Schweiz

Powerplay eines Grosskonzerns

Novartis schliesst sein Werk in Nyon nicht – auch dank zugesicherten Steuerrabatten. Dies wirft Fragen auf: Wie weit dürfen Kantone gehen, um Arbeitsplätze zu retten?

Die Kollaboration mit den Behörden verspricht Erfolg: Wegweiser beim Novartis-Werk in Nyon-Prangins.

Die Kollaboration mit den Behörden verspricht Erfolg: Wegweiser beim Novartis-Werk in Nyon-Prangins.
Bild: Keystone

Buchstabiert beim Stellenabbau zurück: Novartis-Hauptsitz in Basel. (Bild: Keystone )

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Rund 1000 Demonstranten protestieren gegen Novartis-Abbau

Rund 1000 Demonstranten protestieren gegen Novartis-Abbau
Gegen 1'000 Personen haben am Samstag in der Basler Innenstadt gegen den angekündigten Stellenabbau bei Novartis und für einen besseren GAV in der Basler Chemie demonstriert.

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320 Novartis-Angestellte in Nyon dürfen aufatmen. Der Pharmakonzern erhält seinen waadtländischen Produktionsstandort aufrecht und wird im Werk Prangins weiterhin Medikamente herstellen. Gegenüber der im Oktober angekündigten Schliessung kommt es nun sogar noch besser: Wie Novartis (NOVN 52.1 -0.19%) ankündigt, will der Konzern in Prangins weiter investieren, um die Produktivität am Standort zu steigern und die Fabrik für den US-amerikanischen Markt hochzurüsten.

Neben den Protesten der Gewerkschaft scheint eine Reihe von Gründen den Sinneswandel bei Novartis herbeigeführt zu haben. So wird nach Vereinbarung mit der Belegschaft die Wochenarbeitszeit von 37,5 auf 40 Stunden hochgesetzt, und die jährliche Lohnerhöhung für die Belegschaft wurde von 1,5 auf 1,25 Prozent reduziert. Auch der Kanton half mit, dem Pharmamulti den Verbleib in der Waadt schmackhaft zu machen: Novartis erhält vom Kanton Waadt begrenzte Steuererleichterungen in nicht genanntem Umfang. Ausserdem wird eine dem Betrieb gehörende, 21'000 Quadratmeter grosse Parzelle zur Umzonung in Wohngebiet freigegeben.

Standortförderung als Krisenmanagement

Welchen Wert die beiden Geschenke des Kantons für Novartis haben, ist nicht bekannt. Wie die waadtländische Steuerverwaltung auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet erklärt, fallen die Einzelheiten zu den versprochenen Steuererleichterungen unter das Steuergeheimnis. Über Höhe und Dauer der Steuerrabatte dürfe das Amt deshalb keine Auskunft geben. Zumindest im Fall der Landparzelle lässt sich jedoch abschätzen, dass die Umzonung von Industrie- zu Bauland einen Wertgewinn von mehreren Millionen Franken zur Folge hat. Verkauft Novartis dieses Land, so lässt sich dadurch ein Teil der rund 40 Millionen Franken finanzieren, die der Konzern in Prangins investieren will.

Laut Isabel Balidzer, Sprecherin der kantonalen Steuerverwaltung in der Waadt, sind diese Investitionen eine unabdingbare Bedingung dafür, dass der Kanton Novartis unter die Arme greifen kann. Steuergutschriften würden in der Waadt grundsätzlich nur vergeben, wenn ein Unternehmen beabsichtige, Investitionen zu tätigen und neue Arbeitsplätze zu schaffen, so Balidzer. Der Rabatt beträgt maximal 100 Prozent und kann über eine Maximaldauer von 10 Jahren gewährt werden – was jedoch selten vorkommt, so Balidzer.

Wohl habe die von Novartis ausgesprochene Drohung, das Werk in Prangins zu schliessen, «eine gewisse Wichtigkeit» bei der Entscheidung gehabt. Ob der Konzern den Kanton mit der angekündigten Werkschliessung schlicht und einfach erpresst hat, bleibt somit offen – auch Novartis möchte sich gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet vorerst nicht näher zu den Verhandlungen äussern.

Rettung von Betrieben als Tabu

Unternehmen treffen in der Schweiz je nach Kanton auf unterschiedliche Bedingungen. Die Steuersätze variieren, ob finanzielle Unterstützung verfügbar ist, hängt von der Praxis der Kantone ab. Im Kanton Aargau stecken Steuergesetz und Standortförderungsgesetz den diesbezüglichen Rahmen ab, wie der Generalsekretär des volkswirtschaftlichen Departements im Aargau, Hans Peter Fricker, erklärt. Im Aargau können die Behörden ein Unternehmen steuerlich begünstigen, falls ein volkswirtschaftliches Interesse an einer Ansiedelung oder Erweiterung besteht. Welchen Firmen solche Rabatte in der Vergangenheit gewährt wurden, darf Fricker nicht sagen – zumindest in «mehreren Fällen pro Jahr» würden Unternehmen jeweils steuerlich unterstützt.

Erhielten Unternehmen über die Standortförderung Begünstigungen, so sei deren Dauer in der Regel auf fünf Jahre begrenzt, sagt Fricker. Die Aargauer Praxis gleicht somit derjenigen im Kanton Waadt. Formell ausgeschlossen ist in beiden Kantonen, dass Unternehmen fiskalische Unterstützung erhalten, um einen Abbau oder Wegzug zu verhindern. Laut dem Generalsekretär des Volkswirtschaftsdepartements wurde der Kanton Aargau in den letzten Jahren auch nicht von Unternehmen mit Abbauplänen um Erleichterungen angefragt. Den Fall von Novartis in der Waadt ordnet Fricker in die Kategorie «Einzelfall» ein.

«Geben und Nehmen»

Dass die Druckausübung auf kantonale Steuerämter Schule macht, daran mag auch Urs Durrer, Vorsteher des Schwyzer Amts für Volkswirtschaft, nicht glauben. Sein Kanton pflegt eine grosse Zurückhaltung mit Steuererleichterungen für einzelne Firmen – dies deshalb, weil Unternehmen in Schwyz ohnehin sehr tiefe Steuern bezahlen. Laut Durrers Einschätzung würden Schweizer Politiker schnell auf «stur» schalten, wenn ein Unternehmen den Eindruck erwecke, die Steuerbehörden eines Kantons erpressen zu wollen.

Eine Nulltoleranzregel für Steuererleichterungen hält er indes für wenig sinnvoll: Je nach Fall seien Ausnahmen angebracht, und im Endeffekt sei Standortförderung stets ein «Geben und Nehmen». Um möglichen Konflikten vorzubeugen, steht Durrer mit den Unternehmen in seinem Kanton in regelmässigem Kontakt.

Das Abwanderungspotenzial von Unternehmen hält er für gering, vor allem dank der allgemein günstigen Standortbedingungen in der Schweiz. Bei der Verhandlung mit Behörden sässen grosse Unternehmen indes an einem ungleich längeren Hebel, so Durrer: «Global tätige Konzerne fühlen sich mit einem Standort viel weniger verbunden und sind schneller bereit, wegzuziehen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden.» Da müsse ein Kanton eine klare Linie vertreten, weil sonst eine Ungleichbehandlung der Firmen innerhalb des eigene Kantons entstehen könne.

Undurchsichtige Praxis

Für die Arbeiter in Nyon, für den Kanton Waadt, aber auch für Novartis dürfte sich die gütliche Einigung im Nachhinein als Glücksfall erweisen. Benachteiligt dürfen sich höchstens all jene Unternehmen fühlen, die nicht wie das Pharmaunternehmen in den Genuss von staatlichen Finanzmitteln gelangen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.01.2012, 14:44 Uhr

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75 Kommentare

Patrick Müller

20.01.2012, 18:11 Uhr
Melden

37.5 Stunden sind traumhaft, da soll keiner meckern, weil er 2.5 Stunden pro Woche mehr fürs gleiche Geld arbeiten soll. Und die Lohnerhöhung von 1.25% deckt die Teuerung ziemlich ab. Also ist doch alles im Lot. Novartis hätte auch einfach schliessen können, sie hätten trotz den negativen Aussagen keine Tablette weniger verkauft. Die Weltbevölkerung will Medikamente und Forschung ist teuer! Antworten


Serge Jacometti

19.01.2012, 09:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung

interessant ist, dass die Pensionskassen unseres Landes einer der grössten Aktionärs-Gruppe der Novartis sind, aber sie sind nicht in der Lage sich zu organisieren. Es reicht wenn die Pensionskassen sagen wir dulden keine Schliessung, rentabel ist das Werk nur in Ungarn, oder Rumänien könnte man noch 10% mehr rausholen... Antworten


Eugen Fischer

19.01.2012, 08:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wir sprechen immer von ausländisch korrupten Staaten und Regierungen, abr hat die Schweiz seine Hausaufgaben eigentlich gemacht? Dürfen die Bedürfnisse der Bevölkerung einfach ausser Acht gelassen werden. Was ist nun schlimmer? Antworten


lucius mayer

19.01.2012, 08:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung

So funktioniert der Rechtsstaat Schweiz - zugunsten der Konzerne und der Geldadeligen, zu Lasten der weniger Begüterten. Bei uns in der hehren Eidgenossenschaft kann man die Behörden kaufen - ganz legal! Antworten


maja naef

19.01.2012, 06:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Novartis hat doch nur das gemacht was der BR anwendet vor den Abstimmungen - drohen mit Arbeitsverlust.
Funktioniert halt auf beide Seiten wenn die Macht in etwa gleich gross ist. Wenigstens wurden die Arbeitnehmer nicht im Regen stehen gelassen von den politisch Verantwortlichen.
Antworten


Katrin Schulze

18.01.2012, 22:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Und wieder mal zahlen wir Steuerzahler an Firmen, die es sich erlauben können, ihrer Konzernspitze Millionensaläre zu zahlen. Wäre interessant zu wissen, wieviel die Novartis vom Staat bekommt und wieviel das in Prozent der TopManagement und VR-Saläre ist... Und unsere Politiker spielen dieses Spiel immer weiter mit, statt endlich mal den Mut zum Durchgreifen zu finden Antworten


Ursi Brock

18.01.2012, 18:53 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Korrekt im SInne aller anderen wäre taatsächlich; Wie weit dürfen Unternehmen gehen um die Profite zu maximieren und mindestens genau so wichtig, wie weit lässt man diese noch gehen. Na? Die Bankrotten Länder über die seit einiger Zeit berichtet wird haben das Spiel bereits verloren inkl. der Menschen die dort wohnen. Die WTO verträge gehören revidert so das der Standortwettbewerb begrenzt wird. Antworten


Rolf Schumacher

18.01.2012, 18:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Freier Markt heisst nicht Willkürmarkt. Freier Markt bedeute, dass es Platz für ausgewogenen Wettbewerb hat, trotz Gesetzen. Die entscheidende Frage aber ist, wie gross darf ein Unternehmen in einer Gemeinde sein, damit die Gemeinde in ihrer Eintscheidungsfindung nicht komplett erpressbar wird? Im Föderalismus dürfen wir das von Aussen (Staat) nicht beeinflussen, bloss kritisch beobachten. Antworten


Max Sutter

18.01.2012, 17:21 Uhr
Melden 21 Empfehlung

"Wochenarbeitszeit von 37,5 auf 40 Stunden hoch,,, Lohnerhöhung für die Belegschaft von 1,5 auf 1,25 Prozent reduziert". So lautete auch das Rezept, nach dem sich die deutschen Arbeiter in den Billiglohndreck haben ziehen lassen, bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit und überbordenden Unternehmensgewinnen. Nicht die Schweizer habens erfunden, aber können tun wirs auch. Oder nicht, Herr Vasella? Antworten


Peter Koller

18.01.2012, 18:50 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich wage sogar den Vorwurf dass solches Verhalten System hat. Unter dem Titel Gewinnoptimierung müssen sich Arbeitnehmer sowie der Staat erpressen lassen. Und wir lassen solche Machenschaften zu und spielen brav unsere uns zugedachte Rolle mit. Wir hätten es in der Hand diesem Treiben Einhalt zu gebieten, doch uns geht es offensichtlich immer noch zu gut!


Rolf Schumacher

18.01.2012, 18:01 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wir müssen aufhören immer nur zu fordern, wir müssen auch liefern. Wir haben eine Top-Infrasturktur und tiefe Arbeitslosigkeit, hohe Renten und diverse Sozialleistungen, um die wir WELTWEIT benieden werden. Dreiste Lohnforderungen und 6 Wochen Ferien passen nicht zu einem kompetitiven Werkplatz Schweiz. Frankreich-(I-GR) sind absolut falsche Vorbilder.


Sandro Näf

18.01.2012, 17:33 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich weiss nicht, Herr Sutter, aber eine Erhöhung der Arbeitszeit von 37.5 auf 40 Stunden finde ich nicht dramatisch. Ich jedenfalls träume von solchen Arbeitszeiten. Und Lohnerhöhung für 2012? Bei mir Fehlanzeige. So schlecht scheint es den MA nicht zu gehen, oder?


Hans Inauen

18.01.2012, 16:54 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Der Deal grenzt an Nötigung wenn nicht gar ......, so nach dem Motto wenn du mir das gibst dann gebe dir das. Und nur so nebenbei, was ist wenn in ein paar Jahren dann doch viele die Stelle verlieren? Antworten


Sacha Meier

18.01.2012, 16:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ob es einem passt oder nicht, aber die Zukunft der globalisierten Wirtschaft gehört nun einmal den grossen, börsenkotierten Unternehmen; während die Kleinbetriebe eingehen. Weil die Multis auch den Grossteil der Arbeitsplätze stellen, haben sie gegenüber der Politik ein enormes Verhandlungs-Druckmittel in der Hand. Wir werden uns daran gewöhnen müssen Arbeitsplätze gegen Steuersätze auszuspielen. Antworten


Max Wartenberg

19.01.2012, 07:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Falsch. In der Schweiz wird der Grossteil der Arbeitsplätze von KMUs geschaffen und nicht von Multis.


Kévin Dupont

18.01.2012, 22:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Nein, an die diktatorische Macht von Grosskonzernen werde ich mich nie gewöhnen, geschweige denn akzeptieren. Der Kampf dagegen beginnt im Kleinen bei jedem Einzelnen, mit bewusst gewählten Konsumentscheiden. Sonst könnten wir ja jetzt schon unsere demokratischen Rechte abgeben.


Sonja Maier

18.01.2012, 17:56 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Falsch. Die Zukunft gehört immer noch den kleinen, innovativen, wachsenden Unternehmen. Leider lassen wir uns aber von den Grossen erpressen. Wie wär's, wenn die Politik endlich reagieren würde und eine Arbeitsplätze-Reduktions-Steuer einführen würde?


Theo Nada

18.01.2012, 17:01 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Werden wir uns auch daran gewöhnen müssen, dass die Demokratie abgeschaft wird und chinesische Verhältnisse eingeführt werden?


Stefan Kappeler

18.01.2012, 17:00 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Wenn ich diesen Gedanken zu ende denke, läuft es mir kalt den Rücken runter...
Das heisst für mich nichts Anderes, als dass wir die Demokratie definitiv aufgeben werden und Abstimmungen nur noch Folkloreveranstaltungen sind. Vielleicht als eine Art Touristen-Attraktion?
Grosskonzerne übernehmen die Macht über unser Land und in Grosskonzernen gibt es bekanntlich keine Demokratie. Gruselig...


Manfred Stierli

18.01.2012, 16:37 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Da kann man ja nur noch hoffen, dass die anderen Grossfirmen das nicht gelesen haben... Antworten


Carlo Schnydrig

18.01.2012, 16:26 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Statt dafür zu sorgen, dass auch in der CH für Pharmaprodukte marktgerechte Preise bezahlt werden, gewäht die lobbygesteuerten und erpressbare Politik den Pharmariesen trotz überteuerten Preisen noch Steuerrabatte. Dies auf dem Buckel der Steuerzahler und KK. Der Bürger zahlt also doppelt! "Eine Schweinerei jagt die andere!" Gut zu wissen - ein gründliches Aufräumen ist auch hier angesagt. Antworten


Stefan Kappeler

18.01.2012, 16:24 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Damit wurde wohl eine Art Präzedenzfall geschaffen. Ich wette, dass bald weitere "Werksschliessungen" von diversen Grosskonzernen angedroht werden? Wer wettet dagegen?... Antworten


Stefan Kappeler

18.01.2012, 16:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Dupont
Da haben Sie wohl recht...
Aber ich habe den Eindruck, dass die Dreistigkeit dieses Falles eine neue Qualität hat, oder?


Kévin Dupont

18.01.2012, 16:36 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Von Präzendezfall kann keine Rede sein. Was glauben Sie, was die Standortförderer der Kantone den lieben langen Tag seit Jahr(zehnt)en so machen?


Aldo Bentivoglio

18.01.2012, 16:23 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Herr Verwaltungsratspräsident Vasella hat für diesen klug ausgedachten und brilliant ausgeführten Schachzug einen fetten Extrabonus verdient. Wer das zu beweifeln wagt, ist natürlich ein sozialistischer Neidhammel. Antworten


Kurt Stoller

18.01.2012, 16:23 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Milliarden Gewinne machen. Noch nicht genug. Also wie steigern. Idee: Abbau von 1000 Stellen und Schliessung eines Standortes puplizieren. Aufschrei bei Gewerkschaft und Politik. Gut verhandeln und sich erweichen lassen. Resultat: Steuerrabatte, Baubewilligungen, Umzonung in Bauland, Arbeitszeitverlängerung und Lohnsenkung = noch mehr Gewinn = Ziel erreicht! Steuerausfälle an Mittelstand. Danke! Antworten


Sibylle Weiss

18.01.2012, 16:20 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Steuererleichterungen oder nicht; der Zweck heiligt die Mittel. Der Tatbestand, dass Novartis so schnell einknickte u.nachgab zeigt immerhin, dass der Stellenabbau vielleicht nur eine Drohgeberde und auch nicht notwendig war/gewesen wäre! Antworten


joe walz

18.01.2012, 16:16 Uhr
Melden 20 Empfehlung

hauptsache die chefetage erhält weiterhin ihre millionen. alles andere ist doch unwichtig. *ironie aus* Antworten


Karl Kaderli

18.01.2012, 16:11 Uhr
Melden 8 Empfehlung

ja irgend jemand muss dans vasellas (halb) turnhallen grosses büro bezahlen inc. podest für den bürotisch. mit dem neuen ceo braucht es wohl jetzt eine doppelhalle, glaube kaum das jemand so ein büro aufgeben wird und nicht vergessen wef steht vor der tür, also kostensteigerung von über 100% fliegerflotte in einer woche! Antworten


Kévin Dupont

18.01.2012, 16:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Solche Praktiken sind schon lange gang und gäbe und laufen unter dem Titel 'Standortförderung'. Wie auch bei diesem Beispiel gesehen, fördert solches Verhalten nicht nur den Standort, sondern oft auch die Zersiedelung. Beim Fall 'Galmiz' konnte dies glücklicherweise abgewendet werden. Antworten


Anton Scherrer

18.01.2012, 15:57 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Novartis hat das schlau gemacht, wirklich schlau. Der Standort war bereits rentabel, jetzt hochrentabel durch die Steuerzahler. Genau das passierte im Ausland auch, der Mittelstand bezahlt und schmilzt nur weiter so. Antworten


Martin Kallmann

18.01.2012, 15:57 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Jetzt ist es am Bund, das Powerplay ebenfalls zu verstärken, indem man den Parallelimport von Pharmaprodukten fördert, um marktgerechte Preise zu erzielen. Heute zahlt die CH die höchsten Pharmapreise, obwohl wir selber Hersteller sind, finde ich etwas befremdend! Antworten


Niklaus Zumthür

18.01.2012, 15:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Dass ein freies Unternehmen nach wirtschaftlichen Überlegungen einen Standort aussucht, ist weltweit völlig legitim (es gibt ja auch Privatpersonen, die ihren Wohnort nach dem Steuerfuss auswählen). Ein schöner Teil des Steuerrabatts wird wettgemacht durch die Steuern der Angestellten, die ihren Arbeitsplatz behalten können. Also eine Win-Win-Situation. Ein Freudentag für die Angestellten. Antworten


Niklaus Zumthür

18.01.2012, 16:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Kévin Dupont: Was ist besser, Arbeitsplätze erst gar nicht abbauen oder neue an einem anderen Ort (wenn möglich im Ausland) anstelle der alten schaffen? Zudem profitieren auch andere Unternehmen davon, wenn sie weiterhin Zulieferer bleiben können.


Kévin Dupont

18.01.2012, 16:14 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Diktieren heisst nicht aussuchen. Und ein freier Markt ist es auch nicht, wenn ein einzelnes Unternehmen gegenüber den anderen bevorzugt wird.
Und wenn ein bisschen über den Tellerrand hinausgeschaut wird, ist es gleichzeitig ein Trauertag für den vorgesehen gewesenen neuen Standort, der jetzt auf die Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verzichten muss.


Rolf Heinzmann

18.01.2012, 15:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ich sehe darin kein Problem für die anderen Kantone. Ich sehe aber ein Problem für den Kt. Waadt:
- Kann er die durch den Rabatt tieferen Steuereinnahmen verkraften
- Andere Unterehmen wissen jetzt, wie dieser Kanton "funktinoiert" und werden auch Stellenabbau androhen (es wird innerkantonal mit unterschiedlichen Ellen gemessen)
Antworten


Andreas Notter

18.01.2012, 15:41 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Das ist ja tiefstes Mittelalter!!! Wenn ich drohe wegziziehen kriege ich auch keine Steuererleichterung! Höchste zeit für ein Gesetz auf Bundesstufe! Antworten


Alex Bötschi

18.01.2012, 15:35 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Hallo Gemeinde...falls ich keine Steuern mehr bezahlen muss, könnte ich eine Putzfrauen schaffen? Deal? Antworten


Alex Bötschi

18.01.2012, 15:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Putzfrauen/mannenstelle sollte es heissen, sorry. Gilt der Deal trotzdem?


Peter Müller

18.01.2012, 15:18 Uhr
Melden 68 Empfehlung

Bald muss man sagen Grosskonzerne sind die Krebsgeschwüre der Wirtschaft - und Novartis ist nicht nur ein Krebsgeschwür sondern macht dicke Geschäfte mit dieser und anderen Krankheiten ohne wirklich tiefgreifende Erfolge auszuweisen - zudem erpresst man unseren Staat für (noch) tiefere Steuern und Immobiliengeschenke. Mir als KMU Unternehmer graut vor dieser krimineller Entwicklung! Antworten


Max Wartenberg

18.01.2012, 15:46 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Sind sie wirklich KMU Unternehmer?


Bojan Antonovic

18.01.2012, 15:17 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Dieser Fall ist volkswirtschaftlicher Unsinn! Die Rechnung dürfen alle anderen Steuerzahler bezahlen! Nyon wird für andere Unternehmen unattraktiv, und verliert am Ende. Längerfristig wäre es besser, wenn sich die Mitarbeiter eine neue Stelle suchen würden. Novartis wird Nyon auch ein anderes Mal erpressen! Und dann? Antworten


roger muehlemann

18.01.2012, 15:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Oh wie schlimm. Aber sobald jemand mit Novartis Aktien Gewinn macht, drückt man ja wieder gerne ein Auge zu. Immerhin beruhigend dass auch Heuchler sterben müssen .. Antworten


Renzo Giambonini

18.01.2012, 15:12 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich frage mich aber auch: Was ist wichtiger, dass ein paar Manager weiterhin hohe Löhne beziehen (was sie auch sonst würden) oder, dass aberhunderte von Angestellten Ihre Arbeit, Ihre Stelle und somit auch ein geordnetes Weiterleben behalten? Wer sich, wie ich diese Frage stellt, der wird doch einsehen, dass nun ein guter Entscheid/Kompromiss seitens der Kantonsregierung gefällt/gefunden wurde! Antworten


Daniel Wyss

18.01.2012, 15:10 Uhr
Melden 72 Empfehlung

Novartis hat 2011 in den ersten 3 Quartalen (bis Ende Sept) 10 Milliarden (10'000 Millionen) Franken Gewinn gemacht. Schon die Ankündigung in dieser Situation Hunderte zu entlassen war der Hammer. Jetzt kommts noch besser: die Arbeiter arbeiten länger für weniger, Novartis bezahlt weniger Steuern, zudem winkt ein steuerfreier Grundstück-Buchgewinn: Da kann ich als Arzt nur sagen: Boykottieren! Antworten


Sandro Näf

18.01.2012, 17:30 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Einverstanden was die Kündigungen anbetrifft. Andererseits finde ich 37.5 Std. Wochenarbeitszeit sehr sozial, ich jedenfalls arbeite einige Stunden länger. Und Väterchen Staat dürfte ja bei x Miliarden Gewinn auch nicht zu kurz kommen, auch der Standort Nyon nicht, trotz Steuerdeal.


Daniel Wyss

18.01.2012, 16:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@Sandro Naef. Nein der Gewinn wäre gewiss nicht verwerflich - im Gegenteil es wäre eine "gefreute" Sache, wenn dafür im Gegenzug auch Diejenigen die mit ihrer Arbeit zum Gewinn beigetragen haben, auch belohnt oder wenigstens nicht durch Kündigung "bestraft" würden und wenn Väterchen Staat auch seinen gerechten Anteil abbekäme.


Sandro Näf

18.01.2012, 15:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Herr Wyss, ein Buchgewinn (Realisierung von stillen Reserven) wird versteuert. Zudem sollten Sie berücksichtigen dass die Marktkapitalisierung von Novartis knapp 150 Mia. CHF beträgt. Unter der Berücksichtigung der Risiken dünkt mich der zu erwartende Gewinn (vor Steuern) von 13-14 Mia. nicht verwerflich. Aber ich denke, Sie sind sicher ein guter Arzt.


Danilo Cortesi

18.01.2012, 15:09 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Liebe Novartis, schliessen sie doch das Werk in Nyon und ziehen sie ins Ausland um. Offenbar ist das den Leuten lieber... Danke für all die Milliarden, welche sie bisher an Steuern bezahlt haben und den tausenden von Arbeitsplätzen, welche sie in ihrer Geschichte hier in in der CH geschaffen haben. Das brauchen wir jetzt alles nicht mehr. Woher dann die Kohle kommt? Lassen wir das Thema lieber... Antworten


Alex Bötschi

18.01.2012, 15:43 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Herr Cortesi: Alles was rentabler zu haben wäre im Ausland, ist längst dorhin verlagert worden. Novartis wäre nie so gross geworden ohne gut ausgebildete, arbeitssame, zuverlässige nicht Streikende Arbeitnehmer (vom Steuerzahler finanziert), aber Sie glauben offenbar das Novartis auch anderswo gleich erfolgreich wäre (z.Bsp. in Griechenland?), aber lassen wir das Thema lieber...


enver cakici

18.01.2012, 15:40 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Liebe Novartis, vielen Dank auch, dass das Voltaren in der CH das 1.5 Fache von dem in D kostet und Sie sich weiterhin sooooooo erfolgreich für ein Weiterbestehen des Verbots für Paralellimporte einsetzen!


Beni Meyerhans

18.01.2012, 15:36 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Nun, Herrn Vasella hineinkriechen muss man ja nicht gerade, oder? Schliesslich haben Novartis und die Vorgängerfirmen vom Standort Schweiz bisher auch immens profitiert.


Pedro Moser

18.01.2012, 15:31 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Das Novartis (wohl eher Ciba, Geigy und Sandoz) grossartiges geleistet haben bestreitet niemand. Das man sich aber jetzt bessere Bedingungen und Geschenke erpresst geht zu weit und muss bestraft werden.


Zita Lang

18.01.2012, 15:09 Uhr
Melden 22 Empfehlung

in der Schweiz bezahlen doch nur noch die Arbeitsnehmer Steuern, und das auf jeden verdienten Franken, vielleicht sollten wir auch einmal nach Steuererleichterungen fragen. Antworten


Albert Klaus

18.01.2012, 15:09 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Voilà, eine intelligente Lösung dank dem guten Willen und der Kooperation aller Involvierten. Dabei liess sich der linke Maillard kaum von der Privatwirtschaft erpressen, spätestens seit seiner Kandidatur als BR weiss man um die Lösungsorientierung des pragmatische Sozialdemokraten. Aber auch den Angestellten ist für Ihre Bereitschaft zur Mehrleistung zu gratulieren. Antworten


Kurt Baumgartner

18.01.2012, 15:08 Uhr
Melden 39 Empfehlung

.. und da wird von einer "Win-Win-Situation" für alle Beteiligten gesprochen. Das ist doch absoluter "Bockmist". Bei Steuererleichterungen für Grosskonzerne, zahlt am Schluss doch nur der kleine Steuerzahler den Ausfall der Steuern. Antworten


Ernst Rietmann

18.01.2012, 15:07 Uhr
Melden 51 Empfehlung

Den Reichen (Novartis) wird gegeben, damit nachher wieder die Manager um Vasella Boni erhalten, dank dem Mehrwert aus dem Grundstück und dank weniger Steuern in Nyon. Den Armen (entlassene Arbeiter, Personal mit weniger Lohnerhöhung) wird genommen, der Staat darf denjenigen Entlassenen, welche nicht gerade eine Stelle finden, eine Arbeitslosenversicherung und später Fürsorge bezahlen. Antworten


Alex Bötschi

18.01.2012, 15:45 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ja so ist das (stand schon in der Bibel, wer hat dem wird gegeben...usw)...der Kapitalismus hat keine Fehler er ist der Fehler.


Thomas Tschan

18.01.2012, 15:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Böse, kapitalistische Welt, hm?!


Ronnie König

18.01.2012, 15:11 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Und der Arbeitslose wird heute schneller zum Sozialfall, damit die Betriebe nicht diese Sozialabgaben zu berappen haben. Aber nur schimpfen hilft nicht, denn bei der nächsten Abstimmung lassen wir uns ja noch so gerne wieder erpressen.


ivo seiler

18.01.2012, 15:05 Uhr
Melden 20 Empfehlung

unglaublich was da wieder geschieht! ja die schweiz ist eben ein sozialstaat - für firmen! Antworten


Rolf Schmacher

18.01.2012, 15:03 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wir sind ein föderaler Staatenbund! Ist es da angebracht von Zürich aus Nyons Vereinbarungen mit Novartis zu kritisieren? Der Standortwettbewerb wird mit harten Bandagen ausgetragen und das ist gut so. Die Grossbetriebe generieren Arbeitsplätze, die Gemeinden/Kantone beiten Standortvorteile. Antworten


Peter Glauser

18.01.2012, 15:31 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Das stimmt schon, aber:
Diese Art Stadortwettbewerb begünstigt nicht nur Korruption, sie ist sogar geradezu vorausgesetzt.
Das ist auch nur auf den ersten Blick gut für die Angestellten, denn letztendlich "bezahlen" sie die Steuererleichterung mit ihren Steuern. Vasella spart Geld, bekommt dazu noch Bauland und konnte die Reallöhne senken. Das alles auf Kosten der Allgemeinheit. Umverteilung!


Eufemio Bernasconi

18.01.2012, 14:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung

man müsste die Steuern eines Unternehmens evtl dem prozentualen Anteil einer Firma der Beschäftigten in der CH gegenüberstellen. Wenn eine Firma weniger als 50% all ihrer angestellten in der CH hat bezahlt sie normal steuern. je höher der Anteil desto nidriger die steuern, bis bei Firmen mit 100% aller angestellten in der CH nur zb 50% der effektiven Steuern bezahlen oder sowas Antworten


Hans Müller

18.01.2012, 14:57 Uhr
Melden 74 Empfehlung

Zuerst verkündet man Milliardengewinne, dann droht man mit Entlassungen und erpresst sich so Steuererleichterungen und Einzonungen für lukrative Spekulationsgeschäfte. Und am Ende wird diese perfide Gaunerei von allen als Erfolg bezeichnet! Die Novartis-Besitzer und -Manager werden immer reicher, der Staat (d.h. wir alle) gucken in die Röhre. Wir sind fest im Würgegriff der Grosskonzerne. Antworten


Kévin Dupont

18.01.2012, 22:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Schumacher: Freier Markt? Einzelen Firmen zu bevorteilen hat nichts mit freiem Markt zu tun.


Hans Müller

18.01.2012, 20:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@ Schumacher: transparente Geschenke??? Haben Sie den Artikel eigentlich gelesen und verstanden? Mir sind im übrigen klare Regeln welche für alle (nicht nur für die Grossen) gleichermassen gelten noch lieber


Roman Rebitz

18.01.2012, 16:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@R.S.: Das Märchen vom freien Markt wieder. Es wird nie auch nur annähernd einen freien Markt geben, die Interessen der Einflussreichen verhindern diesen permanent. Den Zahlungsausgleich sollte man auch berücksichtigen.


Rolf Schumacher

18.01.2012, 15:09 Uhr
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Falsch! Uns geht es sehr gut in der Schweiz. Nicht zuletzt wegen Grosskonzernen wie Nestle, CS, Novartis, Swatch, ABB etc. Die too big to fail Problematik gilt es anzugehen, das Buheln um Standortvorteile gehört zu einem freien, sauber funktionierenden Markt. Mir sind transparente Geschenke viel lieber als Schmiergeschäfte al Italia etc.


Peter Kaegi

18.01.2012, 14:54 Uhr
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Je grösser das Unternehmen, desto erpressbarer die Politiker. Das Gewerbe freut sich über den höheren Steueranteil und Herr Vasella über seine Boni auf den Milliardengewinn. Antworten


Werner Hürlimann

18.01.2012, 14:50 Uhr
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Ich freue mich für die Angestellten ... wäre ich in ihrer Lage, wäre ich sicher froh darüber, dass ich eine Zukunft habe. Das andere ist, dass Freie Unternehmen zunehmen indirekt subventioniert werden und zum Erpresser des Staates werden. Das andere ist, dass die Behörden sich zunehmend erpressen lassen und das wirft grundsätzlich die Frage auf, wer wem diktiert! Diese Entwicklung ist falsch! Antworten


Peter Münger

18.01.2012, 14:56 Uhr
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Genau das gleich habe ich auch gedacht. Der Staat lässt sich durch Konzerne erpressen. Logisch gut für die Angestellten, aber die müssen auch ihren Anteil leisten. Nur von den Managern hört man nicht, dass sie sich weniger bereichern. Mancher Politiker hat sich so ein Verwaltungsratmandat gesichert.


Rolf Meierhans

18.01.2012, 14:48 Uhr
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Was unterscheidet Grosskonzerne eigentlich noch von Raubrittern und Sklavenhaltern? Antworten


Alex Bötschi

18.01.2012, 15:57 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Raubritter wurden von der Obrigkeit verfolgt und nicht gehätschelt, Sklavenhandel als Unmoralisch abgetan, statt belohnt zu werden. Sie wollten es ja wissen...;-)


Walter Boshalter

18.01.2012, 15:30 Uhr
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Sie zahlen, zumindest teilweise, recht stattliche Löhne. Die Frage ist eher wie sich die heutige globalisierte Unterwürfigkeitspolitik und -gesellschaft von zahnlosen Tigern unterscheidet.



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