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Nach 16 Jahren juristischem Hickhack: SF sendet TV-Spot über Tierquälerei

Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) darf nach 16 Jahren einen TV-Spot gegen Kastenstandhaltung von Mutterschweinen im Schweizer Fernsehen zeigen.


Der Spot wird vom Mittwoch bis Freitag in einer aktualisierten Version gesendet, jeweils um 20 Uhr nach «Meteo». Dies berichtet der Verein gegen Tierfabriken des umstrittenen Erwin Kessler auf seiner Homepage. Die Aktualisierung betreffe die gezeigte Kastenstandhaltung von Mutterschweinen.

Die Agrolobby und ihr Bundesamt für Veterinärwesen würden seit Jahren behaupten, diese sei verboten. Tatsache sei aber, dass die Tierschutzorganisationen seit langem ein Verbot fordern würden, die Agrolobby dies jedoch verhindert hätten.

Die revidierte Tierschutzverordnung habe lediglich die Zeitdauer, während der Mutterschweine so eingesperrt werden dürfen, auf 10 Tage reduziert. VgT schreibt dazu: «10 Tage permanent zur Bewegungslosigkeit gezwungen, im eigenen Kot liegend - eine üble Tierquälerei!» (sam)

Erstellt: 27.01.2010, 10:05 Uhr

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32 Kommentare

Antonietta Tumminello

28.01.2010, 10:16 Uhr
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In der intensiven Schweinehaltung werden die Mastschweine bis zum Schlachten in Gruppen von mindestens 10 Tieren gehalten - in Einraumbuchten, auf Vollspaltenboden, ohne Einstreu. Die Schweine haben, besonders gegen Ende der Mast, kaum Bewegungsspielraum. Sie leiden in der reizarmen Umwelt unter Beschäftigungslosigkeit und Langeweile. Antworten


Carl Sonnthal

28.01.2010, 07:26 Uhr
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nicht zu vergessen ist, dass der spot mit anständigem geld finanziert wurde und nicht durch schändliche taten der tiermörderlobby à la schweizer fleisch. Antworten


Erich Heinz

27.01.2010, 22:40 Uhr
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Nebst dem Leid das den Tieren zugefügt wird, hat der hohe Fleischkonsum auch eine negative Auswirkung auf unsere Gesundheit und verteuert unsere Krankeitskosten enorm. Rheuma, Herz- und Kreislauferkrankungen sind die Folgen. Ich hatte vor 20 Jahren Rheuma, habe auf anraten des Arztes den Fleischkonsum eingestellt und bin seither ohne Beschwerden. (übermässiger Alkoholkonsum hat gleiche Wirkung). Antworten


peter meier

27.01.2010, 21:16 Uhr
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Dass die Gesetze heute ein bisschen strenger sind, ist ja erfreulich. Aber ich habe mit eigenen Augen schon ziemlich lasche Auslegungen ebendieser Gesetze gesehen. Zudem stammt ein grosser Teil unseres konsumierten Fleisches aus dem Ausland. Und wenn letztlich Fleisch aus Brasilien oder China günstiger ist als hiesiges, dann können wir uns ja ausmalen, was die armen Viecher durchmachen... Antworten


hansdieter baltisberger

27.01.2010, 19:16 Uhr
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@Stéphanie Schär artgerecht ist nur die freiheit! wer wirklich konsequent keinem tier leid zufügen will wird VEGAN!!! denn auch eier und milchproduktion ist mit unsäglichem tierleid verbunden. tierschützer sind für grössere käfige, ich bin gegen käfige!!! eat your cat or go vegan!!! Antworten


Ursula Ambühl

27.01.2010, 18:33 Uhr
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@rudolf thoma: Wie kommen Sie jetzt darauf, dass ich Bäuerin sein soll? Na, ist ja egal. Auf jeden Fall bin ich ehrlich ein bisschen erstaunt, dass einer wie Erwin Kessler hier so viel Beifall erhält. Wenn ich ihn reden höre, habe ich immer den Eindruck, dass es ihm gar nicht um die Tiere, sondern um die Selbstdarstellung geht. Aber jetzt habe ich wohl in ein Wespennest gestochen. Start flaming! Antworten


Willi Ammann

27.01.2010, 18:22 Uhr
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Wieviele der "Kessler-Fans" in diesem Forum haben schon mit eigenen Augen einen Schweinestall von innen gesehen? Die Bauern haben ein ureigenes Interesse daran dass es ihren Tieren an nichts mangelt. Nur hat das auch seinen Preis und den sind die wenigsten Konsumenten zu berappen. Tierschutz ist notwendig, wenn er aber zum Terror ausartet wirds gefährlich. Antworten


Gabor Horvath

27.01.2010, 18:02 Uhr
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ich glaube es würde uns allen nicht schaden, wenn wir uns vor das schöne Schnitzel setzen oder unserem Baby den leckeren Brei geben, ab und zu einen Gedanken daran zu "verschwenden" welche Vorgeschichte unsere Mahlzeit oftmals hat... das Ganze Thema ist traurig und beschämend. Antworten


Franziska Seiler

27.01.2010, 15:24 Uhr
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@rudolf thoma sehr gerne können sie unseren Schweinestall mit 16 Muttersauen besichtigen. Unsere Sauen leben während der Säugezeit im warmen Stall in Boxen in denen sie sich frei bewegen können und mit Stroh! Während der "galt Zeit" sind sie draussen im Freilauf Stall. Und das ist in der heutigen Zeit fast überall so! Schade dass Kessler alle Landwirte in den selben Topf werfen will! Antworten


rudolf thoma

27.01.2010, 14:58 Uhr
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@Seiler Franziska & Ursula Ambühl! Gerade sie beide, als Bäuerinnen, sollten darauf bedacht sein, dass die Tiere bis zu ihrem Tod ein erträgliches und tierkonformes Leben haben. Dass die gute Haltung eines Schlachttieres einen enormen Einfluss auf die Fleischqualität hat ist schon längst erwiesen! Antworten


rudolf thoma

27.01.2010, 14:22 Uhr
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Bravo Herr Kessler! Wiederum haben Sie einen weiteren Sieg errungen ich gratuliere und danke Ihnen für den Einsatz zum Wohle der Tiere. Der Konsument soll ruhig sehen, was die Tiere erdulden müssen bis sie als Steak auf dem Teller landen. Sowohl Coop als auch die Migros sind nun in der Pflicht der Käuferschaft endlich reinen Wein einzuschenken, wenn überhaupt Fleisch, dann aus reeler Zucht! Antworten


Ernst Bolliger

27.01.2010, 14:09 Uhr
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Letztendlich entscheidet der Konsument wieviel er für das Fleisch zu zahlen bereit ist. Artgerechte Tierhaltung kostet eben einiges mehr als die Produktion in den Fabriken. Unlängst haben Bauern in Deutschland davor gewarnt das das wohl der Tiere unter dem enormen Preisdruck der Detailhändler nicht mehr gewährleistet werden kann. Antworten


Michael Meienhofer

27.01.2010, 13:43 Uhr
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Vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich...Werden Gesetzesverstösse unter Menschen festgestellt, schreitet flugs die Justitz ein. Anders wenn Tiere im Spiel sind, da schreitet flugs die Lobby ein und macht Druck auf die Amtsstellen - nicht auf die Fehlbaren. Wenns ums Geld geht, darf das Gesetz etwas larger angewendet werden. Die Initianten solcher Druckmittel werden zu einem Sicherheitsrisiko! Antworten


Seiler Franziska

27.01.2010, 13:36 Uhr
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In den letzten 16 Jahren gab es so gravierende Anpassungen im Tierschutz, dass dieses Filmchen gar nicht der heutigen Realität entspricht! Wer den Film genau ansieht, sieht dass die Sauen (dies sind übrigens solche die gerade keine Jungen haben) in den Kastenständen nicht eingesperrt sind! Diese Stände sind zur einzelfütterung gedacht, damit nicht die eine Sau der anderen ihr Futter wegfrisst! Antworten


Stéphanie Schär

27.01.2010, 13:17 Uhr
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Es ist Zeit endlich aufzuwachen! Artgerechte Tierhaltung ist einfach unumgänglich! Letzten Endes landet jedoch jedes "Nutztier" auf dem Schlachthof. Wer konsequent keinem Tier Leid zufügen will, hört komplett auf mit dem Fleischkonsum. Ich bin seit 9 Jahren Vegetarierin und habe keinerlei gesundheitliche Probleme oder Mängel! Antworten


Karl Wiegand

27.01.2010, 12:50 Uhr
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Falsch Frau Ambühl, Herr Erwin Kessler hat Mut und ist absolut kein Extremist. Ich bin froh, dass es solche Menschen gibt. Sie sind wahrscheinlich blind, zumindest verkörpern Sie die Schafe im G.O. Roman "Animal Farm." Und Sie tragen mit Ihrer unbegründeten Beschuldigung rein gar nichts zur Verbesserung der Tierausbeutung bei. Antworten


Ruth Chartrand

27.01.2010, 12:32 Uhr
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Endlich auch einmal eine gute Nachricht. Ein BRAVO an Hr. Kessler dass er nicht aufgegeben hat ! Antworten


Markus Weber

27.01.2010, 11:57 Uhr
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Erwin Kessler ist einer der wenigen Tierschützer, die diesen Namen verdienen. Danke Herr Kessler für Ihren kompromisslosen Einsatz für die gequälten Tiere! Ich selber esse nur selten und dann nur Bio-Fleisch. Antworten


Yuri Zainfeld

27.01.2010, 11:44 Uhr
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Nachdem die Metzger und Schweizer Fleisch über Jahre so viel Werbung gemacht haben, ist es nicht mehr als richtig, dass auch für die Art gerechte Haltung von Nutztieren geworben werden darf. In der aktualisierten Version des Spotts wird aber hoffentlich der Vergleich mit dem KZ nicht mehr gezogen. Antworten


DAni Meier

27.01.2010, 11:20 Uhr
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Sagt wohl alles über Leuenberger und freie Meinungsäusserung! Man muss zuerst bis nach Strassburg gehen. Bravo den Tierschützern. Antworten


Barbara Müller

27.01.2010, 11:17 Uhr
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Ich finde es gut, dass dieser Spot endlich gezeigt wird! Die Bilder entsprechen der Realität, wer sich dadurch gestört fühlt, soll halt Biofleisch essen oder ganz damit aufhören! Antworten


Stefan Jost

27.01.2010, 11:16 Uhr
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Fleisch aus wirklich artgerechter Tierhaltung würde 50 Franken pro Kilogramm kosten. Wer billigeres Fleisch isst, der unterstützt Tierquälerei. Antworten


Karl Wiegand

27.01.2010, 11:14 Uhr
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Es ist traurig wie manche Banausen mit Tieren umgehen und auch der Gesetzgeber (in aller Ländern) ist immer nur pro Nutzen, nie pro Tier. Ich bedanke mich bei allen, die mit Tieren artgerecht und human umgehen. Darum stimmen sie unbedingt für Tieranwälte. Und wenn ich an die grausame, mittelalterliche Schächterei aus religösem gedusel denke, dann muss ich mich fast übergeben. Antworten


Ursula Ambühl

27.01.2010, 11:10 Uhr
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Tierschutz ist etwas, was uns allen sicher am Herzen liegt. Schade ist, dass Erwin Kessler dabei aber extremistische Positionen vertritt und haarsträubende, gelegentlich auch illegale Methoden anwendet. Er erweist dem Tierschutz damit einen Bärendienst. Antworten


Miryam Brandenburg

27.01.2010, 10:52 Uhr
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Es ist schon lange die Zeit für solche Werbespots. Da ja fasst jeder mal vor dem TV sitzt und sich beeinflussen lässt. Bitte mehr davon. Antworten


Martina Fuchs

27.01.2010, 10:50 Uhr
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Ich gratuliere E. Kessler von Herzen zu diesem Erfolg u. danke ihm für sein riesiges Engagement. Auch wenn es betreffend die Ausstrahlung des TV Spots um ein juristisches Thema geht, so ist äusserst wichtig, dass die Schweizer Bevölkerung wahrheitsgemäss über die hiesige Fleischindustrie u. deren leidvolles Gebaren informiert wird. Nur der Konsument hat es in der Hand, dieses Leiden zu verhindern. Antworten


rolf zürcher

27.01.2010, 10:46 Uhr
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vielleicht solte man die verantwortlichen auch mal 10 tage lang so einsperren!! Antworten


peter meier

27.01.2010, 10:45 Uhr
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endlich! danke! und vielleicht müsste man für alle fleischliebhaber noch am schluss ergänzen: essen sie wenn schon nur fleisch aus kontrolliert artgerechter haltung (am besten demeter qualität). Antworten


Hans Peter Lüdi

27.01.2010, 10:43 Uhr
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Im Gegensatz zu früher sind genannte, nicht tolerierbare, Zustände heute die Ausnahme, welche es leider bekanntlich in jeder Branche gibt. Der Fairnesshalber wäre sehr wünschenswert, wenn die VgT von Tierfabriken der umliegenden Ländern mit über 95'000 Schweinen unter einem einzigen Dach und ohne Auslauf, berichten würde. Antworten


Klaus Müller

27.01.2010, 10:30 Uhr
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Es ist nur gerecht, dass man 1. seine freie Meinung äussern darf in der Schweiz und 2. dass die von Steuerzahlern subventionierten Bauern ihre Tiere unwürdig dahinvegetieren lassen und dafür noch mein Geld erhalten. Antworten


Kurt Müller

27.01.2010, 10:21 Uhr
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Schön, dass man in der Schweiz auch mal die Wahrheit sagen darf - auch wenn es 16 Jahre dauert, bis man dazu die Erlaubnis bekommt. Antworten


Jürg Schmid

27.01.2010, 10:14 Uhr
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Völlig unverständlich warum diese Ausstrahlung hat verhindert werden sollen. Nun ja. Es war halt eine etwas andere "Beilage" zum Schweizer Fleisch. Antworten



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