Schweiz
Neue Blocher-Biografie blendet den Abstieg des «rechten Revolutionärs» aus
Von Iwan Städler. Aktualisiert am 12.02.2009 59 Kommentare
1977 übernahm Blocher die Zürcher SVP und baute sie zur Politmaschine um. (Bild: Keystone)
Über keinen Schweizer Politiker wurde in den letzten Jahren mehr geschrieben als über Christoph Blocher. Auch mehrere Biografen haben schon versucht, sich ihm zu nähern. Heute kommt ein weiteres Buch über den Jahrhundertpolitiker in den Handel – geschrieben von einem Journalisten, der Blocher besonders nahe steht. Markus Somm, stellvertretender Chefredaktor der «Weltwoche», ist per du mit dem abgewählten Bundesrat und steht ihm auch politisch sehr nahe.
Man freut sich also darauf, endlich zu erfahren, wie stark Christoph Blocher die Abwahl aus der Landesregierung wirklich getroffen hat. Und man ist gespannt, wie er seine eigene Leistung als Strategiechef der SVP einschätzt. Doch gerade dies erfährt man nicht: Blochers Wirken nach der Abwahl bleibt im 530 Seiten dicken Buch so gut wie unerwähnt. Kein Wort über das Hin und Her bei der Personenfreizügigkeit, kein Wort über seine unkonzentrierten Auftritte, kein Wort über den Aufstand in der SVP-Fraktion und kein Wort darüber, dass Blocher der Spagat zwischen der liberalen Wirtschaftspolitik und der nationalkonservativen Ausländer- und Europapolitik immer weniger gelingt.
Karriere mit Beschwerde gestartet
Im Vorwort deutet Somm zwar an, Blocher sei nach der Abwahl «durch das Tal der Tränen» gegangen. Doch ausgeführt wird dieser Gang nirgends. Stattdessen schreibt der Autor im Nachwort: «Es war sicher kein einfaches Jahr für Christoph Blocher – und da ich ahnte, dass er auch dies abstreiten würde, habe ich ihn gar nicht erst gefragt.»
Umso eindrücklicher beschreibt Somm Blochers Aufstieg. Anschaulich erläutert er dessen Karriere als Nationalrat, Oberst und Unternehmer – und verknüpft sie mit der politischen Geschichte der Schweiz in den letzten 30 Jahren. So erfahren die Leser nebenbei auch viel Interessantes über den Freisinn und dessen Niedergang.
Begonnen hat Blochers politische Karriere am Nationalfeiertag 1969 – per Zufall. Der 28-Jährige war soeben mit seiner hochschwangeren Frau Silvia nach Meilen gezogen und starrte ins 1.-August-Feuer. «Schön habt ihr es da oben!», sagte er zum Bauern, der neben ihm stand. Worauf ihm dieser erzählte, Alusuisse wolle das Plateau überbauen. Blocher war entsetzt und lancierte seine erste Kampagne.
Er gab sich auch nicht geschlagen, als er an der Gemeindeversammlung verlor. Stattdessen beschwerten sich die Überbauungs-Gegner beim Zürcher Regierungsrat, der dann von der Gemeinde eine Urnenabstimmung verlangte. Die Sache versandete schliesslich, weil Alusuisse das Interesse verlor. Blocher hat seinen ersten politischen Sieg also dadurch errungen, dass er einen «demokratisch gefällten Entscheid» einer Gemeindeversammlung nicht akzeptierte und vom Beschwerderecht Gebrauch machte.
Interessant ist auch, wie Blocher zur SVP kam. Die Meilemer Parteien erkannten sein Polittalent schnell und bemühten sich um ihn. Blocher überlegte sich erst, dem Freisinn beizutreten. Doch dann kam seine Bezugsperson in der FDP bei einem Zugsunglück ums Leben, worauf Blocher sich für die SVP entschied. Ansonsten wäre die Schweizer Geschichte wohl anders verlaufen.
Den Sonderfall verlängert
In verständlicher, attraktiver Sprache zeigt Somm, wie Blocher die Zürcher SVP nach der Übernahme des Präsidiums im Jahr 1977 zum Erfolg führte. Ganz Unternehmer, baute Blocher die Partei zur effizientesten Politmaschine des Landes um – mit Dauerwahlkampf, Buure-Zmorge, Albisgüetli-Auftritten, intensiver Schulung und provokativen Plakaten. Derart professionell geführt, stieg der Wähleranteil der SVP Zürich von 11 auf 34 Prozent. Und der Erfolg wurde landesweit kopiert.
Somm bezeichnet Blocher als «konservativen Revolutionär», der «den Sonderfall mit Sicherheit um eine Generation verlängert» habe. Zentral war dabei das Nein zum EWR, das Blocher 1992 mehr oder weniger im Alleingang errang. Dank seiner Europa- und Ausländerpolitik gelang es ihm auch, Konservative aus der FDP und der CVP für seine SVP zu gewinnen.
Von wem hat Blocher seinen Auftrag?
Die phänomenalen Wahlerfolge verhalfen Blocher schliesslich in den Bundesrat – wenn auch nur für vier Jahre. Sein Wirken während dieser Zeit wird im Buch ziemlich unkritisch abgehandelt. Während Somm Blocher über weite Strecken glorifiziert, beschreibt er die übrigen Bundesräte fast ausschliesslich negativ und wird damit weder dem einen noch den anderen gerecht.
Überhaupt fehlt über weite Strecken die kritische Distanz zu Blocher. Gleichzeitig kommt ihm Somm auch nicht richtig nahe. Was treibt diesen Mann an? Was empfindet er? Von wem hat er seinen Auftrag? Die 530 Seiten lassen keinen Blick in sein Inneres zu. Bezeichnenderweise schliesst Somm mit den Worten: «Blocher ist der Mann, den man gut kennt, aber nie kennen gelernt hat.»
Markus Somm: Christoph Blocher, Der konservative Revolutionär, 528 Seiten, illustriert, Appenzeller Verlag, 48 Franken.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 12.02.2009, 06:54 Uhr
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59 Kommentare
dieses photo, ich lach' mich krumm: der lausbub blocher in viel zu grossem - vom papi ausgeliehenen - hemd und jacket! naja: er hat schon immer ein bischen neben den schuhen gestanden ... was ich aber ganz und gar nicht lustig finde, dass ich dank köppel (auch so ein verkapptes baby face im konfirmanden-anzug!), somm & co. meine einstmals so geliebte weltwoche nicht mehr lesen kann!!!!! Antworten
Ist auch Zeit geworden. Blocher war der beste SP-Politiker der letzten 15 Jahre. Kaum ein SP-Plakat, das sich nicht auf ihn und seine Partei bezog. Dass es bei den letzten Wahlen nicht mehr geklappt hat, war halt Pech (für die SP). Aber ich würde schon erwarten, dass er von der SP die Ehrenmitgliedschaft kriegt. Ohne ihn hätte man schon vor Jahren gemerkt, dass die SP nichts drauf hat... Antworten
So ein Übermensch ist Blocher nun auch wieder nicht. Ich glaube, er überschätzt sich ein bisschen. Gerade in Sachen Ems gibt es sehr unterschiedliche Interpretationen. Und ob er so fleissig ist, wie seine Fans sagen, nähme mich auch wunder. Vielleicht ist er einfach auch hyperaktiv, wie im Moment. Etwas mehr Bedacht wäre der Schweiz dienlicher und würde dem Volk besser gefallen. Antworten
naja ... Blocher hat wenigstens, im Gegensatz zu unserem allseits geliebten ex-Präsident Bush, einen Verlag gefunden, der diesen "Biografie" genannten Schmus veröffentlicht :-) Soll das lesen wer will. Ich denke, Frau Barbara Gasser sagt mit ihrem Kommentar ziemlich alles über die Moralinterpretation und das Gedächtnis dieses in Selbstmitleid zerfliessenden, verbitterten wäre-gern Messias aus. Antworten
Als Gift-Zwerg vom Zürichsee wird er verschrieen, seine Aeusserung als Geschwätz abgetan, seine Couleur als braun bezeichnet. Von wem denn? - Könnte einer dieser Proleten Alt-Bundesrat Dr.iur. Christoph Blocher das Wasser reichen? Wohlverstanden: Man muss nicht sein Fan sein, um seine Leistungen für das Land zu respektieren. Mit dem Gesabber qualifiziert ihr nicht Blocher, sonern euch selbst. Antworten
Es wird wohl auch kaum darin stehen, wie er auf äusserst fragwürdige und vertrauensmissbrauchende Weise zur Aktienmehrheit der EMS-Chemie kam... Und dass Busenfreund Ebner, welcher durch CB starkfinanziell unterstüzt wurde, der urprüngliche Architekt der UBS-Grabstätte ist, welche statt stille Reserven um jeden Sturm zu trotzen, die Aushölung (shareholder value) der UBS vorantrieb... Antworten
Kritische Distanz in Ehren - aber wieso wird die immer nur bei Christoph Blocher und den seinigen eingefordert? Wenn die Weltwoche sich um kritische Distanz zum Blocher-Bashing bemüht, wird sie gleich als SVP-Parteizeitung verschrien. Das sind Ungleiche Massstäbe. Antworten
Nicht genug, jetzt will Herr Blocher auch noch die UBS übernehmen. Der Film mit seinem Bruder Gerhard hat uns einiges gezeigt. Es liegt wohl in der Familie. Dass er sich die salbungsvolle Biografie noch selber auf den Leib schreiben lässt, grenzt an Grössenwahn. Richtig sagte es gestern Frau Frösch: Herr Blocher darf in keinem Amt mehr Einsitz nehmen! Antworten
Weshalb viele Worte verlieren, eine Zeitung, welche der SVP sehr nahe steht kann ja auch nur Schönfärberei verbreiten.Was soll denn im Buch auch sonst noch stehen, wenn dieser Herr Blocher als Heiliger der Schweiz betrachtet wird. Was ist nur aus der Weltwoche geworden! Antworten
Wollt ihr jeden halb erfolgreichen KMU'ler - der in den 70ern mit geliehenem Geld eine marode Firma rettete zum Nationalhelden und BR machen? Blocher ist so "unschweizerisch" wie es nur geht! Arogant, borniert, respektlos, ein schlechter Verlierer, beleidigend, nicht fähig sich selbst zu reflektieren und in seinem Führungsverhalten total "näbe dä Schuhe"! Einfach nur ein kleiner Verlierer! Antworten
Wer erwartet die wahre Geschichte über die viel zitierte Person in einem Buch zu erfahren, irrt sich. Geschichtsbücher sind immer nur Halbwahrheiten -es wird eben nur geschrieben was geschrieben werden will. Somit ist dieses Buch nur als Makulatur zu sehen und zu werten. Antworten
Leider ist es bisher niemandem gelungen, diesem Herrn das Handwerk zu legen. Wieviel hat er verdient und woher kommt all dieses Geld? Zum Glück hat man ihn abgewählt, er ist für uns alle langsam untragbar geworden. Da wundert es nicht, dass ihm auch noch die Weltwoche gehört. Antworten
Christoph Blocher ist eindeutig auf dem absteigenden Ast, aber er hat es selbst noch nicht gemerkt. Deshalb wird in diesem Buch nur positiv über ihn geschrieben. Um mit dem Undertaker der WWE zu reden: Let him rest in peace. Lasst ihn seinen wohlverdienten Ruhestand geniessen, er hat Gutes für das Land getan, aber nun ist er zu alt für weitere Taten. Antworten
Wir haben immer noch Lese-,Rede- und Schreibfreiheit. Herr Blocher darf also Bücher schreiben. Jeder darf sein Buch kaufen, wenn es im Interesse liegt. Ich habe selbst über mein Leben ein Buch geschrieben, nur interessiert das Niemanden. Wer Feinde hat gilt als interessant-also ist Herr Blocher sehr interessant. Nur komisch, dass es soviel Hass, Missgunst und Neid über ihn geschrieben wird. Antworten
Am 5.Dezember 2007 erschien in der Weltwoche ein Kommentar mit dem Titel: Tektonische Verschiebungen Blocher wird kaum abgewählt. Die Schweiz ist weiter nach rechts gerückt. Das fällt auf, wenn man einen Tag im neuen Parlament verbringt. Autor : Markus Somm Wo kritische Distanz fehlt, kommt es zu solchen Fehleinschätzungen. Ich heme an, dass sich dies auch auf 500 Seiten nicht ändert Antworten
Hofberichterstatter schreiben keine Biographien. Sie betreiben Propaganda: Wozu? Erstaunlich ist, dass dies bereits im Untertitel sichtbar wird. Herr Mörgeli hat schon mehrmals darauf hingewiesen: Das Programm der SVP heisst: KONSERVATIVE REVOLUTION. In Anlehnung an Strömungen, die nach dem 1. Weltkrieg, die in DE den Nazionalsoz. vorbereiteten. Arthur Möller van der Bruck, Edgar Jung. (Querfront Antworten
Christoph Winkelried, der fehlende Auftrag, seine Biografie statt der Bibel in der Wohnwand und Bruder Gerhard: Lest mal das soeben erschienene Buch "Geheimsache SVP - so funktionieren die Macht und Propaganda-Tricks der Parteibonzen" und alles wird klar. Der Auftrag, das "Geschäftsmodell", die Propagandamaschinerie, die Rolle von Gerhard... Antworten
Früher hat mir der Blocher noch besser gefallen. Da gab es ab und zu eine deftiges Buure-Zmorge. Heute gibte es nur noch haufenweise Papier mit Druckerschwärze. Das schmeckt nicht so gut und kratzt im Hals und bezahlen muss man diesen Frass auch noch! Antworten
Blocher hat bewegt und zum Nachdenken angeregt. Blocher hat Visionen gehabt und eine immense Kraft diese auch umzusetzen. Blocher hat viel niedergetrampelt, um seine Ziele zu erreichen. Hunderttausende sind ihm gefolgt und haben von ihm profitiert (Spuhler) Nun wird er von den eigenen Leuten demontiert? Politisch bin ich fern von C.B., aber ich respektiere ihn und ich habe von ihm gelernt. Antworten
Am meisten ärgert mich, dass der TA, mein früherer Tagi, uns Leser ständig mit Ergüssen über den egozentrischen Querulanten belästigt. Ich bin soo froh, dass mein Abo bald ausläuft, denn für diese überflüssige Krankengeschichte will ich nicht auch noch bezahlen müssen. Antworten
Die politischen "Erfolge" von Blocher sind ja auch nur in verklärter Form wiedergegeben. Kein Wort darüber, dass das extrem Knappe Nein zum EWR ein Zufallsergebnis war und dass das Ausländer- und Asylgesetz, dass Blocher angeblich geschaffen hat, von der von ihm weggemobten Vorgängerin Metzler stammte. Jetzt wo Blochers Zeit vorbei ist, kann man ja mal Bilanz ziehen, aber objektiv, nicht gekauft. Antworten
Dieses Buch des Chefredaktors der SVP-Parteizeitung "Weltwoche" ist ein weiterer Versuch aus dem egozentrischen, populistischen Politclown Blocher, mit vielen beschwörenden Wörtern das Bild eines mythischen, unfassbaren Nationalheiligen zu weben. Es ist einfach nur noch lächerlich! Antworten
Den Mathias Ackeret hat der Blocher bestimmt ganz günstig gekauft, den will ja sonst niemand. Aber was hat einen gestandenen Journalisten wie Somm vom kritischen Blocher-Beobachter zu unkritischen Blocher-Anhänger gemacht? Der Preis muss hoch gewesen sein. Aber der Blocher kann es sich leisten. Immerhin bezieht er ja - entgegen seinem Versprechen - eine Bundesrats-Rente. Antworten
Ganz schön viel bla bla bla hier, für das es niemanden mehr interessiert. Einfach nur peinlich. Die Übernahme der EMS ist hinlänglich bekannt. Und wenn die Welt untergeht, dann ist der Liebe Christoph dran schuld. Ich lach mir hier den Buckel voll. In der Anonymität des Internets zu pöbeln ist einfach. Den Anstand haben die meisten hier verloren, so über einen Menschen herzuziehen. Antworten
Es ist wirklich erstaunlich, wie dieser Herr und seine Anhänger, die er offensichtlich trotz allem immer noch hat, in dieser "Demokratie" immer noch das Sagen haben kann. Eindrücklich und vielsagend für mich ist seine Körpersprache auf dem Bild des Artikels: "Es ist nur noch peinlich"! Das sagt doch alles! Antworten
@Charles Stieger ...und dass Blocher in Ems einige Chemiker entliess, weil sie sich erlaubt hatten, vor den Fabriktoren Flugblätter zu verteilen: Sie wehrten sich dagegen, dass sie von Blocher unter dem Tarif entlöhnt wurden. Schon da tat sich Blocher als ausgeprägter Prinzipal frühkapitalistischer Ausprägung hervor. Gelebter Manchester-Liberalismus eben. Antworten
Steht wenigstens drin, mit welchen Machenschaften er sich die EMS unter den Nagel riss? Was er mit der Kammgarnspinnerei Interlaken anstellte? Und wie er die Alusuisse ins Ausland verhökerte? Und die Atisholz? Und wie sich das EWR-Nein auf dei Swissair auswirkte. Seine SBG-Kapriolen, die dazu führten dass sein Freund Ospel erst das wurde? Und über seien Freund Ebner? Natürlich nicht. Antworten
Diese Geschichte mit der brasilianischen Frau, bei der Skinheads mit Messern "SVP" in die Haut eingeritzt haben, ist einfach nur schrecklich! Wo hat uns dieser heuchlerische SVP-Politik hingebracht? Blocher hat es verstanden, Parolen so umzudrehen, dass Sie werbemässig geschickt eingesetzt werden konnten. Die halbe Wahrheit, ist ja nicht gelogen.Sogar Ueli Maurer setzt jetzt auf Auslandeinsätze! Antworten
Ebensowenig erfährt man vermutlich in diesem Buch über die Art und Weise, wie Blocher zu seiner damals noch Emser Werke genannten Firma gekommen ist. Zu einer objektiven Aufarbeitung und Beschreibung des Menschen Blocher und seiner Getriebenheit müsste wohl ein etwas unabhängigerer Schreiberling antreten. Antworten
ich kann das thema echt nicht mehr hören. was herr blocher gestern abend im talk täglich geboten hat, lässt schlimmes ahnen...und überhaupt: wenn er schon wert legt auf die bezeichnung "abgewählter Bundesrat", dann soll er auf von sich als "ehemaliger unternehmen" sprechen. oder hab ich da was verpasst, hat er sich ein neues unternehmen gekauft (ausser der svp)?. Herr Blocher, nehmen Sie Ihren hut Antworten
Alle Achtung,Neid am falschen Platz.Versucht haben es viele.Nicht alles schlecht,was der Mensch Christoph Blocher gemacht hat und noch machen wird, solange er lebt.Hätte auch ein leichteres Leben wählen können.Aber er lebt, wie er ist. Neid und Missgunst schadet einem selber.Die angebrochene Zeit? Ich hoffe, es kommt nicht so schlimm, wie ehrliche Mahner sich äussern. Einsame Rufer in der Wüste. Antworten
Nach seinem Mikrophonhalter Matthias Ackerret hat Blocher noch einen Lakaien, der den Auftrag hat, den grossen Führer zu glorifizieren. Offenbar genügt es Blocher nicht mehr, dass er Woche für Woche in seinem Sprachrohr Weltwoche bejubelt wird. (Uebrigens: Wer hat noch fragen, wie die Indiskretionen während Blochers Amtszeit aus dem Justizministerium bei der Weltwoche gelandet sind.) Antworten
Markus Somm sollte ueber ehemalige Bundesraete schreiben, die es eher verdient haetten als Blocher. Viele SVP-Anhaenger, und sicher auch Herr Somm, glauben, dass er einer der besten Bundesraete war. Wenn dies der Fall ist, dann tut Repetition der letzten 70 Jahre not !!! Antworten
Leider ist die Kritik an Blocher zu klein, obwohl man sehr viel schreiben koennte. Aber 'Weltwoch' und 'Tagi' geben Blocher immer wieder eine Plattform, die er aber keineswegs verdient !! Zusammen mit seinem Bruder Gerhard sollte man ihn in die Wueste schicken. Antworten
@gigi gallen: Herr Blocher hat ein inneres Feuer, einen starken inneren Antrieb, von dem jeder, egal, ob von der SP oder von der SVP, egal ob Unternehmer oder Hausfrau, viel lernen kann. Mit seiner Begeisterung für die Sache meistert man das Leben besser. Sein Missionarsdrang kommt von seinen Eltern: wie Angela Merkel und Moritz Leuenberger ist Christoph Blocher in einem Pfarrhaus aufgewachsen. Antworten
Am 14.12.2003 berichtete RA Dr. Sigi Feigel in der 'NZZ am Sonntag' von seiner gelungenen Ruhigstellung Blochers an einem Lunch kurz vor der Abstimmung vom 25.09.1994 (Art. 261 bis StGB - Antrirassismus-Strafnorm), was beweist, dass Blocher nicht der unbeugsame Kämpfer ist, als welchen er sich gerne selber darstellt. Nur vaterländisches Gepolter macht noch keinen Winkelried. Antworten
Aufgrund der unzähligen Artikel, die über Blocher geschrieben werden, kann man schliessen, dass sein Abstieg nur in den Köpfen seiner Gegner existiert. Ich finde es immer lustig, wenn Leute schreiben, dass sich niemand dafür interessiere, was er zu sagen habe: eine Aussage, die sich angesichts der Lawine von Kommentaren selbst ad absurdum führt. Antworten
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Robert Jörg
Erschreckend ist für mich der zum Ausdruck kommende unbeschreibliche Hass auf einen Politiker und die Gleichgesinnten. Wo ist nur der von der politischen Linken jahrelang geforderte Respekt vor Andersdenkenden geblieben? Diese Forderung galt wohl nur solange es in der Schweiz noch keine Mitte/Links-Mehrheit gab. Tolerante Schweiz,; wo endest Du? Antworten