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Polizistenlügen im Fall Luchs?

Die Luzerner Elitetruppe Luchs nahm in Arth SZ die falschen Männer fest. Nach über sechs Jahren liegt die Anklage wegen Amtsmissbrauchs und Freiheitsberaubung vor – und es gibt neue Fragen.

Szene aus dem Luzerner Polizeivideo über die missglückte Aktion der Luchs-Sondereinheit. (Screenshot: «10vor10», Schweizer Fernsehen)

Szene aus dem Luzerner Polizeivideo über die missglückte Aktion der Luchs-Sondereinheit. (Screenshot: «10vor10», Schweizer Fernsehen)

Artikel zum Thema

Sondereinheit Luchs

Im Einsatz bei heiklen und gefährlichen Fällen

Die Interventionseinheit Luchs entstand 1986 aus den Anti-Terror-Spezialisten der Zentralschweizer Polizeikorps. Sie kommt bei heiklen und gefährlichen Ereignissen zum Einsatz. Wer zu Luchs will, muss sich einer strengen Selektion unterziehen. Gefordert ist höchste physische und psychische Leistungsfähigkeit. Die Ausbildung dauert ein Jahr. Nach der Aufnahme in die Gruppe folgt eine permanente Aus- und Weiterbildung. Zur Grundausbildung gehören unter anderem Interventionen mit und ohne Hund, Schiessen, Fahrschule, Eindringen in Gebäude, Einsätze aus dem Helikopter und Selbstverteidigung. Die Sondergruppe ist heute in vier Detachemente unterteilt, je eines für die Polizeikorps von Luzern, Schwyz und Zug und eines für die Kantone Obwalden, Nidwalden und Uri. Daneben gibt es die Sondergruppe Habicht für Präzisionsschützen. (vin)

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Im schwyzerischen Arth hatte die Sondereinheit Luchs der Luzerner Kantonspolizei im Juni 2005 zwei Männer festgenommen. Kollegen der Zürcher Kantonspolizei hatten ihr einen Tipp über einen international gesuchten Schwerverbrecher gegeben. Doch die Polizei verwechselte den Mann. Stattdessen nahm sie in Arth zwei Unbeteiligte fest. Sie wurden aus dem Auto gezerrt, zu Boden geworfen und in Handschellen gelegt. Dabei erlitten die Männer im Alter von 17 und 22 Jahren Verletzungen. Zwei leitenden Angehörigen der Luchs-Einheit wird vorgeworfen, die beiden verhafteten Männer aus Serbien und Montenegro nicht sofort freigelassen zu haben, als der Irrtum bemerkt wurde.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat nun die Untersuchung gegen die zwei Kaderleute der Luzerner Sondereinheit abgeschlossen, wie die «Neue Luzerner Zeitung» (NLZ) berichtet. Die Anklage liegt beim Strafgericht in Schwyz. Die Anklagepunkte lauten: Amtsmissbrauch, Freiheitsberaubung und Unterlassung der Nothilfe. Wegen Beschwerden war die Strafuntersuchung immer wieder verzögert worden. Und die Verzögerungen sind noch nicht zu Ende. Darum ist nicht klar, wann der Fall vor Gericht kommt.

«Wissentlich nicht die Wahrheit gesagt»

Denn die Staatsanwaltschaft muss nach einer weiteren Beschwerde auf Anordnung des Schwyzer Kantonsgerichts die Aussagen von zwei mitbeteiligten Polizisten nochmals untersuchen, wie die NLZ weiter berichtet. Dann hat die Staatsanwaltschaft zu entscheiden, ob in diesem Punkt eine Strafuntersuchung eröffnet werden soll. Ein Luzerner und ein Zürcher Polizist, die beim Luchs-Einsatz im gleichen Auto sassen, widersprechen sich komplett. Für die Opferanwälte ist klar: Einer der Polizisten sagt «wissentlich nicht die Wahrheit», zitiert die NLZ den Anwalt eines Geschädigten. «Entweder schützt der Luzerner Polizeibeamte (…) seine damaligen Vorgesetzten oder die Zürcher Polizeibeamten (…) haben Falschaussagen getätigt.»

Gemäss dem NLZ-Bericht sagt der Luzerner Polizist, dass er von den observierenden Zürchern keine Hinweise darauf erhalten habe, dass es Zweifel an der Identifizierung der Zielperson gab. Folglich habe er der Luchs-Einheit per Funk auch keine Zweifel weitermelden können. Der andere Polizist, der im Auto sass, erzählt das Gegenteil.

Keine Erklärung für lückenhaftes Polizeivideo

Ungeklärt ist auch die Frage, warum das Video, das die Polizei vom Einsatz in Arth machte, lückenhaft ist. Gemäss einem Gutachten gibt es zwar keine technischen Hinweise auf eine Manipulation. Die Expertise äussert aber Zweifel an der von der Polizei geschilderten Version, wonach eine Szene versehentlich überspielt wurde. Diese Information aus dem Gutachten war bisher nicht bekannt, wie die NLZ berichtet. Im Gutachten ist auch die Rede von «fahrlässigem Umgang mit allfälligem Beweismaterial». In der Anklage gegen zwei Einsatzleiter der Luzerner Polizei spielt das Video aber keine entscheidende Rolle. (vin)

Erstellt: 19.09.2011, 15:06 Uhr

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37 Kommentare

René Müller

20.09.2011, 13:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Das erstaunt mich nicht. Wenn ich bedenke welchen Hass-Leserbrief die Berner Polizistin und SVP-Nationalrätin Geissbühler Andrea im Bund veröffnetlicht hat, verwundert mich nichts mehr. Für mich ist eine solche Person vom Polizeidienst zu suspendieren. Sie kann bei einem Einsatz unmöglich ihren Beruf korrekt ausüben. Nebenbei habe ich nichts übrig für Linke wie Rechte Chaoten. Rechte Caoten=SVP? Antworten


Markus Seiler

20.09.2011, 15:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Absolut gleicher Meinung; ich zahle auch meine nicht unbedingt tiefen Steuern und hätte das Geld gerne in intelligenteres Humankapital investiert gesehen.


Heinz Müller

20.09.2011, 12:14 Uhr
Melden 7 Empfehlung

die luzerner polizei ist bekannt für übergriffe !!
ich wurde morgens um 4 uhr aus dem bett geholt nach luzern gebracht ,dort auf dem posten geschlagen und am anderen morgen mit gefälschten rapporten wieder laufen lassen .
nicht einmal sorry sondern noch frech und arrogant.
dürfen luzerner polizisten menschen schagen ?
Antworten


heinz abderhalden

20.09.2011, 16:26 Uhr
Melden

wie recht sie haben ,immer wenn jemand verhaftet wird bekommt er prügel in luzern ,warum wohl ?


Markus Seiler

20.09.2011, 09:05 Uhr
Melden 10 Empfehlung

"Die wahren Terroristen sind die Polizisten!" Der Spruch aus den bewegten 80er Jahren gilt halt noch heute. Antworten


Markus Früh

20.09.2011, 08:33 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich dachte immer, dass in jeder Branche eine gewisse Intelligenz Voraussetzung ist. Ein Schreiner muss wissen wie er ein Stück Holz bearbeitet. Ebenso ist es mit einem Arzt, den man vertraut und er mit seinem Wissen Vertrauen schafft. Bei der Polizei scheint auch der Dümmste genug Qualifikationen mit sich zu bringen. Erbärmlich und widerwertig sind deren Reaktionen bei Fehlern! Antworten


Gene Amdahl

20.09.2011, 03:50 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Aus dem Schreiben einer ZH Behörde vom September 2011 geht hervor: "... das Behörden und Ämter der Wahrheit verpflichtet sind." - Bürger machen immer wieder die Erfahrungen, dass Ämter und Behörden lügen, sogar Bezirksrichter 'bestellen' Gefälligkeitsgutachten etc. nötigen den Bürger nachweislich zu Zugeständnissen etc. Ein bedenklicher Zustand dieses Staates! Antworten


Boris Kerzenmacher

20.09.2011, 00:52 Uhr
Melden

Harmlos gegenüber den auf frischer Tat erwischten Dokumentefälscher, Verleumder und Gerichtsbelüger des BfM. Antworten


Dario Winkler

19.09.2011, 19:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Frage: Sind wir jetzt alle Schweiz-Feinde weil wir die Behörden kritisieren? Ps: Ein Teil des Videos wurde überspielt aber es wurde nichts manipuliert... Ihr meint es wurden keine Flugzeuge reingetrickst? Antworten


Ursula Jungo

19.09.2011, 19:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich wurde auch auf der Strasse angehalten und verhafet!Mir wurde eine Straftat vorgeworfen,die aus der Luft gegriffen war7 Stunden war ich eingesperrrt ohne die Möglichkeit zu bekommen mir einen Rechtsanwalt oder Hilfe zu holen telefonisch.Dann wurde ich verhört eine Stunde und schliesslich wieder freigelassen,da nichts aber gar nichts stimmte.Dennoch wurde mir eine Rechnung von Fr.2'000.- gesandt Antworten


Sacha Meier

20.09.2011, 02:49 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@U.Jungo: Die Rechnung gibt es für Fehlverhalten (Busse, U-Kosten und Gebühren für unkooperatives, irreführendes oder verdächtiges Verhalten während der Strafuntersuchung) - das ist normal und passiert meist jedem, der unvorbereitet in eine Strafuntersuchung gerät. Deshalb gilt: Anweisungen der Polizeiorgane strikte befolgen und vor allem nie maulen, widersprechen oder Unsicherheit zeigen.


Michael Schneider

19.09.2011, 18:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es ist wie in jedem Beruf. Wenn ich nur die Theorie kenne und dann x-Jahre später plötzlich diese Theorie ausüben muss, gehts schief. So auch da. Ich finde es höchst bedenklich und einem Rechtsstaat unwürdig, dass die hospitalisierten Opfer (!) immer noch kein richterliches Ergebnis haben. Antworten


Xaveer Inderbitzin

19.09.2011, 18:44 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ist die Sondereinheit Luchs sowas wie 'Delta1'? Antworten


pablo mueler

19.09.2011, 18:08 Uhr
Melden 32 Empfehlung

eine verwechslung kann ja mal passieren, dass sich ein landjaeger als rambo fuehlt ebenso, die groesste schande allerdings, dass 6 jahre benoetigt werden um eine sache abzuklaeren, sich gegebenenfalls zu entschuldigen und de gemachten fehler als beispiel fuer schlechtes vorgehen in den lehrplan einfliesen zu lassen. Kein rueckrat, keine ehre die damen und herren polizisten und untersuchungsrichter Antworten


Peter Schmid

19.09.2011, 18:08 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Es ist immer dasselbe: So bald es gegen Polizisten ein Verfahren gibt, wird verschleppt, verzögert, niedergemacht. Die Schweizer Justiz behandelt Polizisten viel zu nachsichtig. Und am Schluss werden sie sowieso freigesprochen. Antworten


Peter Gysin

19.09.2011, 18:01 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Dass Polizisten lügen ist nichts Neues. Mit Lügen wird schliesslich das Volk beherrscht! Es ist üblich, dass die Wahrheit in diesem System vorsätzlich vertuscht wird. Behördenkriminalität wird leider immer noch nicht strafrechtlich verfolgt! Antworten


Christoph Layer

19.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Auch Polizisten machen bei der Arbeit Fehler. Wenn man den Fehler jedoch bemerkt, soll man dazustehen und für den Fehler gerade stehen. So wäre dieser Fall abgeschlossen und die Opfer bekommen ihre zustehende Entschädigung. Leider wird immer wieder erfolglos versucht, zu vertuschen. Mühsam und teuer für alle Beteiligten inkl. Staat. Antworten


hans kaiser

19.09.2011, 17:52 Uhr
Melden 5 Empfehlung

War jemand von den Schreibern dabei? Ich weiss nicht was wirklich passiert ist aber Polizisten sind auch nur Menschen und machen unter Stress mal einen Fehler.
Im übrigen schreit die ganze Schweiz nach noch mehr Polizisten!
Antworten


Mauro Cossino

20.09.2011, 09:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Genau Herr Kaiser. Und gerade weil die Polizei ein Vorbildfunktion hat, sollte sie zu Fehlern stehen können und sich angemessen Entschuldigen.


Jörn Knie

19.09.2011, 20:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Vielleicht wären sie dann nicht so überlastet und damit besonnener. Dass jeder jeden kennt, ist doch genau das Problem. Wenn man nicht weiss, wer am Schluss über Recht und Unrecht befindet, dann wird das schon schwieriger, sich solches zu leisten.
Ausserdem: Beschwerden und Verfahren gegen Polizisten müssten eigentlich immer in einem anderen Kanton duchgeführt werden. Enscheidung durch Los.


Hans Kohler

19.09.2011, 20:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@hans kaiser: «Im übrigen schreit die ganze Schweiz nach noch mehr Polizisten!» Bitte sprechen Sie für sich selbst; ich schreie _nicht_ nach mehr Polizisten. Ja, ich hätte gerne mehr Schutz. Aber das ist nicht die Aufgabe der Polizei. Und die Polizie könnte diese Aufgabe auch gar nicht erfüllen, wie man sieht.


Roman Fenner

19.09.2011, 20:38 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Habe gar nichts gegen Polizisten, da selber drei Kollegen diesen Beruf ausüben. Auch akzeptiere ich, dass die Polizei Fehler macht. Wo gehobelt wird fallen Späne. Bin auch für mehr Polizei und härtere Gangart. Was ich aber nicht akzeptieren kann ist wenn man einen Fehler macht, diesen auch erkennt aber dann nicht dazu stehen kann. Solche Sachen schaden der Polizei enorm in ihrem Ansehen!


Hildegard Knusenbek

19.09.2011, 17:51 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Demselben Schwyzer Staatsanwalt, der diesen Fall nun seit Juni 2005 verschleppt, werden noch immer neue Strafanzeigen zugewiesen. Der Sinn der Schwyzer Staatsanwaltschaft scheint vor allem darin zu bestehen, betrügende Staatsangestellte + Funktionäre vor Anklagen zu schützen, indem sie gar nicht erst untersucht. Auch der Fall einer amtlich um fast 100'000 Fr. betrogenen Schwyzer Familie verstaubt. Antworten


Peter Meier

19.09.2011, 17:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das ist doch alles wieder eine Verschwörungstheorie. Videobeweise und Beweise vom Tatort sind beispielsweise auch bei 9/11 spurlos verschwunden. Aber bestimmt nicht mit böser Absicht. Staat und Behörden wollen immer nur das Beste für die Menschheit. Wer etwas anderes glaubt und vermutet, ist ein Verschwörungsspinner. Schämt euch. Antworten


Rudolf Wert

19.09.2011, 17:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Mein Gott, sowas kann mal passieren. Warum muss hier wegen dem so einen Aufstand gemacht werden. Antworten


Peter Zweifel

19.09.2011, 19:22 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Darf ich Sie mal aus dem Auto zerren, zu Boden schmeissen, Sie verletzen und fesseln, weil ich meine, Sie seien ein anderer? Und Sie sagen dann, das sei nicht so schlimm? - Achso, Sie sind ironisch. ok.


Daniel Rotzinger

19.09.2011, 18:55 Uhr
Melden

Die Mühlen mahlen langsam....


Maja Aemisegger

19.09.2011, 17:28 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Der Fall ist ohne Beispiel. Die Opferanwälte waren praktisch nur damit beschäftigt, gegen die schludrige Untersuchung bzw. die x-fachen Einstellungsversuche vorzugehen. Der Überfall hat den jugendlichen Opfern einen dicken Strich durch ihr Leben gemacht. Solange die Täter nicht verurteilt werden, greift für sie weder das Opferhilfegesetz noch die Staatshaftung, was rechtlich absolut unhaltbar ist. Antworten


Thomas Huber

19.09.2011, 17:28 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Das grenzt ja an Verhältnisse wie in Los Angeles, damals, als Rodney King drankam. Oder in Londen, Mark Duggan. Schöne Zero-Tolerance-Welt, die so viele in anderen Blogs hier im Tagi fordern. Man kann nur hoffen, dass die Schweiz endlich von ihrem reaktionären SVP-Kurs abweicht. Antworten


Jörn Knie

19.09.2011, 20:39 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das hat nichts mit SVP zu tun. Die Linken können es, genaugenommen, sogar noch besser. Man schaue sich mal den extremistischen Flügel der Linksparteien, genannt Schwarzer Block, genau an. DIe kennen weder Toleranz noch Demokratie.
Ungeachtet dessen: Das Verhalten ist symptomatisch für ein aus der Kontrolle geratenen Justizsystems.


Peter Kleinhenz

19.09.2011, 17:21 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Polizeifilz zu entlarven ist nicht nur schwer, sondern nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Die Täter (Polizisten) decken sich jeweils gegenseitig. Und was hat vor Gericht wohl mehr Gewicht? Die Aussage mehrerer Polizisten oder eines einzelnen Bürgers? Antworten


hans kaiser

19.09.2011, 18:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Leo, es werden "..international gesuchte Schwerverbrecher.." gesucht. Wie gelassen wären sie bei so einer Kontrolle resp. Festnahme?
Ich würde mich da auch erst mal absichern da ich ja mit 2 bewaffneten rechnen muss. Wie haben die zwei reagiert bei der Kontrolle?
Wir wissen es nicht.


Leo Taormina

19.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Dann müssen wir bei den Richtern ansetzen. Die kennen die Polizisten zum Teil schon seit Jahren und eine Hand wäscht die andere. Vielleicht wäre ein Laientribunal unter professioneller Unterstützung angesagt, damit die Polizei wieder mal die Basis spürt, für die sie ja arbeiten. Eigentlich.


Leo Taormina

19.09.2011, 17:12 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Und wieder mal spielen Schweizer Polizisten Rambo und werden anschliessend nicht zur Rechenschaft gezogen. Sie lügen vor Gericht, manipulieren Beweismaterial, löschen Belastungsvideos und und und. Die Polizei sollte ihrer speziellen Rolle in der Gesellschaft besser gerecht werden oder den Dienst quittieren. Wir brauchen ein Sondertribunal für Polizisten. Die Richter sind dafür nicht geeignet. Antworten


Ronnie König

19.09.2011, 17:03 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Und dann gibts immer wieder viele Richter die einfach aus Prinzip der Polizei glauben. Hier haben wir ein gutes Beispiel wie es läuft! Und bei weitem nicht das einzige. Aber es darf nicht vergessen werden, dass das alles auch nur Menschen mit Fehler sind. Trotz allem. Nur sollte den Opfer aber das nötige Gehör nicht verweigert werden. Und hier mangelt es massiv! Polizeifilz zu entlarven ist schwer Antworten


Markus Seiler

19.09.2011, 17:02 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Vertuscherlis...Können die tatsächlich nicht zum mutmasslichen Fehler bei der ganzen Aktion stehen?? Zeugt nicht gerade vom starken Charakter,, welcher gemäss Beschrieb den "Luchsen" eigen sein sollte. Antworten


Peter Steiner

19.09.2011, 16:56 Uhr
Melden 70 Empfehlung

Die Polizei dein Freund und Helfer....
Wann begreifen die Staatsanwälte und Gerichte, dass durch Verschleppung dieser Verfahren, das Vertrauen in die Institution Polizei ins bodenlose sinkt?
Und hinterher fragen sich wieder alle, wieso das Polizisten im Einsatz angegriffen oder auch nur respektlos behandelt werden....
Antworten



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