Ottos Billig-Krippen
Aktualisiert am 31.01.2012 72 Kommentare
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Bezahlbare Krippenplätze sind heute Mangelware. Die Wartelisten sind lang. FDP-Nationalrat Otto Ineichen will dem Problem mit einem neuen Angebot entgegenwirken. Mit seiner Stiftung Speranza plant er die Eröffnung von 100 Kinderkrippen, die auch Normalverdiener und Alleinerziehende bezahlen können.
Sein Projekt weckt auch Interesse bei Familienfachstellen. Wichtig sei, dass die Krippen den Qualitätsansprüchen entsprächen, so Esther Elsener Konezciny von der Fachstelle Kinder & Familie (siehe Video). Mit einem Ausbildungsangebot will er dem Mangel an Betreuungspersonal entgegen wirken und Müttern beim Wiedereinstieg in die Berufswelt helfen. Unterstützung zur Finanzierung des Projektes sucht Otto Ineichen in der Wirtschaft. Dabei könne er bis jetzt auf drei Unternehmen zählen, deren Namen er aber geheim hält.
70 Franken pro Kind und Tag
Das Projekt ist schon weit gediehen. Die erste Speranza-Kinderkrippe wird im kommenden April in einem ehemaligen Studienheim in Beromünster eröffnet. Mit sieben weiteren Gemeinden sei man zurzeit im Gespräch, sagte Speranza-Geschäftsführer Jörg Sennrich. Laut Sennrich wird ein Preis von rund 70 Franken pro Kind und Tag anvisiert; in anderen Kinderkrippen müssten teils bis zu 140 Franken bezahlt werden.
Konkret soll in den Speranza-Krippen Kindern im Alter zwischen vier Monaten und zirka neun Jahren eine professionelle Betreuung und Förderung angeboten werden. Die Gruppen sollen zehn bis zwölf Kinder umfassen. Die Krippen sollen an zwei bis fünf Tagen pro Woche jeweils von 6 bis 19 Uhr geöffnet sein. (Keystone, sda)
Erstellt: 30.01.2012, 14:33 Uhr
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72 Kommentare
Ich arbeite vollzeit, meine Frau arbeitet 50%. Der Lohn meiner Frau deckt nach Abzug der Sozialabgaben genau die Kosten der öffentlichen Kindertagesstätte! Wie stellt sich die Schweiz die Zukunft vor? Alle Schweizer arbeiten kinderlos vollzeit und der Nachwuchs wird durch Immigranten und Sozialfälle sicher gestellt? Antworten
Auch 70.- pro Tag und Kind sind für eine Mutter mit 100% Pensum eine Riesenstange Geld.
Herr Inneichen stellt sich hier als grosser Wohltäter hin, verschweigt aber, dass er, resp. seine Regionalleiter im Kt. SO, gelernte Fachkräfte (3 Jährige Lehre, 10+ Jahre Berufserf.) mit 20.- pro Stunde als "Teilzeitmitarbeiterin" abspeisen wollen, obwohl seine/ihre Inserate eine VOLLZEIT-Stelle versprechen.
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