Schweiz

«Opfern von Menschenhandel begegnet man auch in der Migros»

Der Prozess gegen die vier ungarischen Zuhälter in Zürich zeigt, dass Menschenhandel inmitten unserer Gesellschaft existiert. Aber nicht nur in der Zwangsprostitution gibt es Opfer.

Video-Interview mit Experten. (Video: Keystone)
Video: Keystone

Opfer von Menschenhandel gibt es auch in Restaurants und in privaten Haushalten, dort müssen sie oft unter sklavenähnlichen Umständen schuften. Niemand sieht ihnen an, unter welchen schockierenden Bedingungen sie arbeiten. Im Video-Interview erklären Experten, warum sich die Opfer nicht wehren können.

Zurzeit findet in Zürich ein Kongress zum Thema Menschenhandel statt.

(bru)

Erstellt: 03.09.2010, 13:20 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

10 Kommentare

rudolf thoma

04.09.2010, 16:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung

So ein Quatsch, da wird mal wieder masslos übertrieben, im Gegensatz zu Tieren können Menschen sich artikulieren wenn sie das Gefühl haben versklavt zu werden. Oder besser noch sie bleiben dort wo sie herkommen, alles kann man eben nicht haben im Leben! Antworten


Mario Della Casa

04.09.2010, 12:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Bernt Meierhans: Sie haben einfach mal keine Ahnung. Sie müssten mal in gewissen Restaurants in die Küche gehen oder wollen wir mal ein bisschen über die illegalen Au Pairs oder die Bediensteten in gewissen Haushalten in den genfer Villen reden. Träumen Sie weiter von der heilen Welt in der Schweiz, Herr Meierhans. Antworten


Michael Meienhofer

04.09.2010, 09:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Man muss nicht nach Asien oder Afrika.Es gibt sie tatsächlich, die Versklavung von ausländischen Arbeitnehmern.Sie haben Angst, gegen ihren Arbeitgeber auszusagen.Sie wissen um die Vetterliwirtschaft bei uns, nicht anders als in ihren Herkunftsländern.Und sie wollen à tout prix nicht mehr in ihre Heimatländer zurück.Da nimmt man etwas in Kauf, was weit angenehmer ist als das Leben im Heimatstaat. Antworten


Roland Moser

04.09.2010, 08:25 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Durch die PFZ sind die "Temporärbüros" in eine extrem komfortable Lage geraten: Das Aussnützen der wirtschaftlichen Notsituation von Menschen und das damit zusammenhängende Geld "verdienen" wird noch zuwenig beachtet. Dabei handelt es sich ebenfalls um Zuhälterei primitivster Art und schlechtester Bezahlung. Antworten


Erich Hofstetter

03.09.2010, 22:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Meierhans Offensichtlich sind Ihnen die Verhältnisse in der Gastronomie völlig unvertraut. Und wenn die Verhältnisse anderwo schlimmer sind, rechtfertigt das kaum die Missbräuche hier. Sie haben schlicht keine Ahnung worüber sie reden! Antworten


rolf xxxx

03.09.2010, 20:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Jeder IV bezüger steht im Moment unter Psychischem Druck von Unseren Reichen Herren in Bern und haben auch keine Chance sich zu wehren. Und Wenn keiner zu den Frauen gienge könnte mann Sie auch nicht so behandeln, Also liegt es einzig an den Freiern. Rolf Antworten


Fischer Peter Fischer

03.09.2010, 20:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ich weiss nicht, warum diese Aufregung jetzt. Die in den vergangenen Jahren tolerierte Schwarzarbeit (durch Behörden), in der Stadt Zürich - ist das Problem, welches solchen Menschenhandel Risikolos ermöglichten. Antworten


heinrich leuzinger

03.09.2010, 16:29 Uhr
Melden

meine frau ist ausländerin mit niederlassung C, als analphabetin kriegt sie nur arbeiten im haushalt und treppenhausreinigung teilzeit. schlecht bezahlt und kein der privaten arbeitgeber ist bereit ihr arbeit zu geben, wenn sie verlangt, dass er sie sozialbeiträge leisten soll. so zahlen wir halt den minimalen AHV beitrag von 460.-fr. selbst. so ist es in der stadt zürich - angeblich nur 50 pers.? Antworten


Christoph Geiser

03.09.2010, 16:02 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Mit anderen Worten: Staat und Gesellschaft haben jämmerlich versagt. Antworten


Bernt Meierhans

03.09.2010, 15:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Sklavenähnliche Zustände in Privathaushalten und Restaurants? Das ist eine typische "Experten"-Übertreibung! Die machen mit solchen mediengeilen Behauptungen kräftig Wind, und sie kommen mir vor wie der Feuerwehrmann, der Feuer legt, damit er was zum Löschen hat. Wer über Sklaverei reden will, soll zuerst mal nach Afrika oder Asien gehen und sich dort umsehen. Aber in der Schweiz? So ein Unsinn! Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Frühlingsdeko
homegate Lassen Sie jetzt schon den Frühling ins Haus. Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Lokale Suche

Marktplatz