Schweiz

«Niemand von uns will, dass die Scharia hier eingeführt wird»

Im Streit, ob Muslimen eigene Rechtsräume eröffnet werden sollen, äussert sich der Präsident der Kommission gegen Rassismus: Für Georg Kreis haben Details wie der Schwimmunterricht noch lange nichts mit Scharia zu tun.

«Man kann nicht einfach fordern, dass bestimmte Menschen verschwinden sollen, weil sie bestimmte religiöse Ansichten haben»: Moschee der bosnischen Gemeinschaft in Emmenbrücke.

«Man kann nicht einfach fordern, dass bestimmte Menschen verschwinden sollen, weil sie bestimmte religiöse Ansichten haben»: Moschee der bosnischen Gemeinschaft in Emmenbrücke.
Bild: Keystone

Georg Kreis präsidiert die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus seit ihrer Gründung 1995. Er ist Professor für Neuere Geschichte an der Basler Universität und leitet das Europainstitut in Basel.

Georg Kreis präsidiert die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus seit ihrer Gründung 1995. Er ist Professor für Neuere Geschichte an der Basler Universität und leitet das Europainstitut in Basel. (Bild: Keystone)

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Die Debatte

Erst kratzte der Freiburger Professor Christian Giordano am Tabu: In vorsichtigen Worten sprach er einem Rechtspluralismus das Wort und wünschte Mechanismen, welche die kulturellen Eigenarten von Minoritäten berücksichtigen. Der Aufsatz des Sozialanthropologen erschien in der Zeitschrift des EKR und weckte bald Widerstand. Dieser richtete sich gegen den Verdacht, Giordano wolle offenbar Elemente der Scharia einführen. Die in Zürich lehrende Politologin Elham Menea nannte Giordanos Ansatz haarsträubend, und der Präsident des Evangelischen Kirchenbundes, Thomas Wipf, bezeichnete ihn als «absolut falsch».
Dann nahm auch Fatih Dursun, Vorstandsmitglied der Islamischen Organisationen und Mitglied der EKR Stellung. Im «Tages-Anzeiger» forderte er, den «kulturellen und religiösen Eigenheiten der Minderheiten Rechnung zu tragen», und er wünschte sich «eine gewisse Flexibilität des Rechtssystems».

Herr Kreis, mehreren Mitgliedern der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR wird vorgeworfen, mit der Einführung der Scharia in der Schweiz zu liebäugeln. Was antworten Sie?

Die ganze Debatte ist falsch. Es beginnt schon beim Wort Scharia: Alle reden davon, dabei geht es überhaupt nicht darum. Scharia ist einfach eine Chiffre, mit der Vorurteile bedient werden. Christian Giordano hat einen Text über Rechtspluralismus und Multikulturalismus geschrieben – und überhaupt nicht von der Scharia geredet.

In der Tat hat er das Wort nicht benutzt. Doch er sympathisierte mit der in England debattierten Idee, Elemente islamischer Rechtssprechung zu ermöglichen.

Erstens: Giordano ist nicht Mitglied der EKR, er hat einen kleinen Gastbeitrag verfasst. Im Heft wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass solche Meinungsäusserungen nicht die Auffassung der EKR wiedergeben. Zweitens: In der Kommission sitzen verschiedenste Leute, und was der eine richtig findet, passt dem anderen nicht. Drittens: Giordano hat sich als Nichtjurist vielleicht etwas missverständlich geäussert. Es geht ihm ja nicht um die allgemeine Rechtsordnung, wie man sie gemeinhin versteht: Also um Recht, das von öffentlichen Gerichten gesprochen wird. Es geht allenfalls um Spezialregelungen innerhalb des Rechts.

Heisst das: Einzelne Wissenschaftler machen sich Gedanken über einen gewissen Rechtspluralismus – und die Medien wittern gleich reflexartig die Scharia?

Es beginnt schon bei den Wörtern: Welche Fantasien werden mit Begriffen wie Rechtspluralismus oder Rechtsliberalismus bedient? Wenn beispielsweise AHV-Bezüger in gewissen Punkten spezielle Rechte haben – ist dies dann Rechtspluralismus? Und was ist, wenn ein Muslim in seinen Arbeitspausen beten dürfen soll: Wäre dies Rechtspluralismus?

Nicht unbedingt, denn es steht völlig im Einklang mit Verfassung und Gesetzen.

Eben. Ich habe mich distanziert von Christian Giordanos Artikel, weil er die falschen Angriffsflächen bot: Wer böswillig sein Süppchen kochen und die EKR in eine bestimmte Ecke stellen will, bekommt durch den Artikel eine Chance. Nur deshalb habe ich mich dagegen gewandt.

Das heisst: Sie müssen extrem vorsichtig sein, um der SVP keine Munition zu liefern? Und deshalb ist das Reizwort Scharia tabu?

Mehr noch: Niemand von uns meint Scharia und vermeidet bloss das Wort, um die SVP nicht zu reizen. Niemand will, dass die Scharia hier eingeführt wird.

Aber das Kommissionsmitglied Fatih Dursun äusserte sich ähnlich wie Christian Giordano: Im «Tages-Anzeiger» wünschte er, religiösen Eigenarten der Minderheiten mehr Rechnung zu tragen, ferner befürwortete er eine gewisse Flexibilität des Schweizer Rechtssystems.

Er hat sich explizit für Verfassungstreue ausgesprochen, für die Respektierung der Menschenrechte, und daneben hat er gesagt, er sei gegen die Minarettinitiative. Das darf man wohl doch noch sagen.

Gewiss. Es ist ja auch die offizielle Haltung der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus.

Und hoffentlich auch der Mehrheit der Bevölkerung. Was hat Dursun weiter gesagt? Er stellte einen Schwimmdispens für muslimische Kinder zur Diskussion – mehr nicht! Auch christliche Vereinigungen melden gelegentlich den Wunsch an, in gewissen Bereichen einen Dispens zu bekommen, die jüdische Gemeinschaft tut dies ebenfalls. Das ist normal, und es bleibt im Rahmen der Verfassung. Aber jetzt heisst es plötzlich: Scharia.

Die Schwimmdispens-Idee erntete umgehend Widerspruch, zumal von muslimischen Frauen – wie auch die Scharia-Ideen in England speziell heftig von weltoffenen Muslimen bekämpft wurden. Greifbar wird hier ein innermuslimischer Disput um die Frage: Wer vertritt uns richtig?

Es gibt nun mal überall unterschiedliche Tendenzen. Ich finde gar nicht, dass wir allzu helvetisch eingebettete Muslime in der Kommission gegen Rassismus haben sollten. Wenn beispielsweise die Gewerkschaften in einer Bundeskommission mitarbeiten, entsenden sie auch am besten pointierte Arbeitnehmervertreter: So etwas braucht es für den fruchtbaren Austausch. Ich habe höchsten Respekt und grosse Sympathien für die aufgeschlossenen Muslime, die zwischen allen Fronten stehen - aber man kann nicht automatisch sagen, sie seien die besseren Menschen und folglich die besseren Vertreter in unserer Kommission.

Nur: Sollten wir im Spannungsfeld zwischen weltoffeneren und traditionelleren Muslimen nicht zumindest diejenigen fördern, die der hiesigen Kultur näher stehen?

In unserer Kommission hat es auch eine zweite Vertreterin, die diesem Postulat vielleicht eher entspricht – aber sie nimmt man öffentlich einfach nicht wahr.

Wird Fatih Dursun zu Unrecht in die konservative Ecke gestellt?

Die ganze Personalisierung geht zu weit. Unsere Kommission wird Herrn Dursun ausdrücklich das Vertrauen aussprechen. Dass man wegen ein paar Äusserungen laut über seinen Rücktritt diskutiert, ist angesichts seiner Vorgeschichte nicht gerechtfertigt. Und nun geht es so weit, dass Dursun privat als «Taliban» angegriffen wird.

Hat die Kommission gegen Rassismus an Ansehen verloren, seit Sie 1995 Ihr Amt als Präsident antraten?

Es geht nicht um die Kommission, aber generell würde ich sagen: Der Anteil der Leute, die Antirassismus als überflüssig oder gar schädlich erachten, hat wahrscheinlich zugenommen. Dabei zeigt gerade die aktuelle Auseinandersetzung, dass unsere Kommission quasi als Clearingstelle für solche Streitfragen ganz wichtig ist. Da müssen wir jetzt einfach durch.

Hinter all diesen Konflikten steht eine Grundsatzfrage: Wie soll die Schweiz mit den traditionellen Vorstellungen gewisser Muslime umgehen?

Es ist eine wichtige Fragestellung. Das Problem ist die enge Verbindung zwischen der Migrationsfrage und der Frage der religiösen Spielräume. Man kann nicht einfach fordern, dass bestimmte und meistens sogar hier geborene Menschen – wie Dursun – verschwinden sollen, wenn sie bestimmte religiöse Ansichten haben. Wir haben mittlerweile eine pluralistischere Gesellschaft also vor zwei, drei Jahrzehnten. Das ist eine Tatsache.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.01.2009, 11:04 Uhr

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88 Kommentare

Peter Ziegler

28.01.2009, 22:59 Uhr
Melden

Erzähl' einem Studenten nichts über Relativitätstheorie bevor er nicht an die Schwerkaft glaubt. Normative Konzepte offenzulegen und zu hinterfragen ist in einer kosmopolitischen Welt eine Pflicht. Dies aber nur in entsprechenden Kreisen. Dass Herr Giordano diesen Diskurs in die Medien trug, war sehr unverantwortlich. Auf einer Titelseite und in Gratisblättern hat das Thema nichts verloren. Antworten


Urs Stolz

24.01.2009, 22:09 Uhr
Melden

Ich bin nicht gegen andere Kulturen und kein Rassist. Die Kulturen sind durch Jahrhunderte oder Jahrtausende auf der Welt entstanden. Doch wenn man in ein Land anderer Kulturen Wohnsitz nimmt, dann sollte man sich als Minderheit an die dortigen Gegebenheiten anpassen und die entsprechenden Gesetze respektieren. Alles andere bringt nur Probleme, Unsicherheit und Unfrieden. Antworten


Harry Kleinlich

24.01.2009, 18:01 Uhr
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Der Schwimmunterricht muslimischer Mädchen wird oft thematisiert. Geht es tatsächlich nur darum, dass nicht zuviel Haut gezeigt werden darf? In unserer Gesellschaft finden wir oft das Gegenteil. Unseren Kindern ist es erlaubt, halb nackt beispielsweise zur Schule zu gehen. Irgendwie eine verrückte Welt... Antworten


Luise Schindelholz

24.01.2009, 10:05 Uhr
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all Menschen sind vor dem Gesetz GLEICH, keine Diskriminierung wegen Hautfarbe, Religion etc. etc... und auch keine Vorzüge und Spezialgesetze von wegen Religion, Volksbräuchen etc. etc. . Punkt! EIN GESETZ für ALLE! Das ist keine Diskrimination- . Wer das nicht versteht- gehört nicht ins Land- politisch korrekt bis zum Untergang? Leider traut sich heute keiner mehr etwas zu sagen . Antworten


Monika Fischer

24.01.2009, 09:38 Uhr
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Warum diskutieren wir in der Schweiz immer so viel? Ich lebe mit meiner Familie seit 2004 in den V.A.E. wo in bestimmten Emiraten noch ganz klar die Sharia Gesetzes Grundlage ist. Ob mir das nun passt oder nicht - ich habe mich den geltenden Gesezten des Landes anzupassen oder ich kann gehen. 2 Moeglichkeiten. - ist das so schwer zu verstehen? Das betrifft ebenfalls die Kinder, Schule etc.... Antworten


Jean-Pierre Neidhart

24.01.2009, 08:39 Uhr
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Ich wohne in Thailand und habe mich den hiesigen Verhältnissen angepasst. Ich brauche vom Thailändischen Staat keine Extrawurst in Sachen Gesetze und Verordnungen. Wenn es mir hier nicht gefallen würde, könnte ich sofort wieder in die CH zurückkehren. Den Muslims kann ich nur dasselbe empfehlen. Wenns euch in der CH nicht passt, geht halt wieder zurück woher ihr gekommen seid. Antworten


Armin B Schweizer

24.01.2009, 03:42 Uhr
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Die Politik ist nicht nur logikresistent, sondern weigert sich auch penetrant, aus der Geschichte zu lernen, bevor an Familie, Volk und Land je laenger je groesserer Schaden entsteht. Staatliche Gesetze sind ohne selektive religioese Moralinsaeure durchzusetzen. Kind und Tier sind vor Beschneidung und Qualen zu schuetzen, gegen alle Religionen. Dann brauchts auch keine Gesinnungskommission mehr. Antworten


Max Wartenberg

23.01.2009, 23:11 Uhr
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Kann ja lustig werden, eigene Gesetze für Islamisten, Scientologen, Mormonen, Atheisten, etc. Tolle Berufsaussichten für Advokaten. Antworten


Mari Wunderli

23.01.2009, 22:53 Uhr
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kein Land sollte zwei Gesetze haben- in der Schweiz gelten die Schweizer Gesetze- in Frankreich die französischen etc. wer sich nicht anpassen will- darf wieder gehen- ist das so schwer zu verstehen? Andere Länder können das doch auch- weshalb gibt es in der Schweiz überhaupt eine Diskussion? Ich war lange im Ausland- man muss sich anpassen.... nicht das eigene Land mitbringen! Antworten


Ueli Caprez

23.01.2009, 22:32 Uhr
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Wenn Herr Kreis findet, dass die aufgeschlossenen Muslime nicht unbedingt, die besseren Menschen sind, verkennt er, dass es hier nicht um den Charakter, sondern um die Frage geht, ob diese Kommision tatschlich der richtige Ort für Herrn Dursun und seine Ansichten ist. Diskriminiert werden Menschen eben nicht nur wegen ihrer ethnischen Herkunft, sondern vor allem auch wegen ihres Geschlechts. Antworten


Reto La Roche

23.01.2009, 22:22 Uhr
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Dazu möchte und will ich nur so viel sagen: "Herr Kreis dreht sich im Kreis"...und mehr nicht! Antworten


Claus Walter

23.01.2009, 21:40 Uhr
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Eine Rechtsordnung, die für alle gilt und Regeln, die für alle gelten. Dies ist eine sehr einfache Grundregel für alle funktionierenden Demokratien. Lässt man zu, dass Religionen (egal welche) mit diesem Grundsatz kollidieren, stellt man aus meiner Sicht das gesamte System in Frage und akzeptiert einige hundert Jahre Rückschritt. Rücksichtnahme und Toleranz definiert sich aus meiner Sicht anders. Antworten


Heidi Schwyzer

23.01.2009, 21:19 Uhr
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Ja, in der Schweiz lebende Menschen sollen sich den Sitten anpassen. Was sind unsere Sitten?. Homosexuellen und Lesben z..B. kommen wir immer mehr und mehr entgegen. Dank unsere direkten Demokrtie ist es uns möglich realtiv schell Gesetze zu ändern. Die Mehrheit gilt! Und diese wünscht wohl eher Homosexuellen entgegen zu kommen,als Anliegen von Muslimen. Ist es nicht so? Antworten


Peter Schmied

23.01.2009, 19:27 Uhr
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Ich bin früher gerne und viel gereist. Dabei war es für mich selbstverständlich, dass ich mich an die in den bereisten Kulturen herrschenden Gebräuche und Gesetze gehalten habe und die dort herrschenden Ansichten respektiert habe. Länder, mit für mich unakzeptablen Zuständen habe ich einfach ausgelassen. Wieso sollte ich jetzt in meinem eigenen Land nicht das selbe erwarten dürfen? Antworten


Frank Gomez

23.01.2009, 19:02 Uhr
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Es darf weder Privileg noch Diskriminierung stattfinden.Deshalb ein Laizistischer Staat soll ohne den einen zu bevorzugen und den anderen zu benachteiligen,sich nicht etwa gegen die Religion in ihrer spirituellen Dimension,sondern gegen den Zugriff aller Religionen auf öffentlichen Spähren einsetzten.Die laizistische Schulbildung hebt Menschen aller Kulturen über jeglichen Partikularismus hinaus. Antworten


Frank Gomez

23.01.2009, 19:00 Uhr
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Derartige Fragen tauchen mittlerweile in ganz Europa auf. Als der Vatikan dazumal forderte den religiösen Autoritäten in Polen&Slowenien(beide Länder haben mittlerweile Trennung von Kirche und Staat anerkannt)ein gewisses Kontrollrecht über die Lehrpläne einzuräumen,kam es auch zu ähnlich heftigen Debatten.Dabei geht es um politisch & philosophische Aspekte. Antworten


Werner Fürst

23.01.2009, 18:50 Uhr
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Herr Professor Kreis lebt in einem Elfenbeinturm. Antworten


Daniel Jurt

23.01.2009, 16:58 Uhr
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Am Beispiel des Schwimmunterrichts will ich aufzeigen, dass nicht die nackten Körperteile als Hauptargument dagegen dienen sollten, dafür das Überleben im Wasser, falls ein Kind einmal hinein fällt! Interessant ist die Beobachtung, dass Verfechter der Gleichberechtigung plötzlich ethnisch-kulturelle Andersartigkeit beschützen, voll entgegen ihrer Prinzipien der Integration und Gleichberechtigung! Antworten


W. Ammonn

23.01.2009, 16:44 Uhr
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Wenn die Einwanderung aus musl.Ländern weiterhin zunimmt und sich die Einwanderer bei uns weiter in derselben Intensität wie bisher vermehren erledigt sich die ganze Diskussion in einigen Jahren von alleine. Wenn man berücksichtigt,wieviele Muslime heute schon in den Parlamenten auf Gemeinde-, Kantons- u. Bundesebene sitzen muss man kein Prophet sein um zu sehen wohin diese Entwicklung führt. Antworten


Thierry Grolimund

23.01.2009, 16:43 Uhr
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Ich lach mich kaputt!! Die Ausländer sollen sich Anpassen!! Fertig!!! Das tun wir im Ausland auch!! Und denen es hier nicht gefällt, die können ohne weiteres unser schönes Land verlassen. Liebe Politiker es nervt. Die Schweiz soll auch schweizerisch bleiben!! Stellt euch die Touristen vor die die Schweiz sehen wollen. Und dann sehen sie statt Trachten der Schweiz Kopftücher.. DANKE!! Antworten


layla iman

23.01.2009, 15:46 Uhr
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bitte informiert euch RICHTIG über den islam! gewisse aussagen (z.b. jene von herrn berger...), zeugen von tiefgründiger unwissenheit... ich bin in der schweiz als muslima aufgewachsen. ich war im schwimmunterricht. bis zur pubertät ist dies auch nicht so ein problem. danach sollte es aber frei gestellt sein... der islam ist keine schwere religion... lest einfach mal authentische quellen! Antworten


G. Frey

23.01.2009, 15:44 Uhr
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Ich war mit 1 Kollegen u.3 Kolleginnen 5x in der Türkei vor ca. 25 Jahren.Istambul ganz Anatolien die ganze Aegäis, es war traumhaft aber auch abenteuerlich. Aus Reisen wurde eine Bewusstseinserweiterung über den christl. Glauben und dem Koran. Trotzdem in der Schweiz gilt das schweiz.Recht für den Glauben und da haben sich die anders Gläubigen die hier leben möchten anzupassen. Punkt,Schluss. Antworten


Hans Meier

23.01.2009, 15:41 Uhr
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Kann mir einer sagen warum sich der Staat anpassen soll und nicht die Muslime? Ich dachte die Muslime kommen zu uns? So simpel und doch so kompliziert! Muslime haben sich gefälligst an unser System anzupassen! Antworten


Balz Winteler

23.01.2009, 15:31 Uhr
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Antwort an Leser Stefan Meier: Ich bin links und wähle links und will die moderne Zivilisation gerade deswegen nicht abschaffen. Wie kommen Sie nur auf eine solch absurde Behauptung, die Linke wolle die moderne Zivilsation abschaffen? Zum Interview mit Herrn Kreis nur dies: ich vermisse bei ihm eine klare Absage an diejenigen, die mit Sonderrechten liebäugeln. Man beachte: der kleine Finger....... Antworten


Franz Brunner

23.01.2009, 15:29 Uhr
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@ T. Ketter--Nein, ich gehöre nicht zur Stammtischkundschaft, bin aich nicht SVP-Mitglied. Aber mit grösster Wahrscheinlichkeit haben sie kaum ein paar Jahre im mittleren Osten gelebt. Somit weiss ich auch ohne Koranstudium was es heisst in einem Land zu Leben wo die Religion Staatswesen ist. Antworten


Patrick Schär

23.01.2009, 15:28 Uhr
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Es war/ist genauso falsch kath. mädchen vom schwimmunter. zu dispensieren, wie es falsch war als christl. Sektenmitgl. vom bio-unterrich disp. wurden, da im Gymnasium die Evolution behandelt wurde. Wir lachen einerseits über die US-Südstaaten, die Evolution aus dem Lehrplan streichen, aber machen diese Konzessionen viel zu häufig selber. Kinder konnte sich nicht frei für eine Religion entscheiden. Antworten


Franz b

23.01.2009, 15:20 Uhr
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Komisch dass der Migrationshintergrund nur immer zählt wenn's "was zu holen" oder irgendwas fremdländisches durchzusetzen gilt. Oder haben sie bei Straftaten schon mal gehört das der Richter bei der Urteilsverkündung anmerkte: Strafverschärfend muss berücksichtigt werden, dass in seinem Herkunftsland für dieselbe Tat "dieses oder jenes Urteil" gefällt würde? Antworten


Huber Max

23.01.2009, 15:11 Uhr
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Herr Karl Linder, ich denke Herr Kreis wird die Dinge im Gegensatz zu Ihnen und sehr vielen "Kommentatoren" hier genau "sachlich" und nicht "emozional" betrachtet. Das ist schliesslich seine aufgabe... ;) Antworten


Peter Panther

23.01.2009, 15:07 Uhr
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Jetzt versucht Herr Kreis die Äusserungen von Professor Giordano zu verharmlosen. Scharia ist keine Chiffre und Islam ist keine Folklore. Zuerst denken und dann den Mund aufmachen. Keine Parallelgeseschaften bitte!!! Antworten


Klaus Meier

23.01.2009, 14:57 Uhr
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Wer in der Schweiz lebt, sollte sich hier auch anpassen, sonst soll er doch in ein Land wo ihm die Gesetze passen. Wenn ich ins Ausland gehe passe ich mich der dortigen Kultur auch an. Z.B ist es für Frauen in gewissen Ländern verboten kurze Hosen und T-Shirts zu tragen, also wäre ich hier in unserem Land dafür, dass die Kopftücher verboten würden... Schliesslich haben wir ein Vermumungsgesetz Antworten


Michael Scofield

23.01.2009, 14:56 Uhr
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Ich hoffe, dass es keine solche spezial Regelungen gibt. Es sollten alle dem gleichen Recht untergestellt sein. übrigens haben es Muslime schon viel besser hier als Christen im nahen Osten. Antworten


Martin Müller

23.01.2009, 14:41 Uhr
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Auf gar keinen Fall darf die Schweiz den Fehler machen wie in Deutschland oder England, wo Richter ausländische Traditionen und Gesetze höher gewichteten als das eigene Rechtssystem. Und wenn EKR-Mitglieder wie Hr. Dursun "Flexibilität im Rechtssystem" verlangen, müssten sie umgehend in die Schranken gewiesen werden von Hr. Kreis. Denn aus der sogenannten Flexibilität wird schnell Schwäche. Antworten


Claudio Zanetti

23.01.2009, 14:28 Uhr
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Warum, Frau Ketter, sollen sich Schweizer vertieft mit dem Koran auseinandersetzen? (Wer dies will, soll das selbstverständlich tun dürfen.) Wir leben hier in der Schweiz, und hier gelten unsere Regeln. Unsere Behörden haben diese durchzusetzen. Antworten


Claudio Zanetti

23.01.2009, 14:22 Uhr
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Frau Wenger weist auf einen wichtigen Punkt hin. Die evangelischen Zeloten unterrichten in einer Privatschule. Zur Debatte stehen aber Sonderrechte für Muslime an öffentlichen Schulen. Und das ist nicht akzeptabel. Warum sind die gegen 400'000 in der Schweiz lebenden Muslime nicht in der Lage Privatschulen zu betreiben, während das für die knapp 18'000 Juden kein Problem darstellt? Antworten


Käthy Brönnimann

23.01.2009, 14:21 Uhr
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Was soll man verstehen unter "eine gewisse Flexibilität des Rechtssystems"? Dispens für Mädchen vom Schwimmunterricht? Mildernde Umstände gewähren wegen "kulturellem und religiösem Hintergrund"? Um soziale Spannungen zu vermeiden, Elemente der Scharia einführen? - Ziel ist, schweizerische Errungenschaften und Werte, ja, die Demokratie zu untergraben. Der SVP wird die Arbeit nicht ausgehen. Antworten


Bruno Ehrlich

23.01.2009, 14:16 Uhr
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Das beste, das der Schweiz aber auch den Muslim passieren könnte, wäre die Abschaffung der EKR, die nur auf Kosten der Steuerzahler sich 1. viel zu wichtig nimmt und 2. nur Unfrieden stiftet. Was z, B. hat Herr Kreis in seinem bisherigen Leben Produktives für unser Land) schon geleistet? Das nähme mich wirklich wunder, nur schon um zu wissen, wie man zu einem solchen ? gutbezahlten Posten kommt. Antworten


Marcel Meister

23.01.2009, 14:15 Uhr
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CH=demokr. Rechtsstaat. Errungenschaften wie Meinungs, Presse, Glaubens- und Bekenntnisfreiheit dürfen wegen falsch verst. Toleranz nicht relativiert werden. Islamische Rechtssprechung beruht auf einem absolut intoleranten, mittelalterl. Weltbild. Ein fundamentalistisch gelebter Islam wirkt doch aus humanistisch, aufgeklärter Sicht rückständig + unvereinbar mit demokratischen Prinzipien. Antworten


S Heinrich

23.01.2009, 14:11 Uhr
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Mein früherer Kommentar wurde zensiert. Hier also nochmal in Kurzform meine Frage: "Seit wann ist Religion eine Rasse?" Als Humanist ist mir Rassismus (=Diskriminierung Aufgrund von Ethnie oder körperlicher Merkmalen oder Eigenschaften) zutiefst zuwieder. Religion und andere Ideologien haben mit kürperlichen Merkmalen aber nichts zu tun! Anders zu behaubten ist einer Meinung nach rassistisch. Antworten


Ruedi Lais

23.01.2009, 14:10 Uhr
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Unseren Rechtsstaat wegen Minderheiten auf den Kopf stellen - niemals! Aber zum Rechtsstaat gehört auch Rücksicht auf Minderheiten. In kleinen Sachen wie Schuldispens an religiösen Feiertagen, Essens-, Kleider oder Frisurvorschriften sollten wir grosszügig sein. Denken wir daran: Vor 160 Jahren lieferten sich kath. und ref. Schweizer noch einen Bürgerkrieg. Antworten


Hans Gut

23.01.2009, 14:06 Uhr
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Ich kann mir diesen Rummel leider nur so erklären: Ignoranz. Keine Ahnung ausser aus Berichten, kein Einfühlungsvermögen. Schwimmdispens=Steinwerfen=Ayatollahstaat. Autsch! 'mehr Rücksicht auf religiöse Eigenheiten' - Warum nicht, solange diese Eigenheiten mit unserem Rechtsverständnis vereinbar sind? Aber eben, da denkt man schon an Harems und so weiters. Die Erde dreht sich - Gesetze nicht. Antworten


Brigitte Wenger

23.01.2009, 13:51 Uhr
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Eine meiner Freundinnen ist Primarlehrerin im Kanton Bern. Sie konnte jahrelang mit ihrer Klasse keine Ausflüge u.a. durchführen, weil in diesem Dorf viele Mitglieder einer protestantischen Sekte wohnen, die ihre Kinder dann einfach zuhause behielten. Auch gibt es dort christl. Privatschulen, wo man lernt, dass NUR Gott die Welt erschuf, es gab nie eine Evolution. Welches Gesetz gilt wo für wen? Antworten


Tina Ketter

23.01.2009, 13:34 Uhr
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Wie weit kennen die Schweizer den Koran? Woher haben wir unsere Informationen? Ich vermute, dass viele ach so unzufrieden Schweizer ihr Wissen vom Stammtisch haben und sich selber noch nie wirklich mit den Grundlagen beschäftigt haben und somit alles nur vom "hören sagen" kennen. Ausserdem stellt sich immer die Frage um was geht es: um Religionen oder Traditionen? Antworten


Claudio Zanetti

23.01.2009, 13:00 Uhr
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Die Gewährleistung der einheitlichen Anwendung von Bundesrecht ist zentrale Aufgabe unseres Bundesrechts. Nur wer diese Zielsetzung und damit die Rechtsgleichheit ablehnt, kann auf den Gedanken kommen, einer bestimmten Personengruppe besondere Rechte zuzugestehen. Antworten


urs schaeur

23.01.2009, 12:57 Uhr
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Ich habe mich schon viel im Ausland bewegt und gearbeitet, wenn man sich den Gepflogenheiten in den Ländern bereit ist anzupassen, hat sicherlich niemand ein Problem. Darum muss die Forderung aufrecht erhalten werden, dass auch jeder Fremde der in die Schweiz kommt sich unseren Gepflogenheiten anzupassen hat. Schweizer die sich im Ausland unflätig aufführen, werden auch zur Rechenschaft gezogen. Antworten


Sim Merki

23.01.2009, 12:56 Uhr
Melden

Eine gute Uebersicht mit statistischem Material bietet "Studie zur Stellung der muslimischen Bevölkerung im Kanton Zürich" (Google=>Pdf). Fazit: Ein Grossteil der Muslime gehört zur untersten sozialen Schicht der Schweiz. Die vier Säulen Prävention, Repression, Schadenminderung und Therapie sind bei diesem Elend angebracht. Wir müssen diesen Menschen mit aller Kraft unter die Arme greiffen. Antworten


Stefan Balz

23.01.2009, 12:56 Uhr
Melden

Bin dafür. Aber nur wenn ich dann auch 4 Frauen Heiraten darf.... Antworten


Hans Keller

23.01.2009, 12:55 Uhr
Melden

Wir Westler haben ein ganz dickes Problem: Wir meinen immer, wir seien schuld. Antworten


Peter Waldner

23.01.2009, 12:50 Uhr
Melden

Wichtig scheint mir nur, dass wir lernen, unsere Gesellschafts- und Rechtsauffassung in unserem eigenen Land durchzusetzen. Da wird es immer Konflikte geben, zumal im Umfeld der Religionen, welche im Mittelalter (oder noch früher) geprägt worden sind. Und dort zieht der Staat die Grenze, nicht die Religionsfürsten. Das muss man durchsetzen - mehr nicht! Antworten


Oliver Leuenberger

23.01.2009, 12:49 Uhr
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Nur wenn ich schon in die Ferien gehe, erkundige ich mich nach den jeweiligen Eigenheiten etc. des besuchten Landes. Wenn ich auswandern würde, würde ich dies in vertiefter Form tun, um mich zu integrieren. Ausländer welche das in der Schweiz nicht tun, sollen gefälligst Zuhause bleiben - sie passen nicht zu der Schweiz, da sie nicht integrierbar sind. Der Wille muss da sein. Antworten


Jutta Engeli

23.01.2009, 12:44 Uhr
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An Lukas Löffel: Genau diese intoleranten Staaten sollten nicht unser Vorbild sein. Vielleicht sollten wir diesen Ländern zeigen, dass Toleranz gut ankommt. Antworten


Stefan Zeller

23.01.2009, 12:37 Uhr
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Die Schweiz ist ein säkularer Staat in dem gleiches Recht für alle gilt. Diesem Recht ordnen wir uns alle unter. Es scheint in dieser Zeit Leute zu geben die sich nicht mehr bewusst sind wie lange für die Reformation und die Aufklärung gekämpft wurde. Antworten


Bertrand Sparent

23.01.2009, 12:32 Uhr
Melden

Warum dieser Aufstand? Ich erinnere mich z.B., dass zu meiner Zeit einige katholische Primarklassenkameraden vom Sexualunterricht dispensiert waren. Es ist ja auch normal, dass im Schullager muslimische, jüdische oder vegetarische Kinder nicht zum Schweinefleisch essen gezwungen werden. Wenn ein Mädchen sich im Badeanzug wie nackt empfindet, sollte man doch darauf Rücksicht nehmen können. Antworten


Georg Kunz

23.01.2009, 12:28 Uhr
Melden

Drehen wir den Spiess doch mal um?Wird z.B. in Saudi Arabien darüber diskutiert, ob christiliche Kinder Weihnachten feiern dürfen?Nein, weil es verboten ist!!Ich bin voll und ganz dafür, dass man die Religionsfreiheit respektiert, aber man sollte lernen, seine Religion so auszuleben, dass sie in Harmonie mit der heimischen Kultur leben kann! Antworten


Karl Linder

23.01.2009, 12:19 Uhr
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Gemäss Telefonbuch-Eintrag wohnt Hr. Kreis im schönen Paulus-Quartier, eines der teuersten Quartiere in Basel. Es ist ihm zu gönnen, dort zu wohnen, allerdings würde ich ihm dennoch anraten, dorthin zu gehen, wo die Welt weniger idyllisch ist, an den Riehenring oder die Schönaustrasse. Das wäre horizonterweiternd, und würde ihm ev. helfen, gewisse Dinge sachlicher zu sehen. Antworten


patricia binzegger

23.01.2009, 12:16 Uhr
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ich lebe z.Zt. in thailand, und ich passe mich den gepflogenheiten und sitten hier an. das ist für mich selbstverständlich, das ich das mache. ich bin thailand dankbar, dass ich in diesem land leben darf und über ihre gastfreundschaft. eigentlich gehört sich das, das ist eine charaktersache. somit sollten sich die zuzügler in der schweiz genau so verhalten, und dankbar sein, dass sie bei uns leben Antworten


Diaa Darwish

23.01.2009, 12:14 Uhr
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Das Problem von unseren Politikern ist,dass sie die Sachen mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit schenken als nötig. Aus einer Mücke wird ein E. gemacht Schweiz ist neutral und soll allen Minderheiten zuhören. Das heisst aber noch lang nicht, dass sie ihre Vorschläge akzeptieren soll.Ausserdem bin ich sicher, dass Muslime keine Scharia verlangt haben.Dies ist technisch und kulturell nicht durchsetzbar Antworten


jerome Mayer

23.01.2009, 12:09 Uhr
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Ich glaube auch an die Glaubensfreiheit und Menschenrechte, deshalb müsste man diese Fragen konkret auch auf der anderen Seite stellen: Wieso gibt es in den Arabischen Emiraten, Iran, Saudi-Arabien keine Gaypride-Parade? (ein Beispiel von vielen). Wenn solche Dinge dort selbstverständlich werden, kann man über Kleinigkeiten wie Schwimmunterricht-Dispens ja wieder reden. Antworten


Lukas Löffel

23.01.2009, 12:01 Uhr
Melden

Wenn ein Muslim in der Schweiz leben will, soll er sich unseren Gepflogenheiten anpassen. Wenn er das nicht will oder kann, darf er gerne die Schweiz verlassen und in sein Heimatland zurückkehren. Versuchen sie doch einmal, in einem muslimischen Land den christlichen Glauben auszuleben, und sie sehen, wie damit kommen. Antworten


Hans Lehmann

23.01.2009, 11:57 Uhr
Melden

Als Auslandschweizer weiss ich besser als viele wie man sich anzupassen hat. Zwar ist die Position der SVP hin und wieder zu extrem, und doch ist die Aussage klar und zu unterstützen. Wer sich hier niederlassen will, soll sich anpassen und unsere Rechtssprechung übernehmen. Jedermann ist frei, wieder nach Hause zu gehen. Antworten


Heinz Fischer

23.01.2009, 11:54 Uhr
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Schlussendlich findet alles unter dem Deckmantel Religion statt und hier sollte mal klar definiert werden, dass aus sog. religiösen Gründen alles praktiziert werden kann (im strafrechtlichen Rahmen natürlich), - sofern es im PRIVATEN Bereich stattfindet. Ob sich jemand grün anstreicht, einen Sack über den Kopf stülpt oder jeden Mittwochnachmittag rote Grütze isst - wenn man damit Himmel kommt... Antworten


Stefan Meier

23.01.2009, 11:52 Uhr
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Ist schon erstaunlich, wie vor allem die Linken alles zerstören wollen, wofür sie seit mehr als hundert Jahren gekämpft haben. Gleichberechtigung, Trennung zwischen Staat und Religion, freie Meinungsäusserung und vieles mehr sind Werte einer modernen Zivilisation, die von den Linken am liebsten abgeschafft werden, im Namen vom grossen Multikulti Paradies. Antworten


Heinz Frey

23.01.2009, 11:51 Uhr
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Herr Kreis ist immer der Erste, der angebliches Rizen der Verfassung durch die SVP tadelt.Wenn aber Dispensen vom Schwimmuntericht verlangt wird, dann findet Kreis dies ganz i.O. Vom verfassungsmässigen Gebot der Rechtsgleichheit,der Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie den höchstpersönlichen Rechten der Kinder hält er scheinbar nichts. Das Bundesgericht hat die Frage auch schon geklärt! Antworten


Hans Rudolf Metzger

23.01.2009, 11:47 Uhr
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Alle Kommentatorinen und Kommentatoren sind der Ansicht, das auch Muslime sich den Regeln und Gesetzen ihres Gastlandes anzupassen und sich zu integrieren haben. Das hat nichts mit Verweigerung der Religionsfreiheit zu tun. Ihre Religion können sie auch so ausüben. Hoffentlich liest Herr Prof. Kreis all diese Kommentare und merkt endlich, wie die Stimmung in der Schweiz ist. Sie ist schlecht! Antworten


Müller Hans

23.01.2009, 11:46 Uhr
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Was soll diese ewige Diskussion um den Schwimmunterricht? Ist lächerlich. Da es kein Promotionsfach ist, sollte niemand dazu gezwungen werden. Statt Schulsport in Turnen und Schwimmen aufzuteilen, könnte man z.B. Leichtathletik, Mehrkampf, Wassersport, Ausdauersport und Kunstturnen anbieten, wovon 2 oder 3 ausgewählt werden müssen. Antworten


Reto Rotta

23.01.2009, 11:45 Uhr
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Schwimmunterricht, Kopftuch, Verbot von Schulreisen..all diese Einschränkungen für muslimische Mädchen dienen faktisch nur der Unterdrückung der Frau. Ich staune, wie insbesondere auch emanzipierte Frauen sämtliche erkämpfte Rechte der Frau beim Thema Religion einfach wieder negieren. Dem Islam fehlt schlicht die Aufklärung, daher all die komischen ansichten zum Nachteil der Frau. Antworten


Peter Berger

23.01.2009, 11:45 Uhr
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Das ist nur eine Frage der Zeit! Ist Ihnen nicht auch aufgefallen, dass seit dem denkwürdigen 11. September in unserer Stadt WESENTLICH mehr Kopftücher zu sehen sind. Für mich eindeutig eine Solidarisierung.... Antworten


Susanne Emtekin

23.01.2009, 11:45 Uhr
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In Deutschland gibt es zwei Gruppen türkischer Mitbürger: religiös interessierte (es tragen immer mehr Frauen im Vergleich zu früher Kopftücher!) und nicht interessierte. Beide Gruppen haben gemein, dass der deutsche "Normalbürger" wenig Kontakte zu ihnen hat; ich sehe da Parallelgesellschaften - obwohl jetzt die 3. Generation aufwächst. Mangelnde Integration schafft Probleme - auf beiden Seiten. Antworten


Urgent Azizi

23.01.2009, 11:44 Uhr
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Was ich nicht an solchen Leuten verstehe wie Herrn Kreis, dass sie eine kleine Gruppe von Nichtintegrationswilligen beschützen will. Nein Herr Kreis es ist falsch das solche Leute wie Herr Fatih Dursun einen Sitz in ihrer Kommission inne haben. Ich als einer von vielen Muslimen, der sehr froh ist, dass seine Tochter am Schwimmunterricht teilnehmen darf. Kann es nicht verstehen. Antworten


Rolf Schlumpf

23.01.2009, 11:35 Uhr
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Bin ich in einem anderen Land zu Gast oder lebe ich dort, habe ich mich bis zu einem gewissen Grad anzupassen. Das ist nicht anderes als Respekt und Dank dafür, aufgenommen worden zu sein. Bin ich in einem anderen Land zu Gast (was öfters der Fall ist), verhalte ich mich auch dementsprechend. Daher soll es auch umgekehrt so sein. Antworten


Mark P.

23.01.2009, 11:34 Uhr
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Die EKR hat grundsätzlich eine sinnvolle Aufgabe. Durch Übereifer geht sie indessen vielfach zu weit. Unter dem Deckmantel "Antirassismus" integrationsunwilligen Einwanderer alles zu erlauben ist nicht legitim. Ebenso ist es gefährlich, wegen "abhanden gekommener Autorität" nicht einzugreifen, wenn durch Parteien, ihre Führer und ihr Gefolge offensichtlich Rassismus geschürt wird. Antworten


Jürg Umberg

23.01.2009, 11:33 Uhr
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Es ist beängstigend wie in naher Vergangenheit unabhängig voneinander verschiedene Publikationen erschienen sind, die alle zwar nur "wissenschaftliche Denkanstösse" sein wollen, doch alle auf das gleiche Abzielen, nämlich Rechtspluralismus. Antworten


Ernst Max Zwingli

23.01.2009, 11:31 Uhr
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An meine Vorredner: Herr Kreis spricht sich klar dafür aus, dass die Schweizer Verfassung und Gesetze eingehalten werden. Hier geht es um Anwendungsbeispiele, wie z.B. der obligatorische Schwimmunterricht: Es gibt sicher Schulen, die Dispensen akzeptieren, andere eben nicht. Die EKR sollte aber generell mehr zum Dialog zwischen den Kulturen beitragen, z.B. organisierte Diskussionsforen, etc. Antworten


M. Naef

23.01.2009, 11:30 Uhr
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Es gibt auch eine Pop-Kultur, es gibt die Hells-Angels etc., die haben auch kulturelle Eigenheiten. Soll es für die auch eigene Gesetze geben? Wer in der Schweiz leben will, muss sich anpassen, da spielt es keine Rolle ob wir diese Leute brauchen oder nicht. Sonst bitte nur aus christlichen Ländern. Bulgarien und Rumänien sind christliche Länder. Antworten


mateo prospser

23.01.2009, 11:28 Uhr
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Mit allem Respekt vor dem Respekt... aber in jeder Kultur sollte Aufklärung und der gesunde Menschenverstand platzt finden. Es hat nun wirklich nichts mit Rassismus oder Diskrimnierung zu tun, wenn man Menschen versucht zu motivieren sich zu öffnen, sich zu integrieren. Keine Religionen sollte dazu misbraucht werden unterdrückende Ideologien und Verblendung zu rechtfertigen. Antworten


Marc Müller

23.01.2009, 11:28 Uhr
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Nur ein Beispiel (nebst vielen anderen): Der Minderheit der Zeugen Jehowas wird in der Schweiz seit Jahrzehnten ein Gewissenskonflikt gegenüber dem Militärdienst attestiert und sie können daher problemlos zivilen Ersatzdienst leisten. Scheint mir richtig. Und was ist das nun genau? Also: alles nicht so heiss, wie es auf den ersten Blick aussehen könnte. Antworten


Hans Zumstein

23.01.2009, 11:25 Uhr
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Wer sich nicht in unsere Gesellschaftsordnung einordnen kann bzw. unsere Rechtsordnung anerkennen will, dem steht es jederzeit frei unser Land subito zu verlassen. Ueber diese Tatsache brauchen wir keine "wissenschaftlichen" Diskussionen und auch keine Kritik von Herrn Kreis und Konsorten! Antworten


Franz Brunner

23.01.2009, 11:20 Uhr
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Nicht Jammern Herr Kreis. Reden sich SVP Vertreter so heraus, dann reklamieren sie lauthals. Wenn Leute die Meinung vetreten "es hätte langsam aber sicher genug Ausländer von zu entferntesten Kulturen in der CH" und diese dann in die Nazi-Ecke gestellt werden, dann gibts auch keine Erklärungen ihrerseits, man "dürfe nicht missverstehen". Dann heissts "wehret den Anfängen". Genau, aber für alle. Antworten


Martin Heinzmann

23.01.2009, 11:16 Uhr
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Drei Fragen: Wer ist der Meinung, dass es etwas mit Rassismus zu tun hat, ob wir in der Schweiz unsere Gesetzte an den Bedürfnissen von Minderheiten ausrichten? Warum also hat zu dieser Frage die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus etwas zu melden? Bin ich Rassist, wenn ich diese Fragen stelle? Antworten


Hakan Parlak

23.01.2009, 11:13 Uhr
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Es erstaunt mich, dass nur die Schweizer über dieses Thema diskutieren. Ich kann mich nicht erinneren, dass ein in der Schweiz lebender Muslim in den letzten 5 Jahren die Einführung der Scharia verlangt. Vielleicht sollte man doch mal zuerst die hier lebenden Muslimen fragen, bevor man ihnen etwas anhängt... Antworten


Peter Steiner

23.01.2009, 11:09 Uhr
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Patrick Schär hat völlig recht! Gleichberechtigung von Mann und Frau ist eine elementarer Bestandteil in unserer Gesellschaftsordnung. Bei Muslimen ist dies offensichtlich anders. Wir müssen anerkennen, dass gewisse Bräuche von anderen Kulturen nicht vereinbar sind mit unseren Werten, Vorstellungen oder gar der Verfassung. Dies ist von den Zugewanderten kompromisslos zu akzeptieren. Antworten


Stefan Baumgartner

23.01.2009, 11:09 Uhr
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Danke Patrick Schär. Man redet von Integration und gleichzeitig macht man Zugeständnisse. Es ist nicht die Pflicht der Schweiz sich im Islam zu integrieren sondern es ist die Pflicht des Einwanderers sich mit der gegenwärtigen Kultur zu beschäftigen und sich anzupassen. Die Schweiz muss aber den Einwanderern oder Flüchtlingen unter die Arme greifen um so die Integration zu vereinfachen. Antworten


Paul Thürig

23.01.2009, 11:04 Uhr
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Sicher werden wir in der Schweiz die schwer erkämpften Rechte und Freiheiten nicht auf Kosten von Minderheiten wieder preisgeben.Jene,die sich nicht mit unserer freiheitlich demokratischen Rechtsordnung zu Recht finden,sollten daher ohne langes Zögern ihr Glück in einem andern Kulturkreis suchen... Antworten


Elisabeth Hasler

23.01.2009, 10:57 Uhr
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Ich bin gegen einen Dispens muslimischer Mädchen vom Schwimmunterricht, wie übrigens auch die meisten hier lebenden muslimischen Eltern. Wir müssen für die Integrität unserer Volksschule kämpfen. Es ist unbedingt nötig, dass die Bedingungen für alle die gleichen sind. Betreffend Betonung der religiösen Prägung ist äusserste Vorsicht geboten. Die soll anderswo zum Zuge kommen, nicht in der Schule. Antworten


David Isler

23.01.2009, 10:56 Uhr
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In der Schweiz lebende Leute, haben sich der Sitte der Schweiz anzupassen. Und nun gehört halt der Schwimmunterricht zu unserem Schulpflichtprogramm. Genau so wie die Gleichberechtigung, wie dies von anderen Schreiber schon gesagt wurde. Antworten


Claudio Zanetti

23.01.2009, 10:40 Uhr
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Wer so laviert wie Herr Kreis, darf sich nicht wundern, wenn seiner Kommission jegliche Autorität abhanden kommt. Immerhin ist der Beweis erbracht, dass es in Sachen Rassismus und Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen der Antirassismustrafnorm, der EKR und vor allem wegen Leuten wie Herrn Kreis schlimmer geworden ist. Redeverbote und Repression waren noch immer kontraproduktiv. Antworten


Pat Merz

23.01.2009, 10:38 Uhr
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Wer in der Schweiz wohnt, hat sich an die geltenden Schweizer Gesetze zu halten. Ob Schweizer oder Ausländer, spielt keine Rolle. Ich finde nicht, dass in der Rechtssprechung kulturelle Eigenheiten von Minderheiten berücksichtigt werden müssten. In einer Demokr. bestimmt explizit die Mehrheit! Wollen wir hier auch die Zwangsverheiratung von neunjährigen Mädchen zum Beispiel? I don't think so. Antworten


Stefan Studer

23.01.2009, 10:27 Uhr
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Schade, dass Herr Kreis keine der wichtigen Fragen anspricht, die Frage nach dem Konflikt verschiedener Gesellschafts- und Rechtsaufassungen, die Frage nach der Grenze der Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Stattdessen gab es nur oberflächliche Gemeinplätze. Er scheint sich nur verteidigen zu können. Es geht tatsächlich nicht um das "Wort" Scharia, aber es geht definitv um deren Rechtsanspruch. Antworten


Patrick Schär

23.01.2009, 10:24 Uhr
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Es sollte keiner Minderheit gestattet sein Mädchen vom Schwimmunterricht zu dispensieren, sei sie nun christlich, muslimisch oder sonst was. Hier geht es um die Gleichberechtigung von Mann und Frau für die man ansonsten so leidenschaftlich kämpft. Dies sind keine Details, sondern die Bausteine eines liberalen Staates, die man verteidigen muss. Antworten



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