils die bessere Übersicht. 2. Wo ist der Historiker, der beim 'Rütlischwur' dabei war? - und doch scheinen hier noch einige zu glauben, dieses Ereignis hätte sich überhaupt oder so wie es erzählt wird, stattgefunden. Antworten


hermann suter

05.08.2010, 11:40 Uhr
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Kreis blendet die tatsächliche militärische Lage im Mai/Juni 1940 ebenso beharrlich aus (warum eigentlich?), wie er die Tatsache konsequent unterschlägt, dass die im Zuge des "Réduits" entstandenen Festungswerke bis weit in die 80er-Jahre hinein eine ganz klar dissuasive (abschreckende) Wirkung gegenüber möglichen Angriffen von NATO und WAPA gegen die Schweiz hatten. Antworten


Peter Pfrunder

05.08.2010, 10:24 Uhr
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Ich kann Herr G. Schläpf absolut zustimmen. Im Übrigen brauchen wir nicht heutige Analysen von Historikern usw.die nicht Zeitgenossen waren.Menschen, die aus heutiger Sicht irgendetwas schreiben,kann man doch nicht ernst nehmen.Auch ist es an sich egal,wie es die Schweiz geschafft hat, die Nazis abzuhalten unser Land anzugreifen.Wichtig ist, dass sie es schaffte!Danke an die Kriegsgeneration! Antworten


Gregor Schläpf

05.08.2010, 08:05 Uhr
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Abschreckung ist die beste Verteidigung und dies hat das Reduit voll erfüllt! Zum anderen waren die Eidgen. als taktisch fieses Volk bekannt (s. Schwabenkrieg). Zum anderen war die Dt. Wehrmacht schon überall in Europa verteilt. Und die Schweiz wäre im Vergleich zu Holland nicht ohne großen Blutzoll einzunehmen gewesen. Zum anderen waren die alten Eig. keine Weichspüler wie heut! Antworten


Rolf Fritz

04.08.2010, 23:18 Uhr
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Wieso schreiben viele, das Herr Dr. Kreis ein Linker ist? Er ist Mitglied der FDP, diese Partei vertritt die klare Linie von links der PdA bis rechts der AUNS Antworten


Rene Wetter

04.08.2010, 22:19 Uhr
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Das Reduitkonzept war schon damals veraltet, denn die Ideen stammen aus dem 1. Weltkrieg, als Österreich seine Grenze zu Italien mit relativ wenig Personal verteidigte. Seien wir froh, dass dieses Konzept nie seine Tauglichkeit unter Beweis stellen musste. Ich möchte nur daran erinnern, dass in Partisanengebieten die Zivilbevölkerung fürchterlich leiden musste. Also ihr SVPler informiert Euch mal. Antworten


Hans Saurenmann

04.08.2010, 22:07 Uhr
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Das Reduit hat schon waehrend der Kreuzzuege seine Bestimmung gehabt, oder glaubt jemand im erst das es Zufall ist das in Bellizona das Tessin komplett abgeriegelt ist. Die Templar waren die Gruendervaeter unserer Eidgenossenschaft und ihrer Verteidigungsstellung. Oder glaubt immer noch jeder dass die Glarner alleine dem Erzherzog den Garaus gemacht hat. Das war die Rache der ueberlebenden Templar Antworten


Marcel Zürcher

04.08.2010, 21:51 Uhr
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@Reto Lippold, Kleine Hilfe...auf welche Art und Weise überlebt Afghanistan soeben die 2.! Invasion einer Grossmacht? Die krankhafte Verleugnung der eigenen Stärke ist das schlimmste Übel des Schweizers. Als ob's ein Verbrechen wär, einen Mythos zu leben. Das tun andere Nationen tagtäglich, und gerade Schweizer pflegen das so schön hervorzuheben, nur um sich gleich darauf selbst zu zerfleischen. Antworten


Edwin Schneider

04.08.2010, 21:38 Uhr
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Réduit hin oder her: Niemals hätte Hitler die aus seiner Sicht arischen und germanischen Schweizer angegriffen, wozu auch. Er hoffte vielmehr, dass sie sich in Bälde analog zu Österreich freiwillig anschliessen würden. Und Fans hatte er hier reichlich - Pilet-Golaz' Rede ist nicht vergessen. Noch 1941 glaubte ha sogar sein Stelvertreter Hess, Engalnd würde sich mit Deutschland verbünden. Antworten


hans buholzer

04.08.2010, 21:37 Uhr
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mann kann die damalige zeit nicht mit der heutigen augen ansehen. nur diejenigen die aktivdienst geleistet haben in dieser zeit können sagen wie es gewesen wäre. fakt ist, die schweiz hat sich so gut wie möglich verkauft. heute ist nur noch ein ausverkauf von der schweiz. mein grossvater würde sich im grabe umdrehen wenn er dieses theater mitbekommen würde. einfach nür lächerlich was man da liest Antworten


dan meier

04.08.2010, 21:13 Uhr
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Erinnert sich denn hier noch jemand an die unsägliche Diamantfeier, wo sich die CH tatsächlich erblödete, die Mobilmachung zu feiern? War nicht damals bereits bekannt, was Herr Kreis hier lediglich mit weiteren Dokumenten zu belegen versucht? Könnte es da nicht sein, dass diese Interpretationsrichtung der zugegeben unangenehmen Wahrheit näher kommt, als die "Glaubenssache Mythos"? Antworten


Irin Landau

04.08.2010, 21:05 Uhr
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@Demian, Markus Somm ist zwar Journalist jedoch auch Historiker und hat sogar einen Harvard Abschluss. Ich halte jedenfalls von Somm mehr als von diesem unsäglichen Oberlehrer Kreis. Antworten


Edgar Schaad

04.08.2010, 20:31 Uhr
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Der Artikel von Georg Kreis ist für mich überraschend neutral. Heutige linke Historiker pflegen 1939-45 immer mit heutigen Massstäben zu messen. Das ist grundfalsch und eines richtigen Historikers unwürdig! Im Übrigen: in diesen Jahren ging es ums Überleben! Ich habe von diesen Kritikern noch nie ein Wort darüber gehört, was die Schweiz anders bzw. besser hätte machen sollen. Antworten


Kurt Röösli

04.08.2010, 20:06 Uhr
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Die Gründe warum die Schweiz vor einem Angriff der Nazis verschont blieb sind vielschichtig. Das war schon wärend des Krieges bekannt. Dies war aber genau die Stärke des Schweizerischen Verhaltens. Selbst die Kriegsführenden Länder sind zum Teil Kompromisse eingegangen, die im Rückblick nicht immer verständlich erscheinen. Ein Herr Kreis hätte damals als Entscheidungsträger sicher völlig versagt. Antworten


Max Demian

04.08.2010, 19:59 Uhr
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@Lienhard: Einen Journalisten Somm mit einem Historiker Kreis gleichzustellen, mag dem einen schmeicheln, den anderen ekeln. Eines steht fest, der Vergleich ist sicher falsch. @Barandun: So ist es. Antworten


Fred Büchi

04.08.2010, 19:14 Uhr
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Mythen dienen zur Verdeckung der Wahrheit, weshalb sie besonders in rechtsextremen Kreisen beliebt sind. Die Schweiz hat nicht wegen des Reduits standgehalten, sondern weil Hitler ohne die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) in Basel keinen Tag hätte Krieg führen können. Da spielte selbst keine Rolle, dass die Bunker viel zu viel Sand enthielten, was 1946 im Parlament behandelt wurde. Antworten


Peter Pfrunder

04.08.2010, 18:55 Uhr
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Ein weiterer wichtiger Punkt für die Nazis, die Schweiz nicht anzugreifen,war wahrscheinlich die Geheimdienstdrehscheibe mit Allen Dulles für den OSS in Bern und Nazis wie Schellenberg usw.Bei der Friedensschliessung in Oberitalien zwischen der Wehrmacht und den Amerikanern waren ebenfalls die guten Dienste der Schweiz wichtig.Ja, natürlich waren die Deutschen sehr interessiert am freien Transit! Antworten


Reto Lippold

04.08.2010, 18:41 Uhr
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Das ganze ist nicht nur ein Mythos, sondern ein schlechter Witz. Eine Landesverteidigung, die sich darauf konzentriert ein paar Felsen zu verteidigen, sein Volk, seine Städte, seine Industrie kampflos dem Feind überlässt. Und das findet man dann noch heroisch....und feiert seine Generale.... Antworten


Stefan Müller

04.08.2010, 18:19 Uhr
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Es war simple Mathemtik. Welchen Blutzoll kostet die Eroberung der Schweiz und was bringt es. Aufgrund des Reduits wäre der Blutpreis ziemlich hoch gewesen. Zudem wäre die Nord-Südachse durch die Sprengung des Gotthards unterbrochen worden. Also lohnte sich eine Invasion nicht. Ohne Reduit hätte die Rechnung sicher anders ausgesehen. Der Blutzoll wäre tiefer gewesen und eine Invasion lukrativer. Antworten


Reto Barandun

04.08.2010, 18:15 Uhr
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Man muss nicht mehr Akten studieren, die Meinungen sind zum vornherein gemacht! Niemand kann seine Theorie beweisen, man wird sich nie einig werden. Vielleicht geht es auch nicht darum, vielmehr möchte man doch auf sich aufmerksam machen, sich wieder ins Gespräch bringen. Im 2011 sind Wahlen! Antworten


Michael Schneider

04.08.2010, 18:13 Uhr
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@Kurt Kurz, absolut korrekt. Die Schlussfolgerung, was hätten wir gehabt, wenn sich eine der Ausrüstung nach 3. Welt-Armee in den Schober verkochen hätte? Rein. Gar. Nichts. Aber mir gefällt der Mythos vom heldenhaften Armenhaus am Berg. Und es soll so bleiben, wie Tell. Antworten


Ermes Bernardi

04.08.2010, 18:02 Uhr
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die deutschen wussten genau dass der preis nicht im verhältnis stand zum erfolg ! sie brauchetn die eisenbahnverbindung nach dem süden und zwar intakt und brauchbar .auch brauchten sie die banken und die unversehrte industrie .alles in allem brauchten sie die schweiz als drehscheibe . Daher war der mythos Gottard eine gute sache ,und eine ausrede für die deutsche reichsregierung. Antworten


Alfredo Garcia

04.08.2010, 18:01 Uhr
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Da las ich kürzlich eine vortreffliche Definition von Mythos: „Mythen sind Geschichten von hochgradiger Beständigkeit ihres narrativen Kerns und ebenso ausgeprägter marginaler Variationsfähigkeit.“ Das sog. Stöbern des Herrn Kreis scheint zumindest in seiner marginalen Variationsfähigkeit Auffälligkeiten zu haben. Antworten


Ruedi Kloter

04.08.2010, 17:55 Uhr
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Die Schweiz hat einfach Schwein gehabt, wenn sie für die Nazi-Kriegsmaschinerie interessant gewesen wäre, dann hätte es 48 Stunden gedauert und fertig. Alles andere ist Autismus. Antworten


Sandor Megyessy

04.08.2010, 17:40 Uhr
Melden

@Kurt Hauser: Aber Bergier und Kreis gehen die Diskussion trotzdem genügend neutral und vor allem wissenschaftlich an. Die wenigsten derer hingegen, die das Reduit heute verblenden machen sich diese Mühe. Der Rest bleibt ein Mythos. Antworten


Heinz Gerber

04.08.2010, 17:40 Uhr
Melden

Lasst doch die Geschichte wie sie ist und probiert nicht immer die Geschichte umzuschreiben. Desweiteren respektiert die Meinungen der freien Bürger (von Links bis Rechts, von Unten bis Oben) in diesem Land, Es ist besser die Zukunft aktiv mitzugestalten statt in der Vergangenheit zu bohren. Antworten


Hans Gerber

04.08.2010, 17:29 Uhr
Melden

Was hat denn eine differenzierte Analyse und Betrachtung über die Rolle der Schweiz während des I & II Weltkriegs mit einer linken Gesinnung zu tun? Das bedeutet doch; kritisch = links bzw. unkritsch = rechts und ich glaube all den Mythen bedinngungslos. Antworten


Michel Frey

04.08.2010, 17:19 Uhr
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Was hielt die Deutschen davon ab, die Schweiz kurzerhand zu überrennen? Die Industrie? Die hätte unter deutscher Ägide genau gleich funktioniert. Die Banken? Die hätten sich die Deutschen locker untern Nagel reissen können. Was ist aber mit den Transitachsen (durchs Reduit)? Die wären wohl kaum unzerstört übergeben worden. Dieses mächtige Pfand hielt die Armee unbestreitbar in ihren Händen! Antworten


christoph scheidegger

04.08.2010, 17:17 Uhr
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am berg, musste sich schon manch einer, wie ein esel vorkommen, denn am berg geht es nicht nur stur um eine "quadratur", oder..? Antworten


Hans Müller

04.08.2010, 17:15 Uhr
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Ein völlig überflüssiger Artikel. So irrelevant wie das, was Herr Kreis im Club sagte. Antworten


Kurt Hauser

04.08.2010, 16:42 Uhr
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@Heinz Frey: der Bergier Bericht ist NICHT die Bibel und Herr Kreis nicht der liebe Gott! Antworten


Clemens M. Breitschaft

04.08.2010, 16:33 Uhr
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Interessant. Wieder mal ein Text, der sich erfolgreich um Auf-klärung bemüht. Leider sind solche Texte etwas gar wenig vorhanden in den Tagesmedien. Spannend ist, dass Mythen in den Köpfen vieler Menschen stets mit starken Emotionen aufgeladen sind. Dass die Klärung einer Sache auch da ankommt, ist daher nicht wirklich einfach, und nicht in denselben Gefühlstrott zu gelangen, eine Herausforderung. Antworten


Heinz Frey

04.08.2010, 16:24 Uhr
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@ Erika Kunz Jetzt hat man extra eine linkslastige, internationale und kritische Historikerkommission gebildet - aber Leute wie Sie nehmen die Ergebnisse (Goldhandel etc.) nicht zur Kenntnis und bringen alte unwahre Idoelogien. Schon komisch. Vielleicht mal im Bergier-Bericht nachlesen statt einfach nur eine erdachte Behauptung in den Raum zu stellen und als Faktum verkaufen zu wollen. Antworten


Cornel Wick

04.08.2010, 16:18 Uhr
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Viele herzlichen Dank für diesen Artikel. Als 1960 Geborener rankten sich die wildesten Gerüchte um die Alpenfestung. Genaues aber wusste auf der Strasse niemand. Ein schon lange wissen Wollender dankt. Antworten


Konrad Weizenbach

04.08.2010, 16:13 Uhr
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Mit der Reduit-Idee konnte eine bestmögliche Kulisse für eine nur schwer bezwingbare Schweiz aufrecht erhalten werden. Und darum ging es: Dem Gegner vorgaukeln, dass es sich nicht lohnt anzugreifen. Am Ende des Tages zählt, ob der Gegner angegriffen hat oder nicht. Er hat NICHT angegriffen! Reduit hat seinen Sinn erfüllt - 5-Sterne. Antworten


Jack Meier

04.08.2010, 16:08 Uhr
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Tatsache war, dass 1.)mit Hitler kein "rationaler" Gegner ennet dem Rhein stand. 2.)nach dem Zusammenbruch von Frankreich der Defaitismus weite Kreise erreichte und erst mit dem Rückgriff aufs Réduit wieder Zuversicht aufkam 3.) das Gros der Armee wohl im Kerngebiet war, dass aber gleichzeitig die Grenztruppen und leichten Brigaden im Vorraum standen 4.)ist die Strategie/Politik der CH aufgegangen Antworten


Felix Müller

04.08.2010, 16:04 Uhr
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Sehe es wie Pierre Bonmot, es wäre sehr schwierig geworden die Schweizer in den Bergen anzugreifen. Nur stellt sich die Frage: warum hätten Sie das tun sollen? Nach der Eroberung von Basel, Bern, Zürich, Genf etc hätten die Nazis ca. 3 Monate warten müssen und die Soldaten am Gotthard wären verhungert. Das ganze Reduit Konzept war zur Beruhigung der Bevölkerung ausgelegt Antworten


Elisabeth Meier

04.08.2010, 16:04 Uhr
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Was Georg Kreis und seine Thesen so unertäglich macht, ist die Selbstgerechtigkeit, mit der er glaubt, als auf der richtigen Seite stehender Linker die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Wobei, seine Wahrheit biegt er ebenso zurecht, wie die Geschichte. Die Linken werden sein Geschreibsel lesen, die anderen können sich das Geld sparen, da Kreis'es Position zum vornherein klar ist. Antworten


Sandor Megyessy

04.08.2010, 16:03 Uhr
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Warum wird seriöse Historikerarbeit immer als "politisch gefärbt" abgetan, sobald das Resultat einem nicht in den Kram passt. Wissenschaft ist unpolitisch. Und die Geschichte des eigenen Landes halt nicht immer schön. Die grösse eines Landes besteht doch gerade darin, die eigene Geschichte so wie sie war anzuerkennen, mit allem guten und schlechten. Antworten


Ulrich Scheidegger

04.08.2010, 15:59 Uhr
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Der Reduit Sinn und Geist ist einfach absurd. Als Soldat -hätte ich damals verweigert, mich in eine Alpenfestung zu begeben. Allein schon der Gedanke -Angehörige, Frauen, Kinder und einfach alles was einem Lieb ist, alles so dem Feinde wehrlos -mit allen erdenklichen Schandtaten zu überlassen. Das ist Feigheit in reinster Form. Dieser Reduit Sinn und Geist hatte schon damals die Realität verkannt. Antworten


Yvan Oertli

04.08.2010, 15:58 Uhr
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Die Reduit Taktik hätte funktioniert? Mit den Schweizern? Tom Müller, lesen sie nochmals: das Reduit war kurz vor Kriegsende halbwegs fertig gestellt. Die Schweizer haben schon damals das getan, was sie bis heute am Besten können. Augen zu, Welt ausblenden und von Kriminellen soviel Geld wie möglich kassieren. Am Stammtisch nennt man das: Neutralität. Das Reduit war und ist nur in den Betonköpfen Antworten


Peter Müller

04.08.2010, 15:58 Uhr
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Gottseidank wurde die Schweiz nie angegriffen. Die Wehrmacht hätte die Leute aus dem Berg geholt mit grausamen nicht sehr zimperlichen Maßnahmen im Mittelland. Was währe im Berg den zu verteidigen Gewesen? Das Alpenweiss? Dafür im Berg verhungern und sich irgendwann ausräuchern lassen? Guisan hätte über die Schweiz mehr Leid gebracht als die Niederländer je erfahren haben. Antworten


Paul Kümin

04.08.2010, 15:56 Uhr
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Das Reduit war erst 1943 ausgebaut richtig. Aber es wäre auch zu erwähnen, dass wesentliche politische Kräfte erst anno 1936 die Zustimmung zu einer Landesverteidigung gaben, und somit auch zu einem Ausbau der Befestigungen landesweit, vorher herrschte dort der ewige Frieden. Nichts Neues unter der Sonne. Antworten


Kurt Kurz

04.08.2010, 15:56 Uhr
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Abseits aller Versorgungsstrecken und verteidigenswerten Produktivkräfte sich in einem Berg zu verschanzen! Schöne Verteidigungsstrategie, der Vergleich mit Afghanistan ist nicht mal schlecht. Das ganze Land zur Sau, aber ein paar religiöse Bergbauern halten mit amerikanischen Waffen irgendwelche unwichtigen Höhlen. Antworten


Pascal Sutter

04.08.2010, 15:56 Uhr
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Einigen Mit-Eidgenossen scheint es wohl Schwierigkeiten zu bereiten dass man sich auch Kritisch oder Objektiv mit der Schweiz und seiner Geschichte auseinandersetzt. Als Schweizer mache ich gerne Gebrauch von meinem Recht eben nicht so zu denken wie es die Konformisten machen. Antworten


David Steiner

04.08.2010, 15:53 Uhr
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Der Vergleich mit Afghanistan ist nicht sonderlich aussagekräftig, da die Kriegsziele der Invasoren anders sind. Anders ausgedrückt, hätten sich die Deutschen mit dem Flachland und somit mit dem grössten Teil der schweizerischen Industrie zufrieden gegeben und hätten die Militärs in den Bergen nicht zu schlagen gebraucht. Zudem ist es naiv, an irgendeine erfolgreiche Verteidigung zu glauben. Antworten


Frank Hofer

04.08.2010, 15:50 Uhr
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Was genau haetten die Soldaten im Reduit eigentlich gewonnen, wenn doch dafuer das ganze Mittelland veroren gegeben wurde? Ich versteh die Taktik nicht so ganz, denn waere ich Besatzer, ich wuerde die Murmeltiere doch einfach in ihren Loechern hocken lassen. Solange ihre Verwandten noch meine Stiefel putzen koennen, werden die Chefs sich in ihren Steinhaufen ja nicht bewegen. Sehr heroisch, oder? Antworten


Reto Lienhard

04.08.2010, 15:49 Uhr
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Die Armee verschanzt sich in den Bergen, die Nazis metzeln im Mittelland die Bevölkerung nieder: Das wehrhafte Stachelschwein hätte den Schwanz eingezogen. Vielleicht gab es wirklich keine bessere Lösung, aber dieser neue General-Guisan-Kult, angezettelt von Weltwoche-Redaktor Markus Somm, ist kaum weniger politisch gefärbt, als die Analysen von Georg Kreis. Kein Wunder: Es geht um Politik. Antworten


elmar dörig

04.08.2010, 15:48 Uhr
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man muss der aktivdienstgeneration für den ehrenhaften einsatz danken. aber leider waren die unkontrollierten deutschen eisenbahnwaggons auch realität. ebenso die tatsache, mit dem reich geschäftlich kooperieren zu dürfen und deutsche flüchtlinge entweder zurück in den sicheren tod zu schicken oder deren in die schweiz gerettetes vermögen zu blockieren. ähnliches geschieht ja immer noch.tradition? Antworten


Peter Broger

04.08.2010, 15:46 Uhr
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Leider hat der Mann keine Ahnung vom Gelände, denn dann wüsste er, dass man nicht so einfach hier durchmarschieren kann, wie Frankreich oder Belgien (Panzergelände, Strassen, Engnisse). Das hätte viel zu viele Kraft verbraucht. Sicher früher oder später wäre die Schweiz eingenommen worden, gegen die Übermacht, aber mit einem zu hohen Preis und die Kraft hätten gegen Russland, England etc. gefehlt. Antworten


Mario Monaro

04.08.2010, 15:43 Uhr
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Alle die jetzt gegen Georg Kreis aufschreien machen das wohl rückenmarkgesteuert, ohne Nachzudenken. Was hat seine Arbeit als Historiker damit zu tun, dass er nicht im SVP-Fanclub ist? Und den Schaden, den er als Historiker oder in sonst einer Funktion angerichtet haben soll kann ich nun wirklich nicht erkennen. Ich dachte immer es geht uns gut und alle lieben uns? Antworten


Christoph Altherr

04.08.2010, 15:42 Uhr
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@Koller, Honegger und andere: Man mag von Herrn Kreis ja halten was man möchte, dieser Artikel ist jedoch ziemlich neutral geschrieben. Das Reduit wird darin meiner Meinung nach nämlich weder glorifiziert noch kritisiert und stünde nicht irgendwo der Name Kreis hätten Sie kaum etwas am Text auszusetzen. Antworten


Lucien Michel

04.08.2010, 15:39 Uhr
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Dass das Reduit reine Augenwischerei - quasi Beruhigungspille - war, wussten schon damals etliche, nicht nur 'Linke',doch durfte aus Staatsraison nicht darüber gesprochen werden. Einige Unternehmer (mit Politik und Armeeführung verbandelt) haben recht gut daran verdient und die deutschen Geheimdienste kannten viele Pläne schon vor der 'Aufrichte'. 'Für d'Chatz' sagte man dazu kurz nach Kriegsende. Antworten


Erika Kunz

04.08.2010, 15:32 Uhr
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Weshalb die Schweiz verschont geblieben ist, war die Tatsache, dass sie als Tresor der Nationen nützliche Dienste leistete. Antworten


urs schenker

04.08.2010, 15:31 Uhr
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Leider muss ich Herrn Kreis bei der politischen Werbung recht geben! In diesem Jahr besuchte ich die Auststellung in Nürberger Stadion. Ich erschrak, als ich ein Plakat sah, dass demjenigen der Anti-Minarett-Initiative der SVP stark glich. Wie weit sind wir den gekommen? Nur schade dass die SVP ja die angrenzenden Gebiete in die Schweiz holen wollen, heim ins ...... ????? Antworten


René Merten

04.08.2010, 15:28 Uhr
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Ich mag G.Kreis nicht mehr hören. Er will um jeden Preis in die EU- was das die Schweiz kostet ist ihm egal. Auch in der Bergier-und Rassismus-Kommission hat er unglücklich und parteiisch agiert. Er vertritt auf jeden Fall nie eine Schweizer Position, akzeptiert nur die Abstimmungsresulate, die ihm passen(Minarette), nimmt aber gerne die Entlöhnung seitens der Berner Verwaltung. Antworten


Ernst Brunner

04.08.2010, 15:25 Uhr
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Wir können auch einen Historiker fragen, der keine linke Ausrichtung. Und ich bin überzeugt, der würde genau das Gegenteil schreiben. Dieser Kreis ist eigentlich kein wirklicher Historiker, sondern ideologisch besessen. Antworten


Karl Springer

04.08.2010, 15:25 Uhr
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Warum sollte das Deutsche Reich die Schweiz "erobern"? Im Gegensatz zu Holland war die CH kein Aufmarschgebiet, den Bankenplatz brauchte man für Rohstoffzahlungen und die Schweizer Industrie hat für die Wehrmacht im Rüstungsbereich gearbeitet(lukrativ). General Guisan - ein Freund noch aus Reichswehrzeiten - wusste das. Und wenn das Deutsche Reich die Schweiz erobern hätte wollen - no problem Antworten


Pierre Bonmot

04.08.2010, 15:23 Uhr
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Natürlich wäre ein Alpenreduit schwer (d.h. nur mit grossen Verlusten) zu erobern gewesen. Fragt sich nur, welcher strategisch denkender Angreifer die Alpen überhaupt hätte erobern wollen. Wirtschaftlich/industriell wäre das Mittelland das lohnende Ziel gewesen. Die in den Alpen verschanzten Truppen hätte man sich selber überlassen und verhungern lassen können... Antworten


peter ess

04.08.2010, 15:22 Uhr
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Ich kann dieses Thema auch bald nicht mehr hören .... Hr Kreis, bitte abtreten. Die Jungen interessieren sich nicht dafür und die 'Alten' haben oft mit ihrer Auslegungen und Hypothesen grundsätzlich ein Problem und zwar zu allem. Auch wenn es ein Menüvorschlag im Betti Bossi ist. Antworten


Christian Stapfer

04.08.2010, 15:15 Uhr
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@Tom Müller: "Die Reduit-Taktik hätte also im Ernstfall tadellos funktioniert." Vielleicht: nur hätte man leider im Mittelland die Bevölkerung den bekanntlich recht bösartigen Herrschaftsmethoden der Nazis ausgeliefert. Je erfolgreicher das Reduit , umso brutaler die Methoden der Nazis im Mittelland. Wozu also in den Bergen die Schweizerfahne verteidigen, wenn das Mittelland längst verloren ist? Antworten


Kurt Koller

04.08.2010, 15:15 Uhr
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Wenn ich nur schon den Namen Georg Kreis höre, geht mir die Galle hoch. Alles was schweizerisch tönt, wird von ihm verunglimpft. Kreis soll endlich den Hut nehmen. Sein kürzlicher Vergleich in Sachen Polit-Werbung mit dem dritten Reich, war unerträglich genug. Antworten


Urs Honegger

04.08.2010, 15:14 Uhr
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Herr Kreis, bitte nicht schon wieder. Sie sind in einem derart politisch einseitig gefärbten Bild gefangen, dass Sie langsam nicht mehr glaubwürdig sind, wenn Sie es je gewesen sind. M.D. hat Recht: bitte treten Sie endlich ins 2. Glied zurück. Wir haben Sie zur Genüge gehört. Mit dem Bonjour Bericht und Ihrer Tätigkeit in der Rassismus-Kommission haben sie schon genug Schaden angerichtet. Antworten


Pascal Sutter

04.08.2010, 15:12 Uhr
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Reduits gibt es heute auch noch. Nämlich in den Köpfen einiger Schweizer die unser Land am liebsten noch heute von der Umwelt abschneiden möchten. Antworten


thomas muster

04.08.2010, 15:12 Uhr
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Ich finde den Vergleich mit Holland ganz gut, weil die Schweizer genauso wenig ein Soldatenvolk sind wie die Holländer. Deswegen wäre in ein direktes Konflikt die Schweiz wohl untergegangen.. Antworten


Pankraz Aeschlimann

04.08.2010, 15:11 Uhr
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@ Max Demian: haben Sie die unzähligen Dokumente und Schachteln angeschaut? Es sieht vielmehr ganz danach aus, dass Sie mit Vorurteilen und Scheuklappen durchs Leben gehen. Antworten


Tom Müller

04.08.2010, 15:03 Uhr
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Dass Berge Todesfallen für Armeen sind und kaum eingenommen werden können, sieht man ja heute sehr gut in Afghanistan. Die Reduit-Taktik hätte also im Ernstfall tadellos funktioniert. Antworten


Matthias Steiner

04.08.2010, 14:58 Uhr
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Was eine zahlenmässig, rüstungstechnisch unterlegene Truppe in den Bergen erreichen kann, demonstrieren die Afghanen gerade jetzt eindrücklich. Sie tatens schon im 19. Jhdt. gegen die Briten. Die Deutschen rechneten denn auch mit bedeutenden Verlusten bei Einnahme des "Stachelschweins" (Rundstedt), auch wenn die Armee im Reduit sicher nicht der ausschlaggebende Punkt für die Verschonung war. Antworten


Max Demian

04.08.2010, 14:57 Uhr
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Leider sind Analysen von Georg Kreis nicht (mehr) relevant. Seine Analysen sind politisch gefärbt und entbeeren jeder Objektivität. Er stellt zuerst die These auf und sucht dann die politisch genehmen Fakten, um jene zu untermauern. Es ist Zeit abzutreten, Herr Kreis. Antworten



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