«Opfern von Menschenhandel begegnet man auch in der Migros»

Aktualisiert am 03.09.2010 10 Kommentare

Der Prozess gegen die vier ungarischen Zuhälter in Zürich zeigt, dass Menschenhandel inmitten unserer Gesellschaft existiert. Aber nicht nur in der Zwangsprostitution gibt es Opfer.

Video-Interview mit Experten. (Video: Keystone)
Video: Keystone

Opfer von Menschenhandel gibt es auch in Restaurants und in privaten Haushalten, dort müssen sie oft unter sklavenähnlichen Umständen schuften. Niemand sieht ihnen an, unter welchen schockierenden Bedingungen sie arbeiten. Im Video-Interview erklären Experten, warum sich die Opfer nicht wehren können.

Zurzeit findet in Zürich ein Kongress zum Thema Menschenhandel statt.

(bru)

Erstellt: 03.09.2010, 13:20 Uhr

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10 Kommentare

Bernt Meierhans

03.09.2010, 15:52 Uhr
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Sklavenähnliche Zustände in Privathaushalten und Restaurants? Das ist eine typische "Experten"-Übertreibung! Die machen mit solchen mediengeilen Behauptungen kräftig Wind, und sie kommen mir vor wie der Feuerwehrmann, der Feuer legt, damit er was zum Löschen hat. Wer über Sklaverei reden will, soll zuerst mal nach Afrika oder Asien gehen und sich dort umsehen. Aber in der Schweiz? So ein Unsinn! Antworten


Roland Moser

04.09.2010, 08:25 Uhr
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Durch die PFZ sind die "Temporärbüros" in eine extrem komfortable Lage geraten: Das Aussnützen der wirtschaftlichen Notsituation von Menschen und das damit zusammenhängende Geld "verdienen" wird noch zuwenig beachtet. Dabei handelt es sich ebenfalls um Zuhälterei primitivster Art und schlechtester Bezahlung. Antworten



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