Schweiz

Prämienschock auch für die Kantone

Aktualisiert am 29.05.2009

Die drohende Erhöhung der Krankenkassenprämien um bis zu 20 Prozent bereitet nicht zuletzt auch den Kantonen grosse Sorgen.

Die Kantone gehen davon aus, dass sie deutlich mehr Geld für die Prämienverbilligungen ausgeben müssen. Für die Kantone könne dies ein echtes Problem werden, sagte der Luzerner Gesundheitsdirektor Markus Dürr am Freitag gegenüber Schweizer Schweizer Radio DRS. Bereits letztes Jahr habe der Kanton Luzern rund 150 Millionen Franken für Prämienverbilligungen ausgegeben.

Auch der Bündner Finanzdirektor Martin Schmid hält es für denkbar, dass er mehr Geld für die Prämienverbilligung beiseite legen muss. Allerdings kann mit diesen Geldern nur ein Teil der Prämiensteigerung aufgefangen werden.

Die Erhöhung der Krankenkassenprämien wird heute auch den Bundesrat beschäftigen. Dieser wird über die von Sozialminister Pascal Couchepin vorgeschlagenen Massnahmen zur Eindämmung der Kostensteigerungen beraten. (vin/sda)

Erstellt: 29.05.2009, 09:46 Uhr

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