Pelli: FDP soll mit Zweierticket antreten
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Dies sei bei Bundesratswahlen bisher immer dann die Regel gewesen, wenn eine Partei einen klaren Sitzanspruch gehabt habe, sagte Pelli in einem Interview der «NZZ am Sonntag». Diesen von der CVP bestrittenen Anspruch leitet die FDP aus der Parteigrösse seit der Fusion mit den Liberalen ab.
Nochmals über die Bücher müsste man gemäss Pelli aber gehen, falls zur Wahl vom 16. September plötzlich zahlreiche Kandidaten mehrerer Parteien antreten sollten. In diesem Fall müsste die FDP vielleicht auf ein Zweierticket verzichten, um sich nicht unnötig zu schwächen.
Auf die Frage, ob der Zweiervorschlag aus einer Mann und einer Frau bestehen soll, wollte sich Pelli noch nicht festlegen. Denn sonst würde er sich für die zurzeit einzige weibliche Kandidatin, die Genfer Liberale Martine Brunschwig Graf, aussprechen. Pelli sagte zudem, er wäre nicht überrascht, wenn die CVP schliesslich auf eine Kampfkandidatur verzichten würde. Zu seinen eigenen Ambitionen auf einen Sitz im Bundesrat wiederholte der Tessiner Nationalrat, er wünsche nicht Kandidat zu sein. (bru/ap)
Erstellt: 26.07.2009, 09:32 Uhr





