«Nef geht es schlecht, sehr schlecht»
Von Mischa Aebi. Aktualisiert am 06.01.2009 89 Kommentare
Bernhard Rüdy. (Bild: Thomas Burla)
Herr Rüdy, die für den Fall Nef zuständige Staatsanwältin wird verdächtigt, sie habe das Verfahren gegen den ehemaligen Armeechef vorzeitig abgebrochen. Was sagen Sie dazu?
Bernhard Rüdy: Dieser Vorwurf ist völlig konstruiert. Die Ideen der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission sind daneben.
Warum?
Die Staatsanwältin hat absolut korrekt gehandelt. Das Strafgesetz sieht die Möglichkeit explizit vor, ein Strafverfahren einzustellen, wenn alle Streitparteien einwilligen und kein überwiegendes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung vorliegt.
Offenbar hat aber die Staatsanwältin Roland Nef bereits nach dem Verhör gesagt, sie plane das Strafverfahren einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nicht einmal das Beweismaterial aus der Hausdurchsuchung gesichtet.
Das hat die Staatsanwältin so nicht gesagt.
Wie denn?
Ich kann den Wortlaut nicht mehr sagen. Sinngemäss hat sie gesagt, es sei voraussichtlich ein Fall, der nicht vor den Richter müsse. Zudem hatte die Staatsanwältin zu diesem Zeitpunkt das Beweismaterial sehr wohl gesichtet – zum Beispiel die Mails und die SMS, die Nef seiner Ex-Freundin geschickt hatte. Einzig das bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmte Computermaterial war noch nicht ausgewertet. Diesbezüglich machte die Staatsanwältin dann auch einen Vorbehalt.
Wurde jemals seitens des VBS oder einer anderen Verwaltungsstelle Druck ausgeübt auf die Staatsanwältin, dass sie das Verfahren einstellen soll?
Das halte ich für ausgeschlossen. Erstens sagen die Akten und der Bericht der Justizdirektion klar, dass dies nicht der Fall war. Zweitens hatte ich nie den geringsten Anhaltspunkt, dass jemand in diesem Fall Druck auf sie ausgeübt hätte.
Warum weigert sich Roland Nef eigentlich immer noch, die Strafakte offenzulegen und Klarheit zu schaffen?
Sehen Sie, der Fall ist ja – was Herrn Nef anbelangt – eigentlich seit längerem abgeschlossen. Er wird nun von anderer Seite wieder aufgewärmt.
Von welcher Seite meinen Sie?
Es ist die Seite des Zürcher Fahnders Fredi Hafner. Weil er im Verdacht steht, Akten im Fall Nef den Medien zugespielt zu haben, versucht seine Verteidigung ihn zu entlasten, indem sie den Fall Nef wieder aufwärmt und hochspielt. Die neuerliche Aufwärmung des Falles hat dazu geführt, dass gewisse Medien Aussagen in Polizeiprotokollen plötzlich als Fakten darstellen. So geht es etwa um die Behauptung, Nef habe ein Alkoholproblem. Hätte er ein Alkoholproblem, glauben Sie etwa, dass er die ganze Karriereleiter bis zum Korpskommandanten geschafft hätte?
Schürt Ihr Mandant mit seinem Schweigen nicht bloss neue Gerüchte?
Nicht nur Herr Nef will nichts sagen, auch seine Expartnerin nicht. Das hatten die beiden damals vertraglich so vereinbart.
Wie gelangten Ihrer Meinung nach die Details aus Polizeiprotokollen an die Öffentlichkeit?
Der Zürcher Fahnder Hafner sagt, er sei es nicht gewesen. Die Fakten sind aber erdrückend.
Wird Ihr Mandant etwas unternehmen bezüglich den in den letzten Tagen bekannt gewordenen neuen Details?
Roland Nef will einfach Ruhe haben. Er hat weder die nervliche noch die finanzielle Kraft, weitere rechtliche Schritte zu unternehmen.
Wie geht es Roland Nef eigentlich?
Es geht ihm schlecht.
Inwiefern?
Vor allem gesundheitlich geht es ihm und seiner Familie bedingt durch die ganze Medienschlacht schlecht, sehr schlecht.
Hat Nef wieder eine Arbeit gefunden oder eine Stelle in Aussicht? Nein. Und es ist für ihn so gut wie aussichtslos, wieder eine Arbeit zu finden nach der ganzen Schlammschlacht. (Berner Zeitung)
Erstellt: 06.01.2009, 09:34 Uhr
KOMMENTAR SCHREIBEN
89 KOMMENTARE
Herr U.A. Knobel, Sie waeren nicht geeignet, Bundesrat zu werden. Gewissenserforschung und Anstand sind zu empfehlen. Wir haben und hatten keine unfaehige Bundesraete, nicht mal halbe, aber Parteibosse, wie gehabt, brauchen wir nicht in Bern.
Auch in dieser Angelegenheit ist der Schweizer leider ein ungehobelter Kerl. Wuerde es dem Einzelnen der Kommentatoren gleich ergehen, es waere interessant zu wissen, wie er reagieren wuerde. Einige sollten sich wirklich schaemen, was sie da rauslassen. Und die Medien helfen natuerlich noch nach !!!
Offenbar wäre Hr. Nef ohne Fredi Hafner immer noch in Amt und Würden. Können sich die Verteidiger von Hr. Nef wirklich vorstellen, dass einer, der seine Frau so mies behandelt und privat Handlungen begeht, die aus der alleruntersten Schublade kommen, beruflich ein absolut integrer, korrekter und charakterlich fähiger Armeekommandant ist? Wenn ja, grenzt das nicht schon an Schizophrenie?
als oberster chef auch der frauen in der armee absolut untragbar,ueberdurchschnittliche haeufung von besonderen psychogrammen im berufsmilitaer,aber fast alle lernfaehig,auch hier wird bald gras darueber wachsen..
Herr Nef ist über seine grosse Wertevorstellung gestolpert! Er wollte in der Armee Ordnung machen und entliess als erstes den LW Chef, der auch Fehler gemacht hat. Nur gibt es Fehler, welche gravierender sind und damit die Funktion und Stellung einer Person in Frage stellen! Ein KKdt, der Sexinserate im Namen seiner Ex schaltet, gehört nicht an die Spitze der Armee, Wiedergutmachung hin oder her!!
Wo geht Herr Nef und Herr Ospel eigentlich noch einkaufen ? Bestellen Sie Esswaren nun übers Netz ?
Zum Glück ist dieser Herr nicht lange Armeechef gewesen, es zeigt sich ja, dass er keiner Belastung gewachsen ist und somit wäre er bestimmt nicht der richtige gewesen. In seiner Beziehungskrise hat er ja auch versagt.
Nef hat nun wirklich genug Strafe bekommen. Lasst diesen Mann endlich in Ruhe.
jaja unser militärpersonal, zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen.
Die Medien werden im Fall Nef soll lange keine Ruhe geben, bis die die Facts auf dem Tisch liegen. Das ist eine alte Regel und absolut korrekt.
Mit Herr Nef habe ich sicher kein Mitleid. Er bekommt eine Abfindung, die das 6 fache meines Jahreslohns erreicht und soll finanziell am Anschlag sein? Also einfach unglaublich. Herr Nef hat sich die Suppe selbst eingebrockt.
Herr Nef wusste über seine eigenen Fehler und Aussetzer am besten Bescheid und hätte sich schon deswegen nie als Armeechef (oder Korpskommandant) bewerben dürfen. Einer der so etwas trotzdem tut gehört in psychiatrische Behandlung. Die hat ihm nun die schweizerische Medienlandschaft völlig kostenlos angedeihen lassen. Vielleicht ist es ganz gut, dass er sich JETZT wenigstens mal schlecht fühlt.
Mitleid für Herr Nef ist wirklich fehl am Platz. Als Kommandant war er auch nicht gerade zimperlich mit seinen Leuten umgesprungen. Was dieser Anwalt von sich gibt, ist unter aller S. wieso verteidigt er einen rückgradlosen Mann und wirf einem moralisch einwandfreiem Menschen Amtsgeheimnisverletzung vor? Der Mann welche die Presse informiert hat, tat seine Pflicht als Bürger.
Nun lernt Nef doch noch, wenn auch nicht so extrem, was man durchmachen muss, wenn man schikaniert wird. In seinem Fall: ganz zu Recht! Strafe muss sein, ungeschoren darf er keinesfall davonkommen!
Die Affäre Nef ist keinesfalls bedeutungslos geworden bzw. ausgereizt. Es besteht ganz allgemein der Verdacht, dass einmal mehr der Grundsatz "die Grossen lässt man laufen und die Kleinen hängt man" gilt, weshalb die ganze Wahrheit auf den Tisch muss. Herr Nef hat sich in diese Situtation selbstverschuldet hineinmanövriert, weshalb Mitleid wohl fehl am Platz ist.
Lassen wir doch die Glückskette sammeln. Für solche Fälle gibt es sie.
eine Frage bleibt: Wer bezahlte Nefs Ex-Freundin die ca. 100'000 Fr. Entschädidung? Nef kann die Summe mit seinem Einkommen und seinem Lebensaufwand nicht aufgebracht haben. Hat das VBS bezahlt, um ihren Wunschkandidaten durchzuboxen?
Die Medien müssen ein Sensationsrummel verursachen um überleben zu können, dabei bietet dieser Fall durch Verschweigen der Tatsachen ewigen Sensationszündstoff. Würde Näf die Karten auf den Tisch legen wäre der Spuk vorbei und würde bald in Vergessenheit geraten. Aber der Anwalt, der Näf steuert hätte dann nichts mehr zu tun und käme nicht in die Schlagzeilen. Schlussfolgerung: Traue keinem Anwalt
Meine Firma wurde geschlossen, wir alle entlassen. Wir waren NICHT schuldig, es gab KEINE Abfindung. Soweit mein Mitleid mit Nef! Ich hoffe seine ehemalige Partnerin kann die Verletzungen von Nef verkraften und aufarbeiten! Viel Glück! Nefs jetzige Familie braucht professionelle Hilfe (wie Nef auch), hierbei wünsche ich ihnen auch Erfolg und Kraft, dass sie es auch anpacken, insbesonder Nef!
Ich frage mich, wie ehrenwert Menschen sind, deren Vergeltungstrieb endlos ist , ich halte nichts von solchen Leuten.
Ich glaube, die Presse und auch gewisse Politiker arbeiten darauf hin, dass Hr. Nef Suizid begeht. Früher oder später wird er dies nämlich tun und dann dürfte es schwieriger werden, über ihn zu berichten.
Eine Statue für die Doppelmoral. Da wird tagtäglich über andere getratscht, gemotzt, es wird gemobbt, mit oder oder Internet. Tausende tun täglich das, was Nef auch gemacht hat. Aber man kann so schön mit dem Finger auf ihn zeigen und sich gleich besser fühlen. ICH bin ja nicht so... Denkste.
@Sophia Siedler: Dann kann man aus Ihrem Statement folgern, dass Hr. Nef die nächsten Jahre regelmässig in der Presse erscheinen sollte, mit der wiederkehrenden Folge von Beschreibungen des Sachverhaltes. Das heisst, mit der Zeit werden die Zeitungen eine Rubrik "Nef" neben Schweiz, Zürich etc. schaffen. Die Fernsehstationen werden in Sendungen wie "10 vor 10" jeweils vor dem Wetter "Nef" zeigen.
Ein guter Rat für 2009 wühlen sie nicht immer im alten Mist umsomehr stinkt's zum Himmel. In der Bibel steht z.B Der welcher keine Fehler hat, werfe den ersten Stein. Also Suhäfeli und Saudekeli, lassen sie solche Banalitäten und kümmern sie sich um Wichtiges.
Ich heule vor Mitleid.Es geht vielen Familien(vätern) schlechter, finanziel,Gesundheitlich und Gesellschaftlich. Dieser Bericht über den "Schleimer" Nef ist nicht einmal die Druckerfarbe wert.
Herrn Nef wird Unrecht getan. Fachleute sagen, so reagiert einer nur auf kolossalen Liebesentzug. Ein solcher hat ihn scheinbar unheimlich geschmerzt. Jetzt müsste eben auch diese Schmerzzufügung hinterfragt werden: War sie unbedingt nötig, und hat die Ex die diversen Ausraster nicht sogar provoziert? Wie kann man einen so tollen Typen einfach ausschlagen, ich nähme ihn sofort unter meine Flügel..
Der Herr Nef hat seine Strafe nun erhalten mit der Blosstellung vor der Bevölkerung. Habe dies am Anfang ja auch noch gut gefunden dochlangsam reicht es. Kindermörder und Vergewaltiger etc. werden ja auch nicht öffentlich mit Namen und Foto in der Zeitung vorgeführt.
@Andreas Baumgartner, In allen Ehren, aber eine Person wie Nef gibt es nicht zu verteidigen. Wenn auch nur die Hälfte stimmt, was in den Medien herumgereicht wird, ist es Verabscheuungswürdig. Wenn jemand eine andere Person dermassen blossstellt und in diesem Falle noch seine Frau/Geliebte, darf Nef nicht im geringsten geschont werden.
Herr Nef, Ihre erworbenen beruflichen und gewiss auch menschlichen Fähigkeiten werden Sie in einer anderen Position wieder anwenden können. Nur weil ein paar Journalisten übers Ziel hinaus schiessen heisst das noch lange nicht, dass Sie erledigt sind. Sie haben für Ihre Fehler bezahlt und die Konsequenzen gezogen, mehr können wir nicht erwarten.
Frau Balsiger rät, das Zeitungsabo zu kündigen da das Niveau schlecht sei... Das ist genau der falsche Ansatz. Ich bin auch der Meinung, dass es nicht mehr angezeigt ist, im Boulvardstil über Nef herzuziehen. Wenn nun allerdings (noch) mehr Leser ihre Abos bei den einzigen verbliebenen Qualitätszeitungen künden, werden wir uns in Zukunft durch 20Min und dergleichen informieren.
Es geht doch gar nicht mehr um Hr. Nef. Wie sein Anwalt richtig erwähnt, geht es um den Fahnder der Polizei. Erst seit er unter Verdacht steht, wurde diese Schlammschlacht wieder aufgewärmt.
Was ich in den bisherigen Kommentaren vermisse: ex BR "Sämi" Schmid war es doch, der Nef bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum Armeechef durchgedrückt hat. Wäre Schmid seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen, hätten wir den ganzen Schlamassel nicht. Schlechte und unfähige Bundesräte sind das weit grössere Übel!
Beim Querlesen einiger Beiträge ist mir aufgefallen, dass einige Leser die strafrechtliche Angelegenheit von Nef immer noch als "Privatsache" betrachten. So tat es auch altBR Schmid. Freiheits-, Gewalt- und Sexualdelikte in der Partnerschaft sind nach dem Willen des Gesetzgebers keine "Privatsachen" mehr, spätestens seit sie nicht mehr als Antrags- sondern als Offizialdelikte verfolgt werden.
Mit kommen die Tränen, es geht im finanziel schlecht. Oh, oh, ja nimmt den der Anwalt von Nef im alles wieder ab. Noch ein Spruch zum Tag: "der fuchs verliert den Pelz, aber niemals die Gewohnheiten"...!
Bitte? Das interressiert doch wirklich niemand mehr....oder schon?
Nef wurde bis hauete dienstlich nix vorgeworfen. Dennoch wurde er wegen eine privaten Bagatelle ohne Gewalt gegen Personen beruflich, finanziell und psychisch hingerichtet. Sein Scharfrichter von eigenen Gnaden sitzt derweil immer noch auf seinem Amtstron und waere ohne Anklage sogar noch befoerdert worden! Zum Glueck hatte Borer eine gute und reiche Partnerin, die ihm statt der Hundemeute half.
Die Aufgabe eines Anwaltes ist. Thesen aufzustellen, welche zugunsten seines Mandanten sind (oft ein Drecksgeschäft). Diese Thesen dann als wahr zu verkaufen, auch wenn sie es eventuell gar nicht sind. Die Gegenpartei (in casu Hafner und Co.) muss diese Thesen dann widerlegen, oft eine mühsame Arbeit, denn oft schützt der Staat die Thesen, solange sie nicht widerlegt sind. Auch schon erfahren.
An alle die sich eine Kritik an Roland Nef erlauben, obwohl diese die effektiven Fakten und die Person Nef nicht kennen, ihnen möchte ich sagen; Ueber den Mist in Nachbars Garten wettern, ist eine Sache, doch kommt der Gestank meist aus dem eigenen Garten und dieser riecht meistens am stärksten!!
Die öffentliche Meinung und besonders die von der Presse hergestellte öffentliche Meinung kennt keine Gerechtigkeit und vor allem keine Angemessenheit. Menschen wegen Strafsachen öffentlich an den Pranger zu stellen, ist in unserem Rechtssystem nicht vorgesehen, selbst über Mörder ist anonym zu berichten. Ohne das Fehlverhalten Nefs zu bagatellisieren: das alles geht wirklich viel zu weit!
Mitleid ist hier fehl am Platz, aber Verzeihung gegenüber Schwächen eines Menschen wie sie vielleicht viele in sich tragen. Dass er es überhaupt zum Korpskommandanten geschafft hat, war eine militärische Fehlleistung. Mit seinem tiefen Fall wurde er in seinem Bekanntenkreis bis auf die Knochen blamiert. Reicht das nicht? Ich glaube selbst Nef hat seine Fehler mittlerweile eingesehen.
Genauso wie Nef seine damalige Partnerin stalken durfte, genauso dürfen die Medien darüber berichten, was ihnen zugetragen wird. Mit demselben Recht, das Nef zur Wahrung seiner Privatsphäre in Anspruch nimmt, kann man ebenso das öffentliche Interesse an diesen Vorgängen begründen. Bis heute hat sich praktisch kein Vorwurf, der in den Medien kolportiert wurde, nicht als begründet erwiesen.
Natürlich geht es Nef sehr schlecht. Schliesslich hat man, statt ihm professionelle Hilfe zu geben oder ihn zu bestrafen, womit der Vorfall für ihn psychologisch aufbearbeitet worden wäre, versucht die Sache zu vertuschen! Schuld an seinem Gesundheitszustand sind neben ihm, an erster Stelle die Behörden zu nehmen, also die Staatsanwältin Vogel, mit ihrer politisch motivierten Justizverhinderung.
Geht es Herrn Nef mit einer Abfindungssumme von 400'000,-SFr. schlecht? Habt Ihr vergessen, dass diese Summe an ihn ausbezahlt wurde? Schlecht gehen ist ein dehnbarer Begriff.
Völlig einverstanden mit Felix Stern 09.58. Ein Mörder, sogar ohne schwierige sozio-kulturelle Hintergründe, würde man besser behandeln, Nef hat Anspruch auf Würde und Menschlichkeit, gleich was er angerichtet hat.. Eine Gesellschaft in welcher der Staat und die Presse dies nicht gewährleisten ist grausam. Mangelnder Humanismus prägt leider auch die heutigen Linken.
@Michael Bründler: Ich möchte es weit von mir weisen, dass Nef ein Mensch wie wir ist. Ich schalte keine perfiden Sexinserate gegen Leute, die mir nicht genehm sind! Ich denke auch Personen wie Frau Kopp, Blocher, Schmid und Ospel würden es wohl nicht besonderlich mögen, mit einem perversen Stalker in einen Topf geworfen zu werden.
Sollte der sogenannte Fall Nef nicht auch für die Medienzunft ein Ende haben? Die Leserinnen und Leser werden sich dieses Jahr mit viel wichtigeren Problemen auseinandersetzen müssen!
Medien und entsprechende Politiker sind eine Mischung die mit Halbwahrheiten und Vorurteilen Menschen zu verurteilen wissen. Nun kommt noch ein Polizeibeamter hinzu und die Sache ist gelaufen. Herr Hafner ist für mich als Fahnder nicht mehr glaubhaft, denn er hatte die Möglichkeit, den Dienstweg zu wählen. Ich glaube ihm nicht, dass ihn das Gewissen so geplagt hat und er nicht mehr Schlafen kann
Tja, hat sich also sein "Stalking" schlussendlich zum Bumerang entwickelt... Mein Mitleid hält sich daher in allerengsten Grenzen.
Unsere Medien kennen keine Grenzen mehr, die Suppe Nef ist längst gegessen. Leider lassen sich Zeitungen mit sogenannt neuen Enthüllungen besser verkaufen. Ich hoffe, dass die schlechte Stimmung in der Finanz- und Wirtschaftswelt sich endlich auf die Medien niederschlagen möge und Menschen ihre Zeitungsabo kündigen, Firmen keine Inserate mehr placieren - der Stil der Medien ist schlecht!
Ich glaube kaum das dies jemand interessiert, schade das solche Versager durch die Medien immer wieder Aufwind bekommen. Mein Tip solche Versager links liegebn lassen!!
Jetzt haben wir die Sauce. Statt unsere (demnächst "weltbeste") Armee zu befehligen, geht es dem Ex-Brigadier hundeschlecht. Weshalb kann Herr Nef nicht wieder als Brigadier wirken und unseren Soldaten ein Vorbild sein? Weil er dann weniger Kohle garnieren würde als jetzt, in der ihm freigestellten "Kündigungszeit". Danach kann er ja immerhin 400 Tage lang stempeln. Herr Nef, verzagen Sie nicht!
Bei einer Abgangsentschädigung von lächerlichen 400'000 Franken ginge es mir auch sehr, sehr schlecht.
Um Nef werden sich die Firmen nicht reissen, ok. Herr Rüdy wenn Sie sagen "so gut wie aussichtslos" ist das erstens falsch und zweitens nicht sehr aufbauend, schliesslich ist er ja Ihr Mandant und auch kein Massenmörder oder Kindenvergewaltiger. Wieso soll er keine Arbeit finden, sein Fall ist ja juristisch erledigt, und er hat ausgewiesene Fähigkeiten. Er IST nicht Dreck, er wrid nur beworfen.
Ist es wirklich so, dass die Medien dort bohren, wo der Leser gerne hineingesehen hätte? Ich denke, dass auch das Gewissen der Medienschaffenden einmal Einsicht walten muss und aufhört in Löchern zu bohren, wo schon lange keine Geschichte mehr zu machen ist. Darum ist es an der Zeit, dass die von den Medien angezettelte Schlammschlacht ein Ende haben muss! Zum Ansehen aller Beteiligten!
Ehrlich währt am längsten... Schmid und Nef sind keine Opfer!
Man soll diesen Mann jetzt in Ruhe lassen. Er ist gesellschaftlich tot, wird nie mehr eine adäquate Stelle finden und kann sich nicht mehr blicken lassen. Natürlich hat er gravierende Fehler gemacht -mit dieser Vergangenheit strebt man nicht solch ein Amt an- aber irgendwann reicht es. Am Ende begeht er noch Suizid, das wäre ganz schlimm. Aber der Mob lernt nicht dazu, das wird immer so sein.
Richtig Frau Kuehne! Aus nichtigem Anlass hat man etwas aufgeblasen um sich zu profilieren. Es scheint, dass in der Schweiz heute nicht das Fachliche zaehlt, sondern nur wer mit wem ringelreihen tanzt! Und da dies durch den Boulevard aufgeblasen wird haben alle ein Fressen gefunden um ihren besserwisserischen Senf dazu zu geben!!! Peinlich peinlich!!!!
@Kuehne: "Findet man jetzt einen besseren Armeechef? Ich glaube kaum!" Stimmt, Nef waere der beste Mann gewesen um die Landesverteidigung anzufuehren. Er ist ein absolut integerer, ehrlicher, kommunikativer, besonnener und vertrauenswuerdiger Mann...genau wie Schmid und seines Gleichen. Mehr von dieser Sorte Mensch braucht das Land!
Wenn Herr Nef keine finanziellen Mittel mehr hat um seinen Fall weiter zu ziehen, dann frage ich mich, was er wohl mit der grossartigen Abfindung sowie dem sicherlich jahrelang guten Lohn gemacht hat. Die Abfindung an seine ehemalige Partnerin war einkalkulliert. Ich denke eher, dass Herr Nef die Aussichtlosigkeit auf Erfolg in einem neuen Prozesses eingesehen hat und nun einfach Ruhe haben will!
Die Vorgefasstheit von Frau Vogel ist unübertrefflich: Bevor sie die Beweismittel aus der Hausdurchsuchung gesichtet hatte, wusste sie schon, dass dies "kein Fall für den Richter" ist. Danke für diesen Hinweis, Herr Rüdy.
Wieso brauchen wir immer die anderen, die wir als böse darstellen können? Nef ist ein Mensch wie wir alle. Die Medien machten ihn zur Sau und versuchen sein Leben zu zerstören. Einmal Kopp, einmal Borer, einmal Schmid, einmal Blocher, einmal Ospel, einmal Nef, wie es gerade beliebt, vielleicht etwa um die Verkaufszahlen zu steigern? Dafür Menschenopfer zu bringen ist ein zu hoher Preis.
@Sonja Kühne Selbstverständlich findet man einen besseren Armeechef! Z.b. der jetzt amtierende Chef der Armee ad interm André Blattmann, unter welchem ich ebenfalls gedient hatte, ist bestens für diesen Job geeignet. Herr Nef ist doch aufgrund dieses Privatskandals als Armeechef nicht tragbar! Wie können Sie nur andeuten, dass es besser gewesen wäre, diese Sache "intern" zu lösen?!
Der Vorwurf des Ausrasters an Weihnachten ist nicht so schlimm wie der Vorwurf, dass Herr Nef im Namen seiner Ex-Freundin Sex-Inserate aufgegeben hat und sie deshalb Besuch von Freiern erhalten hat. Wenn Herr sich einigermassen rehabilitieren will, muss er diesen Vorwurf entkräften oder sich öffentlich in aller Form bei seiner Ex-Freundin dafür entschuldigen.
Wer in unserem Rechtsystem tätig ist, wird immer wieder mit solchen Anzeigen unter Partnern konfrontiert. Er weiss auch, dass Anzeigen berechtigt sein können, macht aber auch sehr oft die Erfahrung, dass mit Anzeigen Macht ausgeübt wird und der sogenannte Täter letzten Endes während Monaten gedemütigt wird. Für mich steht fest, dass der Fander sicher nicht befördert werden darf.
Es ist mir nachwievor schleierhaft, wie ein vermeintlich professioneller Oberstratege und ein behäbiger Fürsprech eine derartig banale Situation vollends aus dem Ruder laufen liessen. Es wird wohl die sattsam bekannte Mischung aus Inkompetenz und Selbstüberschätzung gewesen sein.
Hätte Herr Nef im Wissen um seine private Geschichte auf die Kandidatur um das exponierte Amt des Armeechefs verzichtet, wüsste heute niemand davon und Herr Nef stände in Amt und Ehren als Lehrverbandskommandant. Dass diese private Geschichte ein erhebliches Erpressungsrisiko für einen Armeechef darstellt, scheint mir völlig nachvollziehbar.
Die Abfindung war sicherlich rechtens und auch vernünftig. Ich verstehe einfach nicht, was es gebracht hat Hr. Nef nun soweit zu bringen - was auch immer vorgefallen ist. Er ist weder ein tödlicher Raser noch ein Gewaltverbrecher und scheint, seine Jobs bisher ohne Probleme gemacht zu haben. Die Schadenfrohen sollten einfach bedenken, dass am Schluss der Staat Hr. Nef finanz. unterstützen muss.
Die Auflage muss doch gesteigert werden. Dreck zu Dreck. Halbwissen zu Halbwissen. Was sagt eigentlich die betroffene Frau zu dem ganzen vergeilten Medienrummel? Könnte es sein, dass sie damit zum zweiten mal "gestalkt" und geplagt wird. Das ganze kommt mir vor wie die Inquisitionsprozesse. Aufgeilen und Freude haben nur die Journalisten im Zeichen der "Aufklärung" und die Leser der Yellowpresse
Letztlich wird Herr Nef irgendwann staatliche Leistungen beziehen um seinen Unterhalt zu bezahlen. Ob das sinnvoll ist, ist äusserst fraglich. Er scheint kompetent zu sein, wurde aber nun kritisiert wegen persönlichen Problemen. Man hat aber auch darauf hinzuweisen, dass diese "Probleme" anscheinend nicht seine Arbeit beeinträchtigt haben, jedenfalls gabs noch nichts dazu. Schade, für Herr Nef.
Ja, die Politik ist dran einen Menschen kaputtzumachen der es nicht verdient hat: Fredi Hafner. Falls er tatsächlich die Akten rausgegeben hat, hat er seine moralische Pflicht getan und sollte belohnt werden. Dieser Bernhard Rüdy jedoch ist extrem naiv, aber auf jeden Fall befangen wegen seines Klienten, so oder so inkompetent.
Ich schliesse mich vollumfänglich Frau Kühne an. Das alles wäre nicht nötig gewesen. Ein fähiger Militär musste gehen wegen einer rein privaten Sache, die undurchsichtigt bleibt und die nicht das Geringste mit seine Führungsqualiät zu tun hat. Eine Schande!
Mit der Weigerung den Behörden die Akteneinsicht zu gewähren hat Herr Nef seine gesundheitliche Lage selbst zu verantworten. Herr Nef hat hoch gepokert und verloren. Andere Angeschuldete wie Herr Hafner haben auch das Recht sich zu wehren. Ich wünsche mir, dass die Affäre Nef möglich schonunsglos aufgeklärt wird. Dass so etwas passieren könnte ist unwahscheinlicher als ein Sechser im Lotto.
Frau Sonja Kühne, einen besseren nicht dermassen neurotischen Narzisten findet man problemlos. Wer derart im privaten Umfeld schwimmt, hat nichts an der Öffentlichkeit zu suchen.
Schon aus humanitären Gründen sollte dieser Fight ausgesetzt werden, bis sich Herr Nef wieder erholt . Ich plädiere für eine längere Kündigungsfrist und höhere Abgangsentschädigung. Herr Nef wurde zu Unrecht von seinem hohen Posten abberufen. Ich hoffe, er findet ev. Unterschlupf in Israel auf ähnlicher Position. Herr Nef hat zwar seinen Beitrag zur Klärung verweigert, aber es war ja auch privat.
Seit Dezember finde ich die Schlammschlacht z.B. im TA weit anstössiger als Nef's Verhalten, das ja juristisch schon abgehandelt wurde. Jeder soll für seine Handlungen geradestehen, Nef hat deshalb seinen Job verloren, was hoffentlich niemanden zu Tränen rührt. Aber was jetzt abgeht ist tieferes Niveau als Nef. Vielleicht müssen die Veranstalter auch mal für ihre Handlungen gerade stehen.
Dieser Mann haette der oberste Chef unserer Armee werden sollen ? Was waere passiert , wenn die Armee aus irgendwelchen Gründen gefordert worden waere ?Jeder Chirurg ,Notfallarzt und viele andere Berufe erleben taeglich physischen und psychischen Stress . Er findet keine Arbeit ? Mit kleinerem Lohn findet Er sofort wieder eine Stelle, ..merkt Er jetzt, was Seine Ex Monatelang durchgemacht hat ?
Herr Nef hatg sicher Fehler gemacht und dafür gebüsst. Dass die Medien sich laufend als Richter aufspielen wollen hat nur was mit dem Boulevard-Journalismus zu tun und ist unter jeder Gürtellinie.
Natürlich geht es Nef sehr schlecht. Schliesslich hat man, statt ihm professionelle Hilfe zu geben oder ihn zu bestrafen, womit der Vorfall für ihn psychologisch aufbearbeitet worden wäre, versucht die Sache zu vertuschen! Schuld an seinem Gesundheitszustand sind neben ihm, an erster Stelle die Behörden zu nehmen, also die Staatsanwältin Vogel, mit ihrer politisch motivierten Justizverhinderung.
ich habe kein mitleid mit diesem mann! seine ex freundin hat sich sicher auch schlecht gefühlt als er damals diese aktionen durchführte! er bekommt die quittung die er verdient hat! ...und man darft nicht vergessen dass ER schuld an dem ganzen theater hat!
Fredi Hafner hat die Schweiz vor einem emotional völlig labilen Armeechef bewahrt und dem Land damit einen grossen Dienst erwiesen. Ihm soll nun der Prozess gemacht werden? Leider typisch für die Schweiz... Wie hoch war die Abfindung an Herrn Nef? Eine halbe Million? Dann kann er sich wohl ein paar Jahre Arbeitslosigkeit leisten...
Der arme Herr Nef. Ein bedauerliches Opfer der Medien. Wie sich wohl seine damalige Partnerin gefühlt hat während sie von ihm drangsaliert wurde?
Ich nöchte eigentlich nur die fast 500'000 Fr. wieder zurück in die Bundeskasse die wir Herrn Nef zu Abschied nachgeworfen haben. Wer bezahlt die jetzt. Herr Schmied, oder ist das ganz normal das man diesen Leute Geld nach wirft. ??
Sind die Journalisten von u.a. TA jetzt zufrieden, oder beglücken sie uns noch weiter mit diesem Thema? Wir wissen nun alle, was Nef ist, keine Notwendigkeit das bis in alle Ewigkeit zu wiederholen. Das Ablenkungsmanöver für den korrupten Polizisten mag eine Zeit lang funktionieren, aber irgandwann wird es peinlich. Hoffen wir, dass er seine juristische Abhandlung erhält, Nef hatte das ja schon.
Mir wird "schlecht", wenn ich lese, dass es dem armen Herr Nef "sehr schlecht" geht.
Ich bezweifle die Bemerkung, wenn Roland Nef ein Alkoholproblem gehabt hätte, hätte er es nie zum Korpskommandanten geschaftt. Bei der Schlussinspektion an meiner Artillerie UOS war der Artilleriechef so besoffen, dass er verkehrt auf das Rednerpult stieg. Stark alkoholisiert war auch der Ausbildungschef bei der Schlussinspektion der Zentralschule. Ist aber schon sehr lange her...
Jetzt hat die Politik wieder einmal einen Menschen kaputt gemacht wegen einer persönlichen Sache, die niemanden etwas angegangen ist. Herr Schmid hatte völlig recht gehabt, der Sache wenig Bedeutung beizumessen. Genauso hätte man die Fehler in der Armee ohne Entlassung korrigiern können! Findet man jetzt einen besseren Armeechef? Ich glaube kaum!
Eine Person wie Herr Nef muss auf so eine Schlammschlacht vorbereitet sein. Was glaubt sein Anwalt, wird von einem Oberbefehlshaber erwartet. Dies ist eine öffentliche Position, die solchen Anforderungen ausgesetzt ist und - falls ein Ernstfall - was wäre auf ihn zugekommen? Er findet keinen Job mehr? Wer seinen Kurs korrigiert findet immer etwas, mit seiner Vorbereitung!
Schweiz
Meistgelesen in der Rubrik Schweiz
Umfrage
Soll das FedPol ohne konkreten Tatverdacht oder Strafverfahren Personen überwachen, filmen oder abhören dürfen?
Die Top-Themen im 
Schandflecken oder Denkmäler?
Body Coach
-
Der BodyCoach hilft Ihnen, gesund und nachhaltig abzunehmen. Er stellt einen individuellen Ernährungsplan zusammen, erstellt Einkaufslisten, schlägt Rezepte vor und unterstützt Sie beim Training.
Lernpower
Publireportage
Sagen Sie es nicht! Tabusätze in der Beziehung
ElitePartner.ch verrät, welche Sätze Sie besser für sich behalten sollten.
Publireportage
Sagen Sie es nicht! Tabusätze in der Beziehung
ElitePartner.ch verrät, welche Sätze Sie besser für sich behalten sollten.
Publireportage
Sagen Sie es nicht! Tabusätze in der Beziehung
ElitePartner.ch verrät, welche Sätze Sie besser für sich behalten sollten.








