Polizei veröffentlicht erneut Fotos von Hooligans

Aktualisiert am 26.05.2009 86 Kommentare

Eine neue Praxis scheint sich durchzusetzen: Die Kantonspolizei Luzern hat Bilder von acht randalierenden Fussballfans zu Ermittlungszwecken auf ihrer Homepage publiziert.

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Die Kantonspolizei hofft auf Hinweise bei der Fahndung nach Randalierern beim Match FC Luzern gegen FC Sion.

   

Rund sechs Wochen nach den Ausschreitungen nach dem Fussballspiel FC Luzern gegen FC Sion hat die Polizei 21 Männer identifiziert, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Männer waren nach dem Match unerlaubterweise auf das Spielfeld gedrungen und hatten sich an den Ausschreitungen beteiligt.

In der Folge riefen die Untersuchungsbehörden die Beteiligten dazu auf, sich freiwillig bei der Polizei zu melden. Insgesamt konnte diese inzwischen 21 Männer identifizieren. 14 stammen aus der Innerschweiz, sechs aus dem Kanton Wallis und einer kommt aus dem Kanton Glarus. Acht Männer sind zurzeit noch nicht identifiziert. Aus diesem Grund publiziert die Polizei die Fotos dieser Unbekannten auf der Homepage. Gegen die Betroffenen wird je nach Beteiligung an den Ausschreitungen eine Untersuchung wegen Landfriedensbruch, Raufhandel, unanständigem Benehmen und Übertretung allgemeiner Verbote eingeleitet. (oku/ap)

Erstellt: 26.05.2009, 14:59 Uhr

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86 Kommentare

beat buerki

26.05.2009, 14:23 Uhr
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da ist es also wieder, das gute alte mittelalter..... all die modernen aufklärungstool, compi, hochauflösende kameras, teuer bezahlte polizisten und alles was man noch zu machen weiss, den pranger wieder einführen. ein armutszeugniss für den rechtsstaat. Antworten


Peter Keller

26.05.2009, 15:23 Uhr
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@beat buerki: Eher ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft. Der Rechtsstaat hat dafür zu Sorgen, dass unschuldige Bürger geschützt werden. Ich bin nicht bereit, meine Gesundheit zu riskieren, nur weil ein paar Schwachköpfe ihre pubertäre Frustration an einem Fussballspiel loswerden wollen. Deshalb an den Pranger mit ihnen und harte Strafen, dass Ihnen Hören und Sehen vergehen. Jetzt reichts! Antworten



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