«Oskar Freysinger ist ein Held»
Aktualisiert am 20.06.2011 204 Kommentare
Kampagne in Paris: Oskar Freysinger. (Screenshot: «Le Matin»)
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München, Den Haag, Paris: SVP-Nationalrat Oksar Freysinger ist innert zwei Wochen in drei europäischen Städten aufgetreten. Auch bei der dritten Station seiner Europa-Tournee referierte der streitbare Politiker aus dem Wallis über die direkte Demokratie und den Kampf gegen die Islamisierung in Europa. Nach Paris eingeladen hatte ihn die umstrittene Organisation Riposte Laïque. Die französischen Behörden stufen diese Organisation als rechtsextrem ein. Bei seinem Auftritt in Paris hatte Freysinger vier Leibwächter an seiner Seite, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin» berichtet. Eine linke Gruppierung habe versucht, den Anlass mit Freysinger zu stören. Es sei dann aber doch nichts passiert.
Die Anhänger der Riposte Laïque empfingen Freysinger wie einen Popstar. Sie skandierten seinen Namen, sie suchten seine Nähe. «Er hat die Minarette verbieten lassen, er ist ein Held», sagte eine Frau ihrem Mann. Eine andere Frau, Mitglied der Résistance républicaine, meinte, «dass in Frankreich Leader wie Freysinger fehlen».
Direkte Demokratie als Mittel gegen Islamisierung
Bei seinem Pariser Auftritt referierte Freysinger über das politische System der Schweiz, und er beantwortete Fragen zur berühmt-berüchtigten Anti-Minarett-Abstimmung. Die direkte Demokratie sei ein Mittel, um die Islamisierung der europäischen Gesellschaften zu stoppen, sagte der SVP-Nationalrat. «In der Schweiz hat das Volk echte Macht.» Und er rief die Franzosen auf, sich gegen die Muslime, die sich nicht integrieren wollen, zu wehren. Im Weiteren äusserte er harsche Kritik an der EU.
Die Veranstaltung der Riposte Laïque wurde offenbar von Agenten des französischen Inlandgeheimdienstes (Direction centrale du renseignement intérieur) beobachtet. Wie der Reporter von «Le Matin», der Freysinger nach Paris begleitete, schreibt, steht die Riposte Laïque unter Beobachtung, weil sie rechtsextremes Gedankengut verbreitet.
(vin)
Erstellt: 20.06.2011, 10:49 Uhr
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204 Kommentare
Soso, Islamkritiker sind also allesamt Rechtsextreme und werden von ihren Heimatstaaten unter Beobachtung gestellt. Obwohl allen klar ist, dass der Islam als Zivilisation in keinster Weise mit unserer westlichen Mentalität zusammenpasst, werden diejenigen, welche auf diesen Umstand aufmerksam machen, mundtot gemacht. Weiter so, Oskar Freysinger, die Bürger stehen hinter dir. Antworten
Freysinger hat Mut und ist korrekt. Leute wie Gemeinderäte, die den Auftritt im Wallis von G.Wilders hintertreiben, sind die echten Feiglinge.Alles muss auf den Tisch, nicht unter den Tisch.Der Islam war nie ein Teil Europas, er war immer nur unerwünschter Eindringling. Antworten


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