Nach 16 Jahren juristischem Hickhack: SF sendet TV-Spot über Tierquälerei

Aktualisiert am 27.01.2010 32 Kommentare

Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) darf nach 16 Jahren einen TV-Spot gegen Kastenstandhaltung von Mutterschweinen im Schweizer Fernsehen zeigen.


Der Spot wird vom Mittwoch bis Freitag in einer aktualisierten Version gesendet, jeweils um 20 Uhr nach «Meteo». Dies berichtet der Verein gegen Tierfabriken des umstrittenen Erwin Kessler auf seiner Homepage. Die Aktualisierung betreffe die gezeigte Kastenstandhaltung von Mutterschweinen.

Die Agrolobby und ihr Bundesamt für Veterinärwesen würden seit Jahren behaupten, diese sei verboten. Tatsache sei aber, dass die Tierschutzorganisationen seit langem ein Verbot fordern würden, die Agrolobby dies jedoch verhindert hätten.

Die revidierte Tierschutzverordnung habe lediglich die Zeitdauer, während der Mutterschweine so eingesperrt werden dürfen, auf 10 Tage reduziert. VgT schreibt dazu: «10 Tage permanent zur Bewegungslosigkeit gezwungen, im eigenen Kot liegend - eine üble Tierquälerei!» (sam)

Erstellt: 27.01.2010, 10:05 Uhr

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32 Kommentare

DAni Meier

27.01.2010, 11:20 Uhr
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Sagt wohl alles über Leuenberger und freie Meinungsäusserung! Man muss zuerst bis nach Strassburg gehen. Bravo den Tierschützern. Antworten


Jürg Schmid

27.01.2010, 10:14 Uhr
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Völlig unverständlich warum diese Ausstrahlung hat verhindert werden sollen. Nun ja. Es war halt eine etwas andere "Beilage" zum Schweizer Fleisch. Antworten



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